Gravel Bike Test - Diese 6 Räder haben uns am meisten überzeugt.

Gravel Bike Test - Diese 6 Räder haben uns am meisten überzeugt.
von Yannick
12.9.2021
The Cycleverse
Warum sind Gravel Bikes eigentlich so populär? Weil diese Bikes vielseitig und einsteigerfreundlich sind. Sie sind perfekt für alle, die auch abseits asphaltierter Straßen längere Strecken zurücklegen wollen. Die Auswahl ist groß und vielseitig. Was solltest du beim Kauf beachten? Wir erklären es dir und stellen dir die besten Modelle vor.

Das klassische Rennrad verliert bei Freizeitfahrern immer mehr an Bedeutung. Die äußerst schmalen Reifen, das horizontale Oberrohr und die aerodynamische, aber äußerst unbequeme Haltung sind zwar im Renneinsatz empfehlenswert, für den Einsatz auf der Straße und im Gelände sind hingegen immer öfter die sogenannten Gravel Bikes gefragt. Doch worin liegt hier eigentlich der wesentliche Unterschied zum Rennrad?

In diesem Artikel erfährst du alles über die Besonderheiten der Gravel Bikes, die Auswahlkriterien beim Kauf und wichtige Tipps und Hinweise. Außerdem  geben wir dir hier eine Übersicht der besten Gravel Bikes. Hier gelangst du zu den getesteten Rädern.

Schnellübersicht: Die besten Gravel Bikes aus dem Test.

Der robuste High-Performer. Der Allrounder. Der Preisknaller. Das versatilste Gravel Bike. Der Testsieger.
Das Foto zeigt das Scott Speedster Gravel 30 vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Cube Nuroad Race FE vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Chrisson Gravel Urban One vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Trek Checkpoint ALR 5 vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt das Rose Backroad AL GRX RX600 vor weißem Hintergrund.

Scott Speedster Gravel 30

Cube Nuroad Race FE

Chrisson Gravel Urban One

Trek Checkpoint ALR 5

Rose Backroad AL GRX RX600

Sportliche Geometrie, viel Agilität und hochperformante Komponenten ohne Schnick-Schnack. Elegantes Design, versatile Reifen und Vollausstattung mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem. Geringes Eigengewicht (10,8 kg), gute Beschleunigung und tolles Kurvenverhalten. Leichte 10,7 kg, Tubeless Ready Felgen, horizontal verschiebbare Ausfallenden und zahlreiche Extra-Features. Innovativer Rahmen, hochwertige Komponenten, ausgezeichnetes Fahrverhalten, viele Features und das leichteste Bike im Test (9,7 kg).
UVP: 1.499 € UVP: 1.749 € UVP: 649 € UVP: 2.299 € UVP: 2.049 €
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Was ist ein Gravel Bike und welche Besonderheiten bietet es?

Das englische Wort „Gravel“ bedeutet zu Deutsch „Schotter“ beziehungsweise „Kies“. Das beschreibt den Nutzungszweck im Grunde schon sehr gut. Ein Gravel-Bike nimmt sich die bewährten Eigenschaften eines Road Bikes, die Agilität, das Sportive und natürlich das Fahrvergnügen, und packt noch ein paar extra Features hinzu: mit dem Gravel Bike kannst du auch gut auf unwegsamerem Gelände wie sandigen Wegen oder matschigen Böden fahren.

Du kannst es gleichermaßen für Trainingszwecke oder für gemüchtliche Familienausflüge nutzen. Durch den unbedenklichen Allwettereinsatz der Gravel Bikes, eignet es sich auch bedenkenlos für den Weg zur Arbeit. Du siehst, das Bike ist vielseitig einsetzbar, ohne dass du große Abstriche machen musst.

Der wesentlichste Unterschied zum klassischen Rennrad sind die breiteren Reifen. In einigen Shops findest du die Räder deshalb auch unter dem Begriff „Breitreifenrennrad“. Die Reifen weisen meist eine Breite zwischen 35 und 45 Millimetern auf. Dabei kommen jedoch unterschiedliche Profiltypen zum Einsatz: Slicks, Offroad-Stollen oder Allround-Profile.

