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Fahrradträger E-Bike Test: Die besten Träger für Pedelecs die du 2023 kannst.

Fahrradträger E-Bike Test: Die besten Träger für Pedelecs die du 2023 kannst.
von Martin
Aktualisiert am: 5.1.2023
Fotos: The Cycleverse, Tom Böhm
Wer mit seinem E-Bike in den Urlaub fahren möchte, braucht einen sicheren Fahrradträger für E-Bikes. Wir haben Dutzende Fahrradträger für die Anhängerkupplung getestet und stellen dir hier in unserem Vergleichstest die besten Modelle für E-Bikes vor. Außerdem erklären wir, worauf du beim Kauf achten muss.

Wer sich ein teures E-Bike kauft, möchte damit nach Möglichkeit nicht nur an seinem Heimatort fahren, sondern es auch in den Urlaub und zu sonstigen Ausflügen mitnehmen. In der Bahn kann es da ganz schön eng werden. Einfacher funktioniert es immer noch mit dem eigenen Auto. Dafür ist allerdings ein geeigneter Fahrradträger für E-Bikes erforderlich. Wir haben uns angesehen, welche Besonderheiten dabei beachtet werden müssen und im Rahmen unseres Fahrradträger E-Bike Tests unterschiedliche Modelle auf ihre Tauglichkeit getestet. 

Testsieger

Das Foto zeigt den Uebler i21 DC 60 Grad Kupplungsträger mit Einparkhilfe.

Uebler i21 DC 60 Grad.

Der Uebler i21 DC 60 Grad ist ein Kupplungsträger mit innovativer Einparkhilfe. Er zeichnet sich durch seinen innovativen iQ-Verschluss und die Fokussierung auf Sicherheit, Qualität und Belastbarkeit aus.

UVP: 1102,00 Euro

Der Uebler i21 DC ist unser Testsieger und besticht durch seine innovative Einparkhilfe und Leichtbauweise. Der Fahrradträger wird bereits vormontiert geliefert und ist mit 13 kg einer der leichtesten Kupplungsträger auf dem Markt.

Er ist ohne Werkzeug schnell montiert und wurde von mehreren Organisationen mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Er ist TÜV/GS und EuroBE-geprüft, sodass keine vorherige Abnahme durch den TÜV erforderlich ist. Hier geht es direkt zum Testbericht.

Was ist ein Fahrradträger?

Das Foto zeigt einen VW Bus mit einem montierten Fahrradträger für E Bikes.

Bei einem Fahrradträger handelt es sich um eine Vorrichtung zur Befestigung und Mitnahme eines Fahrrades mit einem anderen Fahrzeug wie beispielsweise einem PKW oder einem Kleinbus. 

Dabei sind unterschiedliche Transportformen möglich. Dachträger eignen sich aus zwei Gründen nicht sehr gut für den Transport von E-Bikes: Zum einem könnte die höchstzulässige Dachlast durch das hohe Gewicht der E-Bikes überschritten werden. Und zum anderen erfordert die Aufladung der E-Bikes auf dem Dach einiges an Mühe. 

Alternativ dazu ist es auch möglich, ein E-Bike im Innenraum eines Fahrzeuges zu transportieren. Dabei sollte es sich allerdings um einen Mittelklasse-Van, einen Kombi oder einen SUV handeln. Zur Sicherheit sollten die Räder jedoch mit Spanngurten befestigt werden. Wirklich komfortabel ist das jedenfalls nicht. 

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich vor allem Heckträger, die auf dem hinteren Teil des Fahrzeuges montiert werden und die E-Bikes bequem und platzsparend transportieren können. Doch auch die Befestigung auf der Heckklappe hat ihre Tücken. Denn die Fahrradträger müssen für das jeweilige Automodell geeignet sein. 

Im Idealfall verfügt das Fahrzeug über eine Anhängerkupplung, auf der sich die sogenannten Kupplungsanhänger in Windeseile montieren lassen. Vor allem für die schwergewichtigen E-Bikes ist diese Form von Fahrradträgern mit Abstand am besten für den Transport geeignet. 

Was ist ein Kupplungsträger?

Das Foto zeigt einen mit zwei E-Bikes bestückten abgeklappten Fahrradträger für E Bikes.

