E-Mountainbike Test bis 2000 Euro. Die besten Einsteigermodelle die du 2021 kaufen kannst.

E-Mountainbike Test bis 2000 Euro. Die besten Einsteigermodelle die du 2021 kaufen kannst.
von Yannick
13.9.2021
The Cycleverse
Worauf muss man beim Kauf eines Einsteiger E-Mountainbikes achten? Dieser Testbericht liefert Dir alle wichtigen Infos und stellt dir die besten E-MTBs vor, die du für bis zu 2000 Euro kaufen kannst. So findest du das für dich perfekte E-Bike.

Heute sehen wir uns einmal ein wenig bei den E-Mountainbikes in der Einstiegsklasse um. Darunter verstehen wir vor allem jene E-Bikes, die maximal 2000 Euro kosten. Mittlerweile hat sich die Technik vor allem bei der Motorisierung und bei den Akkus enorm weiterentwickelt. Das führt dazu, dass auch die E-Mountainbikes in der günstigen Einstiegsklasse qualitativ immer hochwertiger werden. 

Ob aber wirklich alle Hersteller mit ihren Modellen halten, was sie versprechen, wollten wir bei unserem E-MTB Test bis 2000 € ganz genau wissen und haben die Elektroräder deshalb auf Herz und Nieren überprüft.

Suchst du doch E-MTBs in einer anderen Preisklasse? In diesen Testberichten findest du die besten E-MTBs bis 3000 € und die besten E-MTBs bis 4000 €.

Die 5 Testsieger aus dem E-MTB Test unter 2000 Euro.

Bestes Downhill E-MTB. Beste Gesamt-Performance. Bestes Fully. Bester Grip. Beste Austattung.

Chrisson E-Weger.

Bulls LT CX 27,5.

Prophete Graveler E-MTB 27,5.

Prophete Graveler e9400.

Telefunken Aufsteiger M920.

Geringes Gewicht, hochwertige Komponenten, stabil und sehr gut manövrierbar. Erstklassige Komponenten, sehr gutes Fahrgefühl und astreines Handling im Gelände Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, super Federung, starker Akku und hohe Reichweite. Top Ausstattung, sehr griffige Reifen und gute Performance. Kraftvoller Motor, hohe Akkukapazität und top Shimano Schaltung und Bremsen.
UVP: 1.299,90 € UVP: 2.099,00 € UVP: 1.999,00 € UVP: 1.349,00 € UVP: 1.299,00 €
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E-Mountainbikes bis 2000 Euro – Trends und Entwicklung.

Eines ist klar zu erkennen. Bei den Bauteilen lässt sich echt kein Hersteller mehr lumpen. In allen E- Mountainbikes dieser Klasse sind vorne und hinten Scheibenbremsen verbaut. Auch die Federgabeln bewiesen im Praxistest hohe Tauglichkeit. Man kann in dieser Preisklasse nicht erwarten, dass auch immer gleich die Bauteile der neuesten Generation verbaut werden. Doch auch ein Bosch-Motor der zweiten Generation ist nicht schlecht, nur weil es mittlerweile ein paar Weiterentwicklungen gab.

Insgesamt hat uns die hohe Qualität in dieser Preisklasse echt überrascht. In Zeiten der transparenten Bewertung auf unterschiedlichen Online-Plattformen und bei Hardcore-Testern wie uns kann sich scheinbar kein Hersteller mehr leisten, minderwertige Qualität zu verwenden. Und das finden wir auch gut so.

Unsere Bewertungskriterien für den E-Mountainbike Test bis 2000 Euro.

Optik: Das Aussehen hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Fahrverhalten, dennoch spielt es für viele eine wichtige Rolle beim Kauf. Da es sich dabei allerdings um ein sehr subjektives Bewertungskriterium handelt, haben wir es entsprechend niedrig gewichtet.

Technische Ausstattung: Hier bewerten wir vor allem den Akku und den Motor, sehen uns jedoch auch die Schaltung und Bremsen sowie andere technische Details an.

Gewicht: Dieses Kriterium ist aufgrund des Motors zwar nicht ganz so entscheidend wie bei „normalen“ Mountainbikes, dennoch hat das Gewicht einen Einfluss auf das Fahrverhalten und die Leistung des Motors und des Akkus.

