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Bikepacking Taschen Test. Welches ist das ultimative Set?

Bikepacking Taschen Test. Welches ist das ultimative Set?
von Jan Koller
Aktualisiert am: 30.1.2023
Fotos: The Cycleverse, Jan Koller, Christian, Tailfin, Marek Piwnicki / Dmitrii Vaccinium / unsplash, Bernhard Grega
Der Bikepacking Hype nimmt kein Ende. Das Angebot an Gravelbike Taschen und Bikepacking Zubehör wird stetig größer und das Finden der individuell passenden Produkte immer schwieriger. Wir haben Bikepacking Taschen der 8 bekanntesten Hersteller unter die Lupe genommen und die Taschen Sets von Revelate Designs, Ortlieb, Miss Grape, Cyclite, Apidura, Brooks, Restrap und Tailfin auf Herz und Nieren getestet.

Jede von uns getestete Tasche gehört zu den besten am Markt, dennoch gibt es in puncto Haltbarkeit, Gewicht und Stabilität Unterschiede. Mit unserer Kaufempfehlung bist du garantiert auf der sicheren Seite und deinem nächsten Abenteuer steht nichts mehr im Weg.

Im folgenden Vergleichstest haben wir jeweils vier Taschen (Lenkerrolle, Oberrohrtasche, Rahmentasche/Midloader, Satteltasche) von acht verschiedenen Herstellern mit ähnlichem Packvolumen getestet.

Wenn du dir zuerst einen Überblick über die verschiedenen Bikepacking Taschenarten verschaffen möchtest und Tipps brauchst, wie diese am besten gepackt werden, sieh dir unseren Artikel Bikepacking Taschen richtig packen an. Wenn du erst einmal wissen möchtest, worauf du vor dem Kauf achten musst, scroll dich hier zu unserer Kaufberatung. Das weißt du alles schon? Hier kommst du zu den Top 5 Gravel Taschen Sets und hier geht es direkt zu den einzelnen Testberichten.

Welches ist das beste Bikepacking Taschen Setup? 

Understatement. Funktionalität. Leichtigkeit. Wir haben viele Taschen und Sets getestet und noch viele mehr in unseren Test miteinbezogen. Wenn wir uns für nur ein Set entscheiden müssten, dann ist das hier unsere Empfehlung. 

Testsieger

Das Foto zeigt das 5-teilige Cyclite Bikepacking Taschen System.

Cyclite Bikepacking Taschen System

Das 5-teilige Bikepacking Taschenset ist in zwei Farben erhältlich und das leichteste auf dem Markt. Komplett bringt es 863 Gramm auf die Waage und bietet ein Packvolumen von zusammen 35 Litern.

UVP: 477,00 Euro

Das Bikepacking Taschen Set von Cyclite, sticht dabei für uns als ultimativer Alleskönner heraus. Ein junges Startup aus Bayern. Die beiden Gründer haben gemeinsam Jahrzehnte an Erfahrung in der Outdoorindustrie und sich mit Cyclite zum Ziel gesetzt das leichteste Taschen Set auf den Markt zu bringen. 5 Taschen, 35 Liter Packvolumen und das mit gerade einmal 863 Gramm. Hier liest du mehr.

Die Top 5 Bikepacking Taschen Sets.

Der Testsieger. Am besten für Abenteurer. Die Nachhaltigen. Die Handgemachten. Am besten für Racer.
Das Foto zeigt die Cyclite Bikepacking Taschen. Das Foto zeigt die Revelate Designs Bikepacking Taschen. Das Foto zeigt die Miss Grape Bikepacking Taschen. Das Foto zeigt die Restrap Bikepacking Taschen. Das Foto zeigt die Apidura Bikepacking Taschen.

Cyclite

Revelate Designs

Miss Grape

Restrap

Apidura

Sehr hohe Qualität, superleicht und durchdacht bis ins allerkleinste Detail. Cooles robustes Design, in Alaska entwickelt und gemacht, um die Welt zu bereisen. Widerstandsfähige Taschen, eine nachhaltige Philosophie und lebenslange Garantie. Die leichten und gleichzeitig robusten Gravel Taschen werden in Handarbeit in Leeds hersgestellt. Geringes Gewicht, Aerodynamik und herausragende Funktionalität, ideal für Racer.
UVP: 477,00 Euro UVP: 529,00 Euro UVP: 452,00 Euro UVP: 462,00 Euro UVP: 407,00 Euro
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Bewertungskriterien. So haben wir getestet.

Das Foto zeigt den Autor Jan Koller mit verschiedenen Bikepacking Taschen an seinem Gravel Bike.

Wie wir Taschen bzw. Hersteller für den Test aussuchen? Wir sind alle begeisterte Radsportler und Bikepacker. In den vergangenen 2 Jahren haben wir uns ausführlich durch das Taschen Angebot getestet, ob bei einem Weekend Trip oder dem ein oder anderen Bikepacking Ultra Rennen wie bspw. dem Badlands oder dem Three Peaks Bike Race.

Dadurch haben wir jede Menge Erfahrung gesammelt, um euch ein ehrliches Feedback geben zu können. Dieser Vergleichstest basiert dabei jedoch nicht nur auf unserer Meinung.

