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Gravel Bike Test. Die 16 besten neuen und aktualisierten Gravel Bikes für 2022 im Vergleich.

Gravel Bike Test. Die 16 besten neuen und aktualisierten Gravel Bikes für 2022 im Vergleich.
von Yannick
Aktualisiert am: 1.9.2022
Fotos: Urwahn GmbH, Viktor Bystrov, Unsplash, The Cycleverse
Warum sind Gravel Bikes eigentlich so populär? Weil diese Bikes vielseitig und einsteigerfreundlich sind. Sie sind perfekt für alle, die auch abseits asphaltierter Straßen längere Strecken zurücklegen wollen. Die Auswahl ist groß und vielseitig. Was solltest du beim Kauf beachten? Wir erklären es dir und stellen dir die besten neuen und aktualisierten Modelle für 2022 vor.

Der Trend ist ungebremst. Das klassische Rennrad verliert bei Freizeitfahrern immer mehr an Bedeutung. Die äußerst schmalen Reifen, das horizontale Oberrohr und die aerodynamische, aber äußerst unbequeme Haltung sind zwar im Renneinsatz empfehlenswert, für den Einsatz auf der Straße und im Gelände sind hingegen immer öfter die sogenannten Gravel Bikes gefragt.

Gravel Bikes und Gravel-E-Bikes (Testbericht) haben eine Marktlücke in der Radsportgemeinschaft gefüllt. Sie ermöglichen es, Dropbar Bikes bis an die Grenzen der Belastbarkeit zu bringen.

Mit ihnen kann man Strecken befahren und Orte erkunden von denen man als Rennradfahrer bisher nur träumen konnte. Der größte Trend bei Gravel Bikes ist, dass die neuen Modelle eine größere Reifenfreiheit bieten. Das ist für uns persönlich eine große Sache, denn wenn man die Möglichkeit hat, MTB-Reifen auf einem Gravelbike zu fahren, kann man noch weiter ins Gelände vordringen und hat eine zusätzliche Dämpfung.

Wir freuen uns sehr, dir in unserem Gravel Bike Test die besten neuen und aktualisierten Gravel Bikes für 2022 vorzustellen.

In unserer Kaufberatung erfährst du alles über die Besonderheiten von Gravel Bikes, die Auswahlkriterien beim Kauf und wichtige Tipps und Hinweise. In untenstehender Tabelle findest du eine Übersicht der besten Gravel Bikes. Hier gelangst du zu den getesteten Rädern.

Schnellübersicht: Die Top 5 Gravel Bikes aus dem Test.

Der robuste High-Performer. Der Allrounder. Der Technologie Pionier. Das versatilste Gravel Bike. Der Testsieger.
Das Foto zeigt das Scott Speedster Gravel 30 vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Cube Nuroad Race FE vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Urwahn Waldwiesel vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Trek Checkpoint ALR 5 vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Rose Backroad AL GRX RX600 vor weißem Hintergrund.

Scott Speedster Gravel 30

Cube Nuroad Race FE

Urwahn Waldwiesel

Trek Checkpoint ALR 5

Rose Backroad AL GRX RX600

Sportliche Geometrie, viel Agilität und hochperformante Komponenten ohne Schnick-Schnack. Elegantes Design, versatile Reifen und Vollausstattung mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem. Geringes Eigengewicht (10,9 kg), sehr guter Fahrkomfort und ein flexender Stahlrahmen Made in Germany. Leichte 10,7 kg, Tubeless Ready Felgen, horizontal verschiebbare Ausfallenden und zahlreiche Extra-Features. Innovativer Rahmen, hochwertige Komponenten, sehr angenehmes, intuitives Handling, tolles Fahrverhalten und viele Features.
UVP: 1.499 € UVP: 1.749 € UVP: 4.499 € UVP: 2.299 € UVP: 2.049 €
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Auswahl- und Testkriterien. So haben wir getestet.

Je nach Anwendungszweck sind unterschiedliche Auswahlkriterien mehr oder weniger wichtig. Wir haben uns beim Gravel Bike Test dazu entschlossen, die Kriterien aufzunehmen, die nahezu für alle Zwecke von Bedeutung sind.

Zu den wichtigen Kriterien bei Gravel Bikes gehören vor allem die Bereifung und die Schaltung. Bei den Reifen ist wichtig, auf welchem Gelände mit dem Bike gefahren werden soll. Bei der Schaltung ist vom Einfach-Antrieb bis hin zur Kompaktkurbel mit zwei Kettenblättern alles dabei. Der Einfach-Antrieb empfiehlt sich vor allem für das Graveln im flachen Gelände.

Für die Gesamtbenotung in unserem Gravel Bike Test sind darüber hinaus auch noch das Gewicht und der Kaufpreis Kriterien, die wir miteinfließen ließen. Räder mit geringem Gewicht erfordern weniger Kraftanstrengung, dafür leidet jedoch manchmal die Stabilität darunter.

Lies auch hier unseren Blog-Artikel „Gravel Bikes im Sale“. Tagesaktuell stellen wir dir hier die Bikes aus vielen Online Shops mit den besten Rabatten vor.

Die 16 besten Gravel Bikes.

Warum es im Moment schwieriger sein kann, ein Fahrrad zu finden?

Seitdem Begrifflichkeiten wie „stay at home“ und „Social Distancing" in unser tägliches Leben Einzug gehalten haben, kommen immer mehr Menschen auf die Idee, ihre Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren nach oben zu schrauben oder sie suchen sich neue Sporthobbys.

Grundsätzlich ist das eine sehr gute Sache, der Nachteil hierbei ist, dass die immense Nachfrage das Angebot der meisten Hersteller immer noch übersteigt. So kann es kurzfristig passieren, dass Räder schnell ausverkauft sind oder sich die Lieferzeiten verlängern.

Aus diesem Grund schlagen wir dir zu allen getesteten Modellen auch noch andere Versionen der jeweiligen Räder vor. Manchmal mit besserer Ausstattung, manchmal mit einer günstigeren. So hast du, sollte dein favorisiertes Gravel Bike nicht mehr lieferbar sein, zumindest noch eine Alternativ-Version des jeweiligen Rads vom selben Hersteller.

Wir beobachten die Produkte täglich und aktualisieren sie laufend, sodass du sofort Bescheid weißt, sobald bestimmte Räder wieder erhältlich sind.

BMC URS AL ONE.

Die perfekte Kombination von Geländegängigkeit und Geschwindigkeit.

Das Foto zeigt das BMC URS AL ONE Gravel Bike.

Das BMC URS, die Abkürzung für „UnReStricted“ (uneingeschränkt), ist ein Gravel Bike, das auf pures Abenteuer eingestellt ist. Nicht nur, dass es superleicht ist und einen renntauglichen Rahmen hat, es ist definitiv mehr für den Gravel Racer geeignet.

Mit einem Stack-to-Reach-Verhältnis von 1,37 ist bringt es dich in eine aggressive Sitzposition und die kurzen Kettenstreben von 425 mm tragen ebenfalls zu seiner Schnelligkeit bei.

Bei den diesjährigen Modellen bietet BMC mehre Varianten mit Alurahmen an, was im Vergleich zu den Gravel Bikes aus dem letzten Jahr für günstigere Preise sorgt.