Fahrgefühl: Wirklich beurteilen lässt sich ein E-Bike erst, wenn man sich einfach draufsetzt und losfährt. Wir haben uns dafür einen Übungsparcours rausgesucht, der sowohl die Straße als auch eine Waldstrecke mit Windungen, Steigungungen und Abhängen beinhaltet.

Unsere E-Bikes im E-MTB Test bis 2000 Euro.

Warum es im Moment schwieriger sein kann, ein Fahrrad zu finden?

Seitdem Begrifflichkeiten wie „stay at home“ und „Social Distancing" in unser tägliches Leben Einzug gehalten haben, kommen immer mehr Menschen auf die Idee, ihre Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren nach oben zu schrauben oder sie suchen sich neue Sporthobbys, da viele Fitnessstudios geschlossen sind.

Grundsätzlich ist das eine sehr gute Sache, der Nachteil hierbei ist, dass die immense Nachfrage das Angebot der meisten Hersteller übersteigt. So kann es kurzfristig passieren, dass Räder schnell ausverkauft sind oder sich die Lieferzeiten verlängern.

Aus diesem Grund schlagen wir dir zu allen getesteten Modellen immer auch noch andere Versionen der jeweiligen Räder vor. Manchmal mit besserer Ausstattung, manchmal mit einer günstigeren. So hast du, sollte dein favorisiertes E-MTB nicht mehr lieferbar sein, zumindest noch eine Alternativ-Version des jeweiligen Bikes vom selben Hersteller.

Wir beobachten die Produkte täglich und aktualisieren sie laufend, sodass du sofort Bescheid weißt, sobald bestimmte Räder wieder erhältlich sind.

Telefunken Aufsteiger M920.

Beste Austattung.

Foto zeigt das Telefunken Aufsteiger M920 vor weißem Hintergrund.

Wir beginnen unseren Test mit einem E-Bike der Marke Telefunken und sehen uns alle verwundert an. Grundsätzlich hatten wir diese Marke höchstens auf dem Schirm, wenn wir uns einen neuen TV kaufen wollten, aber ein E-Bike? Doch in unserem E-MTB Test bis 2000 € zeigt sich, dass der Hersteller durchaus auch mit seinen E-Mountainbikes punkten kann.

Das E-MTB gibt es als 27,5 und 29 Zoll Version, was uns schon mal sehr gefällt.

Optik: Das E-MTB sieht schnittiger und sportlicher aus, als wir es von Telefunken erwartet hätten.

Technische Ausstattung: Als Motor kommt hier eine Eigenentwicklung mit einer Motorleistung von 250 Watt zum Einsatz. Der Akku bringt es immerhin auf 468 Wattstunden. Damit lässt es sich schon ein paar Stunden aushalten.

Eine 9 Gang Kettenschaltung und Scheibenbremsen vorne und hinten von Shimano machen die Fahrt sicher und vergnüglich. Zusätzlich legt Telefunken auch noch ein LED-Beleuchtungsset obendrauf. Was will man mehr?

Gewicht: Das E-Mountainbike kommt auf ein Gewicht von 24 Kilogramm. Das ist in dieser Klasse gerade noch so ok.

Fahrgefühl: Am Parcour zeigt der Aufsteiger seine Stärke aufgrund der hochwertig verbauten Teile. Die Fahrt macht echt Spaß und das Telefunken ist für jeden ambitionierten Freizeit-Biker eine echte Empfehlung. Den Lenker fanden wir angenehm und bietet unserer Meinung nach ein gutes Handling. Allerdings könnte er für einige vielleicht schon etwas zu breit sein.

Finde hier heraus, welche Lenkerbreite für dich die richtige ist.

Pro Contra
Shimano Schaltung und Scheibenbremsen. Das Display wirkt ein wenig altmodisch.
Überraschend kraftvoller Motor.  
Sehr angenehmes Fahrgefühl.  

9,5 Punkte sind auf einer Skala von 10 ausgewählt.
Gesamtergebnis: 9,5 von 10 Punkte

Hier gibt's den Telefunken Aufsteiger zum besten Preis.

Chrisson E-Weger.

Bestes Downhill E-MTB.

Das Chrisson E-Weger in grau und blau

Chrisson klingt zwar amerikanisch, ist aber ein deutscher Qualitätshersteller mit Sitz in Berlin. Chrisson hat sich zum Ziel gesetzt, hochperformante Fahrräder zu bezahlbaren Preisen anzubieten. Dabei sind (E-)MTBs, urbane Räder und Gravel Bikes deren Bestseller.

