Fahrradanhänger Test: Das sind die besten Modelle 2022.

Fahrradanhänger Test: Das sind die besten Modelle 2022.
von Martin, Yannick, Stefan, Christian, Vicky
Aktualisiert am: 30.6.2022
Fotos: The Cycleverse
Wenn wir Kinder bekommen, steht früher oder später der Kauf eines Fahrradanhängers an. Wo liegen die Unterschiede der Modelle und worauf muss man bei der Anschaffung achten? Unsere Kaufberatung liefert Antworten und unser Test stellt die besten Kinderanhänger für jeden Anspruch und Geldbeutel vor.

Ein Fahrrad ist ideal, um umweltfreundlich und schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen. Kleine Gegenstände können dabei auf dem Gepäckträger oder in einem Fahrradkorb transportiert werden.  Kinder können grundsätzlich auf einem montierten Kindersitz mitgenommen werden. Besonders bequem ist das vor allem bei längeren Touren aber nicht unbedingt. 

Mit einem Anhänger lässt sich der Funktionsumfang eines Fahrrades einfach und schnell erheblich erweitern. Doch welche renommierten Hersteller von Fahrradanhängern gibt es und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? In unserem Fahrradanhänger Test gibt es die Antworten auf alle wichtigen Fragen und einen ausführlichen Check der aktuell beliebtesten Modelle.

Du kennst dich mit den Grundlagen schon aus und möchtest direkt zu den getesteten Modellen? Hier gehts zum Test.

Testsieger

Das Foto zeigt den besten Kinderfahrradanhänger Burley Cub X.

Burley Cub X Fahrradanhänger

Der Multisport-Anhänger wurde für eine lange Nutzungsdauer und mehr Komfort, konzipiert und überzeugt mit seinem unschlagbaren Preis-Leistung-Verhältnis

UVP: 999,00 Euro

Schnellübersicht: Das sind die besten 5 Modelle.

Der Testsieger. Auch als Buggy und beim Langlauf verwendbar. Für ältere Kinder. Hoher Komfort dank innovativer AirPad-Federung. Wendigster Anhänger.
Das Foto zeigt einen Burley Cub X Fahrradanhänger. Das Foto zeigt einen Thule Chariot Lite 2 Fahrradanhänger. Das Foto zeigt einen Hamax Outback Fahrradanhänger. Das Foto zeigt einen Croozer Kid Vaaya 2 Fahrradanhänger. Das Foto zeigt einen Qeridoo Sportrex 1 Fahrradanhänger.

Burley Cub X.

Thule Chariot Lite 2.

Hamax Outback.

Croozer Kid Vaaya 2.

Qeridoo Sportrex 1.

Schnell aus- und zusammenklappbar, höchstes Maß an Sicherheit und Komfort Sehr hohe Sicherheit, Komfort, umfassendes Zubehör, gute Klimatisierung. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, guter UV-Schutz, sehr geräumig. Viel Platz, integrierter Diebstahlschutz, innovative AirPaid-Federung für extra Komfort. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, einfache Parkbremse am Handgriff, besonders hoher UV-Schutz.
UVP: 999,00 € UVP: 1049,95 € UVP: 919,00 € UVP: 1150,00 € UVP: 600,00 €
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Was ist ein Fahrradanhänger?

Das Foto zeigt ein Fahrrad mit gekoppeltem Fahrradanhänger.
Fahrradanhänger wie der Thule Chariot Lite2 eignen sich neben dem Radfahren auch zum Joggen, Spazierengehen oder Skilanglauf.

Bei einem Fahrradanhänger handelt es sich um ein kleines Zusatzvehikel, das am hinteren Ende des Fahrrades montiert und damit nachgezogen wird. Die Deichsel besteht dabei zumeist aus einem Aluminium- oder Stahlrohr und wird über eine Anhängerkupplung mit dem Fahrrad verbunden. 

Mit einem Fahrradanhänger können die unterschiedlichsten Arten von Lasten transportiert werden. Neben klassischen Lastentransporten und Anhängern für Hunde erfreuen sich in den letzten Jahren vor allem Kinderanhänger sehr großer Beliebtheit. Das liegt vor allem auch daran, dass damit nicht nur Kinder, sondern bei Bedarf auch Gegenstände transportiert werden können. Somit sind Fahrradanhänger auch eine flexible und sichere Alternative zu Lastenrädern.

In unserem Fahrradanhänger Test haben wir den Fokus auf Kinderanhänger gelegt.

Auch interessant: Kids Ride Shotgun MTB Abschleppseil für Kinder. Unser Testbericht.

Wie fährt es sich mit einem Fahrradanhänger?

Das Foto zeigt eine frau die mit ihrem Mountainbike einen Kinder Fahrradanhänger hinter sich herzieht.

Die Fahrt mit einem Fahrradanhänger ist am Anfang etwas ungewöhnlich. Deshalb sollte das Fahren zunächst ohne Kinder ein wenig geübt werden, um Abstände, Wendekreise und Bremswege besser einschätzen zu können. 

