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Enduro MTB. Die 12 besten Bikes die du 2024 kaufen kannst.

Enduro MTB. Die 12 besten Bikes die du 2024 kaufen kannst.
von Christian, Stefan, Yannick, Clara, Mark
Aktualisiert am: 29.1.2024
Fotos: The Cycleverse, Tim Foster, Thomas Schweighofer /Unsplash, Cube
Die besten Enduro-Mountainbikes sind schnell, leicht und komfortabel genug, um sie den ganzen Tag fahren zu wollen. Hier geben wir dir wichtige Tipps zum Kauf und stellen dir die besten derzeit erhältlichen Enduro MTBs vor.

Wenn man über die besten Mountainbikes spricht, muss man vor allem über Enduros sprechen. Enduro ist derzeit eine der beliebtesten Mountainbike-Disziplinen, da sie das Beste aus Cross-Country und Downhill-Mountainbiking zusammen bringt. Die besten Enduro-Mountainbikes vereinen einen effizienten Pedaltritt mit einer grenzüberschreitenden Geometrie und guten Federeigenschaften.

Klar ist aber auch, dass selbst das beste Enduro Mountainbike nicht die gleiche Geländeabsorption bieten kann wie ein Downhill-Bike, denn es muss auch bergauf getreten werden können.

Darum ist eine effiziente Federung bei diesen MTBs extrem wichtig. Aus diesem Grund haben Mountainbike-Hersteller eine völlig neue Klasse von Enduro Bikes entwickelt, die den einzigartigen Anforderungen dieser Disziplin gerecht werden. Das Ergebnis sind super leistungsfähige und vielseitige Enduro Mountainbikes.

Die neueste Generation von Enduro-Bikes ist in der Lage Anstiege zu erklimmen, als auch steile Rampen hinunterzufahren, durch steinige Passagen zu fahren und riesige Abgründe zu überwinden.

Allerdings sind nicht alle Enduro Bikes gleich, und einige eignen sich besser für lange Tage in den Bergen und haben ein gutes Pedalierverhalten, während andere im Grunde als DH-Bikes getarnt sind. Sie lassen sich die härtesten Downhill-Strecken mit Vollgas fahren, quälen sich aber regelrecht den Berg hoch.

Die neuesten Enduro Bikes haben sich zu den fehlerverzeihensten und leistungsfähigsten Mountainbikes entwickelt, die es derzeit gibt. Und sie haben die moderne Mountainbike-Geometrie nachhaltig verändert. Da die Bikes in Steigungen effizient und auf Abfahrten so schnell wie möglich sein müssen, gibt es bei der Wahl des besten Enduro MTB eine Menge zu beachten.

Wenn du dir nicht sicher bist, worauf du beim Kauf eines neuen Enduro Bikes achten musst, scroll dich hier in die Kaufberatung. Dort erfährst du, wie du das für dich beste Enduro-Mountainbike auswählst.

Das weißt du schon? Dann scroll dich hier zu unseren Top 5 Enduro MTB und klick dich direkt in die ausführlichen Testberichte.

Welches ist das beste Enduro Bike?

Wenn wir uns für ein Enduro entscheiden müssten, dann wäre das Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type Gen 6 unsere erste Wahl.

Der Testsieger.

Das Foto zeigt ein Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type Gen 6..

Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type Gen 6

Das Trek Slash begeisert durch eine beeindruckende Renngeometrie, phänomenale Traktion, sehr gute und präzise Fahreigenschaften sowie durch seine exzellenten Klettereigenschaften.

UVP: 9.999,00 Euro

Das neue Slash 9.9 X0 AXS T-Type von Trek ist noch kräftiger als sein Vorgänger. Es bietet mehr Federweg, eine entspanntere Geometrie, rollt auf gemischten Laufrädern (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) und verfügt über eine neue High-Pivot-Federungsplattform.

Das Slash ist in vielerlei Hinsicht überragend und eignet sich für alle, die sich ein effizientes, stabiles und berechenbares Handling wünschen. Zum Testbericht.

Schnellübersicht: Die Top 5 Enduro Bikes aus dem Test.

Der Testsieger Schnellstes 29er Enduro Bestes 27,5er Enduro Bester Allrounder Preis-Leistungs-Sieger
Das Foto zeigt ein Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type. Das Foto zeigt ein Specialized S-Works Enduro. Das Foto zeigt ein Santa Cruz Nomad C XT RSV. Das Foto zeigt ein Pivot Switchblade Pro XTR. Das Foto zeigt ein Cube Stereo One77 Pro.

Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type

Specialized S-Works Enduro

Santa Cruz Nomad C XT RSV

Pivot Switchblade Pro XTR

Cube Stereo One77 Pro

Race Geometrie und eine phänomenale Traktion. Das Trek Slash dominiert die oberste Liga und nimmt es mit jeder Herausforderung auf. 170 mm kontrollierte Federung ebnet unwegsames Terrain und macht das Enduro in jeder Situation schnell. Leistungsstarker Antrieb, Sehr wendiges Fahrverhalten und eine hervorragende Federung sorgen für mächtig viel Spaß. Extreme Vielseitigkeit, größenspeziefische Hinterbau-Kinematik und fahrbar mit 29 oder 27,5 Zoll Laufrädern. Gutes Gleichgewicht zwischen Stabilität und Agilität, gepaart mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
UVP: 9.999,00 Euro UVP: 14.000,00 Euro UVP: 8.199,00 Euro UVP: 8.299,00 Euro UVP: 3.199,00 Euro
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Verfügbarkeit von Enduro Bikes.

Warum es im Moment schwieriger sein kann, ein Fahrrad zu finden? Seit Corona gilt, dass die immense Nachfrage das Angebot der meisten Hersteller immer noch übersteigt und die Lieferketten gestört sind. So kann es kurzfristig passieren, dass Räder schnell ausverkauft sind oder sich die Lieferzeiten verlängern.

Aus diesem Grund schlagen wir dir zu allen getesteten Enduros auch noch andere Versionen der jeweiligen Räder vor. Manchmal mit besserer Ausstattung, manchmal mit einer günstigeren. So hast du, sollte dein favorisiertes Bike nicht mehr lieferbar sein, zumindest noch eine Alternativ-Version des jeweiligen Rads vom selben Hersteller.

Wir beobachten die Produkte täglich und aktualisieren sie laufend, sodass du sofort Bescheid weißt, sobald bestimmte Enduro MTBs wieder erhältlich sind.

Die Bewertungskriterien.

Foto zeigt einen mann der mit seinem Enduro Bike bergab fährt.
Enduro Bikes machen bergab Spaß und ermöglichen große Sprünge.

Bei einem leistungsstarken Enduro Bike geht es vor allem um Balance und Ausgewogenheit. Diese Mountainbikes müssen mit dem Selbstvertrauen und der Gelassenheit eines ausgewachsenen Downhill-Bikes abwärtsfahren können, aber sie müssen auch wieder auf den Gipfel des Berges hochgefahren werden. Darüber hinaus müssen sie auch noch so konstruiert sein, dass sie lange halten, und zwar mit Komponenten, die eine Menge aushalten.

Um zum besten Enduro MTB im Test gekürt zu werden, suchten wir nach einem Bike, das sich auf den Anstiegen angenehm anfühlt, kein Enduro-Bike wird jemals eine Cross-Country-ähnliche Bergziege sein, und sich leicht und schnell bergab fahren lässt.

Jedes Enduro MTB in diesem Vergleichstest wurde von unserem Team gründlich bewertet und überprüft. Wir recherchieren eine Vielzahl von Bikes auf den Markt, checken Foren und Nutzerbewertungen und interviewen MTBler, die diese Bikes besitzen und fahren. Die Enduros die am besten abschneiden schaffen es dann in unseren Vergleichstest. Hier analysieren wir Performance, Preis-Leistung, Komponenten, Geometrien und technische Besonderheiten. Zu guter Letzt lassen wir natürlich unsere eigenen Praxis-Erfahrungen mit diesen Bikes in den Test einfließen.

Warum du uns vertrauen kannst.

Dieser Test ist nicht gesponsert. Wir sind unabhängig und wir testen hauptsächlich Produkte, die wir auch selber in Gebrauch haben. Wenn uns Hersteller Produkte zum Testen zur Verfügung stellen, erhalten diese keine Vorschau auf unsere Testberichte. Außerdem nehmen wir keine Werbegelder von Unternehmen, deren Produkte wir rezensieren. Wie regelmäßige Leser unserer Vergleichsberichte wissen, wenn etwas schlecht ist, sagen wir das auch offen und ehrlich in aller Brutalität.

Die getesteten Enduro Mountainbikes.

Hier stellen wir die spannendsten Enduro Mountainbikes vor, die die Downhill-Fähigkeiten eines DH-Bikes mit den Uphill-Fähigkeiten eines Trail-Bikes verbinden. Auch wenn sie alle ein und dasselbe Ziel verfolgen, bieten die Hersteller dafür unterschiedlichste technische Lösungen an.

Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type Gen 6.

Der Testsieger.

Das Foto zeigt ein Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type in zwei Ansichten.

Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type auf einen Blick:
Pro Con
Tolle Race Geometrie. Nicht für Anfänger geeignet.
Phänomenale Traktion. Leider teuer.
Sehr gute und präzise Fahreigenschaften.  
Exzellente Klattereigenschaften.  
Die Produktdetails.
UVP: 9.999,00 Euro
Gewicht: 15,60 kg
Größen: S, M, M/L, L, XL
Gabel: RockShox ZEB Ultimate, DebonAir Feder
Stoßdämpfer: RockShox Vivid Ultimate, 230 x 65 mm
Räder: Laufradsatz vorne: Bontrager Line Pro 30, OCLV Mountain Carbon, Tubeless Ready, 6-Loch-Scheibenaufnahme, Boost110, 15 mm Steckachse, 29” (27,5” Größe S)
Hinterrad: Bontrager Line Pro 30, OCLV Mountain Carbon, Tubeless Ready, Rapid Drive 108, 6-Loch-Scheibenaufnahme, SRAM XD-Freilaufkörper, Boost148, 12 mm Steckachse, 27.5”
Reifen: Bontrager SE5 Team Issue, Tubeless Ready, Core Strength Flankenschutz, Aramidwulstkern, 120 TPI
Schaltwerk: SRAM X0 Eagle AXS, T-Type
Lenker: Bontrager RSL, integrierte Lenker/Vorbau-Einheit, OCLV Carbon, 27,5 mm Rise, 820 mm Breite, Vorbau mit 0 Grad Rise, 35 mm Vorbaulänge
Griffe: Bontrager XR Trail Pro, Aluminiumklemme
Sattelstütze: Größe S: RockShox Reverb AXS, 100 mm Hub, drahtlos, 34,9 mm, 340 mm Länge
Größe M: M/L, L, XL: RockShox Reverb AXS, 170 mm Hub, drahtlos, 34,9 mm, 480 mm Länge
Rahmen: OCLV Mountain Carbon
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Auf der Bewertungsskala sind 9,9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,9 von 10 Punkten.

Das Slash ist eines der ältesten Modelle von Trek. Das Fully gab es schon, als MTBs noch mit 26-Zoll-Laufräder ausgestattet waren und wurde bei seiner Einführung als Trail-Bike mit großem Federweg positioniert. Mitte der 2000er-Jahre durchlief es, als die Kategorie entstand, eine Transformation zum Enduro Bike.

Das für diese Saison überarbeitete Slash hat jetzt 170 mm Federweg und ein High-Pivot-Layout. Ein klares Zeichen dafür, dass es sich um ein gravityorientiertes Fully handelt, dass speziell dafür konzipiert wurde, Abfahrten mit hohem Tempo und vielen verschiedenen Variationen von Jumps zu fahren. Trotzdem lässt sich das Slash extrem gut pedalieren und es kann effizient klettern.

Wie viele Trek Bikes wurde auch das neue Slash 9.9 XTR für den Rennsport entwickelt. Mit Treks Thru Shaft Technologie für bessere Federungskontrolle und ausgewogene Fahreigenschaften ist das Slash ein Enduro, das hart rangenommen werden möchte, um jeden noch so kleinen Vorteil auf dem Singletrail ausspielen zu können.

Treks Flip-Chip heißt Mino Link und mit ihm lässt sich die Geometrie in zwei Positionen verstellen. Beim Slash sitzt er an der hinteren Position der Umlenkwippe. Durch eine Veränderung der Sitzstrebenlänge hebt und senkt sich die Geometrie. Je nachdem wie Treks Flip-Chip verbaut ist, beträgt der Lenkkopfwinkel 64,1 oder 64,6 Grad und der effektive Sitzwinkel liegt bei 75,6 oder 76,1 Grad.

Trek hat das Slash mit einigen netten Details ausgestattet: Der Trek OCLV Mountain Carbon-Rahmen verfügt über eine saubere Control Freak-Innenverlegung und einen Knock Block, der verhindert, dass sich der Lenker durchdreht und bei einem Sturz zusätzlichen Schaden verursacht.

Zweck einer Hinterradfederung ist es, Stöße zu absorbieren, damit man die Kontrolle behält und die Reifen ständig Kontakt mit dem Untergrund haben.

Das Problem bei vielen Bikes ist aber, dass sich das Bremsen negativ auf die Leistung des Fahrwerks auswirkt. Man spürt dann eine Versteifung der Federung und Traktionsverlust. Für ein optimal arbeitendes Fahrwerk und ein stotterfreies Fahrverhalten auf dem Trail müssen Bremse und Fahrwerk voneinander getrennt werden. Genau das ist es, was Treks patentiertes Active Braking Pivot macht. Es sorgt während des Bremsens für ein aktives Fahrwerk.

Ein weiteres Feature, das uns gefällt: Durch das im Rahmen integrierte Staufach kann man seinen Rucksack zu Hause lassen und das Notwendigste für eine Ausfahrt im Rahmen verstauen.

Was uns gefällt, ist die Mullet-Laufradkonfiguration: Das 29-Zoll-Vorderrad sorgt für Traktion auf dem Trail, während ein agileres 27,5-Zoll-Hinterrad für Agilität und Wendigkeit sorgt. Personen, die maximales Tempo mit einer reinen 29er-Bereifung möchten, tauschen einfach die untere Dämpferaufnahme und können dann ein schnelleres 29er Hinterrad montieren.

Das Slash war schon immer eines der steifsten Enduro-Bikes auf dem Markt. Obwohl das Unterrohr jetzt angehoben und am Kopfende gebogen und für das Staufach aufgeschnitten wurde, fühlt sich der OCLV Mountain Carbon-Rahmen immer noch wie ein felsenfester Rahmen an. Trek gibt zwar keine lebenslange Garantie wie andere Hersteller, aber im Rahmen des Carbon Care-Programms von Trek bekommt man im Schadensfall einen vergünstigten Ersatz.

In der Praxis erweist sich das sich das Slash 9.9 X0 AXS als rasend schnelles und präzises Enduro Racebike. Die meisten Bikes dieser Kategorie beanspruchen für sich Rennmaschinen zu sein, aber nur wenige vermitteln ihre extreme Leistung mit so viel Klarheit und Autorität wie das neue Slash von Trek.

Die weiterentwickelte, stabilitätsfördernde Geometrie, die hervorragend sortierte Federungsbasis mit feinen Einstellmöglichkeiten und das exzellente Ansprechverhalten auf die Pedale machen es zu einem der geschwindigkeitshungrigsten Bikes auf dem Markt.

Kurz: Das Trek Slash ist einerseits strapazierfähig und sicher genug, um im Bikepark gefahren werden zu können, andererseits aber auch mit praktischen Details und einer Pedaleffizienz ausgestattet, die es zu einem perfekten Ganztagestrailbike machen, das keine Grenzen kennt.

Alle Trek Slash Angebote vergleichen:

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Santa Cruz Nomad C XT RSV.

Bestes 27,5 Zoll Enduro MTB.

Das Foto zeigt ein Santa Cruz Nomad C XT RSV.

Santa Cruz Nomad C XT RSV auf einen Blick:
Pro Con
Leistungsstarker Antrieb. Teuer.
Sehr wendig.  
Hervorragende Federung.  
Lebenslange Garantie.  
Die Produktdetails.
UVP: 8.199,00 Euro
Gewicht: 16 kg
Größen: S, M, L, XL, XXL
Gabel: FOX 38 Float Performance Elite, 170 mm, 27,5"
Stoßdämpfer: RockShox Super Deluxe Coil Select+ (400 S, 450 M, 500 L-XL, 550 XXL)
Räder: RaceFace ARC Offset 30 27,5"
Reifen: Vprne: Maxxis Assegai 27.5"x2.5", 3C, MaxxGRIP Double Down, TR
Hinten: Maxxis Minion DHR II 27.5"x2.4", 3C, MaxxGRIP, Double Down, TR
Schaltwerk: Shimano XT M8100 12-Gang
Lenker: Santa Cruz 35 Carbonlenker, 800 mm, 35 mm Rise
Griffe: Santa Cruz House Griffe gold Burgtec Bartender Pro Grip Minnaar
Sattelstütze: RockShox Reverb Stealth, 31.6 oder OneUp Dropper V2
Rahmen: BallisTec Carbon Frame
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Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Wenn es um Geschwindigkeit geht, sind 29er die alles bestimmende Laufradgröße, aber das Nomad von Santa Cruz beweist, dass 27,5-Zoll-Laufräder am meisten Spaß machen.

Das Nomad ist im Wesentlichen ein Downhill Bike, das jeden ruppigen und steilen Singletrail mühelos bezwingt. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, den Berg auch wieder hochzufahren, ohne Schieben oder Shutteln zu müssen.

Das Nomad gibt es in verschiedensten Ausführungen. Die Preise starten bei 5.299,00 Euro für das Carbon C R mit SRAM NX und einer Basisversion der RockShox ZEB-Gabel und des Super Deluxe-Dämpfers.

Das 6.299,00 Euro teure S kommt mit einer SRAM GX Eagle und mit einer FOX 38 Float Performance, 170mm, 27.5" Gabel. Dann gibt es zwei weitere XT (Air und Coil) Versionen für 6.999,00 Euro mit einer Shimano XT M8100 Schaltung.

Die beiden Modelle X01 und X01 Coil kosten 8.499,00 Euro und sind mit SRAMs X01 Eagle ausgestattet. Die beiden Top Modelle XO1 AXS RSV und AXS RSV Coil gibt es für 10.499,00 Euro und kommen mit einer SRAM X01 Eagle AXS und einem Fox Float X2 Factory 2-Position Lever, bzw. einer Fox DH X2 Factory Coil 2-Position Lever Dämpfung.

Alle Bikes der Serie sind mit hochwertigen Maxxis Triple-Compound-Reifen ausgestattet, mit einem super-klebrigen MaxxGrip Compound Assegai vorne und einem DHR am Heck. Die Bikes mit Luftfederung haben leicht verstärkte EXO+-Reifen, während die Bikes mit Spiralfederung hinten mit schwereren DD-Reifen ausgestattet sind.

Während Race Face-Felgen zur Standardausstattung gehören, kann man bei den XT- und X01-Versionen gegen einen Aufpreis die Reserve-Carbonfelgen von Santa Cruz mit lebenslanger Garantie auf DT Swiss-Naben bestellen. XT- und X01-Bikes erhalten außerdem den Santa Cruz-eigenen Riserbar aus Kohlefaser und den neuen geschmiedeten Enduro MK3-Vorbau von Burgtec.

Das Nomad ist schnell und bringt eine Menge spielerische Reaktionsfähigkeit auf jeden Trail. Wir alle wissen, die Ideallinie liefert mehr Speed und Flow, wenn es bergab geht. Beim Santa Cruz Nomad C XT RSV hat man fast das Gefühl, dass das Bike weiß, welche Linie man fahren möchte, bevor man dort ankommt.