Bei einem Kupplungsträger handelt es sich um einen Fahrradträger für einen PKW beziehungsweise Kleinbus, bei dem das Fahrrad heckseitig montiert wird. Für die Befestigung des Trägers wird die Anhängerkupplung des Fahrzeuges verwendet. 

Im Gegensatz zu anderen Fahrradträgern ist die Kompatibilität der Kupplungsträger nicht fahrzeugabhängig. Somit können diese Träger mit so gut wie allen Fahrzeugen mit Anhängerkupplung verwendet werden. Um den Zugang zum Kofferraum zu erleichtern, sind viele Kupplungsträger mitsamt den Rädern abklappbar. 

Bei manchen Herstellern lassen sich die Kupplungsträger so umrüsten, dass damit auch andere Gegenstände transportiert werden können. Die entsprechenden Umrüstsets dafür sind zumeist in den Zubehör-Shops auf der Webseite erhältlich.

Welche Besonderheiten gibt es bei einem Fahrradträger für E-Bikes?

Vielen E-Bikern ist beim Kauf eines Fahrradträgers oftmals gar nicht bewusst, dass es beim Transport von E-Bikes im Vergleich zu Fahrrädern wesentliche Unterschiede gibt:

  • E-Bikes haben ein deutlich höheres Gewicht als Fahrräder ohne Motor. Sie wiegen in der Regel zwischen 20 und 30 Kilogramm und liegen damit deutlich über dem Gewicht von „normalen“ Fahrrädern. Dadurch ist es auch nicht so einfach, sie hochzuheben. Ein Dachträger ist deshalb völlig ungeeignet für den Transport. 
  • E-Bikes sind größer als herkömmliche Fahrräder. Viele E-Bikes haben einen breiteren Rahmen als Standard-Fahrräder. Auch das muss für den Transport berücksichtigt werden. 
  • E-Bikes haben elektronische Komponenten. Ein Standard-Fahrrad besteht in der Regel nur aus mechanischen Teilen, doch bei einem E-Bike geht es auch darum, die Elektronik während der Fahrt entsprechend zu schützen. Als Vorsichtsmaßnahme sollte der Akku auf jeden Fall vor dem Transport entnommen werden. Der Motor kann mit einer Schutzhülle abgedeckt werden. 
  • E-Bikes haben einen deutlich höheren Preis. Der durchschnittliche Anschaffungspreis neuer E-Bikes liegt zwischen 2.500 und 3.500 Euro. Wer so viel Geld für sein Vehikel investiert, der sollte auch darauf achten, dass sie beim Transport gut geschützt sind. 

Pflichten und Vorschriften laut StvO.

Wird am hinteren Ende des Fahrzeuges ein Fahrradträger angebracht, so muss ein drittes Nummernschild mit dem amtlichen Kennzeichen auf dem Fahrradträger angebracht werden. Dadurch ist sichergestellt, dass das Kennzeichen sichtbar ist und nicht vom Träger verdeckt wird. Eine Abstempelung dieses Kennzeichens ist allerdings nicht erforderlich. 

Gesetzlich gibt es bei der Fahrt mit Fahrradträger keine erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Es gilt also immer jene Geschwindigkeitsbegrenzung, die allgemein ausgelobt wird. Trotzdem empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen nicht, mit dem Fahrradträger übermäßig schnell zu fahren. Viele Hersteller geben als Empfehlung deshalb auch eine Höchstgeschwindigkeit an. In den meisten Fällen liegt diese bei 120 km/h. Bis zu der angegebenen Geschwindigkeit garantieren die Hersteller für die Sicherheit ihrer Produkte.

Die Vorschriften in anderen Ländern unterscheiden sich zum Teil erheblich von denen in Deutschland. Das ist vor allem wichtig, wenn das E-Bike in den Urlaub in eines unserer Nachbarländer oder noch weiter weg mitgenommen werden soll. Deshalb ist es wichtig, sich vor Reiseantritt auch jeweils mit den örtlichen Vorgaben auseinanderzusetzen. 

In der Schweiz ist beispielsweise eine zusätzliche Beleuchtung verpflichtend und die maximale Breite des Autos darf auf beiden Seiten um bis zu 20 Zentimeter überschritten werden. In Österreich gibt es eine eigene rote Kennzeichentafel für den Transport und die zusätzliche Beleuchtung ist hier ebenfalls Pflicht.