Vor allem mit der Breite wissen Anfänger oft nicht richtig umzugehen. Doch wer wissen möchte, ob er mit dem Anhänger durch eine Engstelle passt, kann dafür den sogenannten Ellenbogen-Test anwenden. Dabei werden die Ellenbogen seitlich einfach ausgefahren. Ist die Engstelle breiter als die ausgefahrenen Ellenbogen, so kann sie in der Regel auch mit dem Anhänger passiert werden. 

Die Angst davor, dass der Anhänger kippen können, ist in den meisten Fällen unbegründet. Moderne Anhänger von Qualitäts-Herstellern fallen wirklich nur unter sehr extremen Bedingungen auf die Seite. Dennoch sollten Treppen, hohe Bordsteinkanten und andere Hindernisse nach Möglichkeit vermieden werden. Ist das nicht möglich, so sollte zumindest die Geschwindigkeit entsprechend reduziert werden. 

Sind Fahrradanhänger gefährlich?

Das Foto zeigt einen angeschnallten Jungen in einem Fahrradanhänger.

Hersteller wie Thule stattet seine Kinderanhänger mit Überrollbügel, 5-Punkt Sicherheitsgurt und einem Netz aus, dass das Kind vor Mücken oder Steimchen schützt.

Grundsätzlich gilt der Fahrradanhänger als die sicherste Transportmethode von Kindern auf dem Fahrrad. Das heißt aber nicht, dass es dabei nicht zu Unfällen kommen kann. 

Crashtests bestätigen, dass die Kleinen im Inneren des Anhängers gut geschützt sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Fahrradanhänger einen Überrollbügel hat, die Kinder darin angeschnallt sind und einen Helm tragen. Der große Vorteil gegenüber eines Kindersitzes ist, dass Kinder bei einem Sturz wesentlich besser geschützt sind und zum anderen, dass auch Transport von zwei Kindern gleichzeitig möglich ist. 

Wo darf man mit einem Fahrradanhänger fahren?

Für den Fahrradanhänger gilt im Grunde genommen das Gleiche wie für das Fahrrad selbst. Sind benutzungspflichtige Radwege vorhanden, so dürfen nicht die Fahrbahn und auch nicht die Gehwege benutzt werden. Sind die Radwege nicht als benutzungspflichtig gekennzeichnet, so besteht für Radfahrer ein Wahlrecht zwischen Radweg und Fahrbahn. 

Auch wenn eventuell auf dem Gehweg mehr Platz vorhanden ist, ist es nicht erlaubt, mit seinem Fahrradanhänger dorthin auszuweichen. Das ist nur dann erlaubt, wenn ein entsprechendes Zusatzzeichen dafür vorhanden ist. 

Ab welchem Alter dürfen Kinder im Fahrradanhänger mitfahren?

Das Mindestalter ist nicht gesetzlich geregelt. Experten empfehlen den Transport der Kinder im Fahrradanhänger aber grundsätzlich erst ab einem Alter von 11 bis 12 Monaten. 

In den meisten Fällen findet sich in der Bedienungsanleitung eine entsprechende Empfehlung des Herstellers. Manche Hersteller bieten als Zubehör Babysitze und Sitzschalen an, mit denen die Kinder bereits im Alter von sechs bis acht Wochen im Anhänger mitgenommen werden können. Wir empfehlen hier jedoch lieber auf Nummer sicher zu gehen.

Welche Vorschriften gibt es laut StVO?

  • Kinder dürfen nur mit speziellen Kinderanhängern transportiert werden.
  • Der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Es müssen entsprechende Sitze im Anhänger vorhanden sein.
  • Der Anhänger sollte mindestens mit einem Y-Gurt ausgestattet sein.
  • Die Kinder sollten zusätzlich (ab einem Alter von einem Jahr) einen Helm tragen.
  • Anhänger mit einer Breite von mindestens 60 Zentimetern müssen zwei weiße Reflektoren an der Front sowie zwei rote an der Rückseite sowie eine rote Schlussleuchte haben.
  • Anhänger mit einer Breite von mindestens einem Meter müssen mit einer weißen Frontleuchte ausgestattet sein.

Welche renommierten Hersteller von Fahrradanhängern gibt es?

Zu den bekanntesten Herstellern von Fahrradanhängern, die auch Anhänger für Kinder im Sortiment haben, zählen vor allem:

  • Hamax
  • Croozer
  • Blue Bird
  • Thule
  • Burley
  • ETC
  • XLC
  • M-Wave
  • Qeridoo

Daneben stellen Weehoo und WeeRide auch noch abgewandelte Formen von Kinderanhängern her, die wir in unserem Fahrradanhänger Test ebenfalls getestet haben. 

Welche Faktoren müssen beim Kauf eines Fahrradanhängers beachtet werden?

Bei einem Fahrradanhänger kommt es vor allem auf die folgenden Faktoren an:

  • Aufbau und Montage
  • Serienausstattung und erhältliches Zubehör
  • Sicherheit und Qualität
  • Komfort
  • Gewicht
  • Preis

Unsere Bewertungskriterien. So haben wir getestet.

Wie bei allen unseren Vergleichsberichten begann auch dieser Test mit einer ausgiebigen Marktforschung, um herauszufinden, welche Produkte sich am besten für den Test eignen.

