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GPS Fahrrad-Computer vs. Smartphone: Was ist das bessere Gerät?

GPS Fahrrad-Computer vs. Smartphone: Was ist das bessere Gerät?
von Clara Hoffleitner
2.9.2020
The Cycleverse
Dank neuer Technologien ist es einfacher denn je, einen Überblick über deine Radsportdaten zu bekommen. Aber ist der neueste und beste GPS Fahrrad-Computer, der eine Fülle von Zahlen und vielschichtigen Daten ausspuckt, notwendig? Oder reicht das Smartphone aus?

Fahrrad-Computer oder Smartphone? Welches dieser beiden Geräte eignet sich besser zum Radfahren? Lohnt es sich überhaupt einen Fahrrad-Computer zu kaufen? Wie immer, hängt es von deinen Ansprüchen und Anforderungen an das Gerät ab. Wir vergleichen beide und geben dir die wichtigsten Kriterien für eine sinnvolle Entscheidung an die Hand.

Was gilt es bei der Wahl zu berücksichtigen?

Dieser Leitfaden hilft dir herauszufinden, welche der beiden Geräte am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Bevor du dich für ein Smartphone oder einen GPS-Fahrradcomputer als primäres Navigations- oder Trainingstool entscheidest, solltest du folgende Faktoren berücksichtigen.


Inhalt:

Der Preis

Das Mapping

Die Größe

Das Gewicht

Strapazierfähigkeit

Messgenauigkeit

Die Akkulaufzeit

Funktionen

Fazit. Was ist für dich am besten geeignet?

Das Smartphone?

Der Low-Budget-Radcomputer?

Der High-End-Radcomputer?


Der Preis

Die Kosten für ein GPS-Fahrradcomputer liegen irgendwo zwischen 20 und ein paar Hundert Euro. Ein excellentes Smartphone kann gut und gerne 1000 Euro oder mehr kosten.


Aber, das Smartphone besitzt du wahrscheinlich sowieso schon? Somit enfallen hier die Anschaffungskosten. In Anbetracht möglicher Stürze oder Unfälle, ist eine Handyversicherung eine lohenswerte Investition. Ohne Versicherung, wirst du nach einem Sturz für ein neues Handy deutlich mehr ausgeben müssen, als für einen neuen Fahrradcomputer.


Solltest du dich für ein Smartphone als unter verschiedenen Wetterbedingungen zu verwenden, musst du noch etwas Geld in eine Halterung und ein Case investieren. Hier findest du einen ausführlichen Kaufratgeber zu den besten Handyhalterungen.

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Die 5 beliebtesten Fahrradcomputer



Das Mapping

Wenn es um das Mapping geht, verfügen Smartphones über eine Vielzahl von Optionen, wie z.B. Komoot, Trailforks App oder Locus Map, so dass du die die Features die ein GPS-Navigationsgerät ausmachen, auch problemlos mit einem Handy nutzen kannst. Sowohl das Smartphone, als auch einen hochwertiges GPS-Gerät kannst du mit Strava verbinden, um deine Daten herunter- und hochzuladen. Hier bringen beide Geräte ähnliche Leistungen.


Die Größe

Moderne Smartphones sind größer als jeder normale Fahrradcomputer. Die Größe kann deine Entscheidung insofern beeinflussen, als dass die Handy-Halterung die Platz auf deinem Lenker nimmt. Wichtig, wenn du als Commuter die Beleuchtung am Lenker sitzen hast. Handyhalterungen lassen sich elegant und platzsparend auf der Vorbaukappenhalterung montieren. So beeinträchtigt sie keine anderen Bedienelemente an deinem Fahrradlenker.


Das Gewicht

Wenn du als sportlich ambitionierter Fahrer auf jedes Gramm achtest, solltest du bedenken, dass dein Handy plus Halterung und Case bis zu 300 gr schwerer sein kann als ein Fahrradcomputer.


Strapazierfähigkeit

Auf der Straße kann es ungemütlich und unangenehm werden. Stürmige Winde, fieser Regen, Schnee und extreme Temperaturen sind nur einige der Gefahren, denen dein Smartphone oder GPS-Fahrradcomputer standhalten muss. Letztere sind sehr robust gebaut und können das ohne weiteren Schutz vertragen.


Ein wetterfestes Gehäuse für dein Smartphone bietet dir ebenfalls hundertprotzentigen Schutz, aber das macht die ganze Sache schwerer. Hinzu kommt, dass die Funktionalität des Touchscreens in einem Schutzcase schwieriger wird. Ebenfalls zu berücksichtigen: bei direkter Sonneneinstrahlung sind Handys schwerer zu bedienen und der Screen ist aufgrund der Farbvielfalt schwieriger zu erkennen. Die Monitore von GPS-Fahrradcomputer sind kontrastreicher konzipiert.


Messgenauigkeit

Um möglichst genaue Trainingsdaten zu erhalten, benötigst du Geschwindigkeits-, Trittfrequenz- und Leistungssensoren an deinem Fahrrad. Ein Smartphone, das sich ausschließlich auf GPS verlässt, liefert ungenauere Daten, als ein Radcomputer, der mit diesen Sensoren kommuniziert. Bedenke, dass Geschwindigkeits-, Trittfrequenz- und Leistungssensoren teuer sind. Benötigst du diese Features? Dann ist ein Smartphone für dich das falsche Gerät.