Kurz: Das BMC URS beeindruckt durch seine brillante Balance zwischen Spaß und Geländegängigkeit, während es gleichzeitig effizient genug ist, um auch Langstrecken zu bewältigen.

Einige Merkmale stammen aus dem Mountainbike-Sortiment von BMC, wie z. B. ein geringerer Lenkkopfwinkel und der kürzere Vorbau. Mit 70 Grad und 70 mm sind diese Werte zwar weit von dem entfernt, was man auf einem modernen MTB bekommen würde, aber für Gravel Bikes ist das wirklich progressiv, vielleicht auch zukunftsweisend.

Bereifung: Zum Einsatz kommen WTB Riddler, 45mm.

Schaltung: Bei der Schaltung bietet BMC für die einzelnen Modelle unterschiedliche Optionen. Das Top Gravel Bike URS 01 ONE wird mit einer SRAM RED eTap/XX1 Eagle AXS Drivetrain geschaltet, das günstigste URS AL TWO mit einer Shimano GRX 600 2xDrivetrain.

Gewicht: Die einzelnen Modelle wiegen von 9,2 bis 9,9 Kilo.

Preis: Das BMC URS kostet je nach Ausstattung zwischen 1,999.00 und 9,999.00 Euro.

Pro Contra
Spoertliche Geometrie macht auf Trails Spaß. Übersetzung könnte zu hoch für Bikepacking sein.
Effizient für längere Strecken. Fehlende Haltervorrichtungen an der Gabel.
Gutes Preis-Leistungsverhältnis.  
Große Modellauswahl.  

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Alle BMC URS Modelle vergleichen:

Preise vergleichen

Megamo West AXS 03.

Bestes Newcomer Gravel Bike.

Das Foto zeigt ein Megamo West AXS 03 Gravel Bike.

Megamo ist ein spanischer Hersteller, der seit seiner Gründung 1987 vor allem Mountainbikes herstellt. Die Spanier gelten seit den 90er-Jahren als europäische Vorreiter für moderne MTB Bikes. Heute bietet die Marke mit ihren Produkten Qualität, Design und technologische Innovationen zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen.

2021 erfolgte mit dem Megamo West der Einstieg in den Gravel Bereich, für 2022 gibt es jetzt eine Neuauflage des Bikes mit neuen Farboptionen und minimalen Änderungen an den Komponenten.

Das Auffälligste an dem neuen Vollcarbon Gravel Bike ist seine elegante Ästhetik mit den komplett innenverlegten Zügen.

Das Rad hat ein Stack/Reach-Verhältnis von 1,50 und positioniert dich nicht ganz so sportlich wie das eben gesehene BMC URS AL ONE. Die 435-mm-Kettenstreben am Heck sind typisch für Allrounder Gravel Bikes und sorgen für ein eher chilliges Fahrgefühl. Insgesamt ist das Megamo West AXS 03 ein gut ausbalanciertes Gravel Bike.

Bereifung: Gebaut für die Laufradgrößen 650bx47, 700cx37 bis 700cx50 rollt das West AXS 03 auf WTB Riddler 700 x 45c Gravel Reifen.

Schaltung: Geschaltet wird mit der Sram Rival GX AXS 12s 10-52t.

Preis: Mit 4.799,00 Euro ist das Bike leider nicht ganz billig, die verbauten Komponenten und die guten Fahreigenschaften rechtfertigen diesen Preis allerdings.

Pro Contra
Top Ausstattung. Durch fehlendes Händlernetzwerk nur schwer zu bekommen.
Gravelspezifischer Rahmen und Gabel.  
Sehr schönes Design.  
Großes Einsatzgebiet.  

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Leider, leider ist das Megamo West AXS 03 derzeit nicht auf The Cycleverse verfügbar. Hier bekommst du weitere Informationen.

Scott Speedster Gravel 30.

Der robuste High-Performer.

Foto zeigt das Scott Speedster Gravel 30 in grün vor weißem Hintergrund

Als erstes Gravel Bike im Test haben wir uns das Scott Speedster Gravel 30 vorgenommen. Stylistisch minimalistisch und robost gebaut ist das Gravel 30 ein Rad für alle Performance Fans, die ein gutes Rad ohne Schnick-Schnack möchten.

Dieses Rad ist nutzt robuste allround Schwalbe G-One Reifen und hydraulische Shimano BR-RX400 Scheibenbremsen, um für alle Jahreszeiten, für Feld, Wald und Wiese gewappnet zu sein. Neben hochwertigen, robusten Komponenten hat uns das Scott Speedster Gravel 30 aber auch im Fahrgefühl überzeugt.

Das Schaltwerk ermöglicht sowohl bergauf als auch bergab schnelle, gezielte Schaltungen, wobei uns die Kraftübertragung vor allem bergab in den höheren Gängen beeindruckt hat.

Neben der Beschleunigung und der Geschwindigkeitskontrolle sorgen aber auch die Geometrie und die Bremsen für ein sehr positives Fahrerlebnis. Die Sitzposition ist sportlich/aerodynamisch und die Bremsen greifen auf den Punkt. So hatten wir auch bei Abhängen, Schotter und plötzlichen Windungen volle Kontrolle über das Fahrrad. 

Bereifung: Zum Einsatz kommen hier Schwalbe G-One Allround Reifen mit 35 Millimetern Breite, die auch auf nassem Laub ausreichend Traktion bieten.

Schaltung: Auf dem Scott Speedster Gravel 30 ist eine Shimano GRX Kettenschaltung mit 20 Gängen montiert.

Gewicht: Akzeptable 10,25 Kilo für ein Bike mit Aluminium Rahmen und Carbon Gabel.

Preis: Das Scott Speedster Gravel 30 liegt mit preislich einem UVP von 1.499,00 Euro im unteren Mittelfeld.

Pro Contra
Günstiger Preis. Auf sehr unebenem Gelände bei Schnee und Eis weniger geeignet.
Gut für Straßen und Feldwege geeignet.  
Gute Kraftübertragung mit 20 Gängen.  
Agiles Fahrverhalten mit viel Kontrolle dank auf den Punkt greifenden Bremsen.  
Sehr sportliche Sitzposition.  

Abbildung zeigt 9,5 aktivierte von 10 möglichen Punkten
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Alle Scott Speedster Gravel Modelle

Urwahn Waldwiesel.

Der nachhaltige Technologiepionier.

Das Foto zeigt das Gravel Bike Urwahn Waldwiesel.

Das nächste Fahrrad in unserem Test ist das weltweit erste 3-D-gedruckte Gravel Bike Waldwiesel des Magdeburger Herstellers Urwahn.

Das Besondere an diesem Gravel Bike sind einerseits sein Gewicht von nur 10,9 kg und der Rahmen. Sieht man sich das Urwahn Waldwiesel genauer an, stellt man fest, dass das Sitzrohr zu fehlen scheint. Dieses Designelement findet sich so bei allen Urwahn Fahrrädern. Womit wir bei der nächsten Besonderheit wären:

Der Rahmen des Urwahn Waldwiesel ist aus Stahl und wird im 3-D-Drucker produziert. Das erlaubt einerseits die besondere Rahmenform und ermöglicht es andererseits, eine Rahmengeometrie zu entwickeln, die nicht so steif ist, wie man das von anderen Stahlrahmen kennt.