Wir wählen grundsätzlich immer Modelle in verschiedenen Preisklassen, um uns dann auf die besten Produkte in jeder Klasse konzentrieren zu können. Denn teurer bedeutet nicht immer besser, und schließlich hat jeder von uns sein individuelles Budget.

Wir haben Nutzerbewertungen, Hersteller-Websites und Foren/Facebook-Gruppen durchforstet, um aus einer großen Auswahl von zunächst 30 die besten Fahrradanhänger herauszufiltern zu können. Zusätzlich haben wir natürlich unsere eigenen Erfahrungen als Eltern mit den Produkten in diesen Fahrradanhänger Test einfliessen lassen. Dabei haben wir uns auf einige Schlüsselkriterien konzentriert, die für Familien bei der Nutzung von Fahrradanhängern von Bedeutung sind.

Warum du uns vertrauen kannst.

Dieser Test ist nicht gesponsert. Wir sind unabhängig und wir testen hauptsächlich Produkte, die wir auch selber in Gebrauch haben. Wenn uns Hersteller Produkte zum Testen zur Verfügung stellen, erhalten diese keine Vorschau auf unsere Testberichte. Außerdem nehmen wir keine Werbegelder von Unternehmen, an, deren Produkte wir rezensieren. Wie regelmäßige Leser unserer Vergleichsberichte wissen, wenn etwas schlecht ist, sagen wir das auch offen und ehrlich in aller Brutalität.

Der große Fahrradanhänger Test.

Für unseren Fahrradanhänger Test haben wir die folgenden elf Modelle ausgewählt:

Croozer Kid Vaaya 2.

Hoher Komfort dank innovativer AirPad-Federung.

Das Foto zeigt den Croozer Kid Vaaya 2 in zwei Ansichten.

Die Marke Croozer wurde von Andreas Gehlen im Jahr 1993 mit der Intention gegründet, umweltfreundliche Familienmobilität zu ermöglichen. Dass ihm das gelungen ist, zeigt das topmoderne Office am Standort Hürth, in dem rund 50 Menschen an den Produkten der Marke arbeiten. 

Der Kid Vaaya 2 ist dabei das Aushängeschild im Rahmen der Kinderanhänger und in zwei unterschiedlichen Farben erhältlich. Der Aufbau ist dank der guten Anleitung in wenigen Minuten erledigt und wir sind schnell startbereit.

In der Serienausstattung ist der Zweisitzer nicht nur mit einer innovativen AirPad-Federung ausgestattet, sondern verfügt darüber hinaus auch noch über ein Sensor-Licht, ein Wetterverdeck und einen höhenverstellbaren Schiebebügel. Mit dem optionalen Jogger-Set kann der Kinderanhänger auch bei einer Laufeinheit mitgenommen werden. 

Sicherheit steht bei Croozer wie immer an oberster Stelle. Davon zeugt unter anderem das gepolsterte easy-pull 5 Punkt-Gurtsystem sowie die automatische Gewichtsanpassung durch AirPad Federung. Außerdem ist der Kinderanhänger mit einem Diebstahlschutz ausgestattet. 

Durch die atmungsaktive Polsterung mit innovativem climatex Material ist auch der Komfort im Anhänger entsprechend hoch. Zwei Kinder finden darin bequem nebeneinander Platz.

Diese ganzen Features wirken sich aber auch auf das Gewicht aus. Mit insgesamt 18 Kilogramm ist der Croozer Kid Vaaya 2 nicht gerade ein Leichtgewicht. 

Und auch preislich rangiert er eher am oberen Ende der Skala bei unserem Fahrradanhänger Test. Der ist jedoch gerechtfertigt, denn Qualität, Sicherheit und Komfort haben eben ihren Preis.

Pro Contra
In zwei unterschiedlichen Farben erhältlich. Recht hohes Gewicht (18 kg).
Gute, ausführliche Bedienungsanleitung. Hoher Preis.
Umfangreiche Serienausstattung.  
Diebstahlschutz.  
Ausreichend Platz für zwei Kinder.  


Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

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Thule Chariot Lite 2.

Auch als Buggy und beim Langlauf verwendbar. 

Das Foto zeigt den Thule Chariot Lite 2 in zwei Ansichten.

Thule entwirft laut Eigenangaben seit über 75 Jahren Lösungen, um das Abenteuer-Leben zu vereinfachen. Dazu zählt auch der Kinderanhänger Thule Chariot Lite 2, mit dem der Hersteller einen vielseitigen Anhänger, Joggingtransporter und Buggy mit hohem Komfort und Flexibilität für Familien mit einem aktiven Lebensstil entworfen hat. 

Neben dem Anhänger ist im Lieferumfang auch noch das Buggyset inklusive der Buggyräder enthalten, mit dem der Anhänger auch zum einfachen Kinderwagen umfunktioniert werden kann. Wer mit dem Thule Chariot Lite 2 zusätzlich auch noch joggen oder langlaufen möchte, kann sich das passende Zubehör im Shop dafür bestellen. Genauso wie Babysitze und zahlreiche andere Aufwertungen.

In puncto Sicherheit nehmen es die Damen und Herren bei Thule sehr genau. Der Thule Chariot Lite 2 ist ausgestattet mit einem 5-Punkt-Sicherheitsgurt, einem Überrollbügel, Reflektoren, Rücklicht und Sicherheitswimpel. 

