Zeitfahrhelme. Die 8 besten Helme die du 2021 kaufen kannst.

Zeitfahrhelme. Die 8 besten Helme die du 2021 kaufen kannst.
von Christian
24.8.2021
The Cycleverse
Ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung beim Zeitfahren oder Triathlon ist der Helm auf dem Kopf. Er ist die entscheidende Komponente im Kampf gegen den Luftwiderstand. Wir haben XX Zeitfahrhelme getestet und stellen dir hier die Top-Helme vor, die du 2021 für Geld kaufen kannst.

Die Hersteller betreiben einen enormen Aufwand, um die Aerodynamik ihrer Helme zu testen und die relativen Vorteile jedes Designs und die damit verbundenen Watt-Einsparungen zu berechnen.

Die Wahrheit ist aber, dass es schwierig ist, Empfehlungen für Zeitfahrhelme basierend auf dem Einsparpotenzial der einzelnen Modelle zu geben, da deren Leistung individuell ist und die meisten Hersteller keine Windkanal-Testergebnisse veröffentlichen.

Stattdessen werfen wir einen Blick darauf, wie sie passen, sich anfühlen und dem täglichen Gebrauch standhalten. Was sind die Schwächen und Stärken, die den Komfort und die Geschwindigkeit beeinträchtigen können? Welche Designelemente stechen besonders hervor?

Der beste Zeitfahrhelm?

Wir haben viele verschiedene Zeitfahrhelme getestet und wenn wir uns für einen entscheiden müssten, dann ist hier unser Top-Favorit.

Unsere Empfehlung

Das Foto zeigt den besten Zeitfahrhelm POC Cerebel Raceday in weiß.

POC Cerebel Raceday

Sowohl im Windtunnel als auch in realen Situationen von Profis getestet, bietet der Cerebel geprüfte aerodynamische Vorteile, wenn sich die Geschwindigkeit erhöht.

UVP 369,95 Euro

Der POC Cerebel Raceday ist dank seiner komfortablen Innenausstattung, der guten Belüftung und dem kristallklaren, einfach zu bedienenden Visier der Testsieger. Der Cerebel ist ein Quantensprung im Vergleich zum ersten Zeitfahrhelm der Marke, dem Tempor. Er ist nicht nur viel kleiner, sondern basiert auch auf einer völlig anders gestalteten Designphilosophie. Der Cerebel ist dafür gedacht, in einer Vielzahl von Positionen für viele unterschiedliche Fahrer schnell zu sein. Mehr lesen.

Welcher Zeitfahrhelm ist der richtige für dich?

Je nach Klima, Austragungsort oder Länge eines Events werden sich deine Entscheidungsprioritäten ändern. Scroll weiter nach unten, um dir hier in der Kaufberatung einen Überblick über die wichtigsten Kaufkriterien für einen Zeitfahrhelm zu verschaffen. Du weisst was du willst? Dann lies hier weiter um dir alle Zeitfahrhelme aus unserem Test anzusehen.

Wichtig: Zeitfahrhelme sind nicht für die Teilnahme an Massenveranstaltungen oder Gruppenfahrten geeignet. Wenn du für dein nächstes Jedermannrennen also nach einem Aero Helm suchst, lies hier unseren Test der besten Aero-Rennradhelme.

Die 8 getesteten Zeitfahrhelme.

Ein Zeitfahrhelm ist eines der kosteneffektivsten Aero-Upgrades, das man machen kann. Der Markt ist voll mit verschiedenen Helmformen, Designs und Features. Einige mit magnetischen Visieren, Carbonschalen und variablen Belüftungen. Hier ist unsere Auswahl der besten Zeitfahrhelme, für Triathleten und Time-Trial-Spezialisten, die Watt sparen wollen.

POC Cerebel Raceday.

Der beste Zeitfahrhelm.

Das Foto zeigt den Testsieger, den POC Cerebel Raceday, in den drei erhältlichen Farben.

POC Cerebel Raceday auf einen Blick:
Pro Con
Eignet sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrpositionen. Preis
Magnetische Visierbefestigung. Gelbes Visier könnte dunkler sein.
Sehr gute Passform.  
Die Produktdetails:
UVP: 369,95 Euro
Gewicht: 380 Gramm
Helmart: Bobtail
Gütesiegel: CE, EN 1078, CPSC, AS/NZS 2063:2008
Größen: S (51-56 cm) und M (54-60 cm)
Farben/Designs: 3
Modelljahr: 2021
Belüftung: 0 Öffnungen am Helm, 2 im Visier
Sicherheitstechnologie: In-Mold-Technologie
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Bahn

Auf der Bewertungsskala sind alle 10 möglichen Punkte aktiviert.
Unsere Bewertung: 10

Die Cerebel wird mit zwei Visieren geliefert. Eines ist leicht gelblich, während das andere eine dunklere Tönung für hellere Lichtverhätnisse hat. Laut der POC-Website wurde die Tönung „zusammen mit Zeiss Optics entwickelt, um den Kontrast der Straßenoberfläche zu verstärken, so dass man Unebenheiten oder Hindernisse frühzeitig erkennen kann".

