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Conway Cairon S im Test. Wieviel E-Mountainbike bekommt man für sein Geld?

Conway Cairon S im Test. Wieviel E-Mountainbike bekommt man für sein Geld?
von Tom Böhm
Aktualisiert am: 10.12.2023
Fotos: The Cycleverse, Conway, Tom Böhm
Das Conway Cairon ist für alle gemacht, die dem E-Bike-Trend verfallen sind. Das Modell wird in vier unterschiedlichen Serien angeboten und deckt so fast alle Einsatzzwecke ab. Wir verraten, für wen welches Modell geeignet ist. Des Weiteren haben wir das Conway Cairon S 4.0 E-Mountainbike in der Praxis getestet. Wie performt es auf Singletrails? Unser Test liefert Antworten.

Hardtails sind ein bisschen die Stiefkinder unter den Mountainbikes der E-Bikes dieser Welt. Bei weitem nicht so beliebt und kommerziell erfolgreich wie Fullys stehen sie meist in der zweiten Reihe. Nachdem uns kürzlich das Cannondale Trail NEO im Test aber recht deutlich bewiesen hat, dass die besten E-Hardtails nicht nur ihre Berechtigung haben, sondern auch noch richtig Spaß machen, haben wir uns ein zweites zum Test geholt. Diesmal fiel unsere Wahl auf ein Modell des deutschen Herstellers Conway – dem Conway Cairon S 4.0 (29“). 

Wer steckt hinter Conway?

Die 1993 gegründete deutsche Fahrradmarke Conway ist eingebettet in die Hermann Hartje KG, einem Handelsunternehmen aus Niedersachsen, zu dem auch Fahrradmarken wie „Victoria“ oder „Brennabor“ gehören. Conway ist dabei die wohl bekannteste Marke und trägt den Ruf, sehr robuste, langlebige Fahrräder zu bauen.

Was zeichnet die Marke Conway aus?

Der Hersteller hat sich auf solide Bikes mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis spezialisiert, anstatt auf Innovationen oder High-End-Komponenten zu setzen. Die bayerische Marke richtet sich besonders an junge, sportliche Mountainbiker und produziert wettbewerbsfähige Mountain-, Gravel- und Trekkingbikes sowie sportliche E-Bikes.

Was uns gefällt: Conway E-Bikes und Fahrräder werden nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch hier produziert und montiert, was zusätzliche Nachhaltigkeit durch lokale Logistik gewährleistet.

Die Modellübersicht.

Das Cairon ist wohl eines der Conway Modelle mit dem breitesten Einsatzgebiet. Denn die Cairon Plattform bildet die Basis für alle Hardtails mit Elektroantrieb. So gibt es innerhalb der Cairon Familie neben der von uns getesteten „S“ Variante auch noch die Serien „Cairon T“, „Cairon C“ und „Cairon SUV“.

Die Cairon Hardtail Serien im Überblick.

  Am besten für Sportler. Am besten für Tourenfahrer. Am besten für die Stadt. Am besten für vielseite Touren.
  Das Foto zeigt ein Conway Cairon S. Das Foto zeigt ein Conway Cairon T. Das Foto zeigt ein Conway Cairon S. Das Foto zeigt ein Conway Cairon SUV.

 

Cairon S

Cairon T

Cairon C

Cairon SUV

Modelle: Cairon S 2.0 500
Cairon S 2.0 625
Cairon S 4.0 750
Cairon S 5.0 750
Cairon S 6.0 750
Cairon S 8.0 750
Cairon TF 1.7 400
Cairon T 2.0 500
Cairon T 2.0 500
Cairon T 2.0 625
Cairon T 3.0 625
CAIRON TR 4.5 625
Cairon T 3.0 750
Cairon T 5.0 750
Cairon T 6.0 750
Cairon C 1.0 500
Cairon C 2.0 500
Cairon C 2.0 625
Cairon C 3.0 625
Cairon SUV 5.0 750
Cairon SUV 7.0 750
Akku: BOSCH Powertube
500 / 625 / 750
BOSCH Powertube
400 / 500 / 625 / 750
BOSCH Powertube
500 / 625
BOSCH Powertube
750
Motor: BOSCH Gen.4 Performance CX BOSCH Gen.3 Performance
BOSCH Gen.4 Performance CX
Bosch Active Line Plus
BOSCH Gen.3 Performance
BOSCH Gen.4 Performance CX
BOSCH Gen.4 Performance CX
Motorart: Mittelmotor
Federweg: 120 mm 80 bis 100 mm 120 mm
Laufradgröße: 29 Zoll 28 Zoll 27,5 Zoll 29 Zoll
Rahmenform: Diamant, Trapez Diamant, Trapez, Wave Diamant, Trapez, Wave Diamant, Trapez, Wave
         