Die Blattfederung sorgt für eine angenehme Fahrt und gleicht kleine Irritationen auf der Fahrbahn gut aus. Sie lässt sich ohne Werkzeug ganz einfach verstellen. Darüber hinaus sorgen Luftschlitze im Inneren für eine angenehme Klimatisierung, selbst wenn das Wetterverdeck geschlossen ist. Der Anhänger bietet nicht nur Platz für die zwei Kinder, sondern auch noch jede Menge zusätzlichen Stauraum. 

Mit einem Eigengewicht von 14,5 Kilogramm ist der Thule Chariot Lite 2 im direkten Vergleich angenehm leicht. 

Wenn es hier etwas zu meckern gibt, dann ist das höchstens die Tatsache, dass der Anhänger nur in einer Farbe erhältlich ist. Der Thule Chariot Lite 2 spielt dazu nicht nur qualitativ in der Champions League, sondern auch preislich. Das kommt aber nicht nur dem eigenen Komfort zugute, sondern vor allem den Kindern. Somit ist der Preis in unseren Augen absolut gerechtfertigt.

Pro Contra
Buggyset in Lieferung enthalten. Nur in einer Farbe erhältlich.
Umfassendes Zubehör erhältlich. Hoher Preis.
Umfangreiches Sicherheitspaket.  
Gute Klimatisierung dank Luftschlitze.  
Federung ohne Werkzeug verstellbar.  
Ausreichend Platz vorhanden.  
Niedriges Eigengewicht (14,5 kg).  


Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

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M-Wave Fahrradkinderanhänger.

Einsteigermodell mit groben Sicherheitsdefiziten. 

Das Foto zeigt den M-Wave Fahrradkinderanhänger.

Hinter der Marke M-Wave steht deutsche Entwicklung und deutsches Design sowie jahrelange praktische Erfahrung. Der Hersteller bietet in der Regel erstklassige Produkte für Radfahrer, die dabei insbesondere die Funktion im Fokus haben. 

Im Gegensatz zu Markenherstellern wie Croozer oder Thule spricht M-Wave dabei eine eher preissensible Zielgruppe an. Deshalb ist der M-Wave Fahrradkinderanhänger auch im Low-Budget-Bereich angesiedelt und äußerst günstig erhältlich. 

Die Serienausstattung ist dennoch ausreichend und besteht neben dem Anhänger auch noch aus einer Sicherheitsfahne, der Deichsel, den Reifen und einem Bezug bzw. einer Regenhaube. Das für den Zusammenbau erforderliche Werkzeug ist nicht enthalten. Wer das nötigste Werkzeug zuhause hat, schafft den Aufbau dennoch problemlos. Ein wenig Zeit sollte dafür allerdings eingeplant werden. Wir haben in unserem Fahrradanhänger Test etwas mehr als eine halbe Stunde dafür benötigt. 

Dank der vielen Bauteile aus Aluminium hat der Kinderanhänger nur rund 13 Kilogramm und gehört damit zu den absoluten Leichtgewichten in unserem Fahrradanhänger Test. Durch die dünnen Rohre leidet aber auch die Haptik im Vergleich zu anderen Herstellern. 

Was leider gar nicht geht, ist die Tatsache, dass der M-Wave Fahrradkinderanhänger keine Bremsen hat. Die Rückstrahler werden sinnloserweise gemeinsam mit der Schutzhaube hochgeklappt. Da keine Reflektorstreifen angebracht sind, empfiehlt der Hersteller in der Bedienungsanleitung, nicht bei Dunkelheit zu fahren. In puncto Sicherheit fällt dieser Anhänger bei uns also leider durch. 

Komforttechnisch gibt es bei dem Anhänger nichts zu meckern. Die Federung sorgt für ein angenehmes Sitzgefühl für die Kinder. Lediglich der Stauraum hätte etwas größer ausfallen können. 

Pro Contra
Sehr günstiger Preis. Aufbau etwas „mühsamer“ als bei Markenanhängern.
Ausreichende Serienausstattung. Keine Bremsen und damit sicherheitstechnisch nicht zu empfehlen.
Sehr geringes Eigengewicht (13 kg). Wenig Stauraum.
Guter Fahrkomfort dank Federung.  

Auf der grafischen Skala sind 6 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
Gesamtbewertung: 6 von 10 Punkte.

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M-Wave Kinderanhänger ansehen

Hamax Outback.

Die richtige Wahl für ältere Kinder.

Das Foto zeigt den Hamax Outback in zwei Ansichten.

Hamax entwickelt seit mehr als 60 Jahren innovative Produkte für den sicheren Transport von Kindern. In den frühen 1960er-Jahren entwickelte das Unternehmen aus Südnordwegen vor allem Winterschlitten und Miniskier, doch im Laufe der Jahre hat sich die Produktpalette entsprechend erweitert.

Im aktuellen Sortiment befinden sich auch verschiedene Kinderanhänger, darunter der Hamax Outback. Mit 20 Kilogramm ist der Anhänger ziemlich schwer. Das hat aber auch einen guten Grund: Denn dieser Fahrradanhänger bietet viel Platz auch für ältere Kinder und ist vor allem die richtige Wahl für alle, die einen geräumigen Anhänger suchen. 