Das Prinzip kennen wir von Skibrillen, die so Unebenheiten auf der Piste hervorheben. Obwohl die gelbliche Tönung dunkler sein könnte, leistet sie gute Arbeit und hebt Fahrbahnunterschiede hervor.

Der Cerebel ist dafür gemacht, in einer Vielzahl unterschiedlicher Kopfpositionen für ein breites Spektrum von Fahrpositionen schnell zu sein. Mit seiner abgerundeten Bobtail-Form erfüllt er dieses Kriterium rein theoretisch.

Praktisch kann man das nicht so ohne Weiteres bestätigen, ohne mit hunderten unterschiedlichen Fahrertypen zu sprechen. Aber zumindest haben alle Besitzer des Helms, mit denen wir gesprochen haben, seine Vielseitig und die aerodynamischen Eigenschaften bestätigt.

Der POC Cerebel bietet ein großes Sichtfeld, besonders oberhalb der Stirn. Diejenigen, die in einer supertiefen Position fahren, werden das mögen. Alle anderen auch, denn der Zeitfahrhelm bietet in allen Positionen eine ungehinderte Sicht.

Das belüftete Visier und die Kiemen an der Seite leisten gute Arbeit, um Luft durch den Helm zu leiten. Trotzdem kann es je nach Kopfneigung zu leichten Störgeräuschen kommen. Wenn man seinen Kopf absenkt und nach unten schaut, pfeifft einen der Cerebel an. Einerseits ärgerlich, andererseits ist das, aber auch eine praktische Mahnung, den Kopf hochzunehmen und wieder nach vorne auf die Straße zu schauen.

Die magnetische Befestigung des Visiers ist gut gelöst. Für Fahrer, die sich gerne in den kleinstmöglichen Helm quetschen, macht es der POC einfach, das Visier abzunehmen, bevor man den Cerebel aufsetzt und ebenso einfach, es zu entfernen, bevor man den Helm abnimmt.

Für wen ist der POC Cerebel Raceday geeignet?

Mit seiner „aerodynamischen Robustheit“ ist der POC sicherlich ein Kandidat für alle, die Schwierigkeiten haben, eine statische Position zu halten. Und für die, die Ultra-Distanzen in Angriff nehmen oder für Athleten, die sich auf Sprints konzentrieren. Kurz: Er wird für die meisten Athleten sehr schnell sein.

Specialized S-Works TT.

Sehr schnell mit cleveren Features.

Das Foto zeigt einen schwarzen Specialized S-Works TT Zeitfahrhelm.

Specialized S-Works TT auf einen Blick:
Pro Con
Tropfenform sorgt für langes Endstück. Visier-Clips ist nicht so raffiniert wie der Rest.
Reinrassiger Zeitfahrhelm.  
MIPS und ANGi.  
Die Produktdetails:
UVP: 329,90 Euro
Gewicht: 402 Gramm
Helmart: Tropfenform medium
Gütesiegel: CE, EN 1078
Größen: XS/S (51-56 cm) und Größe M/L (55-59 cm)
Farben/Designs: 1
Modelljahr: 2021
Belüftung: 2 Öffnungen
Sicherheitstechnologie: MIPS, kompatibel mit ANGi Notfallsensor
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Bahn

Auf der Bewertungsskala sind 8 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8

Der Specialized S-Works TT ist ein Zeitfahrhelm, der nicht nur im Triathlon, sondern auch bei der World Tour regelmäßig auf dem Podium steht. Er basiert auf dem 2013 gemeinsam mit dem Formel-Eins-Rennstall McLaren entwickelten Helm „S-Works McLaren TT“.

Der neue S-Works TT wurde aber im Windkanal weiterentwickelt und ist ausschließlich dafür gedacht, dich schneller zu machen. Das geht so weit, dass der Zeitfahrhelm keinerlei Kühlungsöffnungen auf der Oberseite hat. Sogar die Belüftungsöffnungen an der Seite sind nur dazu da, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Da sie sich hinter den Ohren und nicht davor befinden, ist der Kühleffekt sehr begrenzt.

Da der Zeitfahrhelm aber nicht nur schnell sein soll, sondern bei den erreichbaren Geschwindigkeiten auch Schutz bieten soll, hat Specialized den TT mit mit MIPS und der patentierten Energy Optimized Multi-Density EPS-Konstruktion ausgestattet.

