Bike Fitting. Deine Vorteile und was du darüber wissen musst.

Bike Fitting. Deine Vorteile und was du darüber wissen musst.
von Christian
Aktualisiert am: 29.11.2021
Fotos & Illustrationen: The Cycleverse, unsplash
Ein richtiges Bike Fitting (DIY oder vom Profi) sorgt für mehr Komfort und lässt dich schneller fahren. Wir erklären dir, worauf es dabei ankommt.

Du hast dir gerade ein Rennrad oder Mountainbike gekauft? Oder du bist kurz davor, es zu tun?

Jetzt fragst du dich, ob du vielleicht noch mehr Geld in die Hand nehmen solltest, damit dein neues Bike richtig passt und du bequem fahren kannst? Klingt nach viel Aufwand, aber du solltest die Idee nicht verwerfen und weiterlesen.

Was ist Bikefitting?

Bike Fitting ist nichts anderes, als das Anpassen eines Fahrrads und Komponenten an deine individuellen Körpermaße. Ein Bikefit stellt sicher, dass dir dein Fahrrad richtig passt. Das bedeutet, dass es der Schlüssel dazu sein könnte, ob du dein Bike liebst oder es nie benutzen wirst.

Warum ist ein Bike Fitting wichtig?

Bikefittings sind für alle wichtig, besonders aber für Neueinsteiger in den Radsport. Erfahrene Radsportler werden dir sagen, dass die richtige Passform des Rennrads oder Mountainbikes essenziell ist, damit du die meiste Leistung mit der größten Effizienz erbringen kannst. Und das stimmt auch.

Aber es gibt einen noch wichtigeren Grund, der für Radfahrer aller Leistungsklassen von großer Bedeutung ist: Der Komfort.

Die richtige Einstellung eines Fahrrads bewirkt, dass du auf dem Rad eine Position einnehmen kannst, die es dir ermöglicht, so lange und so hart zu fahren, wie du möchtest. Und dabei die ganze Zeit über bequem sitzt.

Eine gute Passform kann aber auch helfen, Überlastungsschäden zu vermeiden, die durch eine falsche Sitzposition entstehen. Die richtige Position ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Alter, Fahrstil, anatomischen Eigenschaften sowie körperlicher Flexibilität und Beweglichkeit ab.

Wie funktioniert ein Bike Fitting?

Wenn Komfort, Leistung und Effizienz eines Fahrers eher semi sind, ist das oft auf ein falsch eingestelltes Fahrrad zurückzuführen. Vor allem beim Rennradfahren wiederholen sich die immer gleichen Bewegungen in einer fixen Position über einen langen Zeitraum.

Beim Bikefitting geht es jetzt darum, das Fahrrad an den neuralgischen Kontaktpunkten zwischen Fahrer und Rennrad möglichst gut an die eigene Körperform anzupassen.

Wie du die Grundlagen selber einstellst.

Eine schnelle Do-it-yourself-Anpassung ist kein Ersatz für eine professionelle Anpassung durch einen erfahrenen Fachmann, aber sie kann dir erste Anhaltspunkt liefern.

Nachdem du die Änderungen an deinem Fahrrad vorgenommen hast, solltest du ein paar kurze Ausfahrten machen, um zu checken, ob sie für dich passen und funktionieren.

1. Die (Fahrradrahmen) Größe:

Auf der Illustration sieht man ein Rennrad mit eingezeichneter Rahmenhöhe.

Ein Rennrad oder Mountainbike, das grundsätzlich zu klein oder zu groß für dich ist, kann nicht angepasst werden. Stelle also zunächst sicher, dass dein Fahrrad oder das, das du kaufen möchtest, die für dich passende Rahmenhöhe hat. Mit diesem digitalen Tool erfährst du im Detail, wie das funktioniert.

Bei herkömmlichen Fahrradrahmen mit waagerechten Oberrohren solltest du auf einen Abstand von ein bis zwei Zentimetern zwischen dem Rohr und deinem Schritt achten. Bei Fahrrädern mit abfallenden Oberrohren musst du auf einen Freiraum von mindestens fünf Zentimetern achten (bei leistungsbezogenen Mountainbikes mehr).