Was uns gefällt: Der komplett in Deutschland produzierte Rahmen ist nicht nur nachhaltig, weil die Produktions- und Lieferwege kurz sind, es begünstigt auch die Materialrückführung. Denn anders als Aluminium- oder Carbonrahmen lässt sich Stahl besser verarbeiten, reparieren und am Ende auch verwerten. Vor allem aber ist Stahl ein Garant für die Langlebigkeit des Waldwiesel.

Der Nachteil des Rahmendesigns ist vor allem für Leute relevant, die lange Touren fahren. Dadurch, dass es kein Sattelrohr gibt, gibt es folglich auch keine Möglichkeit, eine zweite Trinkflaschenhalterung zu befestigen. Braucht man diese, könnte man zumindest auf die beiden Halterungen an der Gabel zurückgreifen oder sich eine unter den Sattel klemmen. Für echte Bikepacking Touren braucht man diese beiden Stellen aber für Taschen (Lies auch: Bikepacking Taschen richtig packen).

Fairerweise muss man sagen, dass das jetzt „meckern“ auf hohem Niveau ist. Denn das nichtvorhandene Sitzrohr ist weitaus mehr als ein Designelement, dass dem Waldwiesel seine geile Optik beschert und das Gravel Bike zu einem echten Hingucker macht. Es sorgt vor allem dafür, dass der Rahmen vertikal mehr flexen kann und so für mehr Fahrkomfort sorgt. Wird der Untergrund also rauer, dämpft der Stahlrahmen mehr, als er es ohnehin schon tut. Bei maximaler Belastung bis zu einem Zentimeter.

Das Waldwiesel wird on demand produziert. Das bietet zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Anpassungen und Zusatzausstattungen, wie z. B. Veredelungsoptionen von Vernickelung bis zur Pulverbeschichtung sowie weiteren Ausstattungsfeatures. Alleine bei den Farben stehen 5 Standard- und 213 Sonderfarben zur Verfügung.

Bereifung: Auf dem Waldwiesel sind Continental TerraSpeed / 40-622mm aufgezogen.

Schaltung: Geschaltet wird das Urwahn Waldwiesel mit Shimanos GRX 600 1-11-F Schaltwerk.

Gewicht: Mit seinen 10,9 kg gehört das Waldwiesel (nicht nur unter allen Stahlrädern) zu den Leichtgewichten.

Preis: Das Urwahn Gravel Bike gibt es für 4.499 Euro. Ja das ist viel, aber aus unserer Sicht geht der Preis in Hinblick auf Entwicklung, Nachhaltigkeit und Fertigung völlig in Ordnung.

Lies hier unseren ausführlichen Waldwiesel Testbericht.

Alle Urwahn Waldwiesel Modelle ansehen:

Waldwiesel vergleichen

Das Urwahn Waldwiesel kannst du hier testen:

Jetzt Probefahrt buchen
Pro Contra
Leichtgewicht. Bikepacker könnten Probleme mit einer zweiten Trinkflasche bekommen.
Spitzenqualität „Made in Germany“.  
Sehr guter Fahrkomfort.  
Viele Individualisierungsmöglichkeiten.  

Abbildung zeigt 9,5 aktivierte von 10 möglichen Punkten.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Cube Nuroad Race FE.

Bestes Pendler Gravel Bike.

Abbildung zeigt das stehende Cube Nuroad Race FE - 2021 vor weißem Hintergrund

Weiter gehts mit einem Gravel Bike der Marke Cube. Im Test hat sich gezeigt, dass das Cube Nuroad Race FE ein vielseitiges Gravel Bike ist, das in jedem Gelände absoluten Fahrspaß bietet.

Das Race FE glänzt mit elegantem Design und einer Vollaustattung, aber vor allem mit 40 mm breiten Schwalbe Allround G-One Reifen, auch auf den rutschigsten Untergründen genügend Grip bietet.

Extralange Schutzbleche, ein Fahrradständer, das integrierte Lichtsystem und der Acid Nuroad Gepäckträger machen das Bike auch in der Stadt zum idealen Begleiter.

Diese Komponenten machen das Rad zum Allrounder, sorgen aber auch dafür, dass es gewichtstechnisch nicht ganz mit den anderen Rädern mithalten kann. Damit ist Nuroad Race FE eher für regelmäßige Sport und Fitness Einheiten gedacht als für top Performance und maximale Geschwindigkeiten.

Dem reinen Aussehen nach wirkt das Race FE elegant aber etwas klobig. Als wir es dann getestet haben, waren wir jedoch angenehm überrascht. Das Rad bietet hohen Fahrkomfort, ist agiler als es aussieht und ermöglicht dank guter Kraftübertragung (besonders in den niedrigen Gängen) eine überraschend gute Beschleunigung.

Bereifung: Auf dem Gravel Bike sind Schwalbe Allround G-One Reifen mit einer Breite von 40 Millimetern aufgezogen. 

Schaltung: Das Cube Nuroad Race FE Road Bike ist mit einer 2x11 Shimano GRX Schaltung ausgestattet.

Gewicht: Mit 11,7 Kilogramm gehört es zwar nicht zu den Leichtgewichten bei den Gravel Bikes, liegt aber immer noch im Rahmen.

Preis: Das Cube Nuroad Race FE Road Bike bietet für 1.749,00 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Pro Contra
Sehr vielseitig einsetzbar (Straße, Stadt oder Offroad). Es gibt leichtere Gravel Bikes.
Vollaustattung mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem für Alltagseinsatz. Allrounder ohne echtes Spezialgebiet. Für top Performance und hohe Geschwindigkeiten eher nicht gedacht.
Hoher Fahrkomfort. Die Schutzbleche bieten nur teilweise Schutz vor Schlamm.
Mehr Fahrspaß als gedacht.  
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  

Die Bewertungsskala Grafik zeigt 8 von 10 aktivierte Punkte
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Alle Cube Nuroad Modelle

GT Grade Carbon Pro.

Beste Stabilität und Kontrolle.

Das Foto zeigt das GT Grade Carbon Pro Gravebike.

Die amerikanische Marke GT ist vor allem für seine Mountainbikes bekannt, begann aber schon zur Jahrtausendwende Rennräder zu bauen. Das ursprüngliche GT Grade gilt heute noch als ein Vorreiter des Gravel Bike Trends. 2019 kam dann eine Neuauflage, die damals als eines der ersten Adventure-/All-Road-/Gravel-Bikes seinen Konkurrenten in puncto Vielseitigkeit weit voraus war.

Mit der neuen überarbeiteten Neuauflage des Gravel Bikes ist das Grade jetzt zu einem vollwertigen Gravel Bike gereift.

Das GT Grade Carbon Pro hat immer noch GTs charakteristisches Dreieck am Heck. Das Sitzrohr ist jetzt aber freischwebend und die Sitzstreben haben ein wenig an Umfang eingebüßt, sodass der Rahmen jetzt viel nachgiebiger ist.

GT hat außerdem einen Flip Chip in die Gabel integriert, mit dem sich der Nachlauf um 15 mm verstellen lässt, um so die Fahreigenschaften für unterschiedlichste Herausforderungen anpassen zu können.