Mal sehen, was der E-Weger zu Wege bringt. Bei diesem E-Bike handelt es sich um ein Hardtail-E-MTB mit einer 27,5-Zoll-Bereifung. Aus unserer Sicht genau das Richtige für den Einstieg in diese Klasse. Fullys sind in dieser Preisklasse derzeit ohnehin kaum erhältlich.

Optik: Unser Testrad glänzt in blau, schwarz und weiß und macht einen ganz guten ersten Eindruck auf uns. Interessant ist vor allem auch der geschwungene Rahmen.

Technische Ausstattung: Sehen wir uns das Teil also ein wenig genauer an. Der Hecknabenmotor kommt vom eher unbekannten Hersteller Bafang und bietet 250 Watt Motorleistung. Der Akku von Broadline bringt es auf etwa 374 Wattstunden und soll laut Angaben des Herstellers etwa 90 Kilometer schaffen.

Für die Schaltung stehen uns bei der Shimano Altus M370 gleich 27 Gänge zur Verfügung. Unbedingt erforderlich ist das bei einem E-Mountainbike zwar nicht, aber ok. Auch die Scheibenbremsen kommen aus dem Hause Shimano. Es ist also schon recht ordentlich, was uns das E-Weger hier bietet.

Gewicht: Die Waage hat uns dann doch sehr positiv überrascht, denn das E-Bike von Chrisson wiegt tatsächlich nur schlanke 22,5 Kilogramm.

Fahrgefühl: Die Suntour Federgabel sorgt dafür, dass sich das E-Weger sanft durch das Testgelände bewegt. Der Motor drückt auch ordentlich an. Dank des flachen Steuerrohrwinkels ist das Rad auch bei hohen Geschwindigkeiten z.B. beim Downhill sehr stabil und manövrierbar. Insgesamt kommt das E-Bike sehr gut mit der Teststrecke (und uns) zurecht.

Pro Contra
Geringes Eigengewicht. Der Sattel sieht schnittig aus, ist aber nicht sonderlich bequem.
Hochwertige Bauteile.  
Saubere Schaltung und stark greifende Bremsen.  

9 von 10 möglichen Punkten sind ausgewählt.
Gesamtergebnis: 9 von 10 Punkte

Hier kannst du das Chrisson E-Weger auf amazon kaufen.

Alle verfügbaren Chrisson E-MTBs auf The Cycleverse.

Fischer EM 1922.

Robust mit gutem Fahrgefühl. 

Foto zeigt das FISCHER EM 1922 vor weißem Hintergrund.

Fahrräder von Fischer sind dafür bekannt, dass sie besonders günstig sind. In vielen Tests schneiden sie als Preis-Leistungs-Sieger ab und gerade für den Einstieg in die E-Bike Welt sind sie gut geeignet.

Optik: Rein vom Aussehen her betrachtet macht das EM 1922 leider keinen guten Eindruck auf uns. Das wirkt uns alles ein wenig zu sehr von der Stange und das Design sieht echt langweilig aus. Sorry, liebe Designer von Fischer.

Technische Ausstattung: Ok, nach diesem Bashing geht es aber jetzt echt ans Eingemachte. Nach den ersten beiden getesteten E-Bikes wissen wir bereits, dass Shimano-Schaltung und Scheibenbremsen in dieser Klasse Standard sein dürften. Das EM 1922 hat bequeme 9 Gänge, mit denen man gut durch jedes Gelände kommt. Wie Telefunken setzt auch Fischer auf einen Eigenbau-Motor mit 250 Watt. Der Akku kommt auf 422 Wattstunden.

Gewicht: Das EM1922 ist mit 23 Kilogramm nur geringfügig schwerer als das E-Weger von Chrisson und wir fragen uns langsam, wie die Hersteller das bloß schaffen. Respekt!

Fahrgefühl: Die 9-Gang-Kettenschaltung sorgt für jede Menge Spaß auf dem Parcours. Hier zeigt sich, dass weniger manchmal wirklich mehr ist. Im Zusammenspiel mit dem Motor schaffen wir alle Hindernisse mit Leichtigkeit. Was uns außerdem gut gefallen hat, war die Robustheit des Rads.