Du musst auch darauf achten, dass die Länge des Bikes zu dir passt. Mit Veränderungen am Vorbau kannst du zwar kleine Änderungen der Länge erreichen, aber ein Fahrrad, das extrem zu lang oder zu kurz für deinen Oberkörper ist, wird auf Dauer nicht für dich funktionieren.

2. Die Sitzhöhe:

Auf dem Foto sieht man ein Rennrad mit eingezeichneter Sitz-, bzw. Sattelhöhe.

Ein zu niedrig oder zu hoch eingestellter Sattel kann mehr als nur Unwohlsein verursachen. Das „bisschen Schmerz“, dass man auf Touren empfindet, kann später zu ernsthafteren Verletzungen führen. Darum: Um die richtige Sitzhöhe zu finden, wende eine dieser beiden Methoden an:

Positioniere die Kurbelarme so, dass sie parallel zum Sitzrohr verlaufen. Setz dich auf den Sattel und stell deine Ferse auf das Pedal. Wenn du das Pedal nicht erreichen kannst, senke die Sattelstütze ab, bis deine Füße (mit angezogenen Schuhen) rankommen. Wenn dein Bein in der Kniekehle stark angewinkelt ist, zieh die Sattelstütze hoch, bis das Knie gerade ist.

Wenn du Klickpedale verwendest, kannst du auch eine mathematische Formel anwenden.

So gehts: Stell dich mit dem Rücken zur Wand barfuß auf einen harten Boden. Ein Buch zwischen die Beine klemmen und die Schrittlänge ausmessen. Eine genaue Anleitung findest du hier.

Multipliziere den Wert deiner Schrittlänge mit 0,883 und ziehe 4 mm ab. Das Ergebnis ist deine Sitzhöhe, gemessen von der Mitte des Tretlagers bis zur Oberkante des Sattels, entlang des Sitzrohrs (siehe Grafik oben).

3. Reichweite zum Lenker:

Auf dem Foto sieht man ein Rennrad auf dem die Lenkerreichweite (Stack-to-Reach) eingezeichnet ist.

Der richtige Abstand zum Fahrradlenker hält deinen Oberkörper schmerzfrei. Eine alte italienische Radsport-Fibel besagt, dass der obere Teil des Lenkers die Sicht auf die Vorderradnabe verdecken sollte, aber das ist nicht unbedingt richtig.

Der neue Ansatz: Stack-to-Reach. Heißt, wenn du bequem vorgebeugt im Sattel sitzt, solltest du die Lenkerhörnchen und Bremshauben bei einem Rennrad oder die Griffe bei einem Mountainbike leicht erreichen können. Die Ellbogen sollten leicht angewinkelt sein, aber nicht blockiert. Und die Neigung deines Oberkörpers sollte von deinem Rumpf in einer bequemen Position unterstützt werden. Idealerweise darfst du auf dem Sitz weder nach vorne noch nach hinten rutschen. Lies auch hier: DIe richtige Breite für MTB-Lenker.

Pro-Tipp: Überprüfe zunächst deine Sitzposition. Die Halterung, die den Sattel mit der Sattelstütze verbindet, sollte relativ mittig in den Sattelschienen sitzen und nicht ganz nach vorne oder hinten geschoben werden. Der Sitz selbst sollte waagerecht oder höchstens ein paar Grad nach vorne unten geneigt sein (niemals nach oben).

4. Das Einstellen der Cleats:

Das Foto zeigt im Hintergrund ein Rennrad mit gekennzeichneten Pedalen. Im Vordergrund ist die Sohle eines Rennradschuhs auf der die Cleats und Pedalplatten deutlich zu erkennen sind.

Bei Rennrad- oder Mountainbike-Schuhen musst du die Schrauben der Pedalplatten vor dem Einbau leicht einfetten. Setze die Pedalplatte auf den Schuh und ziehe alle Schrauben nur leicht an. Erst dann stellst du die Position ein:

Um den seitlichen Winkel der Schuhplatte zu bestimmen, richte die Spitze der Pedalplatte auf den am weitesten vorne liegenden Punkt der Sohle aus. Es empfiehlt sich, ein kleines Lineal zu verwenden, um die Schuhplatte auszurichten.