Wir wühlten uns durch diverse Foren, haben unsere Community befragt, uns bei Events und Rides aktiv zu bestimmten Produkten umgehört, Feeds von Influencern durchforstet, aufmerksam Bikepacking Rennberichte gelesen, Dotwatching ausprobiert und Podcasts gehört. Diese erste Vorauswahl komplettierten wir, indem wir die Nutzerbewertungen und -rezensionen bei großen Online-Händlern checkten.

Bei der Bewertung und Beurteilung aller Produkte haben wir besonderen Wert auf die folgenden Merkmale gelegt.

Preis.

Die Preise für Bikepacking Taschen variieren auf den ersten Blick stark, sieht man allerdings genauer hin und achtet darauf, welche Materialien verwendet werden, sind die Preise dann doch sehr ähnlich und gut miteinander vergleichbar. Kriterien für die Preisgestaltung sind Material, Funktionalität und Ausstattung.

Optik.

Das Auge fährt bekanntlich mit. Damit sich dein Rennrad, Gravelbike oder MTB auch mit Taschen sehen lassen kann, haben wir natürlich auch auf Farbauswahl, Formen und Design geachtet. 

Material und Ausstattung.

Das Foto zeigt eine reflektierende Oberrohrtasche von Restrap.
Hersteller wie Restrap nutzen reflektierende Materialien für ihr Taschen-Design.

Bei Material und der Ausstattung gibt es deutliche Unterschiede. Restrap verwendet im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern bei den meisten Taschen Cordura 1000D und VX21 als Außenmaterial. Mittlerweile setzen viele Hersteller auf ein leichteres Nylon Material (ähnlich Dyneema) was den Ansprüchen in puncto Gewicht und Wasserfestigkeit eher gerecht wird.

Gewicht.

Hier gibt es selbst unter den besten Herstellern große Unterschiede. Manche Sets sind dabei doppelt so schwer wie andere.

Packvolumen.

Wie groß die Tasche sein muss, hängt natürlich extrem vom individuellen Einsatzzweck ab. Mittlerweile gibt es von fast allen Herstellern Taschen in unterschiedlichen Größen.

Stabilität.

Um euch Überraschungen zu ersparen, haben wir die Taschen Sets im härtesten Gelände getestet. Um sicherzustellen, dass alles an seinem Platz bleibt, nichts verrutscht und dass auch beim Treten nichts reibt.

Haltesystem und Handhabung.

Das Foto zeigt das Haltesystem einer Ortlieb Bikepacking Tasche.

Zum einen ist eine einfache Handhabung wichtig, um sich während einer Tagestour problemlos die Regenjacke schnappen zu können und dabei die Tasche nicht demontieren zu müssen. Auch die vollständige Montage und Demontage sollte ohne viel Aufwand von der Hand gehen.

Warum du uns vertrauen kannst.

Dieser Test ist nicht gesponsert. Wir sind unabhängig und wir testen hauptsächlich Produkte, die wir auch selber in Gebrauch haben. Wenn uns Hersteller Produkte zum Testen zur Verfügung stellen, erhalten diese keine Vorschau auf unsere Testberichte. Außerdem nehmen wir keine Werbegelder von Unternehmen, deren Produkte wir rezensieren. Wie regelmäßige Leser unserer Vergleichsberichte wissen, wenn etwas schlecht ist, sagen wir das auch offen und ehrlich in aller Brutalität.

Die 8 getesteten Bikepacking Taschen Sets.

Hier stellen wir die besten Taschen vor, die du im Moment kaufen kannst. Wir haben darauf geachtet, eine Auswahl für alle Ansprüche zu treffen. Es sind Taschen für Pendler, Ultra Radrennfahrer, Radreisende und für alle, die ihre Trikottaschen nicht bis oben hin vollstopfen wollen, dabei. Los geht es.

Revelate Designs.

Am besten für Abenteurer.

Das Foto zeigt das Revelate Designs Bikepacking Taschen Set.

Revelate Designs ist ein Bikepacking Taschen Unternehmen aus Alaska, das sich darauf spezialisiert hat, Gravel Taschen für härteste Anforderungen zu produzieren. Begonnen hat alles mit einer Rahmentasche für ein Bikepacking Rennen im Schnee, heute erweitern sie ihr Taschenangebot immer weiter und bieten innovative Lösungen an.

Wir haben folgendes Revelate Designs Set getestet:

  • Lenkerrolle Sweetroll (100,00 Euro, 11 Liter, 439 Gramm)
  • Rahmentasche Tangle (100,00 Euro, 4 Liter, 249 Gramm)
  • Oberrohrtasche Mag Tank (80,00 Euro, 0.9 Liter, 128 Gramm, auch als Bolt-on Version)
  • Satteltasche Spinelock (249,00 Euro, 16 Liter, 680 Gramm)
Das Revelate Designs Set auf einen Blick:
Pro Con
Sehr robust und haltbar. Nicht alle Taschen sind zu 100% wasserdicht.
Einfache Montage. Nur in schwarz verfügbar.
Praktische Details. Schwer.
Zusatzfächer und Kabelausgänge.  
Verschieden Größen.  
Die Produktdetails.
UVP: 529,00 Euro
Optik: Schwarz mit roten Akzenten.
Material und Ausstattung: Sehr robust, durchdacht und praktisch.
Gewicht:  1496 Gramm.
Volumen: 31,9 Liter.
Stabilität: Die stabilsten Taschen am Rad.
Haltesystem und Handhabung: Sehr durchdachte und nutzerfreundliche Lösung.