Beides hilft, die Aufprallenergie bei Stürzen zu vermindern. Außerdem ist der S-Works TT MIPS mit dem ANGi Notfallsensor kompatibel. Mehr Infos findest du hier.

Von dem Moment an, in dem man Helm aufsetzt, weiß man, dass es bei dem Zeiftahrhelm ausschließlich und alleine um Aerodynamik und Wattersparnis geht. Alles andere ist zweitrangig.

Der Helm hat keine Ohrenklappen die nachgeben und so das Aufsetzen des Helms erleichtern könnten und sein Gewicht erhöhen würden. Stattdessen sind es deine Ohren, die du beim Anziehen des Helms umklappen musst. Wenn man ihn aber erst mal aufgesetzt hat, ist genug Platz und der S-Works TT sitzt angenehm auf dem Kopf.

Was uns nicht gefällt: Das Visiersystem ist nicht so ausgeklügelt wie bei anderen Zeitfahrhelmen. Specialized verwendet Clips, anstatt Magnete wie andere Top-Hersteller.

Das Riemensystem passt ebenfalls gut über die Ohren, ohne zu stören oder zu reiben. Das Einstellrad für das höhenverstellbare Mindset-Micro-Dial-Fit-System befindet sich weit hinten am Helm, so dass man sich ein wenig konzentrieren muss, um die richtige Einstellung zu finden. Zwischen deinem Kopf und dem EPS befindet sich ein dünnes, weiches und leichtes 4X DryLite-Gewebe, das sich bei Schweißbildung oder Wasser nicht ausdehnt.

Für wen ist der Specialized S-Works TT geeignet?

Specialized sagt, dass die Form des Helms im Vergleich zu einem Standard-Straßenhelm 62 Sekunden auf 40 Kilometer einspart. Und genau so ist er auch konzipiert. Als Hardcore Zeitfahrhelm.

Durch das längere Heck ist er für alle geeignet, die ihre Fahrposition im Griff haben und ihren Kopf mustergültig absenken und diese Position dann auch diszipliniert halten können.

MET Codatronica Helm.

Vielseitig für längere und hügelige Strecken.

Foto zeigt einen weißen MET Codatronca Helm 2019 in 4 Ansichten.

MET Codatronica Helm auf einen Blick:
Pro Con
Ausgezeichneter Aero-Effekt. Kein MIPS
Weites Sichtfeld. Visier ist gewöhnungsbedürftig
Komfortabel.  
Die Produktdetails:
UVP: 300,00 Euro
Gewicht: 335 Gramm
Helmart: Tropfenform medium
Gütesiegel: CE, EN 1078, AS/NZS
Größen: S (52 - 58 cm), M (56-58 cm), L (58-61 cm)
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2019
Belüftung: 2 Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: In-Mould-Helmschale, Polycarbonat mit EPS-Futter
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Bahn

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9

Der Codatronca hat ein kurzes Heck, was ihn für die meisten Fahrer zu einem sinnvollen Zeitfahrhelm macht. Denn selbst wenn man nicht in der perfekten „Turtle“ Position ist, liefert der Zeitfahrhelm von MET noch erhebliche Aerodynamik Gewinne. Das ist besonders dann relevant, wenn man auf sportlich abwechslungsreichen und hügeligen Strecken unterwegs ist.

Wir finden, dass der MET Codatronca eine grundsätzlich engere, aber sehr komfortable Passform bietet. Die individuelle Anpassung erfolgt über das „Safe-T Orbital-Fit-System“. Das ermöglicht durch die 360-Grad-Rundumverstellung eine sehr genaue Einstellung.

Drei kleine Belüftungsöffnungen auf der Vorderseite und zwei weitere Auslassöffnungen auf der Rückseite, durch die die Luft nach hinten abgeleitet wird, sorgen für eine ausreichende Belüftung.

Was uns gefällt: Der MET Codatronca verfügt über ein cleveres magnetisches Visiersystem. Allerdings sollte man vor dem Kauf bedenken, dass das Visier ziemlich lang ist und es daher etwas Zeit braucht, bis man sich daran gewöhnt hat.

Gut zu wissen: Der Zeitfahrhelm wird mit nur einem Visier verkauft, bei Bedarf muss man sich weitere hinzukaufen.

Der Aero-Effekt ist ausgezeichnet und der Helm hilft dabei, die eigene Leistung zu verbessern. Sein geringes Gewicht und die gute Sicht durch das Visier machen ihn zu einer echten Kaufoption. Der Nachteil ist, dass es kein MIPS gibt. 

Für wen ist der MET Codatronica Helm geeignet?