Positioniere die Cleats so, dass die Pedalachse direkt hinter dem Ballen des großen Zehs, aber vor dem Ballen des kleinen Zehs sitzt, wenn du die Cleats über dem Pedal hast (noch nicht einklicken). Dadurch wird dein Gewicht gleichmäßig auf das Pedal verteilt.

Ziehe die Pedalplatten jetzt fest. Klick dich nun ein und fahre so lange, bis du deinen natürlichen Pedaltritt gefunden hast. Die meisten Cleats haben seitliches „Spiel“. Wenn es einen Widerstand gibt, verstelle den Winkel der Pedalplatten um ein oder zwei Grad auf die andere Seite.

Wenn du die richtige Position gefunden hast, kannst du die Umrisse der Pedalplatte auf der Schuhsohle nachzeichnen. Dann weißt du, wenn es Zeit für einen neuen Satz ist, wo du diesen positionieren musst.

Das Bike Fitting vom Profi.

Die meisten von uns können zumindest fürs Erste mit dem DIY-Ansatz starten, aber es gibt einige Radfahrer, die sich von Anfang an für eine professionelle Anpassung entscheiden sollten.

Wenn du sehr klein oder sehr groß bist, kann ein professionelles Bikefitting helfen, Probleme zu lösen, die Menschen an beiden Enden des Größenspektrums haben. Wenn du alte Verletzungen oder bekannte biomechanische Probleme wie unterschiedlich lange Beine hast, wird ein professionelles Bike Fitting dazu beitragen, spätere Probleme von vorneherein zu vermeiden.

Fahrradfahren sollte bequem sein, also solltest du auch eine Anpassung in Betracht ziehen, wenn dies nicht der Fall ist. Schmerzen, Taubheit oder Kribbeln - vor allem in den Händen, Füßen oder am Hintern - sind Anzeichen dafür, dass dein Fahrrad nicht richtig passt.

Die Lösung kann ganz einfach sein, aber wenn du die DIY-Maßnahmen ausprobiert hast und das Problem dadurch nicht behoben wurde, ist es an der Zeit, zu einem Fachmann zu gehen.

Konzentriere dich bei der Beurteilung des Fahrkomforts nicht ausschließlich auf die Kontaktpunkte mit dem Fahrrad. Knieschmerzen können auf eine falsche Sattelhöhe hindeuten, während Schmerzen im oberen Rücken oder im Nacken ein Zeichen dafür sein können, dass du den Lenker nicht richtig greifen kannst. Oder dass dein Lenker einfach zu breit ist.

Eine korrekte Sitzposition ist eine, die du beibehalten möchtest. Wenn du ständig auf dem Sattel rumrutschst oder wenn du keine bequeme Position für deine Hände findest, kann ein professionelles Bikefitting helfen.

Was sind die Ziele eines professionellen Bike Fitting?

Bike Fitting ist individuell und eine Passform ist immer subjektiv. Darum musst du dir 2 Fragen stellen, bevor du zu einem professionellem Bikefitter gehst:

1. Welche Ergebnisse erwartest du von einem Bike Fitting?

Foto: Road Biker der sich den Berg hochquält.

Dies wird wahrscheinlich gleichbedeutend mit deinen Zielen sein. Für die meisten dieser Zielsetzungen gibt es 2 Kategorien:

Beseitigung/Verringerung von Schmerzen oder Leistungssteigerung.

Hier sind ein paar Beispiele:

  • Nach jedem Ride habe ich wiederkehrende Schmerzen in den Kniekehlen.
  • Nach ein paar Kilometern habe ich ein Taubheitsgefühl in den Händen.
  • Ich möchte eine Sitzposition finden, die mir hilft, die Aerodynamik für meinen nächsten Triathlon zu verbessern.
  • Ich möchte meine Position auf dem Rad für einen optimalen Kraftaufwand während des Rennens optimieren.
  • Es gibt eine Fülle von Ergebnissen, die man sich wünschen kann, aber der wichtigste Teil dieses Puzzles ist die Erkenntnis, dass ein Bikefitter kein Zauberer ist.

Als Radsportler müssen wir unsere Erwartungen an das realistisch erreichbare Ziel anpassen. Viele Bikefitter sind zwar hervorragende Handwerker, aber auch die besten können aus einem Anfänger keinen Weltklasseathleten machen.