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Revelate Designs baut das Angebot an Taschen immer weiter aus und revolutioniert mit ihren Befestigungslösungen den Bikepacking Markt. Sei es das Spinelock System an dem Seat Pack, womit die Satteltasche an den Sattelstreben und der Sattelstütze einfach mit einem Sicherungsstift befestigt wird, oder der Magnetverschluss an der Oberrohrtasche, welcher einen einfachen Zugriff während der Fahrt gewährleistet.

Die Rahmentasche ist leicht zu befestigen, hat links und rechts einen Zipp und innen extra Zusatzfächer für mehr Ordnung. Die Lenkerrolle besteht aus einem Drybag inkl. Harness, um sie am Lenker zu befestigen.

Achtung: Bei einem zu schmalen Lenker kann es passieren, dass der Griff auf den Unterlenker blockiert ist.

An den Taschen von Revelate Designs sind oft Drybags bzw. wasserdichte Packsäcke zu sehen, die für robuste und wasserdichte Eigenschaften sorgen. Alle oben erwähnten Taschen sind auf höchste Ansprüche und Abnutzung ausgelegt. Dieses Set ist dabei zwar nicht das leichteste, dafür aber eines der robustesten und benutzerfreundlichsten.

In unserem Praxistest waren wir sehr zufrieden und empfehlen dieses Set allen Radreisenden, Abenteurern, Vielfahrern oder auch Pendlern. Kleine Innentaschen und Kabelausgänge an den Rahmentaschen zeigen, wie viel Knowhow in der Entwicklung steckt. Ein Set, das tendenziell bei Radreisenden beliebter ist als bei Vollblut Racern.

Alle Revelate Designs Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Ortlieb.

Die Klassiker.

Das Foto zeigt das Ortlieb Bikepacking Taschen Set.

Ortlieb ist ein Klassiker, wenn es um Transportlösungen am Fahrrad geht. Primär ist der deutsche Hersteller für Taschen, die seitlich am Gepäckträger montiert werden, sog. Panniers, bekannt.

Was kaum jemand weiß, Ortlieb war auch einer der ersten Herstellermarken, die Taschen fürs Bikepacking auf den Markt gebracht haben.

Wir haben folgendes Set getestet:

Das Ortlieb Set auf einen Blick:
Pro Con
Robust und haltbar. Satteltasche neigt zum Schwanken.
Wasserdicht. Nur in schwarz verfügbar.
Einfache Montage. Schwer.
Vielseitig einsetzbar. Neben den Hauptfächern keine weiteren Zusatzfächer.
Die Produktdetails.
UVP: 434,00 Euro
Optik: Dezentes Schwarz mit orangen Zipps.
Material und Ausstattung: Robust und zu 100% wasserdicht.
Gewicht: 1282 Gramm.
Volumen: 26,7 Liter.
Stabilität: Im technischen Gelände nicht stabil genug.
Haltesystem und Handhabung: Zufriedenstellend.

Auf der Bewertungsskala sind 7,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.

Wenn es um Fahrradtaschen geht, ist Ortlieb der Platzhirsch in Europa. Wir wollten in unserem Test herausfinden, ob die Bikepacking Taschen genauso gut sind wie Ortliebs berühmten Gepäckträgertaschen.

Das robuste Material und die Optik wirken hochwertig, zudem sind alle Taschen 100 % wasserdicht.

Was uns gefällt: Ortlieb Produkte werden ausschließlich in Europa produziert, dafür gibt es extra Punkte.

Sattel-, und Lenkertasche funktionieren einwandfrei, besonders das neue Seat-Pack mit Quick Release überzeugt aufgrund der einfachen Montage.

Rahmen- und Oberrohrtasche haben uns weniger überzeugt. Die Cockpit Tasche ist eher unpraktisch und kann während der Fahrt nicht bedient werden. An der Rahmentasche gefällt uns das Packvolumen, sie könnte aber formstabiler sein.

Alle Ortlieb Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Miss Grape.

Die Nachhaltigen.

Das Foto zeigt das MIss Grape Bikepacking Taschen Set.

Miss Grape ist eine 2012 gegründete italienische Marke für Bikepacking Taschen. Die Gründungsgeschichte ist schnell erklärt: Zum Start haben die Italiener ihre Taschen vor allem für sich selber in Handarbeit entwickelt. Erst später wurde daraus ein Business.

Das Besondere der Bikepacking Taschen: Wenig Schnickschnack, viel Liebe zum Detail und maximale Zuverlässigkeit zu einem sehr fairen Preis. Mittlerweile hat sich Miss Grape im Bikepacking Zirkus etabliert, Grund genug für uns, euch die Produkte vorzustellen.