Pro Contra
LED-Beleuchtung und Spiralschloss sind im Lieferumfang dabei. Statt einem Display gibt es hier Leuchtdioden. Willkommen im Jahr 1990! Bitte nachbessern!
Gutes Zusammenspiel von Schaltung und Motor.  
Robustes E-MTB mit überraschend gutem Fahrgefühl.  

8 von 10 möglichen Punkten sind auf einer Skala ausgewählt.
Gesamtergebnis: 8 von 10 Punkte

Alle E-MTBs von Fischer ansehen

Prophete Graveler e9400.

Der beste Grip.

Das Prophete Graveler e9400 in schwarz und blau.

Das Graveler e9400 des deutschen Herstellers Prophete ist mal ein echtes MTB! Dieses 27,5 Zoll E-Mountainbike mit den stark profilierten Reifen ist schon ein echter E-MTB Klassiker in der Einstiegsklasse.

Optik: Das Graveler e9400 in schwarz mit dezenten Blau- und Grautönen gefällt uns auf Anhieb und wir können kaum erwarten, es zu testen. Kleiner Minuspunkt: der Akku ist auf dem Rad etwas klobig und sticht deutlich ins Auge.

Technische Ausstattung: Prophete setzt scheinbar voll auf Blaupunkt. Der Hinterradmotor bringt es ebenfalls auf die erlaubten 250 Watt und mit dem Downtube-Akku mit 374 Wattstunden sind Reichweiten von bis zu 100 Kilometern möglich. Das müssen wir glauben, denn einen Langzeittest haben wir nicht durchgeführt.

Shimano bietet uns in diesem Fall abwechslungsreiche 24 Gänge und wieder einmal hydraulische Scheibenbremsen. V-Brakes haben in dieser Klasse scheinbar endgültig ausgedient. Gut so!

Gewicht: Hossa! Was sich schon beim Anheben so leicht angefühlt hat, bestätigt sich auf der Waage. Nur 21 Kilogramm. Wow!

Fahrgefühl: Der Akku ist trotz klobigem Aussehen recht gut verbaut und beim Fahren nicht im Weg. Gut gefallen haben uns die Reifen, die auch bei Nässe einen guten Grip geboten haben. Weiterer Pluspunkt: Die Federgabel ist sehr leicht einstellbar. So kann man je nach Strecke und Untergrund individuelle Anpassungen machen.

Pro Contra
Geringes Gewicht. Kein Display, sondern nur Lichtchen.
Der Blaupunkt Motor bringt ordentlich Power.  
Einstellbare Federgabel.  
Sehr gut profilierte Reifen mit ordentlich Grip.  

9,5 von 10 Punkten sind auf einer Skala ausgewählt.
Gesamtergebnis: 9,5 von 10 Punkte

Alle Prophete Produkte entdecken

Zündapp E-Mountainbike Z801.

Der Allrounder für moderates Gelände.

Das Zündapp E-Mountainbike Z801 vor weißem Hintergrund.

Zündapp ist ein traditionsreiches Unternehmen, das es schon seit dem ersten Weltkrieg gibt. Bekannt ist Zündapp heute hauptsächlich für seine Motorräder, Motorroller und Mofas, die es in zahlreichen Ausführungen gibt.

Seit 2014 produziert Zündapp auch Fahrräder. Viele kennen die klassischen Zündapp Falträder, die schon kultstatus erlangt haben. Was viele nicht wissen, ist dass Zündapp auch E-Bikes herstellt - und zwar sehr gute. Die vielen Jahrzente im motorisierten Zweirad-Markt haben sich wohl positiv auf die Technik und das Design ihrer Pedelecs ausgewirkt.

Für diesen E-MTB Test unter 2000 € schauen wir uns das 27,5 Zoll Z801 an, das es je nach Verfügbarkeit in den Versionen weiß, rot und blau gibt.

Optik: Auf den ersten Blick wirkt das Design des Z801 recht einfach. Das E-MTB ist recht sportlich, dennoch fanden wir es optisch etwas langweilig. Positiv fanden wir jedoch den vollintegrierten Akku. Zündapp hat es geschafft, den Akku so zu verstecken, dass das Z801 fast wie ein normales MTB-Hardtail aussieht. Respekt!