In Spanien und Italien müssen überstehende Teile mit einem rot-weißen Warnschild gekennzeichnet werden. Doch der Teufel steckt oft im Detail: In Spanien hat das Warnschild drei rote Streifen, in Italien jedoch fünf.

Welche renommierten E-Bike Fahrradträger-Hersteller gibt es?

Zu den bekanntesten Fahrradträger-Herstellern gehören unter anderem:

  • Thule
  • Atera
  • Uebler
  • Peruzzo
  • Yakima

Die Kauffaktoren.

Das Foto zeigt einen zusammengeklappten E Bike Fahrradträger für die Anhängerkupplung.

Wer einen Kupplungsträger für den Transport von E-Bikes kaufen möchte, kann dabei die folgenden Fragen als Checkliste verwenden: 

  • Wie einfach ist die Montage des Kupplungsträgers auf dem Fahrzeug?
  • Wie einfach ist die Montage der E-Bikes auf dem Kupplungsträger?
  • Wie viele E-Bikes können mit dem Kupplungsträger transportiert werden?
  • Wie hoch ist die maximale Traglast?
  • Welches Eigengewicht hat der Fahrradträger?
  • Kann der Kupplungsträger bei Nicht-Verwendung zusammengeklappt werden?
  • Wie viel Platz benötigt der Träger im geklappten Zustand?
  • Verfügt der Kupplungsträger über einen Diebstahlschutz?
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Kupplungsträgern?

Der große Fahrradträger E-Bike Test.

Thule VeloSpace XT.

Ein rundum gelungenes Gesamtpaket.

Das Foto zeigt den Thule VeloSpace XT in zwei Ansichten.

Pro Contra
Einfacher Zusammenbau und Montage. Befestigung der Haltearme erfordert etwas Übung.
Sehr gute Verarbeitung und Qualität. Die Kabelverlegung ist suboptimal (können gequetscht werden).
E-Bikes mit Stellschienen einfach aufladbar.  
Diebstahlschutz bei Haltearmen.  
Abklappfunktion.  
Keine Wackeleien während der Fahrt.  
Passend für fast alle schweren E-Bikes und Räder.  

9 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Wir beginnen unseren Fahrradträger E-Bike Test beim 1942 in Schweden gegründeten Hersteller von Transportsystemen Thule. In den letzten 80 Jahren hat sich die Bauform der Träger von Grund auf verändert. Das zeigt sich auch beim Thule VeloSpace XT, der allgemein als einer der besten Kupplungsträger auf dem Markt gilt. 

Zusammenbau und Montage gestalten sich hier sehr einfach und der Fahrradträger ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Der VeloSpace XT muss nur auf die Kupplung aufgesetzt und mit einem Spannriegel verriegelt werden und sitzt daraufhin bombenfest. 

Mit den mitgelieferten Stellschienen können auch robustere E-Bikes bequem und einfach aufgeladen werden. Die Gesamtbeladung ist mit 60 Kilogramm angegeben. Das maximale Gewicht pro Bike beträgt 30 Kilogramm. Der Anhänger selbst hat ein Eigengewicht von knapp 19 Kilogramm. 

Mit den Haltearmen wird das E-Bike schließlich befestigt. Beim ersten Mal ist das eine noch etwas fummelige Angelegenheit, doch wenn man den Dreh erst einmal raushat, halten die E-Bikes bombenfest. Um sich vor Langfingern zu schützen, können die Haltearme auch noch abgesperrt werden. 

Während der Fahrt mit dem VeloSpace XT sind kaum Wackeleien und Vibrationen zu spüren.

Das Foto zeigt einen Kombi mit offener Kofferraumklappe und eine abgeneigten Thule VeloSpace XT auf dem 2 E-Bikes sitzen.

Damit die E-Bikes nicht jedes Mal abmontiert werden müssen, wenn jemand etwas aus dem Kofferraum benötigt, ist der Fahrradträger mit einer Abklappfunktion ausgestattet. Bei unserem Test macht die Konstruktion einen absolut sicheren Eindruck.

Du wünscht dir einen noch ausführlicheren Bericht zu diesem Fahrradträger? Wir haben hier einen detaillierten Testbericht zum Thule VeloSpace XT 3 geschrieben.

Alle Thule VeloSpace XT Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Thule EasyFold XT.

Einfacher Transport dank Rollen.

Das Foto zeigt den Thule EasyFold XT in zwei Ansichten.