Wir haben folgendes Set aus der Adventure Series getestet:

Das Miss Grape Set auf einen Blick:
Pro Con
Nachhaltig. Nicht alle Taschen sind zu 100% wasserdicht.
Stabil.  
Lebenslange Garantie.  
Leicht.  
Kabelausgänge.  
Die Produktdetails.
UVP: 452,00 Euro
Optik: Schlichtes und puristisches Design.
Material und Ausstattung: Extrem stabiles und widerstandsfähiges Material, viele durchdachte Details.
Gewicht: 1138 Gramm.
Volumen: 34 Liter.
Stabilität: Im technischen Gelände nicht stabil genug.
Haltesystem und Handhabung: Zufriedenstellend.

Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.

Als Underdog überzeugt Miss Grape mit robusten Taschen, einer nachhaltigen Philosophie und lebenslanger Garantie.

Simpel, robust und funktionell beschreibt das Taschen Set perfekt. Miss Grape setzt auf Handarbeit, bietet eine lebenslange Garantie und hat einen eigenen Reparaturservice.

Alle Taschen überzeugen mit äußerst durchdachten Details und sind aus sehr widerstandsfähigen Materialien.

Die Lenkerrolle bietet die Möglichkeit, sie zwischen 10 und 17 Liter zu bepacken. Die Rahmen- und Oberrohrtaschen sind leicht zu befestigen, ebenfalls gut zu packen und während der Fahrt leicht zu bedienen.

Die Satteltasche hebt sich aufgrund ihrer herausragenden Stabilität, der PVC-Verstärkung und dem schmalen Design nochmals ein wenig von den anderen Produkten ab.

Wer ein Bikepacking Taschen Set sucht, dass für jeden Einsatzzweck geeignet ist, wird hier definitiv fündig.

Alle Miss Grape Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Cyclite.

Die extrem leichten Testsieger.

Das Foto zeigt das Cyclite Bikepacking Taschen Set.

Cyclite ist ein junges Startup aus Bayern, dass sich auf Bikepacking Taschen spezialisiert hat. Die beiden Gründer Christoph Kirsch und Max Barnsteiner haben zusammen Jahrzehnte lange Erfahrung in der Outdoorindustrie gesammelt, bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben.

Als begeisterte Bikepacker fanden die beiden Produktdesigner und -entwickler keine zufriedenstellenden Taschen am Markt und wollten es besser machen. Die Cyclite Idee war geboren und vor 2 Jahren haben sie ihr Unternehmen gegründet.

Der Anspruch: Durchdachteres Design, mehr Funktionalität und wie es der Name schon erahnen lässt, das leichteste Setup am Markt.

Wir haben folgendes Cyclite Set getestet:

Das Cyclite Set auf einen Blick:
Pro Con
Extrem leicht. Es gibt Taschen mit mehr Volumen.
100% wasserdicht.  
In zwei Designs erhältlich.  
Reflektoren.  
Kabelausgänge.  
Sehr guter Kundenservice.  
Die Produktdetails.
UVP: 477,00 Euro
Optik: Edles Design in schwarz oder weiß.
Material und Ausstattung: Sehr robustes Material und durchdachte Details.
Gewicht: 704 (ohne Versteifung) bis 776 Gramm.
Volumen: 30 Liter.
Stabilität: Stabil genug für jedes Gelände.
Haltesystem und Handhabung: Intuitive und durchdachte Befestigung.

Auf der Bewertungsskala sind 9,9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,9 von 10 Punkten.

Das junge Startup liefert mit seinen Taschen superleichte und extrem stylishe Produkte, die jedes Bike optisch aufwerten und zu einem Hingucker machen.

Mit ihrem eigens entwickelten Material aus Nylon und einer beidseitigen PU-Beschichtung gelingt es den Bayern Bikepacking Taschen herzustellen, die leicht, wasserdicht, robust und langlebig sind.

Die Lenkerrolle hat mit 12,6 Liter Packvolumen eine solide Größe, die dabei auch noch variabel ist. Mithilfe von verschiedenem Straps kann die Tasche auf zwei unterschiedliche Weisen gepackt werden. Entweder man verbindet beide Enden der Lenkerrolle miteinander oder man verbindet die linke Ecke mit der Rechten und kann somit die Tasche besser komprimieren.

An der Oberrohrtasche hat es uns der Magnetverschluss, der nach hinten zu öffnen ist, angetan. So stört die geöffnete Klappe nicht beim Treten.

Was uns gefällt: Kleine Zusatzfächer in beiden Fächern der Rahmentasche sorgen für Ordnung.

Die Satteltasche ist groß genug, um für eine lange Radreise Kleidung mitzunehmen. Richtig gepackt bewegt sie sich selbst im Wiegetritt nicht.

Mit diesem Set ist man vom Alltagsabenteuer über Bikepacking Rennen bis hin zu einer mehrwöchigen Radreise bestens gerüstet. Vollste Kaufempfehlung und damit eindeutiger Testsieger!

Pro-Tipp: Freu dich auf das erste Auspacken der Cyclite Proukte. In allen Taschen sind ein kleiner Spruch oder eine Packliste versteckt.