Was uns gefällt: GT hat zahlreiche Halterungen angebracht, wobei die Carbon-Versionen fünf und die Alu-Version acht Flaschen aufnehmen können.

Bereifung: Zum Einsatz kommen WTB Nano TCS Light, 700 x 40c, Tubeless Ready.

Schaltung: Das GT Grade Carbon Pro ist mit einer Shimano GRX RX810 Shadow Plus ausgestattet.

Gewicht: Mit 9,20 Kilo ist es eines der Superleichtgewichte in unserem Test.

Preis: Mit seinem UVP von 3.299,00 liegt das GT Grade Carbon Pro preislich im oberen Mittelfeld.

Pro Contra
Flip-Chip an der Gabel verbessert das Handling. Bereifung nicht ganz so hochwertig wie andere Komponenten.
Agiles und doch superbequemes Fahrverhalten.  
Top-Ausstattung.  
Hohe Stabilität und Kontrolle.  

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Alle GT Grade Modelle vergleichen:

Modelle vergleichen

Chrisson Gravel Urban One.

Der Preisknaller.

Abbildung zeigt das CHRISSON Gravel-Bike vor weißem Hintergrund

Das Chrisson Gravel Urban One bietet ein ausgezeichnetes Leistungsspektrum zu einem unschlagbaren Preis. Unser Gravel Bike Test hat ergeben, dass es das ideale Bike zum Einstieg in die Gravelwelt ist. Vor allem das Design hat es uns angetan.

Insgesamt fährt sich das Urban One sehr sportlich und agil. Vor allem das geringe Eigengewicht und der dünne, leichte Rahmen haben uns sehr beeindruckt. Die Beschleunigung und das Kurvenverhalten hat sich von den anderen Rädern des Tests deutlich abgehoben.

Punktabzug gibt es für den Lenker und die mechanischen Scheibenbremsen.

Es kommt so vor als hätte Chrisson statt Gravel-Lenker einfach einen Trekking-Lenker verbaut. Für die Sitzposition war es so zwar ganz angenehm, jedoch ist es so nicht möglich zwischendurch zur sportlichen Position zu wechseln.

Mechanische Scheibenbremsen sind zwar per se nicht automatisch schlechter als hydraulische. Jedoch hatten diese Bremsen bei uns im Test etwas mehr Trägheit als die des Scott Speedster Gravel 30.

Bereifung: Auch Chrisson setzt bei der Bereifung auf die 35 Millimeter Variante von Schwalbe.

Schaltung: Zwei Kränze mit jeweils 8 Gängen sorgen für eine gute Kraftübertragung.

Gewicht: Das Chrisson Gravel Urban One ist mit 10,8 Kilogramm eines der leichtesten Gravel Bikes.

Preis: In unserem Gravel Bike Test gibt es kein anderes Bike, das zu einem dermaßen günstigen Preis eine solch gute Ausstattung bietet.

Pro Contra
Unschlagbar günstiger Preis. Anscheinend wurde hier ein Trekking-Lenker verbaut.
Geringes Eigengewicht. Die mechanische Scheibenbremse hat im Test nicht ganz so überzeugt wie andere.
Gute Beschleunigung und tolles Kurvenverhalten.  
Gute technische Ausstattung.  

Grafik zeigt 8,5 ausgewählte Punkte
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Das Chrisson Gravel auf Amazon kaufen:

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Cannondale Topstone Carbon Lefty 1.

Bestes Gravel Bike für anspruchsvolle Trails.

Das Foto zeigt das Cannondale Topstone Carbon Lefty 1 Gravel Bike.

Mit dem Cannondale Topstone Carbon Lefty 1 Gravel Bike kannst du in Terrains vordringen, die für viele Gravel Bikes unerreichbar sind. Aber auch auf konventionellen Waldautobahnen bist du mit ihm schneller unterwegs als mit den meisten seiner Konkurrenten.

Dank der Lefty-Vorderradgabel mit 30 mm Federweg, die alle Unebenheiten weg schluckt, und der Geometrie, die für ein schnelles, aber stabiles Fahrverhalten verantwortlich ist, bietet das Topstone Carbon Lefty 1 eine erstklassige Performance auf allen erdenklichen Untergründen.

Was uns gefällt: Das Vorderrad ist mit einem Sensor ausgestattet, der in Zusammenarbeit mit Garmin entwickelt wurde und Geschwindigkeit, Zeit und Distanz misst. Kombinieren kannst du das mit der kabellosen SRAM-Schaltung.

Insgesamt ist das Cannondale Topstone, genau wie sein elektrischer Bruder das Topstone Neo Carbon 3 Lefty, eines der fähigsten Gravel Bikes die es derzeit auf dem Markt gibt. Leider kostet es ein Vermögen.

Bereifung: Die Laufräder haben Carbonfelgen und gerollt wird auf WTB Venture TCS Light, 650 x 47c Reifen, die selbstverständlich Tubeless Ready sind und darüber hinaus auch Ausflüge in hartes Gelände locker wegstecken.

Schaltung: Geschaltet wird das Topstone Lefty 1 mit SRAMs X01 Eagle eTap AXS MTB-Schaltung. Konzipiert für den harten Enduro-Einsatz, bietet sie eine Übersetzungsbandbreite von 500 Prozent. So bezwingt man auch die steilsten Anstiege.

Gewicht: Schlanke 9,79 Kilo machen das Gravel Bike zum echten Leichtgewicht.

Preis: Das Topstone Carbon Lefty 1 gehört mit seinem UVP von 8,399,00 zu den High-End-Gravel Bikes.

Lies hier unseren ausführlichen Cannondale Topstone Test.

Pro Contra
Handling, Kontrolle und Geschwindigkeit sind erstklassig. Preis.
Auch für MTB-Singletrails geeignet. Optik polarisiert.
Doppelte Federung.  
700×45mm / 650×47mm Reifenfreiheit.  

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Alle Topstone Lefty Modelle vergleichen:

Alle Topstone Varianten ansehen

Kona Sutra LTD Adventure.

Das Gravel Bike für Abenteurer.

Foto zeigt das Kona Sutra LTD Adventure Rennrad (2021) vor weißem Hintergrund

Das Kona Sutra LTD Adventure ein einzigartiger Gravel Racer, der die Vorzüge von Stahl als Rahmenmaterial hervorragend nutzt. Ausgestattet mit hydraulischen SRAM Rival 1 HRD Scheibenbremsen ist das Sutra ein stilvolles und zuverlässiges Bike, das für sehr lange Strecken genauso wie kurze, schnelle Ausfahrten perfekt ist.

Der optisch Ansprechende Stahlrahmen bietet bei Fahrten tief in den Wäldern über Stock und Stein reichlich Stabilität. Uns ist jedoch aufgefallen, dass er aufgrund seiner Steifigkeit auch etwas mehr Vibrationen an die Handgelenke des Fahrers weitergibt. Wäre die Gabel aus Carbon, würden vielleicht etwas mehr Vibrationen absorbiert werden.

Gut gefallen haben uns die zahlreichen Montagemöglichkeiten für Flaschenhalter. So kann man auch auf längeren Strecken ohne Rucksack genug Wasser mitnehmen.