Preis: 3.099,00 bis 4.699,00 Euro 2.499,00 bis 4.699,95 Euro 2.599,00 bis 3.899,95 Euro 3.999,95 bis 4.599,95 Euro
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Die Conway Cairon S Serie. Das sportlichste E-Hardtail.

Das Conway Cairon S ist dabei die sportlichste der Ausführung. Als klassisches Mountainbike Hardtail konzipiert, zwar ohne Heckfederung, dafür aber mit robuster Frontgabel und ohne unnötigen Klimbim wie Ständer, Beleuchtung oder Gepäckträger. Somit ist es ideal für zumindest mäßiges Gelände gerüstet.

Die Conway Cairon T Serie. Das Trekking E-Bike.

Das Conway Cairon T ist ein klassisches Trekking-Bike, ebenso mit gedämpfter Vorderradgabel und ohne Federung für den Hinterbau, im Gegensatz zur S-Variante aber gemacht für weite Touren, also mit Beleuchtung, Schutzblech und Gepäckträger. 

Die Conway Cairon C Serie. Das praktische E-Bike.

Das Conway Cairon C ist das ‚„unsportlichste“ Kind der Niedersachsen. Gebaut für den urbanen Einsatz, glänzt es vor allem durch seine Vielseitigkeit. Neben dem Herrenmodell mit horizontalem Oberrohr und der Damenversion mit schräg nach unten verlaufendem Oberrohr gibt es auch eine Version mit Tiefeinstieg, dem sogenannten Wave Rahmen..

Die Conway Cairon SUV Serie. Das Allround E-Bike.

Mit dem Conway SUV versucht der Hersteller das sportliche Cairon S mit dem praktischen Cairon C zu paaren. Herausgekommen ist ein modernes E-Bike für den Alltag, mit dem man aber auch am Wochenende Spaß bei der ein oder anderen sportlicheren Tour haben kann.

Gemeinsamkeit aller Cairon Serien und Modelle.

Was alle Cairon Modelle gemein haben, ist die Logik hinter den genauen Typenbezeichnungen. So gibt es in jeder Kategorie verschiedene Ausstattungsvarianten, gekennzeichnet mit einer Durchnummerierung. Wobei eine höhere Zahl auch immer eine bessere Ausstattung bedeutet. So ist das Cairon S 6.0 deutlich besser in der Ausstattung als das S 2.0. Dazu wird oft noch die Akkuleistung in der Modellbezeichnung angegeben (also z. B. das Cairon S 4.0 625 für 625 Wattstunden sowie die Laufradgröße: Cairon S 4.0 625 29“. Und eben dieses haben wir getestet. Los geht es.

Conway Cairon S 4.0. Die Fakten

Preis: 3.999,95 Euro
Rahmen: CONWAY Intube Bosch, Alu
Gabel: RST Blade Air TNL
Federweg: 120 mm
Gewicht: 24,30 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg
Akku: BOSCH Powertube
Kapazität: 750 Wh
Motor: BOSCH Gen.4 Performance CX
Display: BOSCH, Kiox 300, 4-Stufen, Remote Control, Schiebehilfe
Sensor: Tretkraftmessung im Motor + Geschwindigkeitssensor
Drehmoment: 85 Nm
Bremse: TEKTRO „T-390“
Bremsscheiben: TEKTRO TR180-17 2.3", 180 mm
Schaltwerk: SRAM SX Eagle, 12-speed
Schalthebel: SRAM SX Eagle Trigger, single click
Laufräder: RODI Ready 30
Reifen: SCHWALBE Tough Tom, 60-622
Lenker: CONWAY Riser, Ø 31,8, 720 mm
Sattel: SELLE ROYAL Vivo Athletic Ergo, He
Sattelstütze: CONWAY Patent, 31,6 mm, 350 mm

Conway Cairon S 4.0. Die Ausstattung.