Lies hier unseren ausführlichen Cyclite Testbericht.

Alle Cyclite Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Apidura.

Die Besten für Racer.

Das Foto zeigt das Apidura Bikepacking Taschen Set.

Apidura wurde 2013 mit dem Ziel, technische Ausrüstung für Fahrradreisen zu entwickeln, gegründet. Seitdem sind die Taschen insbesondere in der Rennszene sehr beliebt.

Die Briten entwickeln ihre Taschen in enger Zusammenarbeit mit den besten Bikepackern der Welt ständig weiter. Die Marke überzeugt uns mit verschiedensten Taschenlinien, die speziell Race, Expedition bis hin zu Commuter entwickelt werden. 

Wir haben folgendes Set der Expeditionslinie getestet:

  • Apidura Lenkertasche (108,00 Euro, 9 Liter, 250 Gramm)
  • Apidura Rahmentasche (100,00 Euro, 4,5 Liter, 170 Gramm)
  • Apidura Oberrohrtasche (57,00 Euro, 1 Liter, 110 Gramm)
  • Apidura Satteltasche (142,00 Euro, 14 Liter, 350 Gramm)
Das Apidura Set auf einen Blick:
Pro Con
Leicht. Weniger stabil.
Wasserdicht.  
Reflektoren.  
Auch andere Sets verfügbar.  
Viele verschiedene Größen.  
Kabelausgänge.  
Die Produktdetails.
UVP: 407,00 Euro
Optik: Dezenter Stil.
Material und Ausstattung: 100% wasserdicht und clevere Details.
Gewicht: 880 Gramm.
Volumen: 28,5 Liter.
Stabilität: Sehr stabil.
Haltesystem und Handhabung: Einfache Handhabung und Montage.

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Anstatt sich mit dem bestehenden Sortiment zufriedenzugeben, entwickelt Apidura seine Taschen immer weiter und setzt neue Maßstäbe.

Beim Durchforsten diverser Testberichte und Forenbeiträgen wurden wir immer wieder darauf aufmerksam, dass der Zipp angeblich eine häufige Schwachstelle sei.

Unserer Erfahrung nach sollte dies bei einem normalen Gebrauch allerdings kein Problem darstellen, insbesondere bei der Verwendung an einem Rennrad. In unserem intensiven Praxistest hat sich dieses Problem nicht gezeigt, im Gegenteil, wir waren mehr als zufrieden.

An Apidura gefallen uns die Detaillösungen wie Kabelausgänge, Reflektoren und die intuitive Befestigung. Die Lenkerrolle ist mit nur drei Befestigungspunkten leicht zu montieren und hält bei der Fahrt trotzdem ausgesprochen gut. Oberrohr- und Rahmentasche überzeugen mit durchdachten Details.

Was uns nicht gefällt: Klappt man die Oberrohrtasche während der Fahrt auf, stört der Deckel beim Treten.

Der Hersteller bietet mittlerweile für jeden Einsatzbereich passende Taschen oder auch Rucksäcke an. Mithilfe des „Größenfinders“ auf der Homepage kann man von zu Hause aus herausfinden, welche Tasche auf das eigene Fahrrad passt. Supercool, da steckt eine Menge Arbeit dahinter!

Apidura bietet leichte Taschen ohne viel Schnickschnack und genügend Auswahl für jeden Geschmack und Einsatzbereich. Unsere Empfehlung für Racer.

Alle Apidura Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Brooks.

Die Gemütlichen.

Das Foto zeigt das Brooks Bikepacking Taschen Set.

Die Marke Brooks ist den meisten von uns als Hersteller von Sätteln, Griffen und Lenkerbändern ein Begriff. Das britische Traditionsunternehmen hat sich jetzt aber auch an Bikepacking Taschen ran gewagt und produziert mit der Scape Serie optisch sehr ansprechende Produkte. Die zehnteilige Taschenlinie umfasst Fahrradtaschen in unterschiedlichen Größen und Formen.

Wir haben folgendes Brooks Set getestet:

Das Brooks Scape Set auf einen Blick:
Pro Con
Klassischer Look. Schwer.
Verschiedene Größen. Nicht alle Taschen sind zu 100% wasserdicht
Robust.  
Kabelausgänge.  
Einfach Montage.  
Die Produktdetails.
UVP: 440,00 Euro
Optik: Klassischer Look .
Material und Ausstattung: Sehr robustes Material.
Gewicht: 1485 Gramm.
Volumen: 24 Liter.
Stabilität: Stabil auch bei nicht perfekter Montage.
Haltesystem und Handhabung: Sehr einfache Handhabung und Montage.

Auf der Bewertungsskala sind 7,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.

Die Taschen von Brooks haben uns von Anfang an gefallen, nicht weil das Set superleicht, detailreich oder aerodynamisch ist, sondern weil es den Charakter des Unternehmens und deren Geschichte widerspiegelt.