Pro Contra
Klappbar, Klappmechanismus einfach bedienbar. Einiges an Kraft für Betätigung des Sicherungshebels erforderlich.
Hochwertige Materialen und eine gute Verarbeitung. Keine elektronische Kippvorrichtung zum Abklappen des Anhängers für die Öffnung des Kofferraums (aber dennoch sehr einfach bedienbar).
Montage einfach und ohne Werkzeug (in weniger als 5 Minuten).  
Haltearme von innen gummiert.  
Mit Fußhebel abklappbar.  
Rollen für einfachen Transport.  
Lässt sich dank geringer Abmessungen im geklappten Zustand gut verstauen und auch in kleinen Kofferräumen transportieren.  

9 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Auch unser zweiter Träger kommt aus dem Hause Thule. Der EasyFold XT wird in einem Karton fertig montiert geliefert. Das hat einen einfachen Grund: Da der Fahrradträger faltbar ist, kann er schon hier platzsparend transportiert werden. 

Für die Montage auf dem Fahrzeug ist dennoch eine ausführlich bebilderte Bedienungsanleitung dabei, mit der uns dieses Vorhaben innerhalb weniger Minuten ohne Werkzeug gelingt. 

Der EasyFold XT fühlt sich hochwertig an und auch der Klappmechanismus lässt sich einfach bedienen, da die Flügel leicht zu klappen sind. Hier stimmen viele Details: Selbst die Griffe liegen gut in der Hand. 

Unser Modell ist für zwei E-Bikes mit einem Gewicht von 30 Kilogramm pro Fahrrad ausgelegt. Die maximale Zuladung liegt demnach bei 60 Kilogramm. Der Anhänger selbst bringt knapp 18 Kilogramm auf die Waage. 

Zum Aufladen der E-Bikes werden diese einfach auf die mitgelieferte Schiene gestellt und danach an insgesamt drei Punkten befestigt. Die Halteriemen werden im Anschluss daran mittels Ratschensystem fixiert. Die Haltearme sind von innen gummiert, damit der Lack des E-Bikes beim Transport nicht zu Schaden kommt. 

Das Foto zeigt einen Kombi mit einem beladenen Thule Easyfold XT.

Der Easyfold XT ist mit und ohne Räder einfach abklappbar. Dafür muss einfach ein Fußhebel unter dem Nummernschild betätigt werden. Für den einfachen Transport hat der Fahrradträger Rollen auf der Unterseite, mit denen er wie ein Trolley gezogen werden kann. 

Auch bei näherer Betrachtung konnten wir bei diesem Fahrradträger für E-Bikes keine Schwächen feststellen. Du möchtest eine noch detailliertere Evaluierung des Fahrradträgers lesen? Wir haben zum Thule EasyFold XT 2 einen separaten, ausführlichen Testbericht geschrieben, den du hier lesen kannst.

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Atera Strada E-Bike.

Für alle, die sofort losfahren möchten.

Das Foto zeigt den Atera Strada E-Bike in zwei Ansichten.

Pro Contra
Kommt bereits fertig zusammengebaut. Montage der Räder auf dem Fahrradträger lässt sich besser lösen.
Einfache Montage auf der Anhängerkupplung.  
Diebstahlschutz für Träger und E-Bikes.  
Zusammenklappbar.  
Niedriges Eigengewicht (15 kg).  

9,5 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Thule hat ganz schön vorgelegt in unserem Fahrradträger E-Bike Test. Mal sehen, ob die Damen und Herren von Atera aus Ravensburg da mithalten können, schließlich beschäftigen sie sich auch schon seit den 1970er Jahren mit der Entwicklung und Produktion von Trägersystemen. 

Mit dem Atera Strada E-Bike hat das Unternehmen einen Fahrradträger im Sortiment, der auf den Transport von E-Bikes zugeschnitten ist. Das Produkt kommt bereits fertig zusammengebaut aus der Verpackung und kann somit sofort ohne Werkzeug in Betrieb genommen werden. 

Auch auf die Anhängerkupplung lässt sich der Atera Strada E-Bike mit etwas Übung einfach befestigen. Der Montagegriff macht zudem einen sehr stabilen Eindruck. Zusätzlich lässt sich der Träger auch noch versperren und bietet so einen Diebstahlschutz.