Alle Santa Cruz Nomad Angebote vergleichen:

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Cube Stereo ONE77 Pro.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Foto zeigt ein Cube Stereo ONE77 Pro.

Cube Stereo ONE77 Pro auf einen Blick:
Pro Con
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Fühlt sich nicht ganz so solide und leichtfüßig an wie andere.
Gut ausbalancierte und einstellbare Geometrie.  
Sehr gute Komponenten.  
Spaßiges, lebendiges und mitreißendes Fahrgefühl.  
Die Produktdetails.
UVP: 3.199,00 Euro
Gewicht: 15,5 kg
Größen: M, L, XL, XXL
Gabel: Fox 38 Float Performance GRIP, 3-Position w/Micro Adjust, Tapered, 15 x 110mm, 170 mm
Stoßdämpfer: Fox Float X2, 230x65 mm, Low Speed Rebound & Compression w/ 2-Position Lever
Räder: Newmen Evolution SL A.30, 28/28 Spokes, 15 x 110mm/12 x 148mm, Tubeless Ready
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai, MaxxGrip/EXO+, Tubeless Ready, 2.5 WT
Hinten: Maxxis Minion DHR II, MaxxTerra/EXO+, Tubeless Ready, 2.4 WT
Schaltwerk: Sram GX Eagle, 12-Gang
Lenker: Race Face Chester 35, 780 mm
Griffe: ACID Disrupt, Soft Compound
Sattelstütze: CUBE Dropper Post, Handlebar Lever, Internal Cable Routing, 31,6 mm, 150 mm
Rahmen: HPA Advanced Hydroform, ATG, ETC 4-Link, Air/Coil Shock Mount Flip-Chip, ISCG Mount, AXH
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Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Du kennst auf dem Trail nur eine Richtung – vorwärts? Genau das bietet dir das neue Cube Stereo One77. Wahlweise als Prügelknabe mit Aluminium-Rahmen oder als C:68 Carbon-Rahmen Variante befriedigt das Bike alle Gelüste, die man an ein Enduro haben kann.

2023 hat Cube die komplett neue Produktfamilie Stereo One vorgestellt. Die alten Stereos von Cube waren extrem beliebt und galten als absolute Top-Seller auf dem Markt. Im Laufe der letzten Jahre haben die Franken bei ihren Weiterentwicklungen eher auf Evolution gesetzt. Mit den komplett neuen Modellen der Cube Stereo One77 Serie gehen sie einen „revolutionären“ Weg und legen die Latte auch für die Mitbewerber höher.

Das performanceorientierte One77 Fully bringt mit 170 mm Federweg, dem flachen Lenkwinkel von bis zu 63,8 Grad und einem 446 mm langen Reach (Größe M) alles mit, was man in puncto High-Speed und Spaß bei der Abfahrt gebrauchen kann.

Was uns gefällt: Der FlipChip an der Dämpferaufhängung ermöglicht die Wahl zwischen leichten Luftdämpfern oder schluckfreudigen Stahlfedern.

In Summe stehen 5 unterschiedliche Modelle (zweimal Alu, dreimal Carbon) zur Auswahl und diese sind in vier Größen von M bis XXL erhältlich.

Preislich starten die Bikes mit dem Stereo One 77 Pro für faire 3.199,00 Euro. Dafür bekommst du ein Flox Float Fahrwerk mit 170 mm Hub, Magura MT5 Bremsen und einem Sram GX Eagle 12-Speed Schaltwerk.

Für das Topmodel Stereo One 77 C:68X SLT. zahlst du 7.399,00 Euro. Dafür erhältst du dann aber die hochwertigsten Komponenten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Ein Fox Factory Fahrwerk, das Sram X01 Eagle AXS Schaltwerk, Shimano XT Bremsen oder den Newmen Advanced Laufradsatz.

Kurz: Hochwertige Komponenten, spitzen Performance und moderne Rahmengeometrien haben ihren Preis, für das Stereo One77 gilt das nicht. Cubes Enduro MTB hat all das, ist dabei bezahlbar und alle Stereo One77 Modelle bieten Endurospaß zu einem fairen Preis.

Lies auch unseren ausführlichen Cube Stereo One Test.

Alle Cube Stereo ONE77 Pro Angebote vergleichen:

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Merida One-Sixty 8000.

Bestes vertrauenerweckendes Enduro.

Das Foto zeigt ein Merida One-Sixty 8000.

Merida One-Sixty 8000 auf einen Blick:
Pro Con
Intuitives Handling. Keine Geometrieanpassung.
Griffige Federung mit hervorragendem Dämpfer. Keine Geometrieanpassung.
Superprogressive, längenbasierte Geometrie.  
Sehr gute Traktion.  
Komfortables Fahrgefühl.  
Preis-Leistung.  
Die Produktdetails.
UVP: 7.699,00 Euro
Gewicht: 15,3 kg
Größen: XShort, Short, Mid, Long, XLong
Gabel: Rock Shox Zeb Ultimate
Stoßdämpfer: Rock Shox Super Deluxe Ultimate
Räder: Race Face Turbine R30
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai
Hinten: Maxxis DHR II
Schaltwerk: Sram GX Eagle AXS
Lenker: MERIDA TEAM TR, 780mm
Griffe: MERIDA EXPERT EC
Sattelstütze: MERIDA TEAM TR
Rahmen: ONE-SIXTY CF4 III, Carbon
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Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Das komplett überarbeitete Merida One-Sixty 8000 ist eine gelungene Kombination aus Downhill, XC- und Marathon Fully und lässt sich am besten als ausgewogenes, leicht zu fahrendes, schnelles und spaßiges Enduro-Bike beschreiben.

Merida hat beim One-Sixty von Anfang an die branchenüblichen Standards auf den Kopf gestellt. Anstelle der üblichen Rahmengrößen XS bis XL heißt es beim One-Sixty XShort bis XLong. So wird die Wahl der Rahmenhöhe von der eigenen Körpergröße getrennt und Personen können sich das Fully nach dem eignen Fahrstil aussuchen.

Das Geometrie-Konzept deckt einen gewaltigen Reach-Bereich von 415 mm bis 525 mm ab und beinhaltet bewusst kurze Sitz- und Steuerrohre. Der Effekt ist, dass kleinere Menschen, die ein langes Rad wollen, nicht zu hoch positioniert werden.

Damit sich die monstermäßigen Reach-Werte nicht zu kahnartig anfühlen, beträgt die Kettenstrebenlänge bei den Bikes Long und XLong 438 mm. XShort, Short und Mid Modelle sind serienmäßig mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad ausgestattet. Die Bikes sind an den Sitzstreben mit einem Flip-Chip ausgestattet, der das hintere Ende auf 434 mm bringt.

Bei Enduros ist ein 64-Grad Steuerkopfwinkel üblich, der steile 79-Grad Sitzwinkel des One-Sixty ist allerdings ein radikaler Schritt, den man normalerweise nur bei kleinen, „ausgefallenen“ Marken findet, nicht aber bei einem der größten Fahrradhersteller der Welt.

Steilere Sitzwinkel sorgen in der Ebene für eine vorwärtsorientierte Performance und bringen für mehr Druck auf den Lenker. Bergauf sitzt man zentral auf dem Bike, so kann sich die Traktion gut auf den Reifen verteilen.

Auch wenn einige vielleicht die umfangreichen Geometrie-Einstellmöglichkeiten anderer Enduros aus unserem Test vermissen könnten, fühlt sich das One-Sixty 8000 so wie es ausgeliefert wird, großartig an. Das Fully hat uns bei unseren Probefahrten immer in die richtige Position auf dem Bike und auf dem Singletrail gebracht und lässt sich intuitiv fahren.

Das Fahrwerk bietet eine extrem gute Traktion, Gegenhalt und sorgt so für ein vertrauenerweckendes und komfortables Fahrgefühl.

Was uns gefällt: Die Möglichkeit, einen Coil-Dämpfer einzubauen, es in ein Mullet-Setup oder sogar in ein Trail-Bike mit mittlerem Federweg zu verwandeln, sorgt für eine enorme Vielseitigkeit.

Darüber hinaus gewährt Merida eine fünfjährige Garantie, die sogar den Einsatz in Bikeparks der Kategorie 5, DH und Enduro-Rennen abdeckt.

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Orbea Rallon M10 MYO.

Bestes Enduro für Höhenmeter.

Das Foto zeigt ein Orbea Rallon M10 MYO in zwei Perspektiven.

Orbea Rallon M10 MYO auf einen Blick:
Pro Con
Guter Allrounder, ideal für Höhenmeter. Gewicht.
Traktionsstarkes Fahrwerk.  
Individuelle Lack- und Komponentenoptionen  
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Solides Enduro für ganztägiges Fahren.  
Ordentliche Gesamtausstattung.  
Die Produktdetails.
UVP: 5.699,00 Euro
Gewicht: 14,56 kg
Größen: S, M, L, XL
Gabel: Fox 38 Float Performance, 170 mm Federweg, Grip, 3-Positionen, QR15 x 110 mm
Stoßdämpfer: Fox Float X Performance, 2-Positionen (Open, Firm), Evol LV Custom Tune, 230 x 60 mm
Räder: Race Face Turbine-R30 TLR
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai, 29x2.50" WT (64-622), FB, 120TPI, 3C, Maxx Terra, EXO+, TR
Hinten: Maxxis Minion DHR II, 29x2.40" WT (62-622), FB, 120TPI, 3C, Maxx Terra, Exo+, TR
Schaltwerk: Sram GX Eagle Lunar, 12-fach
Lenker: Race Face Aeffect 35, 20 mm Rise, 780 mm Breite
Sattelstütze: OC2 Dropper 31,6 mm
Rahmen: Orbea Monocoque Race Carbon
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Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Orbea kennt man wahrscheinlich für seine Rennräder, aber die spanische Marke baut bereits seit 30 Jahren Mountainbikes und die Räder haben einige beeindruckende Rennen gewonnen.