Weitere Infos zum Thema Gravel Bike Reifen findest du hier: 

Kaufberatung Gravel Reifen

Genau deshalb gibt es auch bei den Gravel Bikes gravierende Unterschiede und für welches Modell du dich letztendlich entscheidest, hängt vor allem davon ab, was du damit machen möchtest.

Gravel Bike kaufen: Auswahlkriterien und Tipps.

Je nach Anwendungszweck sind unterschiedliche Auswahlkriterien mehr oder weniger wichtig. Wir haben uns beim Gravel Bike Test dazu entschlossen, die Kriterien aufzunehmen, die nahezu für alle Zwecke von Bedeutung sind.

Zu den wichtigen Kriterien bei Gravel Bikes gehören vor allem die Bereifung und die Schaltung. Bei den Reifen ist wichtig, auf welchem Gelände mit dem Bike gefahren werden soll. Bei der Schaltung ist vom Einfach-Antrieb bis hin zur Kompaktkurbel mit zwei Kettenblättern alles dabei. Der Einfach-Antrieb empfiehlt sich vor allem für das graveln im flachen Gelände.

Für die Gesamtbenotung in unserem Gravel Bike Test sind darüber hinaus auch noch das Gewicht und der Kaufpreis Kriterien, die wir miteinfließen ließen. Räder mit geringem Gewicht erfordern weniger Kraftanstrengung, dafür leidet jedoch manchmal die Stabilität darunter.

Lies auch hier unseren Blog-Artikel „Gravel Bikes im Sale“. Tagesaktuell stelen wir dir hier die Bikes aus vielen Online Shops mit den besten Rabatten vor.

Die Top 6 Gravel Bikes im Test.

Warum es im Moment schwieriger sein kann, ein Fahrrad zu finden?

Seitdem Begrifflichkeiten wie „stay at home“ und „Social Distancing" in unser tägliches Leben Einzug gehalten haben, kommen immer mehr Menschen auf die Idee, ihre Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren nach oben zu schrauben oder sie suchen sich neue Sporthobbys, da viele Fitnessstudios geschlossen sind.

Grundsätzlich ist das eine sehr gute Sache, der Nachteil hierbei ist, dass die immense Nachfrage das Angebot der meisten Hersteller übersteigt. So kann es kurzfristig passieren, dass Räder schnell ausverkauft sind oder sich die Lieferzeiten verlängern.

Aus diesem Grund schlagen wir dir zu allen getesteten Modellen auch noch andere Versionen der jeweiligen Räder vor. Manchmal mit besserer Ausstattung, manchmal mit einer günstigeren. So hast du, sollte dein favorisiertes Gravel Bike nicht mehr lieferbar sein, zumindest noch eine Alternativ-Version des jeweiligen Rads vom selben Hersteller.

Wir beobachten die Produkte täglich und aktualisieren sie laufend, sodass du sofort Bescheid weißt, sobald bestimmte Räder wieder erhältlich sind.

Scott Speedster Gravel 30.

Der robuste High-Performer.

Foto zeigt das Scott Speedster Gravel 30 in grün vor weißem Hintergrund

Als erstes Gravel Bike im Test haben wir uns das Scott Speedster Gravel 30 vorgenommen. Stylistisch minimalistisch und robost gebaut ist das Gravel 30 ein Rad für alle Performance Fans, die ein gutes Rad ohne Schnick-Schnack möchten.

Dieses Rad ist nutzt robuste allround Schwalbe G-One Reifen und hydraulische Shimano BR-RX400 Scheibenbremsen, um für alle Jahreszeiten, für Feld, Wald und Wiese gewappnet zu sein. Neben hochwertigen, robusten Komponenten hat uns das Scott Speedster Gravel 30 aber auch im Fahrgefühl überzeugt.

Das Schaltwerk ermöglicht sowohl bergauf als auch bergab schnelle, gezielte Schaltungen, wobei uns die Kraftübertragung vor allem bergab in den höheren Gängen beeindruckt hat.