Der MET Codatronica ist mit seinem kurzen Heck für alle gemacht, die es schwer finden immer in der idealen Aeroposition zu fahren. Das dürfte also so ziemlich jeder von uns sein.

Giro Aerohead MIPS.

Gute Performance zu einem guten Preis.

Das Foto zeigt den Giro Aerohead MIPS in den drei verfügbaren Designs.

Giro Aerohead MIPS auf einen Blick:
Pro Con
MIPS Schwer.
Aufklappbares Magnetvisier.  
Gutes Preis-Leistungsverhältnis.  
Die Produktdetails:
UVP: 300,00 Euro
Gewicht: 450 Gramm
Helmart: Tropfenform medium
Gütesiegel: CE, EN 1078
Größen: S (51-55 cm, M (55-59 cm), L (59-63 cm), XL (63-65 cm)
Farben/Designs: 3
Modelljahr: 2021
Belüftung: 4 Belüftungsöffnungen, plus Wind Tunnel Technologie mit Luftkanälen im Inneren
Sicherheitstechnologie: MIPS
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Endurance

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9

Der Giro Aerohead MIPS ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Zunächst einmal ist er einer der wenigen Zeitfahrhelme in unserem Test mit MIPS.

Der Aerohead hat eine nach vorne überhängende Helmform, die in Verbindung mit dem kurzen Heck bei unterschiedlichsten Kopfpositionen für Speed sorgt.

Einzigartig ist auch das umlaufende Visier, das von Magneten am Helm befestigt wird. Bei abgenommenem Visier liegen die Ohren frei und das sorgt für Kühlung. Das Anbringen des Visiers ist einfach und kann problemlos mit einer Hand erledigt werden.

Obwohl der Aerohead schnell ist, hat er seine Schwächen. Die Optik des von Zeiss produzierten Visiers ist hochtransparent, aber nicht so gut wie die der POC oder Specialized Helme.

Der Giro Aerohead ist mit seinen 450 Gramm einer der schwersten Zeitfahrhelme in unserem Test. Mit dem vorderen Überhang und dem verkürzten Heck hat man das Gefühl, als wolle der Helm den eigenen Kopf nach unten ziehen. Bei einem kurzen Rennen ist das kein Problem, aber wenn man ein paar Stunden unterwegs ist, kann sich das im Nacken bemerkbar machen.

Nichtsdestotrotz ist der Giro Aerohead mit einem UVP von 300,00 Euro immerhin 69,95 Euro günstiger als der POC Cerebel und 29,90 Euro preiswerter als der S-Works TT.

Wie die beiden gerade gennaten Helme wird auch der Aerohead mit einem gepolsterten Etui geliefert. So gesehen ist er eine günstige Alternative mit einem anständigem Visier.

Für wen ist der Giro Aerohead MIPS geeignet?

Durch das MIPS empfiehlt er sich für alle die auf Sicherheit setzen. Das kurze Heck und seine verlängerte Stirn leiten den Luftstrom in allen Positionen ziemlich gut um den Helm, das macht ihn für alle Fahrer die das „Turteln“ nicht beherrschen interessant.

Auch wenn er durch sein hohes Gewicht nicht für lange Rides geeignet ist, macht ihn sein günstiger Preis zu einer echten Option für alle die nicht allzuviel Geld ausgeben möchten und eine ordentliche Performance erwarten.

Smith Podium TT MIPS.

Koroyd-verstärkter Zeitfahrhelm mit exzellenter Belüftung.

Das Foto zeigt den Smith Podium TT MIPS in allen drei verfügbaren Designs und einmal die Rückseite mit der grünen Koroyd Struktur.

Smith Podium TT MIPS auf einen Blick:
Pro  Con
Koroyd- und MIPS. Preis
Sehr gute Belüftung. Visier liefert Phantombilder bei extrem hellen Lichtquellen.
Design.  
Die Produktdetails.
UVP: 350,00 Euro
Gewicht: 360 Gramm
Helmart: Bobtail
Gütesiegel: CE, EN 1078
Größen: S (51-55 cm), M (55-59 cm), L (59-62 cm), XL (61-65 cm)
Farben/Designs: 3
Modelljahr: 2021
Belüftung: 2 Abluftöffnungen
Sicherheitstechnologie: Smith Koroyd und MIPS
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Endurance

Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert
Unsere Bewertung: 9

Der leichte Smith Podium TT basiert auf einer runden Bobtail-Helmform und im Inneren des Zeitfahrhelms befindet sich Smiths Aerocore In-Mold Konstruktion.

Der Ansatz des Herstellers hinter der Aerocore-Konstruktion ist es, den Luftstrom zu erhöhen und die Temperaturregulierung zu verbessern. Das führt einerseits zu beschlagfreier Sicht und andererseits zu einer verbesserten Stoßfestigkeit des Helms.