Bereifung: Anders als bei den anderen Gravel Bikes kommt hier kein Schwalbe Reifen, sondern der Maxxis Recon Race Exo TR 29x2.25” zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Semi Slick Reifen mit niedrigen Stollen. 

Schaltung: Das Schaltwerk SRAM Riva bietet insgesamt 11 Gänge.

Gewicht: 13 kg. Dafür sorgt das Chromoly-Rahmenset aus Stahl.

Preis: Das Kona Sutra ULTD Adventure gehört mit einem UVP von 2.599,00 Euro zu den Mittelklasse Gravel Bikes.

Pro Contra
Jede Menge Möglichkeiten Flaschenhalter oder weiteres Zubehör zu montieren. Mit 13 kg etwas höheres Gewicht.
Hochwertige Bereifung. Durch den steifen Rahmen spürt man etwas mehr Vibrationen im Handgelenk. 
Hohe Rahmenstabilität.  
Lebenslange Garantie auf das das Chromoly-Rahmenset.  

Grafik zeigt 9 von 10 aktivierten Punkten
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Das Kona Sutra direkt beim Hersteller kaufen.

Alle Gravel Bikes entdecken

Trek Checkpoint ALR 5.

Das versatilste Gravel Bike.

Abbildung zeigt das Trek Checkpoint ALR 5 - 2021 vor weißem Hintergrund

Das Trek Checkpoint ALR 5 kommt bei unserem Gravel Bike Test dem Aussehen und den Fahreigenschaften eines echten Rennrades am nächsten, bietet aber trotzdem die individuellen Vorteile eines Gravel Bikes.

Was uns an diesem Gravel Bike besonders gefallen sind die Tubeless Ready Felgen, die einen Umstieg auf Tubeless Reifen ermöglichen. Außerdem wurde hier eine Carbongabel verbaut, die Vibrationen absorbiert.

Ein weiteres Feature, das wir cool finden, sind die horizontal verschiebbaren Ausfallenden. Diese ermöglichen so eine Anpassung der Kettenstrebenlänge (um das Verhältnis zwischen Stabilität und Agilität anzupassen).

Im Praxistest waren wir vom ALR 5 absolut begeistert. Angefangen vom Lenker und der Geometrie bis hin zu den Bremsen und der Schaltung hat das Handling dieses Gravel Bikes einfach Spaß gemacht.

Ein Aspekt, der uns aufgefallen ist: Die Reifen haben zwar auf Sand und Schotter ausreichend Grip, dabei ist das Profil jedoch nicht so stark wie das anderer Räder. Bei sehr rutschigen Untergründen (wie Schnee, Eis oder Pudersand) ist also ein Laufradwechsel sehr zu empfehlen.

Dafür hat das Checkpoint ALR 5 viel Reifenfreiheit, um breitere und dickere Reifen montieren zu können.

Bereifung: Das Trek Checkpoint ALR 5 ist serienmäßig mit Bontrager GR1 Comp Reifen vorne und hinten versehen. Dabei handelt es sich um schnell rollende Gravelreifen mit beständiger Traktion.

Schaltung: Das Bike ist mit einer 22-Gang Kettenschaltung ausgestattet.

Gewicht: Mit 10,17 Kilogramm gehört das Trek Checkpoint ALR 5 zu den Leichtgewichten.

Preis: Preislich bewegt sich das Checkpoint ALR 5 mit seinen 2.499,00 Euro in der Mittelklasse.

Pro Contra
Sehr hochwertige Reifen. Bei sehr rutschigen Untergründen (wie Schnee, Eis oder Pudersand) sollten die Reifen gewechselt werden.
Niedriges Gewicht (10,17 kg).  
Horizontal verschiebbare Ausfallenden.  
Tubeless Ready Felgen.  
Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Trinkflaschen oder Austattung.  
Carbongabel, die Vibrationen absorbiert.  
Sehr viel Fahrspaß.  

Grafik zeigt 9,5 von 10 aktivierten Punkten
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Das Trek Checkpoint gibt es hier zum besten Preis

Specialized S-WORKS Crux.

Am besten für Rennen.

Das Foto zeigt das Specialized S-WORKS Crux Gravelbike.

Seit vielen Jahren ist das Crux fest in den schlammigen Feldern des Cyclocross verwurzelt, aber für 2022 wurde die Produktreihe aufgefrischt und unbenannt.

Die Amerikaner haben bei der Neuauflage die Freiheit des Diverge und die Leichtigkeit des Aethos mit der Verspieltheit des Cyclocrossers Crux kombiniert und so das leichteste Gravel Bike der Welt geschaffen: Das Specialized S-WORKS Crux.

In der Praxis ist das Specialized S-WORKS Crux in seiner Top-Ausstattung erstaunlich schnell und spielt seine Stärken vor allem bei Anstiegen aus. Kein Wunder, bei einer Rahmengröße von 52 cm und ohne Pedale oder Flaschenhalter bringt das Gravel Bike gerade mal federleichte 6,9 kg auf die Waage. Mit Pedalen und Flaschenhalter wiegt es 7,25 kg. Zum Vergleich: Das Gewichtslimit der UCI für Rennräder bei ihren Rennen liegt bei 6,8 kg.

Dieses extrem geringe Gewicht macht nicht nur Hügel flacher, es sorgt auch für die unglaubliche Wendigkeit des Crux. Plötzliche Richtungswechsel und das Überwinden von Hindernissen gelingen fast von alleine.

Da wirklich alles an diesem Gravel Bike auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist, würden wir es nicht zum Bikepacking oder für mehrtägige Touren nutzen. Mit Lenker- und Rahmentaschen zu fahren wäre ungefähr so, als würde man einen Ferrari zum Ziehen eines Wohnwagens verwenden.

Wer Rennperformance und hohe Geschwindigkeiten möchte, sollte sich das Gravel Bike genauer ansehen. Vorausgesetzt, man kann sich den horrenden Preis leisten.

Bereifung: Geboten wird eine Reifenfreiheit von bis zu 700 x 47C und vormontiert sind Specialized Pathfinder Pro 2BR 700 x 38C.

Schaltung: Verbaut wurde am High-End Gravel Bike natürlich SRAMs Red eTap AXS 1x12 Schaltung.

Gewicht: Das Specialized S-WORKS Crux bringt federleichte 7,25 Kilo auf die Waage.

Preis: Stolze 12.200,00 Euro.

Pro Contra
Superleicht. Sehr teuer.
Renntauglich für Gravel oder Cyclocross. Leicht vom Fahrrad zu entfernen.
Serienmäßig mit Powermeter. Keine Geozaun Funktion.
Wendige Geometrie.  

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

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Rondo Ruut AL 1.

Günstiger Allrounder.

Das Foto zeigt das Rondo Ruut AL 1 Gravelbike.

Es gibt nicht viele Gravel Bikes, die auf technischem Gelände sicher und präzise fahren und gleichzeitig auf Schotter- und Waldwegen schnell und effizient unterwegs sind. Das Rondo Ruut kann beides.

Die Ruut Serie wurde mit dem Ziel entwickelt, ein sehr vielseitiges Gravel Bike auf den Markt zu bringen. Das Ruut ist bequem genug für Bikepacking und lange Touren, verfügt aber auch gleichzeitig über sehr sportliche Fahreigenschaften.