Die jahrzehntelange Erfahrung des Herstellers gipfelt jetzt in der Überarbeitung des neuen Rallon. Auf dem Papier sieht es aus wie ein reinrassiges Enduro, es hat einen Carbon-Rahmen mit 160 mm Federweg am Heck und einer 170-mm-Gabel, einige der weltbesten Federelemente von Fox, eine moderne Enduro-Geometrie, robuste Race Face Turbine-R30 TLR Laufräder mit robusten Maxxis-Reifen und ein stets zuverlässiges Sram GX Eagle Lunar, 12-fach Schaltwerk. Darüber hinaus bieten die Spanier die Möglichkeit, das Rallon M10 hinten mit 29" oder 27,5" Laufrädern zu fahren.

Die von Orbea angebotene MyO-Lackierungsoption ermöglicht es, das unauffälligste oder das auffälligste Bike auf dem Trail zu haben, je nachdem, was du möchtest. Des Weiteren kann man noch gewisse Anpassungen an den Komponenten vornehmen. Dazu gehören die Laufräder, der Lenker, die Vorderachse, der Sattel und die -stütze sowie der Dämpfer.

Das Rallon von Orbea ist ein sehr kompaktes Enduro-Bike. Während die Geometrie es aus der Kategorie der harten Enduro-Bikes heraushält, ist es ein superguter Kletterer und komfortabler Ganztagesfahrer. Das Bike klettert aber nicht nur gut, es bietet bei Abfahrten viel Selbstvertrauen mit einer gut ausbalancierten Federung, die hilft, die Geschwindigkeit auch bei schnellem Tempo zu halten.

Die Hinterradaufhängung wurde modernisiert und angehoben, um die Bodenhaftung zu verbessern und ein reaktionsfreudigeres Fahrverhalten zu ermöglichen, während gleichzeitig die Kontrolle beim Bremsen aufrechterhalten wird.

Dieses Bike eignet sich hervorragend für alle, die nicht unbedingt Fan der neuen modernen Geometrie sind und die in einer Region fahren oder leben, in der es viele Höhenmeter zu überwinden gilt.

Mit sehr wenigen Änderungen gegenüber dem alten Modell bleibt das Orbea Rallon ein superfähiges Enduro mit einem Gespür für das Dramatische. Das Rallon ist eine Augenweide mit klaren Linien, und auch hier bedeuten die vielen individuellen Lack- und Komponentenoptionen, dass es ein Rallon für jeden gibt. Auch für dich, du hast es nur noch nicht designt.

Kurz: Das Orbea Rallon ist auf sanften Untergründen schnell und spritzig, besitzt aber auch die Fähigkeit für große Schläge einzustecken und harte Trails zu nehmen.

Alle Orbea Rallon M10 Angebote vergleichen:

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Pivot Switchblade Pro XTR.

Bestes Allround Enduro Bike.

Das Foto zeigt ein Pivot Switchblade Pro XTR in zwei unterschiedlichen Designs.

Pivot Switchblade Pro XTR auf einen Blick:
Pro Con
Sehr vielseitig. Teuer.
DW-Federung.  
Viele Aufbauoptionen.  
29 oder 27,5 Zoll Laufräder.  
Größenspeziefische Hinterbau-Kinematik.  
Die Produktdetails.
UVP: 8.299,00 Euro
Gewicht: 13,1 kg
Größen: M, L, XL
Gabel: Fox Factory 36 29", 44mm offset, GRIP2 - 160mm
Stoßdämpfer: Fox Factory FLOATX
Räder: DT Swiss XM1700 w/ DT Swiss 350 hub & 36t Star Ratchet 30 mm - 29" 15 x 110 F/12 x 157 R
Reifen: Maxxis Minion DHF 29" x 2.5" WT, TR, 3C, EXO+, MAXXTERRA
Maxxis Minion DHRII 29" x 2.4" WT, TR, 3C, EXO+, MAXXTERRA
Schaltwerk: Shimano XT M8100 12-Gang
Lenker: Phoenix Team Low Rise Carbon - 760mm (XS), 780mm (SM-LG), 800mm (XL)
Griffe: Phoenix Factory Lock-On
Sattelstütze: Fox Factory Transfer 125mm (XS), 150mm (SM), 175mm (MD), 200mm (LG-XL)
Rahmen: Switchblade Carbon
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Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 möglichen Punkten.

Der beste Allrounder, den man derzeit kaufen kann, heißt Switchblade. Das neue Enduro von Pivot steht mit mehr Federweg, extremer Vielseitigkeit und fortschrittlicher Geometrie für eine neue Ära im All-Mountain-Bereich.

Das Switchblade lässt sich unglaublich gut bergauf treten, macht schon bei langsamen Singletrails extremen Spaß und bleibt auch in schwierigem Gelände zuverlässig.

Für Enduro-Abfahrten konstruiert, generiert es Geschwindigkeit, spielt aber auch bergauf in technischem Gelände voll seine Stärken aus. Ein Meisterwerk ist die komplett neue DW-Link-Hinterbaukonstruktion. Die von Design Guru Dave Weagel entwickelte Federung vermittelt ab dem ersten Antritt an ein sehr lebendiges und aktives Fahrgefühl.

Obwohl es sich nicht so anfühlt, als hätte es mehr Federweg als 142 mm, ist die Qualität bei maximalen Geschwindigkeiten und die enge Kraftübertragung außergewöhnlich. Der scheinbar unausgewogene Federweg (vorne 160 mm, hinten 142 mm) ist hervorragend aufeinander abgestimmt und für die meisten Rides in der Praxis perfekt ausgelegt.

Was uns gefällt: Schon das Vorgängermodell war seiner Zeit in Sachen Vielseitigkeit voraus. Das neue Switchblade geht hier noch mal einen großen Schritt weiter. Es bietet eine breite Kompatibilität mit 29 Zoll, 27.5+ Zoll und gemixten Laufradgrößen wie 27.5 Zoll am Heck und 29 Zoll an der Front. Die Anpassbarkeit der Geometrie erlaubt alle Konfigurationen.

Pivot bietet das Switchblade in einer Reihe von Ausstattungsoptionen an, um den Vorlieben nach Shimano oder SRAM, aber auch kleineren Budgets gerecht zu werden.

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Cannondale Jekyll 2 29.

Bestes Fahrwerk.

Das Foto zeigt das Cannondale Jekyll 2 in zwei unterschiedlichen Ansichten.

Cannondale Jekyll 2 auf einen Blick:
Pro Con
Einzigartiges Design. Könnte eine längere Sattelstütze gebrauchen.
Hervorragende Stabilität und Handling. Schaltung könnte hochwertiger sein.
Großartige Geometrie.  
Ausgewogene Federung.  
Souverän, wenn es härter wird.  
Die Produktdetails.
UVP: 4.999,00 Euro
Gewicht: 15,3 kg
Größen: SM, MD, LG, XL
Gabel: RockShox Zeb Select
Stoßdämpfer: Fox Float DPX2 Performance EVOL
Räder: WTB STX i30 TCS, 32h, tubeless ready
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai, 29x2.5”
Hinten: Hinten: Maxxis Minion DHR II, 29x2.4
Schaltwerk: Shimano Deore M6100
Lenker: Cannondale 3 Riser, 780mm
Griffe: Cannondale TrailShroom
Sattelstütze: TranzX dropper, internal routing, 31.6, 130mm (S), 150mm (M-XL)
Rahmen: Carbon
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Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Mit der Veröffentlichung des Jekyll sorgte Cannondale in der stetig wachsenden Familie der Enduros für Aufsehen. Denn die Amerikaner haben für ihr abfahrtsorientiertes Linkage-Driven Single-Pivot Fully einen wirklich innovativen Ansatz gewählt, der sich vor allem an alle richtet, die besonders ruppige Trails mögen.

Das Jekyll 2 ist auf dem gleichen Carbonrahmen aufgebaut wie das teurere Jekyll 1, rollt auf 29 Zoll Laufrädern und unterscheidet sich vom teureren 1-er lediglich durch die Komponentenausstattung. Es ist ein optisch superauffälliges Enduro mit einem versteckten Dämpfer, der den Schwerpunkt senkt und eine extrem geile Lackierung hat.

Kurz: Ein Blick auf das Bike reicht, um zu erkennen, dass es etwas Besonderes ist. Der einzigartige Rahmen bietet 165 mm ausgewogenen, progressiven Federweg über ein neu gestaltetes Viergelenk-Gestänge, das einen Dämpfer antreibt, der außergewöhnlich tief in der Unterrohrmulde sitzt.

Das Federungssystem ist mit Cannondales asymmetrischem Ai-Hinterbau ausgestattet, der die Rahmenfreiheit erhöht. In der Kettenlinie befindet sich eine Umlenkrolle (Guidler = Umlenkrolle + Kettenführung), die den Pedalrückschlag der High-Pivot Schwinge verhindert, während sich die Federung durch ihren Federweg bewegt. Der Effekt: Du kannst immer geschmeidig treten.

Eine 170-mm-RockShox Zeb Select-Gabel an der Front vervollständigt in Kombination mit einem Fox Float DPX2 Performance-Dämpfer mit 165 mm Federweg die Gleichung. Sie machen das Jekyll zu einem Enduro, das für den Einsatz in schwierigem Gelände gebaut wurde.

Was uns gefällt: Das wirklich auffälligste Merkmal dieses Fullys ist der mittelhohe Drehpunkt, der für einen weiter nach hinten verlagerten Achsweg sorgt. Auf dem Trail fühlt es sich an, als würde die Federung nicht nur die Schläge auf die Kanten abfedern, sondern sich mit dem Gelände bewegen.

Die Shimano Deore-Schaltung ist zwar für den Preis des Jekyll 2 nicht besonders hochwertig, funktioniert aber einwandfrei.