Wenn du gerne Stahl oder Titan Räder fährst und auf Klassiker stehst, bist du hier genau richtig. Wir haben die Taschen im Rahmen des Retro Bike Festivals Velo Classico getestet. Nicht nur, dass wir mit dem Set alle Blicke auf uns gezogen haben, die Taschen haben für den Anspruch, den dieses Event mit sich bringt, auch überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die Taschen im Vergleich zur sportlichen Bikepacking Konkurrenz wenig innovativ und zu schwer sind.

Sowohl die Lenkerrolle als auch die Satteltasche bestehen aus zwei Teilen, einem Packsack und einem Holster, der am Fahrrad befestigt wird. Bei häufiger Montage erspart das Zeit und Nerven. Oberrohr und Rahmentasche überzeugen mit robustem Design und leicht laufenden Zipps.

Eindeutige Kaufempfehlung für alle Genuss-Bikepacker.

Alle Brooks Scape Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Angebote vergleichen

Restrap.

Die Handgemachten.

Das Foto zeigt das Restrap Bikepacking Taschen Set.

Restrap wurde 2010 von Nathan Hughes in Yorkshire gegründet. Begonnen hat alles mit selbst genähten Pedalschlaufen, zuerst nur für Freunde. Schnell war die Nachfrage zu groß, um sie allein zu stillen, Restrap war geboren. Das Familienunternehmen entwickelt ihre Produktpalette ständig weiter und testet die Taschen bei britischem Wetter. Das Besondere: Alle Taschen sind handgemacht und werden lokal in Leeds produziert.

Wir haben folgendes Set von Restrap getestet:

Das Restrap Set auf einen Blick:
Pro Con
Großartige Optik. Taschen könnten formstabiler sein.
Leicht und gleichzeitig robust.  
Verschiedene Größen.  
Einfache Montage.  
100% wasserdicht.  
Kabelausgänge.  
Die Produktdetails.
UVP: 462,00 Euro
Optik: Dezentes Schwarz.
Material und Ausstattung: Sehr robustes und leichtes Material.
Gewicht: 998 Gramm.
Volumen: 19,7 Liter.
Stabilität: Stabil auch bei nicht perfekter Montage.
Haltesystem und Handhabung: Simple Handhabung und Montage.

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Wir durften Restrap ausführlich testen und sind nachhaltig von den Produkten beeindruckt. „Handmade in the UK“ ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, denn die Taschen werden nachhaltig und unter fairen Bedingungen in Leeds produziert.

Wir hatten leider nur die Möglichkeit, eine Taschenlinie zu testen, sind aber überzeugt, dass alle anderen Taschen der gleichen Qualität entsprechen. Restrap bietet eine große Auswahl an Taschen, ob Panniers, Frontloader oder Commuter Taschen, hier wird jeder fündig und glücklich.

Für unseren Test haben wir uns für die Race Linie entschieden. Das kompakte Design, die Lenkertasche, die im Vergleich zu anderen Race-Sets, auch alltagstauglich ist, haben uns überzeugt. In der Praxis haben uns Sattel-, und Lenkertasche begeistert. Trotz des rennoptimierten Designs besteht die Satteltasche aus zwei Teilen (Drybag + Halterung), dies macht die Tasche superpraktisch und benutzerfreundlich.

Die Lenkertasche überzeugt mit einem innovativen Verschluss, anstatt mit einem seitlichen Rollverschluss schließt man die Tasche von oben, Der Vorteil, so bietet sie seitlich Platz für elastische Zusatzfächer. Oberrohr und Rahmentasche überzeugen ebenso mit reichlich Zusatzfächern innen und außen.

Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung, auch wenn es für den Testsieg nur ganz knapp nicht gereicht hat.

Alle Restrap Bikepacking Taschen auf The Cycleverse entdecken:

Preise vergleichen

Tailfin.

Das innovative Rack.

Das Foto zeigt das Tailfin Rack.

Nach einer sehr erfolgreichen Kickstarter Kampagne im Jahr 2017 startete der Gründer Nick Broadbent mit Tailfin so richtig durch. Sein Ziel: Den klassischen Gepäckträger zu verbessern, um so den Gepäcktransport am Fahrrad zu revolutionieren.


Zugegeben, so ganz passt ein Gepäckträger nicht zu den bisher vorgestellten Bikepacking Taschen, allerdings ist Tailfin in der Szene zu verbreitet und beliebt, um es hier nicht zu mit einzubeziehen.

Wir haben folgendes Tailfin Set getestet:

Das Tailfin Rack auf einen Blick:
Pro Con
Stabiler geht es nicht. Sieht nicht so sportlich aus wie eine Satteltasche.
Selbst für Offroadrennen geeignet. Ist nicht so schnell abgenommen wie eine Satteltasche.
Leicht packbar. Zugriff während der Fahrt nicht möglich.
Vielseitig einsetzbar.  
Die Produktdetails.
UVP: 250,00 bis 530,00 Euro
Optik: Gewöhnungsbedürftig, aber großartig.
Material und Ausstattung: Robust und leicht.
Gewicht: 690 bis 990 Gramm.
Volumen: Bis zu 27 Liter.
Stabilität: Stabiler geht’s nicht.
Haltesystem und Handhabung: Widerstandsfähig, kräftig und durchdacht  

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Für uns ist das Tailfin eine echte Alternative zu herkömmlichen Bikepacking Taschen. Unser Redaktionsteam war besonders von der simplen und logischen Montage und Handhabung begeistert.