Es verfügt über einen stabilen und leichten Aluminiumrahmen, eine SRAM Apex 1x11 Schaltung und hydraulische Scheibenbremsen.

Was uns gefällt, ist die Carbon-TwinTip-Gabel mit der sich die Rahmengeometrie verstellen lässt.

Wenn man die Gabel in der hohen Position fährt, kann man ein respektables Tempo vorlegen. Dabei fühlt sich die eigene Position auf dem Rad immer noch ziemlich niedrig und effizient an.

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, ist das Ruut nicht das Beste. Die 1x11 Apex Gruppe ist SRAMs Schaltung für den kleinen Geldbeutel und entspricht Shiamos viertklassiger Tiagra-Rennradgruppe.

Das Ruut ist mit seiner sortierten Geometrie gut zu fahren und uns gefällt die Möglichkeit, zwischen schnellen 700c-Laufrädern und großen 650b-Laufrädern im MTB-Stil zu wechseln. Was uns nicht gefällt, ist die teilweise schlechte Aussattung des Gravel Bikes. Da kann man für den Preis mehr erwarten.

Bereifung: Das Rondo Ruut ist serienmäßig mit WTB NANO 700C X 40 und SCHWALBE G-ONE BITE 650B X 40 (XS) ausgestattet.

Schaltung: Wie bereits erwähnt, die SRAM Apex 1x11. Leider.

Gewicht: Sehr akzeptable 10,2 Kilogramm.

Preis: Mit seinen 1.999,00 Euro spielt es in der Einsteigerliga.

Pro Contra
Top Allround Eigenschaften. Preis-Leistung.
Große Reifenfreiheit. Die Schaltung entspricht nicht der Preisklasse.
Großartiges Handling auf kurvigen Trails.  
Variable Gabelgeometrie erhöht die Stabilität.  

Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.

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Cervelo Aspero.

Perfekt für schnelle Waldautobahnen.

Das Foto zeigt das Cervelo Aspero Gravelbike.

Ähnlich wie das Specialized Crux gehört auch das Cervélo Áspero zu einer neuen Generation von Gravel Bikes, die auf Rennsport und Performance ausgerichtet sind und sich bewußt gegen die Alleskönner stellen.

Typisch für Cervélo wird das neue Áspero vor allem über seine verbesserte Aerodynamik und das geringere Gewicht vermarktet.

DIeses Video von Cervelo beschreibt die Besonderheit des Gravel Bikes ziemlich gut und humorvoll:

Mit 8,3 kg ist es zwar immer noch schwerer als das SWORKS Crux, aber das ist für ein Bike der mittleren Preisklasse durchaus respektabel und im Vergleich zu anderen Gravel Bikes sehr beeindruckend.

Mit einem relativ steilen Steuerrohrwinkel von 72 Grad und sehr kurzen 420-mm-Kettenstreben reagiert es extrem schnell auf Fahrbefehle und flitzt regelrecht um Kurven. Die Konsequenz daraus ist, dass es auf hochtechnischen Abfahrten etwas weniger stabil ist. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass es mit einer auf 42 mm bei 700c und 49 mm bei 650b begrenzten Reifenfreiheit nicht gerade für Singletrails konzipiert wurde.

Wenn du also ruppige Trails oder wochenlange Bikepacking Touren fahren möchtest, solltest du dich für ein anderes Gravel Bike aus unserem Test entscheiden. Wenn du aber über Waldautobahnen ballern möchtest, könnte das Performance Gravel Bike von Cervélo das Richtige für dich sein.

Bereifung: Alle Aspero Modelle sind mit Panaracer Gravel King SK Sport Folding 700x38 60tpi Reifen ausgestattet.

Schaltung: Das Einsteiger Modell hat eine SRAM Apex 1 40T verbaut und das High End Modell kommt mit einer Shimano GRX 810 48/31 Schaltung.

Gewicht: Das Aspero wiegt 8,3 Kilo.

Preis: Das Cervelo Aspero gibt es in 6 verschiedenen Modellen. Diese kosten zwischen 3.399,00 und 6.699,00 Euro.

Pro Contra
Wunderschönes Aussehen und auffällige Lackierung. Zu steif für lange Offroad-Touren.
High-End-Ausstattung. Besser geeignet für schnelle Waldwege als für technische Singletrails.
Schnelles und wendiges Fahrverhalten.  
Leichtes Gewicht.  

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Alle Cervelo Aspero Modelle ansehen:

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Wilier Jena Rival eTap AXS.

Vereint alle fahrerischen Bedürfnisse in einem Gravel Bike.

Das Foto zeigt das Wilier Jena Rival eTap AXS Gravelbike.

Das Jena ist ein Gravel Bike, das für die meisten Arten von Gravel Rides geeignet ist. Das Jena erlaubt es dir einerseits schnell zu fahren, um dich auf Waldwegen, Schotterpisten und leichten Singletrails auszutoben. Andererseits liefert es aber auch bei Erkundungstouren in anspruchsvollerem Gelände oder Bickepacking Abenteuern eine verlässliche Performance.

Kurz, das Wilier Jena ist ein leichtes, reaktionsfreudiges und einfach zu handhabendes Gravel Bike mit einer rennsporttauglichen Rahmengeometrie.

Auch bei den neuen Modellen für dieses Jahr hat sich daran nichts geändert.

Was uns gefällt: Wilier bietet für das Jena eine Fülle von Ausstattungsoptionen für jedes Budget.

Bereifung: Auf den Miche Graff Aluminium Laufrädern sitzen Vittoria Terreno Dry Rigid, 28x1.40" (38-622 / 700x38C) Gravel Reifen.

Schaltung: Geschaltet wird mit der Sram Rival eTap AXS, 12-fach Kettenschaltung.

Gewicht: Mit seinen 8,55 kg gehört es zu den Leichtgewichten in unserem Test.

Preis: 4.200,00 Euro sind für das was geboten wird absolut in Ordnung.

Pro Contra
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Lackierungen gefallen nicht jedem.
Einfaches Handling.  
Großer Einsatzbereich.  

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

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Specialized Diverge.

Das ultimative Allrounder-Gravel Bike.

Das Foto zeigt ein Specialized Diverge Gravel Bike.

Specialized hat sich wieder etwas einfallen lassen und einige Änderungen an der neuen Diverge-Reihe vorgenommen und bietet das Gravel Bike mit vielen Optionen für jedes Budget an.

Die Amerikaner haben beim überarbeiteten Diverge nach eigenen Aussagen den „Status Quo“ der Gravel-Geometrie über Bord geworfen. Das neue Diverge hat laut Hersteller jetzt die progressivste Geometrie, die Specialized je für ein Dropbar Bike entwickelt hat.

Fakt ist: Das Specialized Diverge ist ein fähiges und stabiles Gravel Bike für den Einsatz im Gelände, das sich aber auch auf der Straße reaktionsschnell und wendig anfühlt. Der lange Radstand macht Abfahrten mit schweren Taschen zu einem stabilen Vergnügen und bietet bei Tempo Spurtreue, ohne an Agilität zu verlieren.