Neben der Beschleunigung und der Geschwindigkeitskontrolle sorgen aber auch die Geometrie und die Bremsen für ein sehr positives Fahrerlebnis. Die Sitzposition ist sportlich/aerodynamisch und die Bremsen greifen auf den Punkt. So hatten wir auch bei Abhängen, Schotter und plötzlichen Windungen volle Kontrolle über das Fahrrad. 

Bereifung: Zum Einsatz kommen hier Schwalbe G-One Allround Reifen mit 35 Millimetern Breite, die auch auf nassem Laub ausreichend Traktion bieten.

Schaltung: Auf dem Scott Speedster Gravel 30 ist eine Shimano GRX Kettenschaltung mit 20 Gängen montiert.

Gewicht: Akzeptable 10,25 Kilo für ein Bike mit Aluminium Rahmen und Carbon Gabel.

Preis: Das Scott Speedster Gravel 30 liegt preislich im unteren Mittelfeld.

Pro Contra
Günstiger Preis. Auf sehr unebenem Gelände bei Schnee und Eis weniger geeignet.
Gut für Straßen und Feldwege geeignet.  
Gute Kraftübertragung mit 20 Gängen.  
Agiles Fahrverhalten mit viel Kontrolle dank auf den Punkt greifenden Bremsen.  
Sehr sportliche Sitzposition.  

Abbildung zeigt 9,5 aktivierte von 10 möglichen Punkten
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Alle Scott Speedster Gravel Modelle

Cube Nuroad Race FE.

Der Allrounder.

Abbildung zeigt das stehende Cube Nuroad Race FE - 2021 vor weißem Hintergrund

Weiter gehts mit einem Gravel Bike der Marke Cube. Im Test hat sich gezeigt, dass das Cube Nuroad Race FE ein vielseitiges Gravel Bike ist, das in jedem Gelände absoluten Fahrspaß bietet.

Das Race FE glänzt mit elegantem Design und einer Vollaustattung, aber vor allem mit 40 mm breiten Schwalbe Allround G-One Reifen, auch auf den rutschigsten Untergründen genügend Grip bietet.

Extralange Schutzbleche, ein Fahrradständer, das integrierte Lichtsystem und der Acid Nuroad Gepäckträger machen das Bike auch in der Stadt zum idealen Begleiter.

Diese Komponenten machen das Rad zum Allrounder, sorgen aber auch dafür, dass es gewichtstechnisch nicht ganz mit den anderen Rädern mithalten kann. Damit ist Nuroad Race FE eher für regelmäßige Sport und Fitness Einheiten gedacht als für top Performance und maximale Geschwindigkeiten.

Dem reinen Aussehen nach wirkt das Race FE elegant aber etwas klobig. Als wir es dann getestet haben, waren wir jedoch angenehm überrascht. Das Rad bietet hohen Fahrkomfort, ist agiler als es aussieht und ermöglicht dank guter Kraftübertragung (besonders in den niedrigen Gängen) eine überraschend gute Beschleunigung.

Bereifung: Auf dem Gravel Bike sind Schwalbe Allround G-One Reifen mit einer Breite von 40 Millimetern aufgezogen. 

Schaltung: Das Cube Nuroad Race FE Road Bike ist mit einer 2x11 Shimano GRX Schaltung ausgestattet.

Gewicht: Mit 11,7 Kilogramm gehört es zwar nicht zu den Leichtgewichten bei den Gravel Bikes, liegt aber immer noch im Rahmen.

Preis: Das Cube Nuroad Race FE Road Bike bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und liegt ziemlich genau im preislichen Mittelfeld.

Pro Contra
Sehr vielseitig einsetzbar (Straße, Stadt oder Offroad). Es gibt leichtere Gravel Bikes.
Vollaustattung mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem für Alltagseinsatz. Allrounder ohne echtes Spezialgebiet. Für top Performance und hohe Geschwindigkeiten eher nicht gedacht.
Hoher Fahrkomfort. Die Schutzbleche bieten nur teilweise Schutz vor Schlamm.
Mehr Fahrspaß als gedacht.  
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  

Die Bewertungsskala Grafik zeigt 8 von 10 aktivierte Punkte
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Alle Cube Nuroad Modelle

Chrisson Gravel Urban One.