Wichtig: Das Jekyll ist ein 29-Zoll-Rad, das keine verstellbare Geometrie oder Flip-Chips hat. Das bedeutet, dass man das Bike nicht in ein Mullet verwandeln kann. Nur für den Fall, dass dir das wichtig ist.

Uns gefallen die vordere Sitzposition und das Fehlen des Wippens beim Klettern sehr. Das ausgewogene Handling und die Geometrie des Jekylls machen es berechenbar und leicht durch Kurven zu manövrieren.

Wenn es hart auf hart kommt, sorgen die ausgewogene Geometrie, die geschmeidige Federung und die sorgfältig ausgewählten Komponenten bei hohen Geschwindigkeiten für ein unglaublich stabiles Fahrverhalten, das sich aber nicht so lang und schwerfällig anfühlt wie bei einigen anderen Enduros.

Das Jekyll ist schwerer als andere Bikes, aber dieses Gewicht sitzt niedrig im Rahmen, was das Gefühl von unerschütterlicher Stabilität und schienenähnlicher Kurvenlage noch verstärkt. Allerdings würden wir uns einen längeren Dropper wünschen, da die 150-mm-Sattelstütze die Manövrierfähigkeit einschränkt.

Kurz: Wir sind von der Performance des markanten Jekyll 2 sehr beeindruckt, Es ist ein anständiger Kletterer mit einem herausragenden Fahrwerk, toller Geometrie und extrem fähig, wenn es bergab geht. Die Ruhe und Gelassenheit bei hohen Geschwindigkeiten ist nicht von dieser Welt und auch Kurven lassen sich mit Zuversicht fahren.

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Giant Reign 29.

Leichtestes Enduro Bike.

Das Foto zeigt ein Giant Reign 29 in zwei Ansichten.

 

Giant Reign 29 auf einen Blick:
Pro Con
Sehr dynamisches Fahrverhalten. Mehr ein langes Trail Bike, weniger ein reinrassiges Enduro.
Superleicht. Ziemlich direktes Bike, das vielleicht nicht jedem zusagt.
Preis.  
Deutliche Verbesserungen der gesamten Geometrie.  
Die Produktdetails.
UVP: 3.399 Euro
Gewicht: 13,1 kg
Größen: S, M, L, XL
Gabel: RockShox Yari RC, 170 mm Federweg, Boost 15 x 110mm
Stoßdämpfer: RockShox Deluxe Select+ RT, 205 x 60 mm, Trunnion mount, custom tuned
Räder: GIANT AM 29, Tubeless Ready, 30 mm Innenweite
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai 29x2.5WT, 60 TPI, 3C MaxxTerra, EXO, TR
Hinten: Maxxis Minion DHR II 29x2.4WT, 60 TPI, EXO, TR
Schaltwerk: Shimano SLX M7100 Shadow+, 12-fach
Lenker: GIANT Contact TR35, 20 mm rise
Griffe: GIANT Tactal Pro Single Lock-On
Sattelstütze: GIANT Contact Switch Vario Stütze 30.9 mm (S: 125 mm, M: 150 mm, L-XL: 170 mm)
Rahmen: AluxX SL Rahmen, Maestro Hinterbau, Carbon Umlenkwippe
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Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.

Die taiwanesische Marke Giant hat mit dem 29er Reign ein potenziell gigantisches Bike entwickelt. Das neueste Modell ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Reign-Plattform und kombiniert einen Federweg von 146 mm am Hinterrad mit einer 170-mm-Gabel.

Zu den weiteren bedeutenden Upgrades gehören ein Trunnion-Mount-Hinterraddämpfer und die Wahl zwischen 42- und 44-mm-Gabel-Offsets, die Fahrern mit entsprechenden Fähigkeiten eine deutlich schnellere Lenkoption bieten.

Die Geometrie ist deutlich länger als beim alten Reign von Giant. Der Reach des neuen 29er ist deutlich gestreckter und der Rahmen ist groß. Dies wird bei den hohen Geschwindigkeiten moderner Enduro Strecken helfen.

Mit seinem leichten, stabilen und zuverlässigen ALUXX SL-Aluminium-Rahmensatz hilft das Reign 29 dabei, Anstiege und ruppige Downhillpassagen mit mehr Selbstvertrauen und besserer Kontrolle zu bewältigen.

Das Enduro wurde mit einer progressiven Geometrie entwickelt, die für 29-Zoll-Laufräder optimiert ist. Datentechnisch bedeutet das, kürzere Kettenstreben, ein längeres Oberrohr und Steuerrohr/Sitzrohr-Winkel, die den Fahrer in die optimale Position bringen sollen, um alle Arten von Singletracks fahren zu können.

In der Praxis zeigt sich, dass das Reign eine wirklich direkte, bissige Performance vermittelt, die das Fahren von Kurven in technischem Gelände zu einem echten Vergnügen macht und dabei beeindruckend schnell ist.

Die Hinterradaufhängung hat nicht ganz die Fähigkeiten anderer Enduro-Bikes, aber das wird allen Fahrern gefallen, die lieber schnelle und geschmeidige Spuren fahren, als über Drops zu brettern.

Kurz: Das neue Reign bietet ein sehr lebhaftes, dynamisches Fahrverhalten, aber wenn man es in wirklich raue Gefilde bringt, fühlt es sich mehr wie ein Trail-Bike mit langem Federweg und weniger wie ein „Mini-Downhill“ Bike an.

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Specialized S-Works Enduro.

Schnellstes Enduro MTB.

Das Foto zeigt ein Specialized S-Works Enduro in 2 Ansichten.

Specialized S-Works Enduro auf einen Blick:
Pro Con
In jeder Situation schnell. Teuer.
170 mm kontrollierte Federung ebnet unwegsames Terrain. Begrenzte Einschubtiefe des Sitzrohrs.
Intelligente Rahmendetails wie SWAT-Stauraum.  
Integriertes Multitool.  
Die Produktdetails.
UVP: 14.000,00 Euro
Gewicht: 14,5 kg
Größen: S2, S3, S4, S5
Gabel: FOX FLOAT 38 Factory, GRIP2 damper, Kashima Coating, 15 x 110mm, 44mm offset, 170 mm Federweg
Stoßdämpfer: FOX FLOAT X2 Factory, Rx Trail Tune, 205 x 60mm
Räder: RaceFace ARC Offset 30 27,5"
Reifen: Vorne: Butcher, GRID TRAIL casing, GRIPTON® T9 compound, 2Bliss Ready, 29x2.3"
Hinten: Eliminator, GRID TRAIL casing, GRIPTON® T7 compound, 29x2.3"
Schaltwerk: SRAM XX1 Eagle AXS
Lenker Roval Traverse SL Carbon, riser bar, 6-degree upsweep, 8-degree backsweep, 800mm, 30 mm Rise
Griffe Deity, Knuckleduster, Black
Sattelstütze: RockShox Reverb AXS, 30.9, 1X remote, (S2/S3: 150 mm, S4/S5:170 mm)
Rahmen: FACT 11m carbon chassis and rear-end, S-Sizing Enduro Race Geometry, SWAT™ Door integration
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Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Das Specialized S-Works Enduro hat nur ein Ziel, es möchte das schnellste MTB in der Abfahrt sein. Nach dem Vorbild der Demo-Downhill-Bike-Serie von Specialized wurden beim S-Works Enduro viele der Erkenntnisse aus der Federungsperformance übernommen und in ein Enduro-Format übertragen.

Mit 170 mm Federweg ist das S-Works Enduro für die härtesten Strecken ausgelegt, und für die meisten Fahrer ist das Enduro auch für den Downhill-Einsatz bestens geeignet.

Denn wenn du mit deinem Enduro auch Ausflüge in einen Bikepark machen möchtest, verwandelt ein Flip-Chip in der Dämpferaufnahme das Specialized S-Works Enduro von einem spritzigen Bike in eine schwerkraftbetonte Downhill-Maschine.

Auch wenn das Enduro bergauf nicht gerade ein Flitzer ist, vermeidet die gut kontrollierte Federung ein pedalbedingtes Wippen und hält das Hinterrad auf dem Boden und sorgt für Traktion.

Die Geometriewerte des Specialized S-Works Enduro liegen (wenig überraschend) am äußersten Ende von lang, locker und niedrig. So bleibt das Enduro spurtreu, auch wenn man von den Bremsen geht und die vollen 170 mm Federweg nutzt.

Specialized hat die traditionellen Größenangaben Small, Medium und Large abgeschafft und sich stattdessen für ein Größenschema entschieden, das auf dem Reach basiert. Wenn du also normalerweise einen Medium Rahmen fährst, kannst du dich für das S3 entscheiden und bekommst ein agileres und wendigeres MTB. Du möchtest lieber mehr Stabilität? Dann entscheide dich für das S4.

Die Komponenten des S-Works-Modells sind, wie nicht anders zu erwarten, vom Feinsten: SRAM AXS-Schaltung und -Bremsen in Kombination mit einer Fox-Federung. Für diejenigen, die weniger Geld ausgeben möchten, bietet Specialized die Modelle Comp, Elite und Expert an.

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Scott Ransom 900 Tuned AXS.

Das Schweizer Taschenmesser.

Das Foto zeigt das Scott Ransom 900 Tuned AXS in zwei Perspektiven.