Das Foto zeigt den Bosch Mittelmotor Gen.4 Performance CX des Conway Cairon S 4.0.

Für unseren Test haben wir die Mittelklasse der Ausstattungsvarianten gewählt. Das Cairon S 4.0 kostet 3.999,95 Euro. Für das Top-Modell der Serie, das S 8.0, muss man mit 4.699,00 Euro rechnen. Dafür ist das Einstiegsmodell Cairon S 2.0 (mit kleinerem 500 Wh Akku) schon ab 3.099,00 Euro zu haben.

Ausgestattet mit dem erstklassigen Bosch Performance CX Motor der vierten Generation als Herzstück sowie dem Bosch PowerTube Akku mit 625 Wh setzt Conway auf Markenware und damit auf bestens bewährtes Antriebsmaterial.

Kombiniert mit einer für das Modelljahr 2024 erstmals verbauten Sram SX (Testbericht) mit 12 Gängen bietet das Cairon eine solide Ausstattung für dieses Preis-Segment. Lediglich die Bremsen von Tektro lassen Luft nach oben.

Alles in allem ist die Ausstattung dem Preis entsprechend okay, beim Antrieb geht Conway keine Kompromisse ein. Wer sich allerdings eine höherwertige Bremsanlage, Gabel und Zubehör wünscht, sollte sich das Cairon S 5.0 oder gar S 8.0 ansehen.

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Conway Cairon S 4.0. Der Praxistest.

Das Foto zeigt das Conway Cairon S 4.0 auf einem Feldweg.

Noch angefixt noch von unserem letzten zugegebenermaßen richtig geilen Praxistest des Cannondale Trail NEO konnten wir es gar nicht erwarten, das nächste E-Hardtail für einen Test in die Finger zu bekommen. Unsere Erwartungshaltung an Hardtails ist nach dem Trail Neo deutlich gestiegen.

Also, wie macht sich das Conway Cairon? Der erste Eindruck überzeugt uns, der zweite dann doch nicht mehr so ganz, der dritte passt dann aber wieder. Warum?

Der allererste Eindruck war überzeugend: In einem matten Sand-Beige steht das Bike vor uns, 29“ Laufräder, das Cockpit aufgeräumt und mit dem Bosch Display und der Schalteinheit wirkt das alles vertraut. Kurz, wir hatten sofort den Wunsch loszufahren. Also ab dafür. Ohne langes Begutachten oder Kennenlernen einfach aufsitzen und loslegen.

Das Foto zeigt den Lenker des Conway Cairon S 4.0.

Und hier kommt der zweite Eindruck: So vertraut anfangs alles war, ganz so passend fühlt sich das dann doch nicht an. Der Lenker hat für ein Mountainbike mit dem Kürzel S für Sport einen viel zu unsportlichen Charakter. In der Dimensionierung ist die Lenkerbreite zu kurz und im Durchmesser ist er zu gering. Die Form ist zu sehr nach oben gerichtet und die Griffe mit etwas zu wenig Rutschfestigkeit. Selbst nach mehrfachen Verstellen der Sattelausrichtung (manuell, denn eine verstellbare Sattelstütze gibt es nicht) fühlt sich die Sitzposition eher gemütlich als sportlich an.

Dafür dann aber der dritte Eindruck: Der passt dann doch wieder. Warum? Antrieb und Schaltung funktionieren einwandfrei. Die ersten Kilometer auf Asphalt fühlen sich auch richtig gut an, Steigungen nimmt der Bosch erwartungsgemäß unaufgeregt zur Kenntnis und selbst auf gemäßigten, asphaltierten Abfahrten funktionieren die Tektro-Bremsen besser als erwartet. 