Der Preisknaller.

Abbildung zeigt das CHRISSON Gravel-Bike vor weißem Hintergrund

Das Chrisson Gravel Urban One bietet ein ausgezeichnetes Leistungsspektrum zu einem unschlagbaren Preis. Unser Gravel Bike Test hat ergeben, dass es das ideale Bike zum Einstieg in die Gravelwelt ist. Vor allem das Design hat es uns angetan.

Insgesamt fährt sich das Urban One sehr sportlich und agil. Vor allem das geringe Eigengewicht und der dünne, leichte Rahmen haben uns sehr beeindruckt. Die Beschleunigung und das Kurvenverhalten hat sich von den anderen Rädern des Tests deutlich abgehoben.

Punktabzug gibt es für den Lenker und die mechanischen Scheibenbremsen.

Es kommt so vor als hätte Chrisson statt Gravel-Lenker einfach einen Trekking-Lenker verbaut. Für die Sitzposition war es so zwar ganz angenehm, jedoch ist es so nicht möglich zwischendurch zur sportlichen Position zu wechseln.

Mechanische Scheibenbremsen sind zwar per se nicht automatisch schlechter als hydraulische. Jedoch hatten diese Bremsen bei uns im Test etwas mehr Trägheit als die des Scott Speedster Gravel 30.

Bereifung: Auch Chrisson setzt bei der Bereifung auf die 35 Millimeter Variante von Schwalbe.

Schaltung: Zwei Kränze mit jeweils 8 Gängen sorgen für eine gute Kraftübertragung.

Gewicht: Das Chrisson Gravel Urban One ist mit 10,8 Kilogramm eines der leichtesten Gravel Bikes.

Preis: In unserem Gravel Bike Test gibt es kein anderes Bike, das zu einem dermaßen günstigen Preis eine solch gute Ausstattung bietet.

Pro Contra
Unschlagbar günstiger Preis. Anscheinend wurde hier ein Trekking-Lenker verbaut.
Geringes Eigengewicht. Die mechanische Scheibenbremse hat im Test nicht ganz so überzeugt wie andere.
Gute Beschleunigung und tolles Kurvenverhalten.  
Gute technische Ausstattung.  

Grafik zeigt 8,5 ausgewählte Punkte
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Alle Gravel Bikes entdecken

Kona Sutra LTD Adventure.

Das Gravel Bike für Abenteurer.

Foto zeigt das Kona Sutra LTD Adventure Rennrad (2021) vor weißem Hintergrund

Das Kona Sutra LTD Adventure ein einzigartiger Gravel Racer, der die Vorzüge von Stahl als Rahmenmaterial hervorragend nutzt. Ausgestattet mit hydraulischen SRAM Rival 1 HRD Scheibenbremsen ist das Sutra ein stilvolles und zuverlässiges Bike, das für sehr lange Strecken genauso wie kurze, schnelle Ausfahrten perfekt ist.

Der optisch Ansprechende Stahlrahmen bietet bei Fahrten tief in den Wäldern über Stock und Stein reichlich Stabilität. Uns ist jedoch aufgefallen, dass er aufgrund seiner Steifigkeit auch etwas mehr Vibrationen an die Handgelenke des Fahrers weitergibt. Wäre die Gabel aus Carbon, würden vielleicht etwas mehr Vibrationen absorbiert werden.

Gut gefallen haben uns die zahlreichen Montagemöglichkeiten für Flaschenhalter. So kann man auch auf längeren Strecken ohne Rucksack genug Wasser mitnehmen.

Bereifung: Anders als bei den anderen Gravel Bikes kommt hier kein Schwalbe Reifen, sondern der Maxxis Recon Race Exo TR 29x2.25” zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Semi Slick Reifen mit niedrigen Stollen. 

Schaltung: Das Schaltwerk SRAM Riva bietet insgesamt 11 Gänge.

Gewicht: 13 kg. Dafür sorgt das Chromoly-Rahmenset aus Stahl.