Scott Ransom 900 Tuned AXS auf einen Blick:
Pro Con
Sehr leicht für ein 170-mm-Bike. Lenkerfernbedienung ist nicht jedermanns Sache.
Möglichkeit, beide Laufradgrößen zu fahren. Kein Schnäppchen.
Spitzenmäßige Komponenten.  
Twin-Loc-System.  
Einstellbare Geometrie.  
Die Produktdetails.
UVP: 9.499,00 Euro
Gewicht: 13,9 kg
Größen: S, M, L, XL
Gabel: FOX 38 Float Factory Air, 170 mm
Stoßdämpfer: FOX NUDE TR EVOL Trunnion, 3 Modi: Lockout-Traction Control-Descend
Räder: Syncros Revelstoke 1.5 6 Bolt, Vorne: 15 x 110mm, Hinten: 12 x 148mm Boost
Reifen: Vorne: Maxxis Assegai / 2.6" / 60TPI Foldable / EXO / TR / 3C Maxx Terra
Hinten: Maxxis Dissector / 2.6" / 120TPI Foldable / EXO+/ TR / 3C Maxx Terra
Schaltwerk: SRAM X01 Eagle AXS / 12-fach, Wireless Electronic Shift System
Lenker: Syncros Hixon iC Rise Carbon, 20 mm rise / 8° / 780 mm
Griffe: Syncros Pro lock-on grips
Sattelstütze: FOX Transfer Factory Dropper Post / Kashima, 31,6 mm / S: 125 mm / M: 150 mm / L & XL: 175 mm
Rahmen: Ransom Carbon / IMP Technology / HMX
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Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Das Scott Ransom 900 Tuned AXS ist ein Enduro mit Carbonrahmen. Es ist mit 29 Zoll-Laufrädern ausgestattet, in verschiedenen Größen erhältlich, darunter SM, MD, LG, XL und hat eine Fox-Federung und einen SRAM-Antrieb. Preislich steht das Enduro an der Spitze der Ransom Mountainbike Serie, die insgesamt sieben Modelle umfasst.

Das Ransom von Scott ist einer der leichtesten Enduro-Rahmen mit langem Federweg auf dem Markt und bietet eine große Anpassungsfähigkeit.

Eine Besonderheit des Scott Ransom 900 Tuned AXS ist, dass das Enduro von 29 Zoll auf 27,5 Zoll Laufräder umgestellt werden kann. Dafür muss nicht einmal die Gabel gewechselt werden, man muss lediglich einen Chip für die Dämpferbefestigung umstecken und die Laufräder wechseln. Fertig.

Was uns gefällt: Der Flip-Chip ermöglicht es, bei beiden Laufradgrößen, eine ähnliche Tretlagerhöhe beizubehalten, sodass das Handling des Ransom bei beiden Felgengrößen gleich bleibt.

Das Ransom 900 kommt mit einer FOX 38 Float Factory Air Federung, ist mit Scotts TwinLoc-Federungssystem, kabellosen SRAM AXS-Komponenten und hochwertigen Syncros Komponenten ausgestattet und bietet 170 mm Federweg vorne und hinten.

Das TwinLoc ist Scotts patentiertes Federungssystem, mit dem man die Suspension-Performance und die Geometrie des Bikes gleichzeitig kontrollieren kann.

Das funktioniert so, dass das System Dämpfer, Gabel und Rahmen über eine Lenkerfernbedienung miteinander verbindet. Mithilfe dieser Fernbedienung kann man aus drei Fahrmodi wählen: Descend, Traction Control und Lockout.

Im Descend-Modus sind beide Kammern des FOX Nude-Dämpfers geöffnet und bilden ein größeres Kammervolumen. Dadurch steht der gesamte Federweg am Hinterrad zur Verfügung. Sowohl die Gabel als auch der Dämpfer sind 100-%ig auf die Abfahrtsleistung optimiert.

Im Traction Conrol-Modus schließt sich eine Kammer und das Luftvolumen des Dämpfers wird verringert. Das reduziert den effektiven Federweg und nach dem Umschalten vom Descend-Modus in den Traction Control-Modus wechselt das System auch die Geometrie des Ransom 900. Der Federweg des Dämpfers wird erhöht, ebenso der Abstand des Pedals zum Boden. Das bringt den Fahrer in eine günstigere Position, um die Kraftübertragung zu nutzen und technische Anstiege zu meistern.

Zusätzlich wird das Enduro agiler, wendiger und effizienter, ganz ohne Einbußen bei Traktion oder Empfindlichkeit.

Der dritte Lockout-Modus ist der stabilste Modus. Er eignet sich perfekt für Asphalt- oder Schotterabschnitte. Der Lockout verfügt über einen optimierten Blow-Off-Modus, falls du auf einen harschen Gegenstand triffst, um Schäden an Gabel und Dämpfer zu vermeiden.

Kurz: Mit TwinLoc hast du drei Mountainbikes in einem.

Auch wenn es bei Enduro um Abfahrten geht, ist ein leichtes MTB nie von Nachteil, vor allem nicht, wenn man einen ganzen Tag lang versucht, es durch Hochgeschwindigkeitskurven zu lenken. Mit einem Gewicht von nur 13,9 kg rollt das Scott Enduro Bike auf den Trail und wird deine Kondition sicher weniger in Anspruch nehmen als das andere Enduros tun.

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Canyon Strive CFR.

Agil und wandlungsfähig.

Das Foto zeigt ein Canyon Strive CFR in 2 Designs.

Canyon Strive CFR auf einen Blick:
Pro Con
Shapeshifter verwandelt das Bike in ein 2-in-1 Konzept Für einige zu unbequem.
Agil und wendig.  
Exzellentes Preiss-Leistungs-Verhältnis.  
Die Produktdetails.
UVP: 6.299,00 Euro
Gewicht: 15,8 kg
Größen: S, M, L, XL
Gabel: FOX 38 Factory, 170 mm
Stoßdämpfer: FOX FLOAT X2 Factory Kashima
Räder: DT Swiss EX511 350
Reifen: MAXXIS MINION DHR II 3C MaxxTerra Exo+ Breite: 2,4"
MAXXIS ASSEGAI 3C MaxxGrip Breite: 2,5"
Schaltwerk: Shimano XTR, 12-speed
Lenker Canyon G5 Riser Bar, Rise: 30 mm, Lenkerbreite: 780 mm
Griffe Canyon G5 Lock-On
Sattelstütze: G5 Adjustable Dropper Post
Rahmen: Canyon Strive CFR Carbon

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Bis vor Kurzem musste Canyon sein Strive Enduro dafür nutzen, um Käufer zu befriedigen, die einen langen Federweg und 29-Zoll-Laufrädern wollten. Selbst diejenigen, die sich mehr für den Trail als für Enduro interessierten.

Allein ein Blick auf die Geometrietabelle des alten Strive CF 7 hat die meisten Enduro-Fahrer dazu gebracht, Canyons Enduro als konservativ abzuschreiben.

Mit einem Lenkkopfwinkel von 652,5 Grad, einem Sitzwinkel von 74,4 Grad und einem kurzen Reach von 434 mm wirkte es im Vergleich zu einigen der superlangen und lockeren Enduros total veraltet. 

Mit der neuen Spectral- und Torque-Baureihe in der Hinterhand ist es der deutschen Marke gelungen, sich wieder auf den Ursprung des Strive zu besinnen und ein kompromissloses Race-Bike zu entwickeln, das auf dem obersten Treppchen eines jeden Enduro-Podiums stehen kann.

Der Federweg des neuen Rahmens wurde auf 160 mm erhöht. Auch wenn die optische Ästhetik dem alten Rahmen sehr ähnlich ist, hat er eine umfassende Überarbeitung erhalten. Canyon hat die Steifigkeit um 25 Prozent erhöht, indem die Rohrprofile, das Carbon-Lay-up und die Position der Drehpunkte geändert wurden.

Da es sich um ein kompromissloses Race Bike handelt, ist der Rahmen nur in Canyons höherwertiger CFR-Carbonfaser erhältlich, um das angestrebte Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht zu erreichen.

Eine Sache, die gleich geblieben ist, sind die 29-Zoll-Laufräder, die laut Canyon die schnellsten Optionen für die unterschiedlichen Trails im Enduro-Rennsport sind.

Das neue Strive CFR glänzt auf technischem, engem Terrain, wo die Agilität des direkten Handlings und das niedrige Tretlager es erlauben, das Bike durch die Kurven zu jagen.

Auch Passagen in der Ebene oder begauf sind mit der reaktionsfreudigen Beschleunigung und der am Lenker montierten Shapeshifter-Technologie ein Kinderspiel. Mit ihr kann man nicht nur den Federweg, sondern auch die Geometrie und Kinematik für die ultimative Tretleistung verändern.

Leider ist das Canyon Strive CFR nicht auf unserer Plattform erhältlich. Die Verfügbarkeit kannst du direkt bei Canyon checken.

Yeti SB165.

Schnellstes 27,5 Enduro.

Das Foto zeigt ein Yeti SB165 in 2 Designs.

Yeti SB165 auf einen Blick:
Pro Con
Hervorragende Komponenten. Teuer, selbst im Vergleich zu anderen High-End-Carbonrahmen.
Sehr schnell und fehlerverzeihend.  
Übertrifft die Erwartungen an ein Bike mit 165 mm Federweg.  
Unübertroffenes Image, unbestreitbare Fähigkeiten.  
Die Produktdetails.
UVP: 6.290,00 Euro
Gewicht: 14,87 kg
Größen: S, M, L, XL
Gabel: FOX PERFORMANCE 38/180 mm
Stoßdämpfer: FOX PERFORMANCE ELITE DHX2 2 POS LEVER 230 X 65 mm
Räder: DT SWISS E1900 30MM
Reifen: Vorne: MAXXIS ASSEGAI 2.5 EXO+
Hinten: MAXXIS MINION DHR II 2.4 EXO+
Schaltwerk: SHIMANO SLX
Lenker RACE FACE AEFFECT R 3 5X 780 mm
Griffe ODI ELITE PRO
Sattelstütze: FOX TRANSFER 31,6 mm / SM: 125 mm, MD: 150 mm, LG-XL: 175 mm
Rahmen: C/SERIES Carbon Frame
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Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Das SB165 ist ein Monster von einem Enduro und ist in Yetis Produktpalette das Bike mit dem längsten Federweg. 165 mm am Heck, gepaart mit einer 180-mm-Gabel. Es rollt auf 27,5 Zoll-Laufrädern und wurde laut Yeti für „Für das steilste und fieseste Gelände“ gebaut.