Wilde Sportlichkeit kommt dabei zwar keine auf, es fühlt sich eher wie eine Klassenfahrt an, aber Spaß macht.

Genug mit der Asphalt-Bummelei, schließlich wollen wir wissen, was das Mountainbike im Gelände drauf hat. Also Armzeichen nach rechts und ab auf den ersten Feldweg. Was soll man sagen? Die Eindrücke wechseln im 1 bis 3 Minutentakt. Das Cairon ist voller Überraschungen: Man weiß nie, wie es sich nach der nächsten Kurve, dem nächsten Anstieg oder der nächsten Bergab-Passage anfühlt oder reagiert.

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Überwiegend fühlt es sich gut an. Das gewohnte Gefühl mit den vertrauten Bedieneinheiten gepaart mit der eher aufrechten Sitzposition (eher im als auf dem Bike) ist okay und vertrauenserweckend. 

Dann gibt es Momente, in denen man das Gefühl hat, die Kontrolle über das Bike zu verlieren. Zu wenig Grip am Lenker und zu wenig Kontrolle am Vorbau. Dafür freut man sich auf den nächsten Anstieg, der wieder wie von alleine mit dem Cairon zu bewältigen ist. Die Gabel fühlt sich, obwohl auf das Gewicht des Fahrers eingestellt, viel zu weich an. Das entspricht allerdings dem gesamten Wesen des Cairon. Das Bike ist eher gemütlich. Was keinesfalls negativ gemeint ist.

Nach der ersten härteren Berg-Etappe fällt das erste Fazit durchweg positiv aus: Die Sitzhaltung ist zwar bequem, dafür aber auch wenig ermüdend. Der Antrieb arbeitet richtig gut und das Hardtail rollt wie auf Schienen, die Höhenmeter werden geradezu gefressen.

Aber wie sieht es nun mit dem Singletrail zurück ins Tal aus? Kopf- und Bauchgefühl geben uns unterschiedliche Befehle. Der Kopf sagt, wir sollen unbedingt den Trail nehmen. Der Testbericht muss auch beschreiben, wie sich das Cairon in gröberem Gelände verhält. Das Bauchgefühlt rät uns dazu, die gemütlichere Abfahrt zu nehmen, da diese genau das Richtige für das Cairon ist. 

Wir machen das, was echte Männer eben tun: Wir trauen uns nicht und wählen eine Kompromisslösung. Die bequemere Umfahrung bis zum letzten Einstieg in den Trail und diesen dann noch die letzten Meter bis unten.

So setzen wir uns nicht maßlos der Gefahr aus, das Bike auf dem längeren Trail zu überfordern und können trotzdem noch ein Gefühl dafür bekommen, was es zu leisten im Stande ist.

Die ersten recht gemütlichen Kilometer talwärts auf Schotter bzw. Feldwegen nimmt das Cairon relativ locker. Die Gabel haben wir mit der immer im Rucksack befindlichen Dämpferpumpe etwas „überladen“ So fühlt sie sich ein wenig härter und direkter an und steckt die leichten Schläge auf dieser Passage gut weg.

Richtig sportlich fühlt sich selbst diese gemäßigte Abfahrt immer noch nicht an, dazu mischt sich ein leichtes Klappern vom Akku, den Seilzügen, den Pedalen oder besser gesagt von jedem Zentimeter des Bikes. Richtig harter Stress kommt dabei aber nie auf. Klassenfahrt bleibt Klassenfahrt.

Also noch mal rechts weg: Einfahrt in den letzten Teil des härteren Trails (S2) den wir bisher umgangen sind. Wie erwartet liegt genau hier auch die Grenze für das Cairon, denn hier fühlt es sich alles andere als bequem an.

Das Foto zeigt die Federgabel und die Tektro Bremse.