2. Welche Art von Touren wirst du in Zukunft fahren?

Foto: Detlef der mit dem Vättanrundän Chef 300 Kilometer durch Schweden fährt.

Für den Bikefitting-Prozess spielen hier deine „Bedürfnisse“ oder Ziele eine wichtige Rolle. Um zu verstehen, was wir mit „Bedürfnissen“ meinen, denke an deine Ziele (sportlich, gesundheitlich, etc.) und kombiniere diese mit der Kategorie deiner Rides.

Hier sind ein paar Beispiele:

  • Radmarathon
  • Triathlon
  • Pendeln zur Arbeit
  • Zeitfahren
  • Clubfahrten jedes Wochenende
  • MTB (Trail, Enduro, XC, etc.)
  • Graveln
  • Rennen (jede Disziplin)
  • Fatbike-Touren
  • BMX

Anhand dieser Beispiele kannst du deine Bedürfnisse je nach Strecke, Fahrleistung und deinen Erwartungen an das fahrerische oder sportliche Niveau etwas variieren.

Das Ziel, einen 300 Kilometer Radmarathon zu beenden, ist etwas völlig anderes als ein 60 Kilometer Jedermann-Rennen möglichst schnell fahren.

Je mehr Zeit du auf dem Rad verbringst, desto wichtiger ist eine hochwertige, umfassende Radanpassung. Der Schmerz wird durch die Dauer intensiviert. Ein Bikefitter berücksichtigt das.

Bike Fitting VS. Bike Sizing.

In der Vergleichsgrafik sind im oberen Bildbereich an einem Rennrad die 4 für ein Bikefitting verantwortlichen noralgischen Punkte gekennzeichnet. Im unteren Bereich sieht man das gleiche Rennrad, hier sind aber die für eine Größenvermessung relevanten Punkte durch Messlinien gekennzeichnet.

Wir wissen jetzt, was man von einem Bikefitting erwarten kann. Dann wäre es jetzt Zeit, ein paar weitverbreitete Mythen aus dem Weg zu räumen.

Das Thema Bikefitting kann einen etwas verwirren, vor allem wenn man richtig tief in die Materie eintauchen möchte.

Im Vergleich zu anderen Produkten und Branchen, die den Begriff „Passform“ verwenden, ist es deutlich einfacher. Was bedeutet es bei der Bekleidung, die richtigen Schuhe, Hosen, Kleider, Hüte usw. zu finden? Ich nehme meine Körpermaße oder Konfektionsgröße, dann wird ein bestimmtes Kleidungsstück schon passen. Es sei denn, man ist Bodybuilder, Eisschnellläufer, Sprinter oder Bahnradfahrer mit richtig dicken Beinen.

Um die gleiche Logik auf das Fahrradfahren anzuwenden: Wir gehen davon aus, dass ein neues Fahrrad „passt“, wenn man eine bestimmte Körpergröße und eine bestimmte Innenbeinlänge hat.

Das Fahrrad hat dann zwar die richtige Größe, aber es ist unwahrscheinlich, dass es ohne Anpassungen oder Korrekturen „passt“.

Daher ist es wichtig, die Definitionen zu verstehen, denn die Begriffe „Bike Fitting“ und „Bike Sizing“ werden selbst von Fachleuten in Fahrradgeschäften oft miteinander verwechselt.

Ohne hier zu sehr auf die Unterschiede zwischen den beiden Begriffen einzugehen (hier kannst du alles über die Unterschiede zwischen Bike Fitting VS Bike Sizing lesen) findet das Bike Sizing vor dem Kauf eines Fahrrads statt. Dabei wird eine Person vermessen und anhand dieser spezifischen Maße wird ein Fahrradrahmen in der richtigen Größe für die betreffende Person ausgewählt.

Die meisten kompetenten Bikefitter führen sowohl die Größenbestimmung als auch die Fahrradanpassung durch und verstehen die Beziehung zwischen beiden Disziplinen.