Die Geometrie des SB165 folgt dem Trend, der mit dem SB130 und 150 begonnen wurde, und tatsächlich sind die Reach-Werte und Sitzrohrwinkel für dieses Trio von Superbikes fast identisch.

Die Reach-Werte reichen von 430 mm bei der kleinen Größe bis zu 505 mm bei der XL-Variante. Es ist für Abfahrten ausgelegt, hat aber einen relativ steilen Sitzrohrwinkel von 77 Grad, um eine komfortable Kletterposition zu ermöglichen. Die Kettenstrebenlänge bleibt bei allen Größen gleich, sie ist mit 433 mm recht kurz.

Die Rahmengeometrie mit ihrem niedrigen Lenkwinkel unterstützt die vertrauenserweckende Performance der Federung. Die kurzen Kettenstreben des SB165 machen es wirklich einfach, das Bike aggressiv zu bewegen und es fühlt sich in Steilkurven und bei Sprüngen großartig an.

Längere Kettenstreben würden dem Bike wahrscheinlich noch mehr Stabilität verleihen, aber das würde auf Kosten des Bikepark-Gefühls gehen. So wie das SB165 ist, ist es ein extrem schnelles Enduro, mit dem es sich einfach hüpfen und brettern oder in der Ebene fahren lässt.

Der Hinterbau des SB165 ist progressiv und absorbiert Unebenheiten schnell, während er gleichzeitig eine enorme Menge an Grip bietet. Das bedeutet, dass selbst eine schlechte Linienwahl kein Problem für den Fahrer darstellt.

Trotz des Fox Factory DHX2-Coil-Dämpfers mit 165 mm Federweg ist das Klettern mit dem Yeti leichter als erwartet. Durch die Federung fühlt sich das Rad in der Ebene zwar langsamer an, aber das wird (dank des Vollcarbon-Rahmen) durch das geringe Gewicht des Bikes ausgeglichen.

Was uns gefällt: Die Komponenten sind sehr gut auf den Einsatzzweck des Bikes abgestimmt. Bei vielen MTBs gibt es oft wenigstens eine Komponente, die gegen etwas Besseres ausgetauscht werden könnten. Nicht beim Yeti 165SB, von der Federung bis zu den Griffen gibt es hier wirklich nichts, was wir an diesem Enduro ändern würden.

Die interne Kabelführung verleiht dem Yeti eine minimalistische Optik. Der puristische Look läst das Yeti SB165 so aussehen, wie es sich fährt: Superschnell.

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Unser Fazit.

In unserer Kaufberatung zeigen wir dir auf, worauf du vor dem Kauf achten musst und für wen ein Enduro überhaupt Sinn macht.

In unserem Test haben wir dir die derzeit 12 besten Enduro Bikes vorgestellt, die auf dem Markt erhältlich sind. Für welches würdest du dich entscheiden?

Unser Favorit ist das Trek Slash 9.9 X0 AXS T-Type Gen 6
Es begeisert durch eine beeindruckende Race-Geometrie, die exzellente Traktion, sehr gute und präzise Performance auf dem Trail sowie durch seine herausragenden Klettereigenschaften.

Wenn es um Tempo geht, sind 29er zwar die dominierende Felgengröße, aber das Nomad C XT RSV von Santa Cruz ist der Beweis, dass 27,5-Zoll-Laufräder am meisten Spaß machen. Das Nomad ist schnell und findet Downhill die Ideallinie fast von alleine. Wem das Nomad mit der C XT RSV Azsstattung zu teuer ist, sollte einen Blick auf die günstigeren Versionen der Modellreihe werfen.

Sehr gut gefallen hat uns auch das Yeti SB165. Ausgestattet mit hervorragenden Komponenten ist es das schnellste 27,5 Zoll Bike im Test und begeistert durch sein fehlerverzeihendes Fahrverhalten. Zudem übertrifft es deutlich die Erwartungen an ein Bike mit 165 mm Federweg.

Wer Speed möchte und sich nach mehr Federweg sehnt, sollte sich das (leider hochpreisige) Specialized Enduro mit 170 mm vorne und hinten genauer ansehen.

Modelle wie das Scott Ransom 900 Tuned AXS , das neue Canyon Strive CFR oder das Orbea Rallon M10 MYO begeistern nicht nur aufgrund ihrer Performance, sondern auch, weil man mit diesen Enduros eigentlich mehrere Bikes in einem Set-up kauft.

Wer besonderen Wert auf Stabilität und ein erstklassiges Fahrwerk legt, sollte sich das Cannondale Jekyll oder das Merida One-Sixty 8000 ansehen. Uns haben beide aufgrund phänomenalen Fahreigenschaften überzeugt.

Das Switchblade von Pivot ist in unserem Enduro Test definitiv der beste Allrounder. Das MTB lässt sich supergut bergauf treten, rockt auch schon bei langsamen Trails und bleibt in schwierigem Gelände zuverlässig.

Leichteren Menschen raten wir sich das Giant Reign 29 genauer anzusehen. Mit seinen 13 kg ist es das leichteste MTB Enduro in unserem Test und bietet aufgrund des geringeren Gewichts ein gutes Handling mit weniger Kraftaufwand.

Besonders ist auch das Cube Stereo ONE77 Pro für 3.199,00 Euro. Das Bike hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Die gut ausbalancierte und einstellbare Geometrie sorgt für ein spaßiges, lebendiges und mitreißendes Fahrgefühl. Die verbauten Komponenten sind spitze und sorgen für massig Vertrauen auf dem Trail.

Sind wir ehrlich, in Wirklichkeit, sind alle Enduros aus unserem Test extrem schnell, fähig und machen mega Spaß. Dir hat trotzdem keines davon gefallen? Dann sieh dir alle Bikes und weitere Enduro Produkte auf The Cycleverse an.

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Enduro Bike Kaufberatung. Worauf achten?

Die Ursprünge des Enduro-Mountainbikens liegen in den französischen Alpen. Hier entwickelten die Fahrer eine Rennplattform für den täglichen Gebrauch, bei der das Bergabfahren im Vordergrund stand. Als die Enduro World Series (EWS) 2013 begann, wurden die Rennen von 27,5-Rädern mit 150 mm Federweg dominiert. 2020 gab es eine Auswahl an 29er-Alternativen, die auf denselben Federweg ausgelegt sind, während die 27,5-Zoll-Bikes mit durchschnittlich 160 mm Federweg am Hinterrad noch leistungsfähiger geworden sind.

Was ist ein Enduro Mountainbike?

Enduro-Bikes bewegen sich heute zwischen Downhill-Bikes und Trail-Bikes. Wie ein DH-Bike sind sie darauf ausgelegt, Hügel so schnell wie möglich hinunterzufahren und dabei klobige Steingärten, verfilzte Wurzelbänke, große Drops und canyonartige Abgründe zu meistern. Und das alles mit etwas weniger Federweg.

Genau so wie Trail-Mountainbikes sind sie auch dafür ausgelegt, wieder hinaufgefahren zu werden. Das heißt, dass man sie im Gegensatz zu DH-Bikes nicht bis zum Gipfel der Strecke schieben muss, sondern dass sie dank einer angemesseneren Geometrie, breiterer Gänge und leichterer Bauweise hinaufgefahren werden können.

So sind sie bergab etwas weniger leistungsfähig, aber bergauf viel leistungsfähiger als ein Downhill-Bike. Bergab dagegen sind sie viel leistungsfähiger, bergauf aber weniger leistungsfähig als ein Trail-Bike, … verstanden?!

Was zeichnet ein gutes Enduro MTB aus?

Kurz gesagt, ein gutes Enduro-Bike muss genauso leistungsfähig sein wie ein Downhill-Bike, aber genauso wendig und effizient wie ein typisches Trail-Bike. Das ist eine ziemlich hohe Anforderung, aber die meisten modernen Enduro Bikes erfüllen diese Aufgabe.

Für wen ist ein Enduro Bike geeignet?

Wer sollte sich ein Enduro Bike kaufen?

Alle, die ein MTB für einen größeren Einsatzbereich suchen: Sie sind für Trails mit Hindernissen und Sprüngen ausgelegt und ermöglichen schnellere Abfahrten und höhere Sprünge als ein All Mountain Bike. Außerdem kommst du mit einem Enduro einfacher wieder den Berg hoch als mit einem DH-Bike.

Wer sollte sich kein Enduro MTB kaufen?

Wer eine schlechte Fahrtechnik hat, sollte die Finger von einem Enduro Bike lassen. Es stimmt, dass diese MTBs extremste Singletrails bezwingbar machen und große Sprünge zulassen. Das tun sie aber nicht von alleine, sondern nur, wenn der Fahrer das entsprechende Fahrkönnen mitbringt. Um ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können, benötigen Enduros ein gewisses Grundtempo. Solltest du nicht vorhaben zu springen oder lieber lange Touren fahren, ist ein Enduro ebenfalls das falsche Bike für dich. Du würdest sein Potenzial nicht ausschöpfen und mit einem „übermotorisierten“ Bike unterwegs sein. Hol dir in diesem Fall lieber ein günstigeres All Mountain Bike.

Kaufe kein Enduro, wenn du weniger als 65 Kilo auf die Waage bringst.

Das Verhältnis aus Körpergewicht zu Mountainbikegewicht ist ein wichtiger Faktor, wenn es um das Handling eines Enduro geht. Die meisten Modelle wiegen mehr als 14 Kilo und schwere Bikes verlangen einerseits mehr Kraft und Körpereinsatz als leichtere MTBs.

Andererseits wirst du mit unter 65 Kilo die üppigen Federwege kaum ans Limit bringen. Bei einem höheren Körpergewicht treten beim Fahren auf Trails stärkere Kräfte auf, die nach mehr Federweg verlangen.

Für leichtere Menschen ist es wichtiger, ein ebenso leichtes MTB zu fahren, das sich auch mit weniger Körpereinsatz fahren lässt. Ein All Mountain Bike macht da mehr Sinn als ein Enduro.