Der Hamax Outback wird bereits vormontiert geliefert. Bei unserem Fahrradanhänger Test müssen wir nur noch die Reifen sowie die Radabweiser und die Reflektoren mit dem mitgelieferten Schlüssel montieren. Das dauert nicht lange. Wer den Anhänger zum Jogger oder zum Buggy umbauen möchte, benötigt dafür ebenfalls kein Werkzeug.

In puncto Sicherheit bietet der Kinderanhänger nicht nur die ohnehin fast obligatorischen 5-Punkte-Gurte, sondern darüber hinaus noch getönte Scheiben mit einem UV-Schutz von 50+.

Auch der Komfort kommt dabei nicht zu kurz. Das zeigt sich unter anderem am höhenverstellbaren Schiebebügel, der wirklich für jeden in eine bequeme Position gerückt werden kann. Mit der einstellbaren Federung lässt sich der Hamax Outback auch gut im Gelände verwenden.

Wenn man dem Anhänger etwas vorwerfen kann, dann ist es die Tatsache, dass er insgesamt etwas klobig und breit ausfällt. Wer sich den Hamax Outback kauft, sollte sich dessen bewusst sein. 

Dafür kann sich der Preis sehen lassen. Der Kinderanhänger ist deutlich günstiger als vergleichbare Modelle anderer Qualitätshersteller wie etwa Thule oder Croozer. 

Pro Contra
Sehr geräumig. Hohes Gewicht (20 kg).
Wird größtenteils vormontiert geliefert. Etwas klobig und breit.
Umbau ohne Werkzeug möglich.  
Guter UV-Schutz.  
Höhenverstellbarer Schiebebügel.  
Einstellbare Federung.  
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  


Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

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Den Hamax Outback ansehen

Blue Bird Dual-Set.

Hohes Maß an Sicherheit zum günstigen Preis. 

Das Foto zeigt den Blue Bird Dual-Set in zwei Ansichten.

Bei Blue Bird handelt es sich um eine hauseigene Marke der Firma MONZ International GmbH & Co. KG. Das Unternehmen wurde vor fast 100 Jahren gegründet und hat seinen Hauptsitz in der Stadt Trier. 

Was uns beim Anhänger als erstes ins Auge springt, ist der günstige Preis. Im Vergleich zu den Preisen der Modelle von bekannten Markenherstellern wie Thule, Croozer oder Hamax kostet das Modell von Blue Bird nur rund ein Drittel bis Viertel. 

Die entscheidende Frage ist jedoch, wie sich das auf Faktoren wie Sicherheit und Komfort auswirkt. Das Konzept wirkt jedenfalls sehr funktional und durchdacht. Der Kinderanhänger lässt sich in wenigen Minuten zusammenbauen und auch zum Jogger umbauen, indem das zusätzliche 12-Zoll-Vorderrad in die Halterung der Deichsel hineingeschoben wird.

Der Rahmen besteht zu größten Teilen aus Aluminium. Das sorgt für ein erträgliches Gesamtgewicht von etwa 17 Kilogramm. Wirklich hübsch sieht es allerdings nicht aus. Bei der Verarbeitung gibt es jedoch nichts auszusetzen. Das Verdeck ist aus Polyester. Das macht zwar den günstigen Preis erst möglich, dafür ist es jedoch umweltschädlich. Das gibt Abzüge beim Thema Nachhaltigkeit.

Bei der Sicherheit kann der Blue Bird Dual-Set Anhänger hingegen voll punkten. An der Deichsel ist sogar noch ein zusätzlicher Karabinerhaken angebracht, der die Kupplung fixiert. Das ist vorbildlich! Auch ein Überrollbügel sowie ein gepolstertes 5-Punkt-Gurtsystem sind vorhanden. Eine Feststellbremse ist auch integriert, die lässt sich jedoch ein wenig schwer bedienen. Wenn man den Dreh erst einmal raushat, funktioniert aber auch das problemlos. 

Im Hinblick auf den Komfort-Aspekt fällt unser Urteil gemischt aus. Einerseits verfügt der Kinderanhänger über eine sehr gute Federung und die Stoßdämpfer lassen sich auch individuell regulieren, andererseits ist die Sitzposition für die Kinder sehr steil und der Anhänger ist auch nicht unbedingt für ganz kleine Kinder unter 18 Monaten geeignet. 

Pro Contra
Sehr günstiger Preis. Verdeck aus Polyester umweltschädlich.
Einfacher Auf- und Umbau. Feststellbremse gewöhnungsbedürftig.
Gute Verarbeitung. Sitzposition sehr steil.
Erfüllt alle wichtigen Sicherheitsaspekte. Für Kleinkinder nur bedingt geeignet.
Stoßdämpfer individuell regulierbar.  


Gesamtbewertung: 7 von 10 Punkte.

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Burley Cub X.

Der Testsieger.

Das Foto zeit den Burley Cub X in zwei Ansichten.