Damit die Räder beim Transport einen guten Halt haben, muss zunächst noch die Reifenschale ausgerichtet werden. Das funktioniert ebenfalls ohne Werkzeug. Nach dem Aufladen werden die Räder an insgesamt drei Haltepunkten mit einem Ratschen-Mechanismus befestigt. Zur Sicherheit ist der Rahmenhalter auch noch abschließbar. Grundsätzlich ein gutes System, aber da gibt es bei anderen Herstellern etwas komfortablere Lösungen. 

Das Foto zeigt einen Kombi mit geöffneter Kofferraumklappe und einem abgeneigten Atera Strada.

Für das Öffnen des Kofferraums lässt sich der Strada E-Bike abklappen. Dafür muss einfach der Pull-Knopf betätigt und mit dem Fuß die Entriegelung gelöst werden. 

Schließlich ist der Fahrradträger auch noch zusammenklappbar und lässt sich somit auch noch einfach transportieren. Mit einem Gewicht von knapp 15 Kilogramm ist er auch noch deutlich leichter als vergleichbare Produkte anderer Hersteller. Es können zwei E-Bikes mit einem Gewicht von jeweils 30 Kilogramm transportiert werden. 

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Atera Strada Evo 3.

Für den Transport von bis zu drei E-Bikes.

Das Foto zeigt den Atera Strada Evo 3 in zwei Ansichten.

Pro Contra
Bereits fertig zusammengebaut. Hohes Eigengewicht (20 kg).
Diebstahlschutz für Träger und E-Bikes. Für den Transport von drei E-Bikes nur bedingt geeignet.
Radschalen individuell anpassbar.  
Abklappbar.  
Durchdachte Mechanik bei der Montage auf der Anhängerkupplung.  

8,5 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Das nächste Produkt in unserem Fahrradträger E-Bike Test ist der Atera Strada Evo 3. Mit diesem Modell wollen wir checken, ob es auch möglich ist, drei E-Bikes mit einem Fahrradträger auf dem Heck zu transportieren. 

Der Fahrradträger wird bereits im fertigen Zustand geliefert. Atera setzt beim Bügel auf eine Klapp-Rast-Technik. Dadurch ist händisches Schrauben nicht erforderlich und der Bügel kann in wenigen Handgriffen aufgestellt werden und rastet ein. 

Da der Träger auf drei Räder ausgelegt ist, hat er ein hohes Eigengewicht von fast 20 Kilogramm. Das erschwert auch die Montage auf der Anhängerkupplung ein wenig. Die Mechanik selbst ist jedoch durchdacht und macht den Vorgang entsprechend einfach. Zusätzlich ist auch noch ein Schloss zum Schutz vor Dieben vorhanden. 

Die E-Bikes werden auf dem Atera Strada Evo 3 mit einem Ratschensystem montiert. Die Greifarme sind abschließbar und schützen so auch die E-Bikes vor Diebstahl. Die Radschalen lassen sich individuell auf das jeweilige E-Bike anpassen und bieten so einen besonders guten Halt. 

Doch lassen sich tatsächlich drei E-Bikes transportieren? Grundsätzlich ja, allerdings mit Einschränkungen. Denn die maximale Zuladung pro Radschiene beträgt zwar 30 Kilogramm, die Gesamtzuladung ist allerdings auf 66 Kilogramm begrenzt. Im Schnitt darf ein E-Bike somit 22 Kilogramm haben. Zudem kann es bei größeren E-Bikes schon zu Platzproblemen bei der Montage kommen. Aus unserer Sicht ist der Träger deshalb maximal für den Transport von zwei E-Bikes und einem zusätzlichen Fahrrad geeignet.

Das Foto zeigt einen Kombi mit offener Kofferraumklappe und einem abgeklappten Atera Strada Evo 3.

Der Atera Strada Evo 3 kann für den Zugriff auf den Kofferraum abgeklappt werden. Das funktioniert grundsätzlich mit wenig Kraftaufwand und der Platz zwischen Träger und Heckklappe reicht aus, um die Klappe zu öffnen. 

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Uebler i21 DC.

Der Fahrradträger mit integrierter Einparkhilfe.

Das Foto zeigt den Uebler i21 DC.

Pro Contra
Integrierte Einparkhilfe „Distance Control“. Abklappwinkel von 60 Grad für Busse ungeeignet (aber anderes Modell dafür erhältlich).
Wird bereits fertig zusammengebaut geliefert.  
Geringes Eigengewicht (13 kg).  
Diebstahlschutz.  
Einfache Montage der E-Bikes auf dem Träger.  