Technische Ausstattung: Das Zündapp Z801 ist mit einem 250 Watt Hecknabenmotor und 418 Wattstunden Akku ausgestattet, die beide aus dem eigenen Hause kommen. Laut Zündapp hat das E-MTB je nach Unterstützungsgrad, Zuladung und Steigung eine Reichweite von 30 bis 125 km.

Das Shimano Tourney Schaltwerk hat 7 Gänge - einfach aber doch praktisch. Weil das Fahrrad vorne nur ein Kettenblatt hat, werden Kettensprünge und sonstige Probleme verhindert, die sonst doch mal vorkommen. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass das Fahrrad im Gelände nicht ganz so agil ist, wie z. B. das Prophete Graveler e9400. Statt hydraulischen Bremsen wurden hier diesmal mechanische Scheibenbremsen verbaut.

Gewicht: Das Z801 bringt 22,7 Kilogramm auf die Waage. Damit liegt dieses E-MTB etwa im Mittelfeld.

Fahrgefühl: Wir fanden das Fahrgefühl des E-Bikes generell sehr angenehm. Die Reifen waren griffig, der Sattel bequem und das Lenkverhalten und Handling war genau so gut wie wir es von den Zündapp Ingenieuren erwartet hatten. Auch die Federung und die Bremsen haben genau das geleistet, was der Hersteller verspricht: Eine starke und verlässliche Performance auf diversen Untergründen, ein Gefühl von Sicherheit und guter Laufruhe.

Was uns jedoch aufgefallen ist: Sobald es ein Bisschen steiler wurde, hatte der Motor Schwierigkeiten die Unterstützungsniveu beizubehalten. Nabenmotoren sind bei größeren Steigungen für gewöhnlich einfach nicht so stark wie Mittelmotoren. Trotzdem: Bei einem E-MTB erwarten wir auch bei Steigungen die volle Leistungsfähigkeit.

Pro Contra
Vollintegrierter Akku. Etwas langweiliges Design.
Gute Reichweite. Schwächelnder Hecknabenmotor bei großen Steigungen.
Gutes, angenehmes Fahrgefühl bei moderaten Steigungen. Die 7-Gang Schaltung bietet im Gelände nicht genug Auswahlmöglichkeiten.
Starke und verlässliche Performance der Federung und Bremsen.  

6,5 von 10 möglichen Punkten sind auf einer Bewertungsskala ausgewählt.
Gesamtergebnis: 6,5 von 10 Punkte

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Prophete Graveler E-MTB 27,5.

Das beste Fully.

Das Foto zeigt ein Prophete GRAVELER E-MTB 27,5 vor weißem Hintergrund.

Da steht ja schon das nächste E-Bike von Prophete für unseren E-Mountainbike Test bis 2000 Euro bereit. Und wieder ist es ein Graveler, der jedoch auf eine genauere Namensgebung verzichten musste. Erstaunlich, wie unterschiedlich zwei E-Mountainbikes vom gleichen Hersteller in der gleichen Preisklasse sein können.

Optik: Dieses MTB sieht sogar noch besser aus als das e9400! Etwas moderner, mit knalliges Blau und geschwungenem Rahmen. Was auch deutlich heraussticht: Der Akku ist viel größer als beim e9400, was sich auch in der Reichweite wiederspiegelt.

Technische Ausstattung: Nix mit Blaupunkt hier. Stattdessen kommt beim Motor und beim Akku diesmal AEG zum Zug. Der Motor bietet 250 Watt und die Akkuleistung fällt mit knapp 500 Wattstunden für diese Preisklasse äußerst großzügig aus.

Auch die Schaltung ist ganz anders als beim e9400. Es scheint, als wurde kurzfristig auf uns gehört, denn hier sind lediglich 9 Gänge von Shimano auswählbar. Über die Scheibenbremsen möchten wir an dieser Stelle gar nicht mehr schreiben, die sind ohnehin Standard. Wir freuen uns allerdings, endlich mal wieder Continental-Reifen zu sehen.

Was uns ganz besonders uberrascht hat, ist die Federung hinten. Das ist bei E-MTBs dieser Preisklasse extrem selten anzutreffen.

Gewicht: Die gute Ausstattung geht leider zu Lasten des Gewichts. Mit 25 Kilogramm bringt dieses Bike gleich vier Kilogramm mehr auf die Waage als der Markenkollege. Schade!