Preis: Das Kona Sultra ULTD Adventure gehört zu den schon etwas teureren Gravel Bikes.

Pro Contra
Jede Menge Möglichkeiten Flaschenhalter oder weiteres Zubehör zu montieren. Mit 13 kg etwas höheres Gewicht.
Hochwertige Bereifung. Durch den steifen Rahmen spürt man etwas mehr Vibrationen im Handgelenk. 
Hohe Rahmenstabilität.  
Lebenslange Garantie auf das das Chromoly-Rahmenset.  

Grafik zeigt 9 von 10 aktivierten Punkten
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Alle Gravel Bikes entdecken

Trek Checkpoint ALR 5.

Das versatilste Gravel Bike.

Abbildung zeigt das Trek Checkpoint ALR 5 - 2021 vor weißem Hintergrund

Das Trek Checkpoint ALR 5 kommt bei unserem Gravel Bike Test dem Aussehen und den Fahreigenschaften eines echten Rennrades am nächsten, bietet aber trotzdem die individuellen Vorteile eines Gravel Bikes.

Was uns an diesem Gravel Bike besonders gefallen sind die Tubeless Ready Felgen, die einen Umstieg auf Tubeless Reifen ermöglichen. Außerdem wurde hier eine Carbongabel verbaut, die Vibrationen absorbiert.

Ein weiteres Feature, das wir cool finden, sind die horizontal verschiebbaren Ausfallenden. Diese ermöglichen so eine Anpassung der Kettenstrebenlänge (um das Verhältnis zwischen Stabilität und Agilität anzupassen).

Im Praxistest waren wir vom ALR 5 absolut begeistert. Angefangen vom Lenker und der Geometrie bis hin zu den Bremsen und der Schaltung hat das Handling dieses Gravel Bikes einfach Spaß gemacht.

Ein Aspekt, der uns aufgefallen ist: Die Reifen haben zwar auf Sand und Schotter ausreichend Grip, dabei ist das Profil jedoch nicht so stark wie das anderer Räder. Bei sehr rutschigen Untergründen (wie Schnee, Eis oder Pudersand) ist also ein Laufradwechsel sehr zu empfehlen.

Dafür hat das Checkpoint ALR 5 viel Reifenfreiheit, um breitere und dickere Reifen montieren zu können.

Bereifung: Das Trek Checkpoint ALR 5 ist serienmäßig mit Bontrager GR1 Comp Reifen vorne und hinten versehen. Dabei handelt es sich um schnell rollende Gravelreifen mit beständiger Traktion.

Schaltung: Das Bike ist mit einer 22-Gang Kettenschaltung ausgestattet.

Gewicht: Mit 10,17 Kilogramm gehört das Trek Checkpoint ALR 5 zu den Leichtgewichten.

Preis: Preislich spielt dieses Bike in der gehobenen Mittelklasse.

Pro Contra
Sehr hochwertige Reifen. Bei sehr rutschigen Untergründen (wie Schnee, Eis oder Pudersand) sollten die Reifen gewechselt werden.
Niedriges Gewicht (10,7 kg).  
Horizontal verschiebbare Ausfallenden.  
Tubeless Ready Felgen.  
Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Trinkflaschen oder Austattung.  
Carbongabel, die Vibrationen absorbiert.  
Sehr viel Fahrspaß.  

Grafik zeigt 9,5 von 10 aktivierten Punkten
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Das Trek Checkpoint gibt es hier zum besten Preis

Rose Backroad AL GRX RX600.

Der Testsieger.

Abbildung zeigt die olivgrüne Variante des ROSE BACKROAD GRX RX600 vor weißem Hintergrund.

Das Rose Backroad AL GRX RX600 ist ein vielseitiges Gravel Bike auf Alu-Rahmenbasis mit Carbon-Gabel. Als Alternative zur Carbon-Version hat Rose für das Backroad AL einen vollkommen neuen Aluminiumrahmen entwickelt und setzt damit neue Maßstäbe.

Es beeindruckt nicht nur optisch, sondern auch durch eine sinnvolle Ausstattung und durch ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Bike ist sowohl Bike-to-work, als auch Bikepacking tauglich.