Das erreicht Smith durch die Kombination von EPS und die hauseigene Koroyd-Technologie. Das grüne, wabenartige Material auf der Rückseite des Podium TT absorbiert im Vergleich zu anderen Technologien bei einem Aufprall mehr Energie und erhöht gleichzeitig den Luftstrom durch den Helm.

Koroyd ist von Natur aus ein Energiedämpfer, der vollständig atmungsaktiv ist und die Aufprallleistung nicht beeinträchtigt. Die offenen Zellwände von Koroyd macht die Konstruktion nicht nur leichter als EPS, sie lässt auch kühle Luft eindringen, während heiße Luft vom Kopf abgeleitet wird. Die komplett offenzellige Konstruktion integriert sich mit internen Kanälen zur vollständigen Aerocore-Konstruktion und bietet somit belüfteten Schutz.

Was uns nicht gefällt: Bei bestimmten Kopfstellungen gibt der Smith Podium TT ein leises Pfeifen von sich.

Smith liefert den Podium TT mit zwei Visieren. Ein klares und ein getöntes (ChromaPop), um bei allen Licht- und Witterungsbedingungen eine gute Sicht zu garantieren. Die einzige Schwachstelle des ChromaPop-Visier ist, dass man bei hellen Lichtquellen wie entgegenkommende Scheinwerfer oder Straßenlaternen einen zweiten Schatten auf dem Visier sieht.

Für wen ist der Smith Podium TT geeignet?

Der Podium TT von Smith ist der richtige Zeitfahrhelm für alle, die aerodynamische Eigenschaften möchten, ohne dabei auf das Tragegefühl eines Straßenhelms zu verzichten. Er ist ein schicker, minimalistisch gestalteter Helm, der viel Technik, sehr gute Belüftung und Aero Performance bietet.

Man kann einen Zeitfahrhelm nicht nach der Anzahl der Belüftungsöffnungen beurteilen, aber wenn du lange in extremer Hitze fährst, gibt es für dich keinen besseren Zeitfahrhelm als diesen hier.

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Lazer Volante.

Breites Profil für beste Aerodynamik.

Das Foto zeogt den Lazer Volante in vier verschiedenen Ansichten.

Lazer Volante auf einen Blick:
Pro Con
Großes Visier. Visier verdeckt Lüftungsöffnungen.
Einhändige Passformverstellung. Gewöhnungsbedürftige Optik.
Stauraum im Heck. Preis.
Die Produktdetails:
UVP: 369,95 Euro
Gewicht: 340 Gramm, plus Visier 135 Gramm
Helmart: Tropfenform medium
Gütesiegel: CE, EN 1078, CPSC/AS
Größen: S (52-56 cm), M/L(55-59,5 cm)
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2021
Belüftung: 2 Öffnungen
Sicherheitstechnologie: In-Mold-Technologie
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Endurance

Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8,5

„Geformt durch Luft“, so präsentierte Lazer den neuen Zeitfahrhelm Volante 2020 und sagt, dass dieser Helm der schnellste Helm ist, den das belgische Unternehmen jemals hergestellt hat. Die Entwicklung dauerte 2 Jahre und erfolgte gemeinsam mit Top-Athleten wie Primož Roglič, Tom Dumoulin und Tiesj Benoot.

Die Besonderheit des Lazer Volante: Die Helmform wurde um den beim Fahren entstehenden Luftstrom herum optimiert. Um das zu erreichen, haben die Belgier Windkanaltests an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Dummys und verschiedenen Profis durchgeführt, um sicherzustellen, dass sich der Volante an jede reale Rennsituation anpasst.

Das riesige Visier und das breite Profil des Helms sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber die Form hilft dabei den Luftstrom über die Schultern hinweg.

Was uns gefällt: Der Lazer Volante ist vollgepackt mit richtig guten Features. Vom brandneuen Turnfit® Tilt-System bis zur Aerated X-static-Polsterung hat Lazer die besten Technologien kombiniert.

Lazers Turnfit Tilt-System ist einzigartig und ermöglicht eine einfache Anpassung der Passform des Helms selbst bei festgezogenem Fit-System. In der Realität bedeutet das, dass man den Heckwinkel des Helms während eines Rennens verändern kann. Praktisch, wenn man kurz vor dem Ende müde wird und eine entspanntere Kopfposition einnehmen möchte.

Im hinteren Bereich des Helms bietet eine Öffnung Platz, um an heißen Tagen mit Eis für Kühlung zu sorgen.

Die antimikrobielle X-static-Polsterung hemmt das Wachstum von Bakterien und sorgt mit den strategisch platzierten Öffnungen für ein Plus an Luftzirkulation im Zeitfahrhelm.