Fahrgefühl: Das hohe Gewicht macht sich leider auch bei der Fahrt auf dem Parcours etwas bemerkbar. Man muss schon etwas mehr Unterstützung in Anspruch nehmen, um dasselbe Feeling zu haben. Das Bike ist also insgesamt nicht ganz so leichtgängig wie das e9400, dafür ist die Reichweite viel höher und die Komponenten noch hochwertiger. Gerade die doppelte Federung macht sich bei Abhängen und unebenen Untergründen sehr positiv bemerkbar.

Pro Contra
Dieses schnittige Display könnte Prophete auch auf dem e9400 verbauen. Leider ein wenig schwergewichtig und deshalb weniger leichtgängig.
Leistungsstarker Akku mit hoher Reichweite.  
E-MTB Fully: Das ist sehr selten in dieser Klasse! Wir haben uns über die Extra-Federung gefreut.  
Sehr gute Komponenten, top Preis-Leistungs-Verhältnis!  

9,5 von 10 Punkten sind auf einer Skala ausgewählt.
Gesamtergebnis: 9,5 von 10 Punkte

Alle E-MTBs von Prophete entdecken

Chrisson E-Mounter 1.0.

Das Leichtgewicht.

Foto zeigt das Chrisson E-Mounter 1.0 vor weißem Hintergrund.

Auch von Hersteller Chrisson bekommen wir ein zweites Bike für unseren E-MTB Test bis 2000 €. Die Marken in der Einstiegsklasse sind klarerweise begrenzt. Die Preise für Qualitätshersteller wie Cube, KTM, Bergamont oder Bulls beginnen ein wenig oberhalb der 2000er-Grenze. Wir sind jedoch der Meinung, dass das Preis-Leistungsverhältnis aller bisher getesteten Bikes ausgezeichnet ist.

Wirklich alle Hersteller legen mittlerweile hohen Wert auf die Qualität ihrer Bikes und sind der minderwertigen Discounter-Klasse früherer Jahre um Längen voraus. Mal sehen, ob der E Mounter unseren bisher gewonnenen Eindruck weiter bestätigen kann.

Optik: Wer es hell mag, dem wird auch der weiße E-Mounter mit seinen neongelben Farbakzenten gefallen. Bei uns gehen hier die Meinungen stark auseinander. Wer es dunkler mag, dem wird das Modell in schwarz besser gefallen - schlicht, aber dennoch klassisch.

Technische Ausstattung: Wir haben lange warten müssen, bis wir den ersten Bosch-Motor erspähen durften. Jetzt ist es allerdings so weit. Der Motor aus der zweiten Bosch Generation ist zwar nicht auf dem allerletzten Stand der Technik, aber immer noch einer der besten Motoren für E-Bikes.

Die Akkuleistung fällt mit 300 Wattstunden aber sehr mager aus. Die Shimano Acera M3000 bietet dafür angenehme 9 Gänge.

Gewicht: Der kleine Akku scheint sich zumindest im Gewicht positiv auszuwirken. Denn mit insgesamt 20,5 Kilogramm haben wir ein neues Leichtgewicht bei unserem E- Mountainbike Test bis 2000 Euro.

Fahrgefühl: Der E-Mounter schlägt sich wirklich hervorragend auf unserem Testparcours. Der Bosch-Motor entfaltet im Gelände seine volle Power. Auch das E-Mounter ist ein Rad, das sich beim Fahren sehr robust anfühlt. Was uns besonders gefallen hat: Die Bremsen und die Reifen haben einen sehr, sehr guten Grip. So hatten wir auch bei den steilen Abhängen genug Sicherheit, um etwas risikoreicher fahren zu können.

Pro Contra
Kraftvoller Bosch-Motor. 300 Wattstunden beim Akku sind nicht mehr zeitgemäß. Da geht mehr.
Der E-Mounter ist ein Leichtgewicht!  
Sehr guter Grip für eine hohe Fahrsicherheit.  

8,5 von 10 möglichen Punkten sind auf einer Skala ausgewählt.
Gesamtergebnis: 8,5 von 10 Punkte

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Bulls LT CX 27,5.

Beste Gesamt-Performance.

Foto zeigt das BULLS LT CX 27,5 vor weißem Hintergrund.