Bei Burley handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das seit dem Jahr 1978 Familienprodukte für den Außenbereich herstellt. Dazu gehört auch ein umfangreiches Sortiment von derzeit fünf unterschiedlichen Kinderfahrrad Anhängern. Für unseren Fahrradanhänger Test haben wir das teuerste Modell der Produktpalette ausgesucht: Den Burley Cub X.

Preislich liegt dieser Kinderanhänger in etwa bei den anderen Qualitätsherstellern z. B. Hamax oder Croozer. Mal sehen, was der Doppelbuggy zu diesem Preis alles zu bieten hat. Mit einem Gewicht von etwas mehr als 17 Kilogramm befindet sich der Kinderanhänger jedenfalls schon einmal gewichtstechnisch im Rahmen.

Auch wenn es sich um einen US-amerikanischen Hersteller handelt, liegt der Verpackung eine deutsche Anleitung bei. Der Aufbau wäre jedoch auch ohne dieser möglich gewesen. Der Anhänger muss lediglich auseinandergezogen und aufgestellt und danach noch die Räder an die Deichsel angesteckt werden. Und natürlich: Den Sicherheitswimpel haben wir bei unserem Fahrradanhänger Test auch gleich montiert. Mit dem mitgelieferten Jogging-Set kann der Burley Cub X einfach und schnell ohne zusätzliches Werkzeug zum Sportgerät umfunktioniert werden. 

Cooles Feature: Der Anhänger lässt sich in Sekundenschnelle zusammenklappen und so besonders effizient platzsparend verstauen und transportieren. 

Beim Thema Sicherheit kann der Kinderanhänger wie die meisten anderen Modelle mit einem 5-Punkt-Sicherheitsgurtsystem aufwarten. Dieses lässt sich sehr einfach bedienen. Die Feststellbremse ist ebenfalls leicht aktivierbar und die getönten Scheiben der Abdeckung blockieren laut Angaben des Herstellers rund 98 Prozent des UV-Lichts und bieten einen UV-Schutz 50+. Mit Hilfe der sogenannten Flex-Connector-Funktion bleibt der Anhänger auch aufrecht, wenn das Fahrrad mal auf der Seite liegt. 

Der Burley Cub X ist jedoch nicht nur sicher, sondern auch noch sehr komfortabel. Dafür sorgt unter anderem die verstellbare Rückenlehne, die durch einfaches Ziehen an einem Hebel in insgesamt drei unterschiedliche Neigungspositionen gebracht werden kann – und zwar getrennt für beide Kinder. Besonders erwähnenswert ist ebenfalls die weiche Polsterung, die wir in diesem Test so noch bei keinem anderen Anhänger gesehen haben.

Wir haben uns wirklich bemüht, auch ein paar Schwächen ausfindig zu machen. Doch in diesem Fall bleibt die Contra-Spalte nahezu leer. Wer etwas zum Meckern haben möchte, kann sich ja über die langen Transportwege auf das europäische Festland aus den USA beschweren.  

Pro Contra
Einfacher Aufbau. Lange Transportwege (US-Hersteller).
Werkzeugloser Umbau zum Jogger.  
Schnell zusammenklappbar.  
Anhänger bleibt auch aufrecht, wenn das Fahrrad auf der Seite liegt.  
Einfach verstellbare Rückenlehne (individuell für jedes Kind).  
Extrem hoher Komfort und weiche Polsterung.  


Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

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ETC Doppio Double Child Trailer.

Der günstigste Fahrradanhänger im Test. 

Das Foto zeigt den ETC Doppio Double Child Trailer in zwei Ansichten.

Wer auf der Suche nach einem wirklich günstigen Fahrradanhänger ist, der wird mit dem ETC Doppio Double Child Trailer fündig.

Erstklassige Komponenten oder herausragende Features sind für dieses Geld zwar nicht zu erwarten und es ist verständlich, dass der ETC Doppio Double Child Trailer bei diesem Verkaufspreis nicht ganz mit den qualitativ hochwertigen Modellen von Markenherstellern wie Thule oder Hamax mithalten kann. Doch insgesamt entpuppt sich der Kinderanhänger als durchaus robuster Begleiter.

Der ETC Doppio Double Child Trailer bietet Platz für 1 oder 2 Kinder und verfügt über ein Mückennetz.

Gekoppelt wird er über eine robuste, langlebige und einfach zu bedienende Schnellkupplung. Darüber hinaus ist er mit einem aufrollbaren Regenverdeck ausgestattet, das deine Kinder vor den Elementen schützt.

Gut zu wissen: Im Gegensatz zu anderen Modellen aus unserem Kinderfahrradanhänger Test ist er als reiner Anhänger für das Fahrrad konstruiert und kann nicht als Buggy oder Jogger verwendet werden. Desweiteren sollte man wissen, dass es die Aufbauanleitung nur in englischer Sprache gibt.

Da er keinen Überrollbügel hat, fällt es uns schwer den Anhänger unter Sicherheitsaspekten zu empfehlen. Das ist leider ein starker Minuspunkt, der sich bei unserem Fahrradanhänger Test mit massiven Punkteabzügen bemerkbar macht. Auch einen UV-Schutz sucht man hier vergeblich.

Pro-Tipp: Wenn du wirklich ein sehr begrenztes Budget hast und mit deinem Kind lange anspruchsvolle Touren fahren möchtest, empfehlen wir dir einen höherwertigen Fahrradanhänger gebraucht zu kaufen.