Das magnetische Panoramavisier bietet kristallklare Sicht und Schutz. Außerdem ist es so designt, dass es sich perfekt in den Helm integriert, um eine maximale aerodynamische Leistung zu erzielen. Allerdings verschließt es die beiden vorderen Belüftungsöffnungen.

Für wen ist der Lazer Volante geeignet?

Der Zeitfahrhelm ist aufgrund seiner spitz zulaufenden Tropfenform die ideale Wahl für alle, die auch bei langen Fahrten diszipliniert „Turteln“ können und bereit sind den hohen Preis von 369,95 Euro zu bezahlen.

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Oakley ARO7 MIPS.

Das beste Visier aller Zeitfahrhelme.

Das Foto zeigt den Oakley ARO7 MIPS Triathlonhelm in 5 verschiedenen Perspektiven und 2 Farben.

Oakley ARO7 auf einen Blick:
Pro Con
Helmform eignet sich für eine die meisten Fahrertypen. Preis.
BOA-Haltesystem Etwas enge Passform.
Prizm Road Visier.  
Die Produktdetails:
UVP: 500,00 Euro
Gewicht: 380 Gramm
Helmart: Bobtail
Gütesiegel: CE, CPSC 1203, EN1078, ANZ2063
Größen: S (52-56cm), M (54-58 cm), L (56-60 cm) 
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2021
Belüftung: 2 (Belüftungsdüsen-Struktur)
Sicherheitstechnologie: MIPS
Einsatzbereich: Rennrad, Zeitfahren, Triathlon, Endurance

Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 9,5

Obwohl Oakley bei Radhelmen ein Nachzügler ist, ist dem amerikanischem Hersteller mit dem ARO7 ein großer Wurf gelungen. Der Zeitfahrhelm ist der beste Time-Trail Helm der amerikanischen Marke.

Mit seiner Bobtailform würde er fast als Straßenhelm durchgehen, wenn er nicht die Ohren bedecken würde und kein Visier hätte. Übrigens, das beste Visier aller Helme hier im Test, Doch dazu gleich mehr.

Der ARO7 ist der Allrounder unter den Zeitfahrhelmen, wobei Subtilität nicht gerade zu seinen Stärken gehört. Das Auspacken fühlt sich an wie das Öffnen eines Produkts von Apple und unsere Augen haben geleuchtet, als wir die massiven und beeindruckenden Visiere in den Händen hielten.

Oakley liefert den ARO7 sowohl mit einem klaren Visier und einer Prizm Road-Version, das rechtfertigt den Preis von 500,00 Euro. Man hat das Gefühl, zwei Oakley-Brillen und einen Helm gleichzeitig zu bekommen.

Durch seine runde äußere Form ist er für eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrertypen und Positionen auf dem Rad geeignet. Im Inneren bietet der Oakley ARO7 ein BOA-Passformsystem, ein MIPS-Innenfutter und eine Fidlock-Schnalle.

Das Verschlusssystem des ARO7 scheint sich auf magische Weise auszudehnen, sobald man den Helm auf den Kopf setzt und lässt sich dann mit dem BOA-Dial-System für eine spürbar bequeme Passform wieder verriegeln. Einziges Manko: Der Helm fällt enger aus als andere.

Vorne lässt Oakley seine optischen Muskeln spielen und verwendet seine Prizm Road-Technologie auf dem Visier, das mit Magneten befestigt wird. Wie bereits erwähnt, liefert Oakley auch ein klares Visier mit, das ebenfalls gestochen scharf scharf und verzerrungsfrei ist.

Die hochpreisigen Oakley Radsportbrillen verfügen über Gläser die für eine Vielzahl von Lichtverhältnissen geeignet sind. Und genau diese Technologie findet sich in dem Prizm Visier des ARO7 Zeitfahrhelms. Die kontrastverstärkende Prizm Technologie eignet sich für eine Vielzahl von Wetterbedingungen und sorgt dafür dass Untergrund-Details kontrastreicher dargestellt werden. Zusätzlich bietet sie Schutz vor UV-Strahlung.

Für wen ist der Oakley ARO7 geeignet?

Mit seiner „Bobtail Form“ ist der ARO7 ein empfehlenswerter Kandidat für alle, die weniger Lust auf anstrengendes und statisches „Turteln“ haben um beste Aero Ergebnisse zu erzielen. Durch seine hervorragenden Features begeistert der Zeitfahrhelm von Oakley jeden, der bereit ist 500,00 Euro zu zahlen.

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Alle Oakley Aro Modelle ansehen:

Preise und Modelle vergleichen

Lazer Wasp Air.

Das Multitool.

Das Foto zeigt den Lazer Wasp Air Tri in den beiden erhältlichen Farben schwarz und weiß.