Regelmäßiges Durschlagen der Gabel gepaart mit heftigen Klappergeräuschen und der ständigen Angst, durch die konventionelle Sitzhaltung irgendwie die Kontrolle über das Cairon zu verlieren, machen alles andere als Spaß. Dazu kommen die Tektro-Bremsen, die für solche Einsätze wohl nicht gebaut sind. Sie sind schwer zu dosieren und geraten langsam, aber sicher aus der Puste. Kurz: Nicht nur die Bremsen waren froh, als die Abfahrt zu Ende ging. Wir waren es auch.

In eigener Sache: Wir bewerten grundsätzlich keine Herstellerangaben zu Reichweiten, denn diese basieren auf allgemeinen Annahmen und Bedingungen, die in der Realität so nicht eintreffen.

Die Reichweite hängt von mehr als 20 Faktoren ab, die in einem Labor gar nicht simuliert werden können. Dazu gehören Außentemperatur, Bereifung (Reifendruck, Zollgröße, Breite, usw.), Untergrund, Steigung, Windverhältnisse, Gewicht des E-Bikes, Körpergröße und -gewicht des Fahrers, Unterstützungslevel, Fahrstil und noch vieles mehr.

Wenn du exakt wissen möchtest, wie weit du mit dem Conway Cairon S 4.0 unter deinen individuellen Bedingungen kommst, kannst du das hier mit unserem E-Bike Reichweitenrechner herausfinden.

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Conway Cairon S 4.0. Unser Fazit.

Wir bleiben dabei: Für richtige Mountainbiker ist das Cairon voller Überraschungen. Es macht vieles richtig gut, so manches dafür eher nicht so gut und alles andere ist vorher nicht abschätzbar.

„Echte Mountainbiker“ sind aber auch gar nicht die Zielgruppe des Conway Cairon. Das Hardtail ist gebaut für alle, die das Bike auch im Alltag, für den Arbeitsweg, kleinere Einkäufe oder für die Sonntagsfahrt zur Eisdiele nutzen.

Und hier macht es einen hervorragenden Job: Sehr guter Vortrieb und eine Top-Schaltung. Uns gefällt die superbequeme Sitzposition, die im Alltag nicht besser sein könnte. Die Dämpfer & Bremsenkombi eignet sich nicht für Trails, ist für die meisten Genussradler aber mehr als ausreichend. Dazu gibt es wie so oft bei Hardtails eine doppelte Trinkflaschenaufnahme und Montagepunkte für Lichter bzw. Schutzbleche und Gepäckträger.

An die Sportlichkeit anderer Hardtails kommt es zwar nicht heran, dafür punktet es durch seine konventionelle, eher bequeme Sitzhaltung.

Kurz: Das Conway Cairon S 4.0 ist ideal für alle, die es nicht so übertrieben sportlich wollen.

Pro Contra
Bosch Performance Line CX Antrieb ist solide und zuverlässig. Lenker- / Griffkombination nicht besonders wertig.
Sitzhaltung eher konventionell, wenig ermüdend, ideal für nicht so sportlich ambitionierte Fahrer. Nur mäßige Geländeeigenschaften.
Relativ günstiger Preis.  
Ideales Allround-Bike mit tollen Alltagseigenschaften.  

Auf der Bewertungsskala sind 7,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.

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Wer schreibt hier?

Das Foto zeigt Tom Böhm.

Tom Böhm aus Köflach / Österreich.

Ich war immer schon begeistert auf zwei Rädern unterwegs. Waren es früher noch hauptsächlich Enduro-Motorräder, so habe ich seit ein paar Jahren auch die Liebe zu Rennrädern und Mountainbikes entdeckt. Egal ob mit oder ohne Elektrounterstützung, es gibt nichts schöneres als nach einem harten Arbeitstag oder einer anstrengenden Woche einfach loszufahren, nur die Natur und ich. Ich liebe es dabei, ständig neue Routen zu erkunden – auf der Straße ebenso wie querfeldein durch den Wald oder über die schönen Almen Österreichs.

„Geht nicht, gibt’s nicht“ beschreibt dabei meine Routenwahl oft am besten – ganz zum Bedauern meiner Frau, die mich meistens dabei begleitet.