Kurze und langsame Touren durch „gutmütiges“ und verkehrsarmes Terrain sind mit dem ETC Doppi Double durchaus machbar. Ebenso Fahren zum Supermarkt um den Wochenendeinkauf bequem nach Hause zu bringen.

Pro Contra
Sehr günstiger Preis. Kein Überrollbügel.
Robuste Konstruktion. Kein UV-Schutz.
  Keine Zusatzfunktionen.
  Keine deutsche Aufbauanleitung.

5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 5 von 10 Punkte.

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XLC Mono.

Der praktische Einsitzer mit niedrigem Gewicht. 

Das Foto zeigt den XLC Mono in drei Ansichten.

XLC gehört zur Accell Bike Parts GmbH und hat seinen Sitz in Sennfeld in Deutschland. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Fahrradzubehör spezialisiert und hat auch insgesamt drei unterschiedliche Fahrradanhänger in seinem Sortiment.

Der Mono ist seinem Namen nach nur für ein Kind konzipiert und deshalb vor allem für Eltern geeignet, die nach dem ersten Spross nicht mehr vorhaben, ihre Familie noch zu erweitern (oder zumindest erst noch mal abwarten wollen).

Preislich liegt dieser Kinderanhänger etwas über den Discount-Angeboten, ist aber deutlich günstiger als die Modelle von Qualitäts-Herstellern. 

Für den Aufbau ist etwas Geschick und Kraft erforderlich. Es lohnt sich, die Bedienungsanleitung im Vorfeld zu studieren, denn dann ist ungefähr klar, welche Arbeitsschritte auf einen zukommen. Grundsätzlich muss der Anhänger ausgeklappt und dann die Räder, die Deichsel sowie Reflektoren montiert werden. 

Die Tatsache, dass es sich beim XLC Mono um einen Einsitzer handelt, wirkt sich deutlich auf das Gewicht des Kinderanhängers aus. Die Abwaage bei unseren Fahrradanhänger Test ergibt 13,5 Kilogramm. Ein echtes Leichtgewicht. 

Trotz geringem Gewicht leidet jedoch die Verarbeitung nicht darunter. Der XLC Mono macht auf uns einen sehr stabilen, robusten Eindruck. Auch die Klettverschlüsse bei den Abdeckungen sind sehr sauber vernäht. Der Sitz selbst ist zwar kaum gepolstert, bietet aber zumindest ausreichend Platz für ein Kind.

Auch bei der Sicherheit kann der XLC Mono voll punkten. Der Hebel für die Feststellbremse befindet sich am hinteren rechten Rad und ist sehr einfach zu bedienen. Der 5-Punkte-Gurt lässt sich ebenfalls einfach schließen und auch wieder öffnen. 

Zum Zubehör gehört nicht nur das Umbau-Kit zum Jogger, sondern auch ein Buggy-Erweiterungsset. In unserem Fahrradanhänger Test haben wir den Umbau problemlos innerhalb von ein paar Minuten ohne Werkzeug bewältigt.

Pro Contra
Sehr geringes Gewicht (13,5 kg). Etwas Kraft und Geschick beim Aufbau erforderlich.
Robuste, stabile Konstruktion. Sitz kaum gepolstert.
Gute Verarbeitung und ein hohes Maß an Sicherheit.  
Feststellbremse ist einfach zu bedienen.  
Gurt ist einfach zu schließen und zu öffnen.  
Einfacher Umbau zum Jogger oder zum Buggy.  
Günstiger Preis.  

8,5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

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Qeridoo Sportrex 1.

Ein sportlicher, extrem wenidgier Kinderanhänger. 

Das Foto zeigt den Qeridoo Sportrex 1 in zwei Ansichten.

Das Unternehmen Qeridoo wurde 2006 im rheinländischen Hennef gegründet und hat sich mit seinen rund 45 Mitarbeitern auf die Herstellung von Kinderfahrradanhängern spezialisiert. 

Das Sortiment ist mit aktuell 14 unterschiedlichen Modellen entsprechend umfangreich. Für unseren Fahrradanhänger Test haben wir den Qeridoo Sportrex 1 ausgewählt. Dieses Modell ist als Einsitzer konzipiert, alternativ ist für den Transport von zwei Kindern aber auch der Qeridoo Sportrex 2 erhältlich. Der große Vorteil des Einsitzers ist, dass er wesentlich schmaler und dadurch auch wendiger ist als ein Zweisitzer. 

Eins schon mal vorweg: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Kinderanhänger. Der Verkaufspreis beträgt etwa die Hälfte dessen, was Thule oder Hamax für ihre Spitzenmodelle verlangen. Gewichtstechnisch haben die Einsitzer gegenüber den Zweisitzern ohnehin große Vorteile. Dieser fällt aber in diesem Fall kleiner aus als bei anderen Modellen, denn der Sportrex 1 bringt doch immerhin 15 Kilogramm auf die Waage. Da gibt es wesentlich leichtere Einsitzer.

Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach. Vor allem weil die Laufradachse bereits vormontiert ist. Das ist eine wesentliche Erleichterung zu früheren Modellen von Qeridoo. Die Anleitung ist gut bebildert und dadurch nahezu selbsterklärend.