Lazer Wasp Air auf einen Blick:
Pro Con
Mehrfache Visierpositionen „Unscharfes“ Visier.
Zwei Hecklängen  
Aquaport  
Die Produktdetails:
UVP: 369,95 Euro
Gewicht: 375 Gramm
Helmart: Tropfenform
Gütesiegel: CE, EN 1078, CPSC/AS
Größen: S (52-56 cm), M/L(55-61 cm)
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2021
Belüftung: 3
Sicherheitstechnologie: In-Mold-Technologie
Einsatzbereich: Zeitfahren, Triathlon

Auf der Bewertungsskala sind 8 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Unsere Bewertung: 8

Das Wasp Air Tri von Lazer ist so etwas wie ein flexibler Formwandler, oder besser gesagt ein Multitool. Er ist zwar auf Schnelligkeit ausgelegt, legt aber auch großen Wert auf Belüftung. Mit einem optionalen langen Heck und seinen verschiedenen Belüftungsoptionen lässt sich der Zeitfahrhelm gut an wechselnde Bedingungen und an unterschiedliche fahrerische Bedürfnisse anpassen.

Zusätzlich zu den Belüftungsöffnungen an der Vorderseite des Helms befindet sich auf der Oberseite eine Klappe, der sogenannte Aquaport. Der Clou: Die Öffnung ist so konzipiert, dass man sich bei längeren Fahrten an heißen Tagen Wasser über den Kopf gießen kann. Das Feature erhöht zwar das Gewicht des Helms, aber wenn es richtig heiß ist, ist es sein Gewicht in Gold wert.

Was uns gefällt: Das Visier des Wasp dient ebenfalls der Belüftung. Es kann mit Hilfe verschiedener Einkerbungen in den Befestigungselementen vom Helm weggezogen werden, um die Belüftung zu erhöhen, und das funktioniert hervorragend.

Was uns nicht gefällt: Während wir die Verstellbarkeit des Visiers lieben, könnte die Linse selbst etwas Hilfe gebrauchen. Die Optik ist nicht annähernd so scharf wie bei vielen der hier getesteten Konkurrenten. Vor allem gibt es ein paar wellige Stellen in der Nähe des Nasenausschnitts, die den Blick nach unten auf den Fahrradcomputer beeinträchtigen.

Der Lazer Wasp Air Tri bietet möglicherweise das beste Umgebungsbewusstsein aller voll abgedeckten Zeitfahrhelme, denn man kann den herannahenden Verkehr viel besser hören als bei den meisten anderen Helmen, die die Ohren bedecken.

Lazer bietet als Zubehör den LifeBEAM-Herzfrequenzmesser an, der deinen Puls über die Helmpads misst. Ein cleverer Neigungssensor kann ebenfalls in den Helm eingebaut werden. Er hilft den Fahrer daran zu erinnern, das Heck des Helms niedrig und am Rücken zu halten.

Für wen ist der Lazer Wasp Air Tri geeignet?

Der Zeitfahrhelm ist ideal für Fahrer, die unter verschiedenen Bedingungen Rennen fahren. Das zusätzlich erhältliche Zubehör erhöht zwar den Preis, aber mit seiner Vielseitigkeit und der mitgelieferten Helmtasche kann der Lazer Wasp Air fast schon als Schnäppchen durchgehen.

Lazer Wasp Air Tri und das erhältliche Zubehör auf amazon kaufen:

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Der für dich beste Zeitfahrhelm. 

Darauf musst du bei der Auswahl achten.

Die besten Zeitfahrhelme haben sich von den ultralangen, tropfenförmigen Helmen der Vergangenheit weit entfernt. Da die Hersteller mehr über Aerodynamik gelernt und herausgefunden haben wie die Luftströmung auf verschiedene Helmformen reagiert, sind Zeitfahrhelme im Wesentlichen kürzer und runder geworden.

Ein Zeitfahrhelm ist eines der kosteneffektivsten Aero-Upgrades, die man machen kann. Der Markt ist voll mit verschiedenen Helmformen, Designs und Features. Einige mit magnetischen Visieren, Carbonschalen und variablen Belüftungen. Hier kommen die wichtigsten Kaufkriterien:

Deine Kopfposition.

Das Foto zeigt Matt Bottrill in zwei ANsichten. Einmal von der Seite und einmal von schräg vorne. So ist die perfekte Kopfposition gut erkennbar.

Turteln. Matt Bottrill mit der perfekten aerodynamischen Kopfposition. Der Brite ist so was wie ein Guru, wenn es um Zeitfahren oder einfach schnelles Radfahren geht. In diesem Video des Global Triathlon Network gibt er weitere Tipps zur Optimierung von Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit und aerodynamischer Körperhaltung.