Bike Fitting: Bike Sizing:
Die Kunst und Wissenschaft der Anpassung der beweglichen Teile eines Fahrrads an die individuellen Bedürfnisse des Radfahrers: Ermittlung der für den Radfahrer am besten geeigneten Rahmengröße:
Füße Größenrechner und Laufradgröße.
Sitzposition/Rahmengröße Überstand und Höhe, Formeln/Kalkulatoren.
Handposition Vergleich mit dem alten Fahrrad.

Was kannst du von einem Profi Bikefitter erwarten?

Bikefitter bieten eine Vielzahl von Fitting-Services an und nutzen dabei verschiedene Plattformen (Retül, Precision Fit, Guru und Shimano sind die vier beliebtesten).

Die eine „beste“ Anpassungsmethode gibt es nicht. Und eine gute Anpassung hängt viel mehr vom Fachmann als von den Tools ab. Erkundige dich, wie lange dein Fitter schon Anpassungen vornimmt und welche Zertifizierungen er/sie hat.

Was muss ein Bike Fitting beinhalten?

Eine vollständiges Bike Fitting umfasst: ein Gespräch mit dem Fitter über deine Fahrpraxis und deinen Fahrstil, deine speziellen Probleme und deine aktuelle Fahrradkonfiguration. Des Weiteren eine kurze körperliche Beurteilung von Faktoren wie Beweglichkeit und Überprüfung von Problemen wie Beinlängendiskrepanzen.

Bei einigen Fittings werden auch die richtige Sattelbreite und Schuhgröße sowie wie die Notwendigkeit von Einlegesohlen geprüft.

Schließlich gibt es eine Session auf einem Rad (auf einem stationären Fahrrad), bei der der Fitter deine Passform und Körperhaltung auf dem Bike beurteilt und Anpassungen und Korrekturen vornimmt.

Der Bike Fitter wird die Einstellung der Pedalplatten, die Sitzhöhe, die Tretbewegung, den Abstand zum Lenker und das Cockpit (Sattel- und Lenkergröße) überprüfen. Eine umfassende Anpassung kann ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Wie lange dauert ein Bike Fitting?

Ein umfassendes Bike Fitting kann ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen. Triathlon-Fittings oder Sonderfälle können auch bis zu 3 Stunden oder länger dauern.

Pro-Tipp: Sei ehrlich zu deinem Fitter, wenn es um Verletzungen oder Probleme geht, vor allem mit dem Gesäß und ein bisschen weiter vorne (jaaa, es ist ein bisschen unangenehm), aber betrachte es wie ein Gespräch mit deinem Arzt. Fahre auf natürliche Weise und versuche nicht, deinen Bikefitter mit einer übertrieben guten Form zu „imponieren". Der merkt das. Und wenn nicht, kann der Schuß für dich nach hinten losgehen.

Was kostet ein Bike Fitting?

Ein Basic Fitting liegt je nach Anbieter bei ca. 110,00 bis 170,00 Euro, aufwendige Aero Fittings können bis zu 445,00 Euro (vereinzelt noch mehr) kosten.

Aber vielleicht gibt es einen Preisnachlass oder eine Gutschrift, wenn du das Bike Fitting mit dem Kauf eines neuen Produkts verbindest.

Möglicherweise musst du Komponenten wie den Lenker oder den Sattel austauschen, denke also auch an diese möglichen Zusatzkosten. Wenn dir die Passform sehr wichtig ist, solltest du die Fitting-Kosten in dein Gesamtbudget für ein neues Fahrrad einkalkulieren.

Nach dem Bike Fitting:

Dein Körper braucht Zeit, um sich an die veränderte(n) Position(en) anzupassen. Vor allem, wenn sich die Passform deines Fahrrads stark verändert hat, solltest du das Trainingsvolumen und die Intensität für einige Wochen zurückschrauben. Dein Körper muss sich den neuen Gegebenheiten anpassen.

Sehr große Veränderungen sollten schrittweise vorgenommen werden, um den Körper nicht zu überfordern. Zu den Anpassungen sollte eine optionale Nachuntersuchung gehören, um bei weiter anhaltenden Problemen oder bei Veränderungen, die keine positiven Ergebnisse bringen, nachzubessern.

Vergleiche hier die Ausstattungen und Komponenten aller Rennräder, Gravel Bikes, Mountainbikes und Triathlon Bikes auf The Cycleverse:

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