Auch hier machen kleine Details das RX600 zur Besonderheit: Der elegante, matte Rahmen, den es in 9 verschiedenen Größen gibt, ähnelt dank organischer Rohrübergänge einem Carbonrahmen und bietet 4 Anschraubpunkte für Trinkflaschen, Schutzbleche, Umwerfer und sogar Seitenständer.

Wir fanden das Handling des Backroad AL GRX bei unserem Test gutmütig und recht intuitiv. Dabei sorgen ein stablier Geradeauslauf mit hoher Front für ein sehr angenehmes Fahrverhalten mit komfortabler Sitzposition.

Dies macht das AL GRX zum perfekten Gravel Bike für Einsteiger und alle, die abseits der Straßen Spaß haben wollen. Für echte Gravel-Racer ist die Front tatsächlich etwas zu hoch, wodurch man bei aggressiven Manövern zum Untersteuern tendiert. Hier ist dann eine aktive Gewichtsverlagerung notwendig. Für alle anderen ist die harmonisch ausbalancierte Geometrie jedoch perfekt.

Bereifung: Schwalbe G-ONE Allround, Evo, faltbar.

Schaltung: Das Bike ist mit einer sehr hochwertigen Shimano GRX 810, RD-RX810-11 ausgestattet.

Gewicht: Mit 9,7 Kilogramm ist das Rose Backroad GRX RX600 das leichteste aus dem gesamten Test!

Preis: Preislich spielt dieses Bike in der oberen Mittelklasse.

Pro Contra
Sehr gute Komponenten. Für echte Gravel-Racer ist die Front etwas zu hoch. Bei hohen Geschwindigkeiten kann es daher zu Untersteuerung kommen.
Innovativer, sehr eleganter Rahmen mit Carbongabel.  
Absolutes Leichtgewicht (9,7 kg).  
Großartiges Preis-Leistungverhältnis.  
Das Rad ist in 9 verschiedenen Größen erhältlich.  
Vielfältige Montagemöglichkeiten für Austattung und Extras.  
Sehr angenehmes, intuitives Handling und tolles Fahrverhalten.  

Grafik zeigt 9,5 von 10 möglichen Punkten.
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

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Alle sechs Gravel Bikes im direkten Vergleich.

Siehe dir hier alle sechs Modelle und ihre Ausstattungs-Spezifikationen, Geometrien und Komponenten im leistungsstarken Side-by-Side-Vergleich an. 

Vergleich starten

Abbildung zeigt alle Gravel Bikes im Side-by-Side Vergleich

Fazit. Unser Testergebnis.

Welches Gravel Bike du letztendlich kaufst, hängt wie bereits erwähnt, vom jeweiligen Einsatzzweck ab.

Suchst du ein Gravel Bike, um abseits der Straße Abenteuer erleben zu können? Geht es dir primär um den Spaßfaktor? Dann empfehlen wir uneingeschränkt das Rose Backroad AL GRX RX600. Mit seinen hochwertigen Komponenten und intuitivem Handling bietet das 9,7 kg schwere Leichtgewicht ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis.

Wenn du jedoch ein Gravel Bike für hohe Geschwindigkeiten und maximale Race-Performance suchst, dann können wir dir das Scott Speedster Gravel 30 nur ans Herz legen. Mit sportlicher Geometrie, viel Agilität und hochperformanten Komponenten ohne Schnick-Schnack, eignet sich das 10,25 kg schwere Gravel Bike hervorragend für pure Performance.

Suchst du hingegen einen Allrounder, mit dem du sowohl abseits der Straße als auch in der Stadt und zur Arbeit fahren kannst? Das Cube Nuroad Race FE ist zwar aus Performance-Sicht nicht unser Favorit, doch ist mit Abstand das beste Allround-Gravel Bike. Neben elegantem Design und versatilen Reifen ist das Rad mit Gepäckträger, Ständer, Schutzblechen und Lichtsystem vollausgestattet.

War das für dich passende Rad nicht dabei? Hier kannst du alle Gravel Bikes auf The Cycleverse entdecken:

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