10 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

Das familiengeführte Unternehmen Uebler ist im fränkischen Forchheim beheimatet und zeichnet sich nicht nur durch die gute Qualität seiner Produkte, sondern vor allem durch ihren Innovationsgeist aus. 

Das Foto zeigt einen rückwärts einparkenden Kombi mit montiertem Uebler i21 DC und aktivierter Distance Control.

Das zeigt sich auch bei unserem Fahrradträger E-Bike Test. Denn der Uebler i21 DC verfügt mit der sogenannten „Distance Control“ über eine integrierte Einparkhilfe. Die elektronische Einparkhilfe ist komplett vorinstalliert und wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch aktiviert. Das System arbeitet mit störungssicheren Funksignalen. Ein Empfangsteil im Auto warnt dabei akustisch und optisch vor Hindernissen.

Der Fahrradträger wird im zusammengeklappten Zustand geliefert. Er kann einfach aufgeklappt und dann einfach am Auto montiert werden. Dafür ist kein Werkzeug erforderlich. Mit 13 Kilogramm ist der Uebler i21 DC dank seiner Leichtbauweise noch dazu ein echtes Leichtgewicht.

Das maximale Zuladegewicht liegt wie bei den meisten anderen Fahrradträgern bei 60 Kilogramm. Das heißt, es können zwei E-Bikes mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm transportiert werden. 

Für die Beladung der E-Bikes auf dem Träger werden diese zunächst mit den Abstandhaltern fixiert und dann an den Felgen mit Hilfe eines Ratschenverschlusses festgezurrt. Das funktioniert zuverlässig und ohne großen Aufwand. Die Abstandhalter können zusätzlich auch noch versperrt werden, damit die E-Bikes vor Diebstahl geschützt sind. 

Mit einem Fußpedal kann der Fahrradträger für den Zugriff auf den Kofferraum einfach abgeklappt werden. Unser Testmodell verfügt über einen Abklappwinkel von 60 Grad. Bei normalen Autos ist das ausreichend, um bequem zum Kofferraum zu gelangen. Für kleine Busse gibt es von Uebler auch ein zweites Modell mit einem Abklappwinkel von 90 Grad.

Der Fahrradträger lässt sich einfach zusammenklappen und in der mitgelieferten Tasche einfach transportieren. 

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Peruzzo Pure Instinct 2 E-Bikes.

Für E-Bikes mit extrabreiten Reifen. 

Das Foto zeigt den Peruzzo Pure Instinct 2 E-Bikes.

Pro Contra
Niedriges Gewicht (15 kg). Abschließfunktion für die Haltearme nur als Zubehör erhältlich.
Lichter für Transport einklappbar.  
Einfache Montage des Trägers mit Click-Hebel.  
Extrabreite Schienen für Reifenbreite von bis zu zehn Zentimeter.  

8 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Auch der italienische Hersteller Peruzzo hat sich intensiv Gedanken darüber gemacht, wie sich E-Bikes am besten transportieren lassen. Das Ergebnis ist der Peruzzo Pure Instinct 2 E-Bikes.

Der Fahrradträger wird bereits vormontiert geliefert und ist dementsprechend schnell einsatzbereit. Die Lichter können zum Transport eingeklappt und so vor Beschädigungen geschützt werden. 

Mit einem Gewicht von unter 15 Kilogramm gehört das Modell zu den Leichtgewichten in unserem Fahrradträger E-Bike Test. Wie bei den meisten Fahrradträgern ist die maximale Zuladung auf 60 Kilogramm begrenzt. Das ist für zwei E-Bikes in der Regel ausreichend. 

Die Montage auf der Anhängerkupplung gestaltet sich mit Hilfe eines Click-Befestigungshebels recht einfach. Durch ein Schloss ist der Fahrradträger auch diebstahlgeschützt. Wer auch noch die E-Bikes schützen möchte, muss sich die zusätzliche Abschließfunktion für die Haltearme jedoch als Zubehör kaufen. 

Für die Montage der E-Bikes auf dem Fahrradträger müssen zunächst die Schienen in Stellung gebracht werden. Der Vorteil: Diese sind extrabreit und bis zu einer Reifenbreite von zehn Zentimeter geeignet. 