Zum Abschluss unseres E-MTB Test bis 2000 € lacht uns noch ein E-Mountainbike von Bulls entgegen und wir können das in dieser Preisklasse kaum glauben. Unser Eindruck hat uns auch nicht getäuscht, denn tatsächlich liegt der Preis leicht über unserer Höchstgrenze von 2000 Euro. Das LT nimmt also ein wenig außerhalb der Konkurrenz teil, wir haben es trotzdem auf Herz und Nieren geprüft und dabei unseren Qualitätsanspruch einfach dem höheren Preis angepasst.

Optik: Auf den ersten Blick macht das Bulls-Bike einen sehr schnittigen Eindruck. Kleine Details wie die Farbverlängerung vom Rahmen auf den Akku finden großen Gefallen bei uns.

Technische Ausstattung: Jetzt sind wir aber gespannt, ob sich Bulls hier abheben kann. Motorisch auf jeden Fall. Denn hier kommt ein Bosch-Motor der vierten Generation zum Einsatz. Der Akku liegt hingegen mit seinen 400 Wattstunden nur im guten Mittelfeld. Wie wir in Erfahrung gebracht haben, gibt es aber gegen einen geringen Aufpreis auch die Möglichkeit zur Aufrüstung auf 500 Wattstunden.

Auch bei der Schaltung und den Bremsen braucht sich das LT CX nicht vor den anderen E- Mountainbikes zu verstecken. In diesem Fall sind es wieder einmal 9 Gänge von Shimano mit einem M3100-Schaltwerk.

Gewicht: Das Bulls hat ein Kampfgewicht von etwa 22 Kilogramm.

Fahrgefühl: Vor allem der Bosch-Motor der neuesten Generation macht sich hier deutlich bemerkbar und funktioniert im Zusammenspiel mit der 9-Gang-Schaltung sehr gut. Das Bulls LT CX zeigt wirklich eine gute Gesamtperformance im Gelände und ist seinen Preis durchaus wert. Wir haben die Kosten allerdings berücksichtigt und entsprechende Abzüge durchgeführt.

Pro Contra
Bosch-Motor der neuesten Generation. Hat sich mit seinem Preis leicht über 2000 Euro einfach so in unseren Test geschummelt.
Durchgängig qualitativ hochwertige Bauteile. Schwacher Akku in der Standard-Ausführung.
Super Komponenten, die sich auch auf das Fahrgefühl auswirken.  

9,5 von 10 möglichen Punkten sind auf einer Skala ausgewählt.
Endergebnis: 9,5 von 10 Punkte

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Fazit. Unser Testergebnis.

Eines vorneweg: Grundsätzlich waren alle E-Bikes in unserem E-Mountainbike Test bis 2000 Euro qualitativ sehr hochwertig. Keines der E-Bikes fiel wirklich durch und es waren oft nur Kleinigkeiten, die für den ein oder anderen Punkteabzug sorgten. Das zeigt auch, wie knapp das Ergebnis im Endeffekt ausfiel.

Gleich vier E-MTBs haben die höchstpunktzahl 9,5/10 erreicht. Es gab einfach keins, das unserer Meinung nach perfekt ist. Beim Aufsteiger M290 hat uns das Display nicht 100-prozentig gefallen, beim Bulls LT CX war es der Preis und der etwas schwächere Akku. In dieser Preisklasse kann man einfach nicht erwarten, bei jedem Rad die aktuellsten Komponenten, mit Bosch-Motor und 500 kWh Akku zu bekommen.

Wer bereit ist etwas mehr Geld auszugeben, der findet in der Preisklasse bis 4.000 € top E-MTBs mit den besten Komponenten und Funktionalitäten im Markt.

Unser Fazit: Wir sind uns alle einig, dass man mit keinem der getesteten Bikes beim Kauf etwas falsch machen kann. Wer ein E-Mountainbike sucht, mit dem er in den nächsten Jahren bequem ein paar Wege wie die Fahrt zur Arbeit erledigen und zusätzlich den einen oder anderen Ausflug ins Gelände unternehmen möchte, kann das mit allen getesteten E-Bikes getrost machen.

Wie immer kommt es bei der Auswahl im Detail auch ein wenig auf die persönlichen Vorlieben an.

Bist du in dieser Preisklasse nicht fündig geworden? Diese Testberichte können dir weiterhelfen: Die besten E-MTBs bis 3000 € und die besten E-MTBs bis 4000 €.