Aerodynamisch ist es definitiv, das Fahrverhalten ist bei nicht allzu schwerer Zuladung in Ordnung. Durch den hohen Schwerpunkt der Tasche braucht es allerdings etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen, was uns jedoch nicht gestört hat.

Wirklich sehr gut geeignet ist das Aero Pack für gemütliche Touren, da der Zugriff auf die Tasche supereasy ist und das Packen fast wie bei einer Sporttasche funktioniert.

20 Liter Stauraum in einer Tasche mit Rollverschluss bei dem Gewicht ist eine Ansage. Mit zusätzlichen Taschen am Oberrohr, im Rahmendreieck, am Vorbau oder mit Gabeltaschen erreicht man mit diesem Rack leicht ein Packvolumen, das für eine Weltreise ausreicht.

Zukünftig werden von Tailfin auch Taschen verfügbar sein, zumindest sind die auf der Website bereits zu finden. Informationen, wann diese für alle verfügbar sein werden, gibt es jedoch nicht.

Eine absolute Empfehlung für alle, die ihren Rahmen zu 100 % schützen wollen, einfaches Bepacken bevorzugen und viel Platz in einer Tasche benötigen.

Was uns gefällt: Bei sehr kleinen Rahmengrößen hat man oft das Problem, dass eine Rahmentasche das Verwenden von Trinkflaschen verhindert oder erschwert. Das Tailfin Aero Pack Carbon bietet ein Plus an Packvolumen am Gepäckträger, das eine Rahmentasche verzichtbar macht.

Wir würden das Rack bei langen Reisen und gemütlichen Bikepacking Touren empfehlen, aber auch im Rennzirkus ist es zunehmend öfter zu sehen. Mit zusätzlichen Taschen, Straps und Halterungen ist der Tailfin Gepäckträger erweiterbar, bei der Bestellung dann inkl. Pannier Mounts wählen. Durch verschiedene Adapter passt das Rack an beinahe jedes Fahrrad. Sollte einmal etwas kaputt gehen, bietet Tailfin ein super Kundenservice und genügend Ersatzteile.

Leider ist das Tailfin Rack derzeit nicht auf The Cycleverse verfügbar. Hier bekommst du weitere Informationen.

Kaufberatung.

Das Foto zeigt einen Gravelfahrer mit einem Tagestour Taschen-Setup.

Wie findet man heraus welche Bikepacking Tasche oder welches Set am besten zu einem passt? Wie bei den besten Gravel Bikes gilt es auch für Taschen Sets herauszufinden, welche individuellen Anforderungen man an die Produkte hat.

Zuerst muss man sich überlegen, welchen Zweck die Taschen erfüllen sollen und sich dabei folgende Fragen stellen:

  • Was will ich alles mitnehmen?
  • Wo bin ich unterwegs?
  • Auf welchem Fahrrad verwende ich die Taschen?
  • Ist mir Gewicht oder Packvolumen wichtiger?
  • Verwende ich die Taschen für Tagestouren oder Overnighter?
  • Oder plane ich Bikepacking Rennen bzw. mehrtägige Radreisen?

All das ist wichtig zu wissen, da man bei längeren Rides anstatt einer Tasche schnell mindestens drei oder mehr Taschen benötigt. Aber für welche Art von Tasche soll ich mich wann entscheiden?

Das große Angebot an verschiedenen Taschen von zahlreichen Herstellern kann leicht verwirren und es ist schwer, hier den Überblick zu behalten. Aber keine Sorge, wir erläutern dir alles, was du wissen musst. Beginnen wir mit den Bikepacking Taschenarten.

Die unterschiedlichen Taschenarten.

Die Grafik zeigt ein Fahrrad mit Bikepacking Taschen. Die einzelnen Taschenarten sind durch Buchstaben gekennzeichnet.

Grundsätzlich gibt es von fast allen Herstellern 

A Rahmentaschen (Framebags)

B Oberrohrtaschen (Top Tube Bags)

C Satteltaschen (Saddlebag) und

D Lenkertaschen (Handlebar Bags).

Sie unterscheiden sich in Preis, Optik, Material, Gewicht, Volumen, Stabilität und Funktionalität. In unserem Vergleichstest haben wir auf all das Rücksicht genommen und unseren Testsieger gekürt.

Für welchen Einsatzzweck brauche ich welches Set bzw. welche Tasche?

Das Foto zeigt ein Bike mit einem Taschen Setup für eine Weltreise.

Fahrt zur Arbeit / tägliche Ausfahrt.

  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche (Ideal für Snack und Ersatzkleidung)

Mehrtägige Radreise oder Overnighter.

  • Satteltasche
  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche
  • eventuell kleine Lenkertasche

Lange Radreise oder Weltreise (inkl. Isomatte Schlafsack, Zelt).

  • Tailfin mit Top Bag und Pannier Bags
  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche
  • Lenkertasche

Sonderfall Bikepacking Rennen.