Beim neuen Specialized Diverge wurde der Reach-Wert erhöht und eine längere Offset-Gabel eingeführt. Das sorgt für ein gutmütigeres Fahrverhalten und ein sattes Fahrgefühl im Gelände. Durch die Verwendung kürzerer Vorbauten hat sich die Gesamtlänge des Cockpits im Vergleich zum Vorjahresmodell nicht verändert. Das sorgt dafür, dass das Lenkverhalten lebendig bleibt. Das Tretlager des Bikes sitzt zwar niedrig, um die Stabilität zu erhöhen, ist aber immer noch hoch genug, um es mit 650b-Laufrädern zu fahren.

Bedeutet, das neue Diverge bietet Platz für bis zu 47 mm breite Reifen mit einem 700c-Laufrad und 2,1" mit einem 650b-Laufrad.

Insgesamt bietet das Gravel Bike eine gute Balance zwischen der On- und Offroad-Welt. Die Offroad-Performance wird jedoch durch die serienmäßigen Reifen ein wenig beeinträchtigt. Wer also auf hauptsächlich auf anspruchsvollen Trails fahren möchte, sollte sie gegen Reifen mit mehr Volumen austauschen.

Bereifung: Zum Einsatz kommen Pathfinder Pro 2BR, Tan sidewall, 700x42.

Schaltung: Bei der Schaltung bietet Specialized für die einzelnen Modelle unterschiedliche Optionen. Das SWORKS Modell kommt mit einer SRAM XX1 Eagle AXS, das Diverge Elite E5 hat ein Shimano GRX RX400, 10-speed Schaltwerk verbaut und das Diverge Comp Carbon wird beispielsweise mit der SRAM Rival 1, long cage geschaltet.

Gewicht: Die einzelnen Modelle wiegen zwischen 8,6 und 10,2 Kilo.

Preis: Es gibt eine Reihe von Specialized Diverge Bikes im Angebot, wobei das Carbon Comp mit 5.100,00 Euro preislich und technisch in der Mitte liegt. Das Einsteigermodell Diverge Base E5 mit Aluminiumrahmen ist für 2.100,00 Euro zu haben, das Spitzenmodell S-Works Diverge für knapp 14.000,00 Euro.

Pro Contra
Großartiges Fahrverhalten. Reifen beeinträchtigen die Geländetauglichkeit.
Rahmen verbindet Steifigkeit mit Komfort.  
Perfekte Mischung aus Straßenperformance und Geländegängigkeit.  
Große Modellauswahl.  

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

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Alle Modelle entdecken

Rose Backroad AL GRX RX600.

Der Testsieger.

Abbildung zeigt die olivgrüne Variante des ROSE BACKROAD GRX RX600 vor weißem Hintergrund.

Das Rose Backroad AL GRX RX600 ist ein vielseitiges Gravel Bike auf Alu-Rahmenbasis mit Carbon-Gabel. Als Alternative zur Carbon-Version hat Rose für das Backroad AL einen vollkommen neuen Aluminiumrahmen entwickelt und setzt damit neue Maßstäbe.

Es beeindruckt nicht nur optisch, sondern auch durch eine sinnvolle Ausstattung und durch ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Bike ist sowohl Bike-to-work, als auch Bikepacking tauglich.

Auch hier machen kleine Details das RX600 zur Besonderheit: Der elegante, matte Rahmen, den es in 9 verschiedenen Größen gibt, ähnelt dank organischer Rohrübergänge einem Carbonrahmen und bietet 4 Anschraubpunkte für Trinkflaschen, Schutzbleche, Umwerfer und sogar Seitenständer.

Wir fanden das Handling des Backroad AL GRX bei unserem Test gutmütig und recht intuitiv. Dabei sorgen ein stablier Geradeauslauf mit hoher Front für ein sehr angenehmes Fahrverhalten mit komfortabler Sitzposition.

Dies macht das AL GRX zum perfekten Gravel Bike für Einsteiger und alle, die abseits der Straßen Spaß haben wollen. Für echte Gravel-Racer ist die Front tatsächlich etwas zu hoch, wodurch man bei aggressiven Manövern zum Untersteuern tendiert. Hier ist dann eine aktive Gewichtsverlagerung notwendig. Für alle anderen ist die harmonisch ausbalancierte Geometrie jedoch perfekt.

Bereifung: Schwalbe G-ONE Allround, Evo, faltbar.

Schaltung: Das Bike ist mit einer sehr hochwertigen Shimano GRX 810, RD-RX810-11 ausgestattet.

Gewicht: Mit 9,7 Kilogramm ist das Rose Backroad GRX RX600 das leichteste aus dem gesamten Test!

Preis: Mit einem UVP von 2.049,00 Euro ist das Backroad AL GRX RX600 Preis-Leistung-Sieger.

Pro Contra
Sehr gute Komponenten. Für echte Gravel-Racer ist die Front etwas zu hoch. Bei hohen Geschwindigkeiten kann es daher zu Untersteuerung kommen.
Innovativer, sehr eleganter Rahmen mit Carbongabel.  
Absolutes Leichtgewicht (9,7 kg).  
Großartiges Preis-Leistungverhältnis.  
Das Rad ist in 9 verschiedenen Größen erhältlich.  
Vielfältige Montagemöglichkeiten für Austattung und Extras.  
Sehr angenehmes, intuitives Handling und tolles Fahrverhalten.  

Grafik zeigt 9,5 von 10 möglichen Punkten.
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

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Kaufberatung. Alles was du über Gravel Bikes wissen musst.

Der Kauf eines Gravelbikes kann etwas entmutigend sein. Das Spektrum der angebotenen Modelle ist groß und die Hersteller erweitern die Bandbreite des Angebotes laufend und verwischen dabei die Abgrenzungen.

Es gibt Gravelbikes, die fast schon Mountainbikes sind und es gibt Modelle, die auch Rennräder sein könnten. Es gibt Gravel Bikes mit absenkbaren Sattelstützen, mit Federgabeln und Bikes mit Schutzblechen, die sich auch zum Pendeln eignen. Dann gibt es noch spezielle Gravel Bikes für das Bikepacking und Gravel-Maschinen für Rennen.

Wie wählt man also das für sich richtige Gravel Bike aus? Für welches Modell du dich letztendlich entscheidest, hängt vor allem davon ab, was du damit machen möchtest. Unsere Kaufberatung erläutert die wichtigsten Merkmale, auf die du achten musst.

Was ist ein Gravel Bike und welche Besonderheiten bietet es?

Das Foto zeigt eine Frau die mit ihrem Gravel Bike über sandigen Untergrund fährt.

Das englische Wort „Gravel“ bedeutet zu Deutsch „Schotter“ beziehungsweise „Kies“. Das beschreibt den Nutzungszweck im Grunde schon sehr gut. Ein Gravel-Bike nimmt sich die bewährten Eigenschaften eines Road Bikes, die Agilität, das Sportive und natürlich das Fahrvergnügen, und packt noch ein paar extra Features hinzu: mit dem Gravel Bike kannst du auch gut auf unwegsamerem Gelände wie sandigen Wegen oder matschigen Böden fahren.

Du kannst es gleichermaßen für Trainingszwecke oder für gemüchtliche Familienausflüge nutzen. Durch den unbedenklichen Allwettereinsatz der Gravel Bikes, eignet es sich auch bedenkenlos für den Weg zur Arbeit. Du siehst, das Bike ist vielseitig einsetzbar, ohne dass du große Abstriche machen musst.