Die Akkulaufzeit

Jeder hasst es, „Batterielaufzeit: 10%“ auf dem Display zu lesen. Vor allem, wenn man gearde erst die Hälfte einer 100 Kilometer Tour hinter sich hat.


Der Wahoo Elemnt hat eine Akkulaufzeit von bis zu 17 Stunden, der Garmin Edge 520 eine von 15 Stunden. Das iPhone 8 hat eine angegebene Akkulaufzeit von 26 Stunden, im Vergleich zu 48 Stunden für das iPhone 11 Pro Max. Bei allen Geräten werden die angegebenen Stunden aufgrund der verwendeten Funktionen und Faktoren wie der Bildschirmhelligkeit reduziert. Die Verwendung einer GPS-App „verkürzt“ die Akkulaufzeit eines Smartphones erheblich, während der Fahrradcomputer genau für diesen Zweck entwickelt wurde.


Bist du Langstreckenfahrer oder ein Pendler? Ein Telefon, das mehr als fünf Stunden eingeschaltet ist, kommt wahrscheinlich nicht in Frage, es sei denn, du hast eine Powerbank dabei. Wenn deine Rides aber nicht länger als 30 bis 40 Minuten dauern, ist die Akkulaufzeit kein Problem. Denke auf jeden Fall daran, dass du, wenn du lange Touren in ländlichen Regionen fährst im Notfall immer ein geladenes Smartphone benötigst.


Die Zweck und die Häufigkeit deiner Touren

Wenn du Gelegenheitsfahrer oder Genussradler bist, liefert dir ein Smartphone in Verbindung mit den entsprechenden Apps alles was du brauchst. Wenn du dich aber an fünf oder sechs Tagen in der Woche, auf Jedermann Rennen oder Radmarathons vorbereitest, liefert dir ein Radcomputer dezidiertere und nützlichere Daten, als das ein Smartphone jemals könnte.


Funktionen

Smartphones sind multifunktional, sie bieten dir Features, die weit über das Fahrradthema hinausgehen (Erste-Hilfe-Apps, Notruf, Cafe-Bewertungen, etc) die auf jeder Tour nützlich sein können. Ein Fahrradcomputer ist nur für einen Zweck gemacht, er macht die Gesamtfunktion des Fahrrads effizienter.


Das Erkennen von Karten- oder Messdaten auf einem Smartphones-Display ist vor allem bei Sonnenlicht schwierig. Diese Daten werden auf einem Fahrradcomputer kontrastreicher angezeigt.


Wenn du die Geschwindigkeits- und Entfernungsangaben erst nach der Fahrt benötigst, sind die Vielzahl der Metriken die ein Fahrradcomputer liefert wahrscheinlich übertrieben. Apps wie Strava kannst du mit deinem Smartphone synchronosieren und dann später zu Hause auslesen.


Fazit. Was ist für dich am besten geeignet?

Wenn es darum geht, deine Rides zu tracken, gibt es kein ideales Produkt das zu jedem passt. Aber, es gibt Optionen die den unterschiedlichsten Ansprüchen aller RadfahrerInnen gerecht werden.


Das Smartphone

Wenn du nicht viel Geld ausgeben möchtest, ist ein Smartphone die beste Option, denn vermutlich besitzt du bereits eins. Es kann in der Trikottasche oder einem Rucksack getragen werden. Alternativ kannst du es auch mit einer Handyhalterung an deinem Vorbau oder Lenker befestigen.


Optimal für: Bike-to-work Commuter oder Freizeitradler, die ein paar Mal die Woche eher kürze Touren fahren.

Weitere Informationen zu Handyhalterungen findest du hier:

Kaufberatung Handyhalterungen

Der Low-Budget-Radcomputer

Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf eines preiswerten Fahrrad-Computers, der grundlegende Daten wie Geschwindigkeit, Distanz und Herzfrequenz anzeigt, die du in Verbindung mit deinem Smartphone verwenden kannst. So kannst du Strava- und Co nutzen, während dein Smartphone sicher verstaut ist.


Optimal für: Freizeitfahrer, die drei- oder mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ebenso sind die niedrigpreisigen Geräte eine gute Option für Biker, die am auschliesslich Wochenende in Gruppen unterwegs sind. 


Das hier sind unsere 5 besten Low-Budget Fahrradcomputer


Weitere Fahrradcomputer findest du hier:

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Der High-End-Radcomputer

High-End-Geräte wie die von Wahoo oder Garmin sind einem Smartphone zwar optisch sehr ähnlich, bieten ambitionierten FahrerInnen aber weit mehr Features. Neben der Option die gängisten Radsport-Apps zu connecten, liefern dir diese Geräte präzise und umfassende Leistungs-, Trittfrequenz-, Herzfrequenz- und Entfernungsmesswerte. Solche High-End-Modelle sind wetterfest, langlebig und enthalten natürlich auch Kartenfunktionen.


Optimal für: Ambitionierte RadsportlerInnen, der sich keine Sorgen um das Budget machen müssen und ein exaktes Echtzeit-Feedback zu einer Vielzahl von Metriken, sowie eine lange Batterielebensdauer haben möchten.


Das hier sind unsere 5 besten High-End Fahrradcomputer



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