Wie wichtig ist die Kletterfähigkeit bei einem Enduro-Bike?

Das Foto zeigt einen MTB Fahrer der bergauf fährt.

Bei Enduro geht es nicht nur um hochalpine DH-Marathons. Die Räder müssen auch gut klettern können und das bedeutet, dass der Fahrer effizient in die Pedale treten können muss. 

Bei den langen Verbindungsetappen, die die Zeitfahrabschnitte miteinander verbinden, spielt auch das Gewicht des Bikes eine Rolle, da man bei den Anstiegen kein überflüssiges Gepäck mit sich führen möchte. Leichtere Räder erfordern darüber hinaus auch weniger Kraftaufwand, um sie zu steuern. Wenn man bei langen Rides müde wird ist das ein großer Vorteil.

Die meisten Enduro MTBs bieten eine ausgewogene und komfortable Sitzposition, mit der man auch längere Strecken zurücklegen kann.

Welches ist das beste Rahmenmaterial für Enduro-Mountainbikes?

Das Foto zeigt einen Enduro MTB Rahmen.

Obwohl das Rahmenmaterial wichtig ist, macht es bei Enduro-Bikes nicht unbedingt einen so großen Unterschied wie in anderen Radsportdisziplinen.

Mit Carbon können Rahmen leichter und steifer gebaut werden, aber es gibt auch immer mehr Aluminiumrahmen, die genauso leistungsfähig sind.

Der Vorteil von Aluminium ist, dass es viel billiger zu produzieren ist, was mehr Geld für bessere Komponenten wie Federung, Laufräder, Bremsen oder Reifen übrig lässt. In diesen Bereichen sind die Leistungssteigerungen am stärksten ausgeprägt.

Wie viel Federweg braucht ein Enduro MTB?

Es gibt zwar keine feste Definition für den Federweg, aber die meisten MTB Enduro Bikes haben zwischen 150 und 170 mm Federweg vorne und hinten.

Einige Enduro-Bikes mit 27,5-Zoll-Laufrädern haben etwas mehr Federweg, und es gibt einige wenige mit etwas weniger Federweg am Heck. Das sind in der Regel 29-Zoll-Bikes.

Achte darauf, dass die stärksten Federgabeln, die eine Marke zu bieten hat, mit Standrohrdurchmessern zwischen 35 mm und 38 mm verbaut sind. Sie sind so konstruiert, dass sie steif, leichtgängig und unterstützend sind. Darüber hinaus bieten die höherwertigen Modelle zahlreiche Einstellmöglichkeiten.

Was ist die beste Enduro-Federung?

Das Foto zeigt eine Hinterradfederung in der Nahaufnahme.

Das Design der Hinterradfederung und die Geometrie sind die wichtigsten Merkmale, die beim Kauf eines Enduro-Bikes zu berücksichtigen sind. Bei langen Abfahrten ist die Gefahr der Überhitzung ein echtes Problem für Enduro-Fahrer.

Darum ist ein Rahmen, der genügend Spielraum für den Betrieb eines großvolumigen Luftdämpfers oder eines Spiralfederbeins bietet, von entscheidender Bedeutung.

Hinterraddämpfer, vor allem bei Fahrrädern ab der Mittelklasse, verfügen über eine zusätzliche Kammer, die mit einem Ende des Dämpfers verbunden ist und einen zusätzlichen Ölfluss durch den Dämpfer ermöglicht. Das sorgt für ein besseres Temperaturmanagement und mehr Beständigkeit bei langen Abfahrten.

Wie die Fahrräder den Federweg nutzen, ist ebenfalls unterschiedlich. Einige Enduro Bikes haben eine überraschend weiche Federung, die dich völlig vom Untergrund isoliert und ein unglaublich sattes Fahrgefühl vermittelt, das dich auf steilem und rauem Terrain schnell macht. Aber mit all der Geschmeidigkeit kommt auch mehr Bewegung die die Pedalkraft rediziert. Das hat zur Folge, dass sich diese Bikes an Anstiegen und auf flacheren Strecken oft träge anfühlen können.

Andere Enduros sind mit einer pedalfreundlichen Federung ausgestattet, die das Bergauffahren erleichtert und auf flacheren Strecken für mehr Spaß sorgt. Das butterweiche Fahrgefühl geht allerdings verloren, wenn du mit Vollgas über Felsen und Wurzeln bretterst.

Worauf muss ich bei der Geometrie eines Enduro MTB achten?

Die Enduro Kategorie hat mit ihren hohen Anforderungen an eine ganztägige Nutzbarkeit und die extreme Geländegängigkeit bei Abfahrten die Rahmengeometrien bei Mountainbikes revolutioniert. Längere Bikes mit immer extremeren Winkeln bestätigen die Theorie, dass ein verlängerter Radstand von Natur aus stabiler ist.

Die neuesten Enduro-Bikes haben eine lange, niedrige und lockere Geometrie. Das bedeutet, dass der Radstand lang ist, der Steuerrohrwinkel eher gering und das Tretlager niedrig. Das macht sie an steilen Hängen sehr vertrauenserweckend, weil die Gefahr, dass du über den Lenker kippst, geringer ist. Außerdem kannst du so das Gewicht und den Grip besser kontrollieren.

Die längere Geometrie kann aber dazu führen, dass die Räder etwas langsamer auf Eingaben reagieren und manchmal wirst du deine Fahrtechnik anpassen müssen, um das Maximum an Agilität herauszuholen.

Da die Auswirkungen der Geometrie aber noch von vielen anderen Faktoren abhängt, wie z.B. dem Reach, der Innenlagerabsenkung (engl. „BB-Drop“) und der Gabelvorbiegung, wird das, was für dich und die von dir befahrenen Strecken das Richtige ist, für andere wahrscheinlich anders aussehen.

Im Allgemeinen zeigt ein geringerer Lenkkopfwinkel (weniger als 66 Grad) und ein steileres Sitzrohr (höher als 74 Grad), dass das Rad für Abfahrten gedacht ist. Die meisten Enduro Mountainbikes gehen sogar deutlich über diese Werte hinausgehen.

Das Foto zeigt zwei Flip Chips.
Flip Chips ermöglichen eine Anpassung der Rahmengeomatrie.

Viele Hersteller bieten Flip-Chips für die Federungsschwingen oder die Befestigungselemente, die kleine Geometrieanpassungen ermöglichen. So kannst du die Geometrie deines Enduro Fullys dem eigenen Fahrstil oder dem Gelände anpassen. Mithilfe eines exzentrischen Einsatzes (Flip-Chip) lassen sich Lenk- und Sitzwinkel sowie die Tretlagerhöhe verändern. Diese können für die eigene Fahrweise den entscheidenden Unterschied ausmachen.

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Worauf bei der Enduro Lenkerbreite achten?

Diese 800 mm breiten Lenker sind ja sooooo Enduro, aber sie können deine Schultern ruinieren. Breitere Lenker bedeuten mehr Stabilität, oder? Die einfache Antwort lautet „Ja“. Die deutlich bessere bessere Antwort wäre, na ja ,… erst mal sind sie einfach nur breit. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie dir ein besseres Handling ermöglichen. Im Gegenteil.

Bei einer Körpergröße von 190 cm ermöglicht dir ein 800 mm Lenker bequemen und stabil zu fahren. Du kannst Körperspannung aufbauen, die sowohl deiner Schulterkraft als auch deiner Beweglichkeit zugutekommt. 800 mm ist die perfekte MTB Lenkerbreite für diese Körpergröße. Wenn du aber 175 cm groß bist und dein neues Enduro einen Standard 800 oder 900 mm MTB Serienlenker hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du Abstriche beim Handling machen musst. Es kann sogar passieren, dass du die Gesundheit deiner Schultern opferst.

Die aktuelle Debatte über die Lenkerbreite beginnt mit der Verbesserung des Handlings und endet mit der Gesundheit deiner Schultern. Hier erfährst du alles über die Auswirkungen der Lenkerbreite auf die Sitzposition und worauf es bei der Wahl der Lenkerbreite wirklich ankommt.

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Welche Laufradgröße ist die beste für ein Enduro MTB?

Zu Beginn waren 27,5-Zoll-Laufräder die erste Wahl. Sie sollten ein Gleichgewicht zwischen dem alten 26-Zoll Standard und den schnelleren, aber schwerfälligeren 29er-CC MTBs herstellen. Seitdem hat sich allerdings vieles geändert und mit der Weiterentwicklung der Rahmengeometrien sind 29er-Laufräder genauso beliebt geworden und haben sich bei Enduro-Rennen als sehr erfolgreich erwiesen.

Es gibt Menschen, die behaupten, dass die jeweiligen Leistungsvorteile beider Radgrößen erheblich sind. Aber wenn du keine Rennen fährst, wirst du den Unterschied dank der verbesserten Geometrien und der hochwertiger gewordenen Komponenten wahrscheinlich nicht bemerken.

Aufgrund des größeren Durchmessers rollen 29er besser über unwegsames Gelände und bieten eine bessere Dynamik.

Ein 27,5-Zoll-Laufrad hingegen ermöglicht eine kürzere Kettenstrebenlänge und damit eine bessere Kurvenlage auf engem Terrain. Ein weiterer Punkt, der für die 27,5-Zoll-Laufräder spricht, ist, dass sie aufgrund ihrer geringeren Größe leichter und stabiler sind.

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Wie viel muss ich für ein Enduro MTB ausgeben?

Enduro Mountainbikes sind leider relativ teuer. Das liegt vor allem daran, dass sie aufgrund ihres speziellen Einsatzbereichs komplexere und hochwertigere Komponenten wie Gabeln, Laufräder, Reifen und Bremsen benötigen, die in der Regel teurer sind.

Eines der günstigsten Bikes, das wir gesehen haben, ist das Ghost Riot Enduro AL für 2.500,00 Euro. Für diesen Preis ist es ein absolutes Schnäppchen, aber in der Regel starten die guten Enduro MTB bei 3.500,00 Euro.

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