Achte auf breitere Reifen.

Das Foto zeigt einen Gravel Bike Reifen in der Nahaufnahme.

In erster Linie haben Gravel Bikes breitere Reifen. Da diese Fahrräder dafür ausgelegt sind, kilometerlange unbefestigte Strecken zu befahren, müssen die Reifen wesentlich breiter sein als bei herkömmlichen Road Bikes.

Die Reifenbreiten reichen von 30 mm bis 48 mm. Neben 700c-Rädern werden häufig auch 650b-Räder mit kleinerem Durchmesser und Reifen mit größerem Volumen verwendet.

Viele der besten Gravel Bike Reifen verfügen über ein schnell abrollendes Mittelprofil mit Riffelungen oder seitlichen Noppen, um die Kurvengängigkeit auf gemischten Untergründen zu verbessern.

Auch Tubeless Reifen sind bei Gravelbikes häufig zu finden, da das Latex-Dichtmittel Pannenschutz bietet.

Zusätzlich zu den breiteren Reifen haben Gravelbikes eine Geometrie, die Stabilität und Komfort begünstigt.

Eine ausführliche Kaufberatung zum Thema Gravel Bike Reifen findest du hier:

Kaufberatung lesen

Die Rahmengeometrie von Gravel Bikes.

Die besten Gravel Bikes haben einen längeren Radstand als die meisten Rennräder, da die Kettenstreben länger und die Steuerrohrwinkel flacher sind.

Steuerrohre sind länger, das bringt den Fahrer in eine entspanntere, aufrechtere Sitzposition. Die Tretlager sitzen meistens niedriger, sodass der Fahrer das Gefühl hat, in und nicht auf dem Fahrrad zu sitzen.

Der Effekt dieser Geometrieunterschiede ist ein komfortableres, sicheres und gutmütigeres Fahrgefühl, als man es von einem typischen Rennrad gewohnt ist.

Lies auch: Bike Fitting. Alles was du wissen musst.

Schaltung von Gravel Bikes.

Das Foto zeigt die Schaltung eines Urwahn Waldwiesel Gravel Bike in der Nahaufnahme.

Die Schaltung ist ein weiterer Bereich, in dem sich Gravelbikes von der Masse der Fahrräder abheben. In Anbetracht des Terrains, in denen man gravelt haben viele Gravelbikes kompaktere oder kleinere Gänge und breiter gefächerte Kassetten.

Kurbelsätze mit 50/34 oder 48/32t sind üblich. Ebenso sind viele Gravel Bikes mit einer 1x-Schaltung und Kassetten mit großer Bandbreite ausgestattet.

Federung und Dämfungsysteme von Gravel Bikes.

Das Foto zeigt die Lefty Oliver Federgabel eines Cannondale Topstone Lefty.

Zusätzlich zu den breiten Reifen, der entspannten Geometrie und der Schaltung sind viele Gravel Bikes mit aktiven oder passiven Federungssystemen ausgestattet.

Ähnlich wie bei Endurance Rennrädern können diese Systeme in Form von schlanken Kettenstreben, einem gebogenen Oberrohr oder einer dünnen Sattelstütze zum Einsatz kommen. Sie alle sorgen dafür, dass Fahrbahnunebenheiten absorbiert und so ausgeglichen werden.

Ein exzellentes Beispiel wäre hier das Urwahn Waldwiesel, das mit seiner besonderen Rahmenkonstruktion für Flex und Federung sorgt.

Einige Gravel Bikes gehen noch einen Schritt weiter und verwenden Federgabeln mit kurzem Federweg wie die das Cannondale Topstone mit seiner Lefty Oliver Federgabel.

Wie viel muss man für ein Gravelbike ausgeben?

Das hängt davon ab, was du unter einem Gravel-Bike verstehst. Ein gebrauchtes Cyclocross Bike kann zum Beispiel perfekt als Einsteiger Gravel Bike funktionieren und kostet nur einen Bruchteil des Preises einer „echten“ Gravel Maschine. Auf The Cycleverse findest du schon ordentliche Einsteiger Modelle unter 1200 Euro.

Wenn du dich für ein speziell gebautes Gravel Bike interessierst, musst du mit einem Preis von ca. 1.200 bis 2.400 Euro rechnen. Hierfür bekommst du einen ordentlichen Alurahmen mit Komponenten der Einstiegsklasse. Hier findest du einige Modelle in diesem Budgetrahmen.

Mittelklassemodelle von großen Marken starten bei ca. 2.400 Euro. Diese Gravel Bikes sollten dann aber einen Carbonrahmen und hydraulische Scheibenbremsen haben.

Wie in der Radsportwelt üblich, gibt es nach oben fast keine Grenzen. Für ein maßgeschneidertes Gravel Bike mit individuell zusammengestellten Komponenten kann man ein kleines oder auch größeres Vermögen ausgeben. Hier findest du die besten High-End Gravel Bikes aus vielen Online Shops.

Fazit. Unser Testergebnis.

Welches Gravel Bike du letztendlich kaufst, hängt wie bereits erwähnt, vom jeweiligen Einsatzzweck ab.

Suchst du ein Gravel Bike, um abseits der Straße Abenteuer erleben zu können? Geht es dir primär um den Spaßfaktor? Dann empfehlen wir uneingeschränkt das Rose Backroad AL GRX RX600. Mit seinen hochwertigen Komponenten und intuitivem Handling bietet das 9,7 kg schwere Leichtgewicht ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis.

Wenn du jedoch ein Gravel Bike für hohe Geschwindigkeiten und maximale Race-Performance suchst, dann können wir dir das Scott Speedster Gravel 30 ans Herz legen. Mit sportlicher Geometrie, viel Agilität und hochperformanten Komponenten ohne Schnick-Schnack, eignet sich das 10,25 kg schwere Gravel Bike hervorragend für pure Performance. Bist du bereit mehr Geld auszugeben? Das Urwahn Waldwiesel oder das Cervelo Aspero sind weitere Kandidaten für schnelle Waldautobahnen und bieten maximalen Fahrspaß.

Du suchst eine reinrassige Rennmaschine für Cyclocross oder Gravel Events? Dass sieh dir das Specialized S-WORKS Crux genauer an.

Du liebst es mit einem Gravel Bike Singletrails zu rocken? Das Cannondale Topstone Carbon Lefty 1 aus unserem Test ist am besten für anspruchsvolle Trails geeignet.

Möchtest du ein Gravel Bike mit dem du im Gelände und auf der Straße gleichermaßen schnell fahren kannst? Dann empfehlen wir dir das BMC URS AL ONE oder das Specialized Diverge

Suchst du hingegen einen Allrounder, mit dem du sowohl abseits der Straße als auch in der Stadt und zur Arbeit fahren kannst? Das Cube Nuroad Race FE ist zwar aus Performance-Sicht nicht unser Favorit, aber es ist mit Abstand das beste Gravel Bike das sich auch für den Weg zur Arbeit eignet. Neben elegantem Design und versatilen Reifen ist das Rad mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem vollausgestattet.


War das für dich passende Rad nicht dabei? Hier kannst du alle Gravel Bikes auf The Cycleverse entdecken:

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