Die Wahl des besten Zeitfahrhelms wird in erster Linie von deiner Kopfposition bestimmt. Und davon, wie lange du während eines Wettkampfs in der Lage bist zu „turteln“.

Der Time Trial Spezialist Matt Bottrill beschreibt das „Turteln“ wie folgt: „Die beste Position auf dem Rad erreicht man, indem man den Kopf fallen lässt und nach vorne zu schiebt. So wie eine Schildkröte. Der Zeitfahrhelm ist wie ein großer Panzer, aber damit die Schildkröte das Futter fressen kann, muss sie ihren Kopf nach vorne schieben.“

Kurz: „Turteln“ bedeutet, das Kinn fallen zu lassen, um dann den Kopf nach vorne zu schieben. Dies führt zu einer Verengung an den Schultern und somit zu weniger Angriffsfläche für die Luft.

Für diejenigen, die unglaublich diszipliniert sind und den Kopf während des gesamten Zeitfahrens vollkommen ruhig halten können, sollte ein Helm mit einem etwas längeren Heck weniger Windwiderstand erzeugen. „Sollte” ist hier das Schlüsselwort, denn in einer Zeitfahrposition gibt es eine Vielzahl anderer Variablen, die den Luftwiderstand beeinflussen können.

Für diejenigen, die etwas weniger diszipliniert sind oder lieber in einer eher aufrechten Kopfhaltung fahren, wird ein Helm mit einem kürzeren Heck oder einer Bobtail-Helmform die besseren Ergebnisse liefern.

Die Belüftung.

Wenn es ums Zeitfahren geht ist die Belüftung ist ein ganz schwieriges Thema, denn gerade die geschlosseneren Helmformen machen die Modelle im Windkanal schneller. Jede Belüftungsöffnung mindert diesen Effekt.

Wenn du allerdings während eines Wettkampfs überhitzt, wird das deine maximale Leistung wahrscheinlich mehr beeinträchtigen.

Einige Zeitfahrhelme haben abnehmbare Verschlüsse, bei anderen kann das Visier abgenommen werden, und wieder andere Modelle haben ein Geheimfach für Eisbeutel oder Öffnungen, durch die du Wasser über deinen Kopf sickern lassen kannst.

Nichtsdestotrotz steht die Aerodynamik, also die Zeitersparnis durch die Helmform weit über der Belüftung. Selbst bei den am besten belüfteten Zeitfahrhelmen werden keine stürmischen Winde über deinen Kopf wehen.

Beim Kauf eines Zeitfahrhelms solltest du dir unbedingt überlegen, welches Klima bei den von dir angepeilten Veranstaltungen herrscht und dir, wenn nötig, eine Anti-Hitze-Strategie zurechtlegen.

Wenn dir sehr schnell warm wird, könnten magnetische Visiere, die an der Stirn verstaut werden, dein Rennen retten.

Das Visier.

So ziemlich jeder Zeitfahrhelm auf dem Markt hat ein integriertes Visier. Diese machen den Helm schneller und Radsportbrillen überflüssig.

Einige werden mit Clips befestigt, andere verwenden Magneten und dann gibt es noch welche, die fest montiert sind. Beim Kauf lohnt es sich, nicht nur auf die Tönung zu achten, sondern auch auf die optische Qualität des Visiers und darauf, ob Ersatzteile verfügbar sind, falls dir mal eins kaputt geht.

Weiteres Kaufkriterium ist das Sichtfeld. Bei einigen der radikaleren Designs reicht das Visier bis über die Ohren, das ermöglicht eine ungehinderte Sicht. Bei anderen Zeitfahrhelmen geht das Visier nur bis zu den Schläfen. Das kann die periphere Sicht und die Wahrnehmung der Straße beeinträchtigen.

Unser Fazit.

Bei Zeitfahrrennen dreht sich alles um marginale Zeitgewinne, die Athleten diese eine zusätzliche Sekunde bringen, die am Ende den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht. Zeitfahrhelme sind immer eine höchst individuelle Wahl und nicht alle Helme funktionieren für jede Fahrerposition und Kopfhaltung. Unser Zeitfahrhelm Test zeigt dir worauf du achten musst, gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Features die ein Zeitfahrhelm haben muss und hilft dir so dabei deine eigenen Anforderungen an einen Helm besser einzuschätzen.

Mit dem Testsieger POC Cerebel kannst du im Grunde genommen nichts falsch machen. Wenn dieser Helm für dich nicht in Frage kommt, weißt du jetzt aber welche Eigenschaften du gegeneinander abwiegen musst, um den für dich passenden Deckel zu finden. Wähle dann einfach den Helm mit der besten Aerodynamik, der besten Belüftung, dem besten Schutz oder dem besten Sichtfeld.