Bis 1000 km bzw. bis zu 3 Tage

  • Kleine Satteltasche
  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche

Bis 2000km bzw. bis zu 6 Tage

  • Satteltasche ca. 10 Liter
  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche
  • eventuell kleine Lenkertasche

Ab 2000km und mehr als 6 Tage

  • Satteltasche ab 10 Liter
  • Rahmentasche
  • Oberrohrtasche
  • Lenkertasche

Weitere Kaufkriterien die du beachten musst:

Der Teufel liegt wie so oft im Detail. Ob du mit deinen neuen Taschen zufrieden bist, hängt oft von Kleinigkeiten ab. Unter Berücksichtigung dieser Kaufkriterien solltest du schnell dein Set-up gefunden haben.

Verschlusssysteme.

Das Foto zeigt das Verschlusssystem einer Cyclite Tasche.

Achte auf die Qualität von Zipps und Reißverschlüssen. Ist die Tasche vollgepackt, ist das meistens eine Schwachstelle.

Multi Pockets.

Das Foto zeigt ein geöffnetes Zusatzfach mit Kreditkarten.

Kleine Zusatztaschen oder -fächer sind supernützlich und erleichtern das Sortieren ungemein. Frage dich, ob du diese benötigst und achte beim Kauf darauf.

Wasserfest oder nur resistent.

Das Foto zeigt das Wasserdichtigkeitszeichen einer Miss Grape Gravel Tasche.

Bevor du die Tasche kaufst, lies genau nach, ob sie zu 100 % wasserdicht ist oder nur wasserresistent. Nach einem langen regnerischen Tag auf dem Fahrrad will man darauf vertrauen, noch trockene Kleidung zu haben.

Stabilität.

Informiere dich in Foren, sieh dir Youtube-Videos an und versichere dich, dass die Taschen gut sitzen und im Wiegetritt nicht schwanken.

Pro-Tipp: Das richtige Packen der Taschen ist dafür ausschlaggebend.

Montage.

Wirf einen Blick in Montageanleitung auf der Homepage der Hersteller, ist sie leicht verständlich und logisch funktioniert es in der Praxis auch.

Bikepacking Taschen. Unser Fazit.

Die von uns getesteten 8 Herstellermarken wurden aufgrund unserer langjährigen Praxiserfahrung ausgewählt. Evoc, Topeak, Syntace, Deuter, Blackburn Outpost, Vaude oder Specialized x Fjällräven haben wir ebenso analysiert und in unserem Test berücksichtigt, allerdings haben es nur die Besten in unseren Gravel Taschen Test geschafft.

Praktisch, ultraleicht, benutzerfreundlich oder doch lieber die eierlegende Wollmilchsau?

Cyclite schafft es so gut wie kein anderer Hersteller alles in einem Set zu vereinen. Aufgrund der Allround-Performance des Sets, aber auch der einzelnen Taschen ist Cyclite klarer Testsieger für uns. Ob Gravelbike, Rennrad oder Mountainbike, die Taschen passen auf jedes Fahrrad. Wir haben uns sagen lassen, dass ab März 2023 deutlich mehr Auswahl verfügbar ist. Wir sind schon gespannt und freuen uns aufs Testen.

Die Produkte von Miss Grape oder Restrap zeichnen sich durch ihr nachhaltigkeit aus. Mit Ortlieb finden Einsteiger ein verlässliches Set-up und die Apidura Taschen sind ideal für Racer.

Dir gefällt keines der hier vorgestellten Sets? Unser Bikepacking Taschen Test hat dir wertvolle Kaufkriterien und Tipps zur richtigen Wahl eines passenden Set-ups geliefert. Du weißt jetzt, auf welche Kriterien du achten musst, um das für dich passende Set für deine Ansprüche zu finden.

Pro-Tipp, um herauszufinden, ob die Tasche zu deinem Fahrrad passt.

Hersteller wie Cyclite haben bei der Rahmentasche ein Printout, um herauszufinden, ob die Tasche passt und bei kleinen Rahmen noch genügend Platz für Flaschenhalter und Trinkflaschen ist.

Apidura sagt dir via „Sizing Tool” ob die Tasche an dein Bike passt, damit kannst du verschiedenste Taschen vergleichen und schnell sicher gehen, ob die jeweilige Tasche für dein Fahrrad geeignet ist.

Alle Bikepacking Taschen auf The Cycleverse ansehen:

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Wer schreibt hier?

Das Foto zeigt den Autor Jan Koller.

Jan Koller, Baden bei Wien

Seit meinem 8. Lebensjahr betreibe ich Leistungssport. Über das Schwimmen bin ich zum Triathlon gekommen und letztendlich mit dem Radsport glücklich geworden.

Nach Jahren in österreichischen Regional-und Continental Teams habe ich - nach vielen coronabedingten Absagen von Rennen meine semiprofessionelle Sportkarriere beendet.

Dem Radsport bin ich dennoch treu geblieben. Ultracycling Rennen wie unter anderem Three Peaks, Badlands, Bohemia Divide und Bikebacking Touren sind meine neue Leidenschaft. Ich liebe es dabei, meine Grenzen auszuloten.


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