Die E-Bikes werden auf den Träger gehoben und zunächst mit einem schraubbaren Hebel am Rahmen gesichert. Das macht einen sehr robusten Eindruck. In weiterer Folge wird das E-Bike mit einem Ratschensystem auch noch an den Felgen befestigt. 

Das Foto zeigt eine PKW Limousine mit offener Kofferraumklappe und einem abgeneigtem Peruzzo Pure Instinct 2 E-Bikes auf dem 2 E-Bikes sitzen.

Über einen Fußpedal-Mechanismus kann der Peruzzo Pure Instinct 2 in einem Winkel von 60 Grad abgeklappt werden. Das reicht für den Zugriff auf den Kofferraum aus.

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Yakima JustClick 3.

Einfache Montage.

Das Foto zeigt den Yakima JustClick 3 in zwei Ansichten.

Pro Contra
Das „Just Click“ System ermöglicht eine einfache und sichere Montage. Hohes Eigengewicht (20 kg).
Integrierte Räder zum Transport. Nicht zusammenklappbar.
Einfache Montage und Abklappmechanik.  
Diebstahlschutz.  
Auffahrrampen optional erhältlich.  

7,5 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 7,5 von 10 Punkte.

Yakima – das klingt irgendwie nach Japan, doch tatsächlich ist das Unternehmen in den USA beheimatet und begann bereits in den 1970er-Jähren mit der Herstellung von Transportsystemen bei Fahrrädern. 

Der JustClick 3 bietet grundsätzlich Platz für drei E-Bikes mit der Möglichkeit, auch noch einen vierten Platz hinzuzufügen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass das zwar für leichte Fahrräder eine gute Option, für E-Bikes jedoch ungeeignet ist. Denn die maximale Zuladung beträgt maximal 58 Kilogramm. Somit müssten die Pedelecs im Schnitt unter 20 kg wiegen, um wirklich drei Stück transportieren zu können.

Was uns leider gleich negativ bei unserem Fahrradträger E-Bike Test auffällt, ist das hohe Eigengewicht. Der JustClick 3 wiegt über 20 Kilogramm. Dank des „Just Click“-Systems lässt er sich aber dennoch einfach und sicher an der Anhängerkupplung montieren. Die rot-grüne Anzeige bestätigt dabei die sichere Befestigung. 

Dank des ausziehbaren Radkastens ist der Träger auch für größere Rahmengrößen gut geeignet. Der Just Click 3 ist nicht zusammenklappbar, lässt sich aber mit den integrierten Rädern trotzdem leicht befördern. 

Der Fahrradträger kann für den Zugriff auf den Kofferraum abgeklappt werden. Mit Hilfe eines entsprechenden Fußhebels funktioniert das sehr einfach und schnell und es ist genügend Raum vorhanden, um bequem zum Kofferraum zu gelangen. 

Die Fahrräder werden auf den Träger gehoben und dann mit einem Ratschensystem befestigt. Wer es noch komfortabler haben möchte, kann auch noch die separat erhältlichen Auffahrrampen erwerben. 

Mit dem „Integrated Lock System“, einem absperrbaren Hebel, können die E-Bikes vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. 

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Fazit.

Aus unserem ausführlichen Test diverser E-Bike Fahrradträger ergeben sich die folgenden Punktzahlen:

Eines vorneweg: Grundsätzlich haben alle Fahrradträger den Qualitätstest bestanden und sind dazu geeignet, zwei E-Bikes sicher und bequem zu transportieren. Im Detail zeigen sich aber trotzdem Unterschiede. 

Unser Testsieger ist der i21 DC aus dem Hause Uebler. Vor allem die innovative Einparkhilfe und die Leichtbauweise haben unsere Tester vollends überzeugt. 

Doch auch Thule und Atera liefern qualitativ hochwertige Produkte. Vor allem der EasyFold XT, der VeloSpace XT von Thule und der Strada E-Bike von Atera sind ebenfalls bestens für den Transport von E-Bikes geeignet. 

Peruzzo liefert mit dem Pure Instinct ein solides Modell, das vor allem mit einem fantastischen Preis-Leistungs-Verhältnis aufwarten kann. 

Etwas Aufholbedarf sehen wir noch beim JustClick 3 von Yakima. Vor allem das hohe Gewicht hat dazu geführt, dass der Fahrradträger in unserem Fahrradträger E-Bike Test keine bessere Platzierung belegt hat. 

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