In puncto Qualität kann der Anhänger zwar bei den Materialien nicht mit den teuren Marken mithalten, dennoch sind sie absolut befriedigend. Fairerweise muss dabei allerdings erwähnt werden, dass der Hersteller seine Anhänger in China produzieren lässt. Das gibt ein paar kleine Abzüge wegen der Nachhaltigkeit. 

Bei der Sicherheit lässt sich der Qeridoo Sportrex 1 jedenfalls nichts vormachen. Er ist ausgestattet mit einem weich gepolstertes 5-Punkte-Gurtsystem, einem verstärkten Aluminium-Rahmen und hat sogar Kopfprotektoren. Die Parkbremse befindet sich am Handgriff und ist so besonders einfach zu finden. Der Bezug bietet einen UV-Schutz 80+. Der höchste Wert in unserem Fahrradanhänger Test. 

Pro Contra
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen Einsitzer recht schwer (15 kg).
Laufradachse ist bereits vormontiert.  
Gut bebilderte Anleitung.  
Kopfprotektoren sorgen für erhöhte Sicherheit.  
Einfache Parkbremse am Handgriff.  
Besonders hoher UV-Schutz.  

8,5 von 10 Punkte
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

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Weehoo iGO Two.

Der innovative Trend aus den USA.

Das Foto zeigt den Weehoo iGO Two in zwei Ansichten.

Kinderfahrradanhänger oder Kindersitze sind nicht die einzigen Möglichkeiten, um seine Kinder bei einer Fahrt mitzunehmen. Deshalb wollten wir in unserem Fahrradanhänger Test auch mögliche Variationen und Alternativen dazu aufzeigen.

Eine davon ist der iGO Two von Hersteller Weehoo. Das Unternehmen stellt innovative Anhänger für Kinder her, die vor allem in den USA und Australien weit verbreitet sind. 

Bei dieser Form des Kinderanhängers nehmen die beiden Kinder hintereinander Platz. Der große Vorteil dabei ist, dass diese Form des Anhängers wesentlich schmaler ist als herkömmliche Kinderanhänger. Weiteres Gepäck dafür kann zusätzlich auch noch in den Seitentaschen und den Fächern hinter den Sitzen verstaut werden. 

Für ganz kleine Kinder ist der Weehoo iGO Two jedoch nicht geeignet. Der Hersteller empfiehlt ein Mindestalter von zwei Jahren. Darüber hinaus besteht auf den Sitzen kein Schutz vor der Sonne. In der heißen Jahreszeit solltest du deshalb auf keinen Fall ausreichend Sonnencreme, Sonnenbrillen sowie Kopfbedeckung vergessen. 

Gewichtstechnisch spielt dieser Anhänger in der gleichen Liga wie andere Modelle für zwei Kinder. Bei der Abwaage in unserem Fahrradanhänger Test zeigt die Waage 19 Kilogramm an. Ein kleiner Nachteil ist, dass sich der Anhänger nicht so einfach zusammenklappen und platzsparend verstauen lässt.

Dafür bietet er jedoch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Im Vergleich zu den Spitzenmodellen der Qualitätshersteller kostet der Weehoo iGO Two nur rund die Hälfte.

Besonders vorteilhaft: Das Kind, das im vorderen Sitz Platz nimmt, kann selbst entscheiden, ob es sich nur transportieren lässt oder selbst ein wenig in die Pedale tritt. Das vertreibt die Langeweile und führt die Kleinen ans Radfahren heran. 

Für manche Eltern ist der Weehoo iGO Two also tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu einem klassischen Fahrradanhänger.

Pro Contra
Sehr innovativer Variante des traditionellen Fahrradanhängers. Nicht zusammenklappbar.
Wesentlich schmäler als „normale“ Anhänger. Nicht für ganz kleine Kinder (unter 2 Jahren) geeignet.
Zusätzliches Gepäck lässt sich verstauen. Kein UV-Schutz.
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Das Kind im vorderen Sitz kann selbst in die Pedale treten.  

8 von 10 Punkte
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

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WeeRide Tagalong.

Der praktische Nachläufer für größere Kinder.

Das Foto zeigt den WeeRide Tagalong in zwei Ansichten.

Beim WeeRide Tagalong handelt es sich um keinen klassischen Fahrradanhänger, sondern um einen sogenannten Fahrradnachläufer. Wir wollten ihn aufgrund der sehr innovativen Idee und des besonderen Erlebnisses jedoch trotzdem in unserem Test aufnehmen.

Der Tagalong besteht aus einem Sattel, einer Lenkstange und einem Rad und kann mittels Kupplung und Befestigungsbolzen mit Schnellspannhebel an der Sattelstange eines Erwachsenenrades befestigt werden. Ebenso schnell lässt er sich auch wieder lösen und platzsparend verstauen.

Ein großer Vorteil ist dabei auch das geringe Eigengewicht. Der WeeRide Tagalong wiegt gerade einmal 13 Kilogramm und aus unserer Sicht ließe sich das mit leichteren Materialien sogar noch weiter optimieren. 

Das Kind wird durch den Tagalong zum Co-Piloten. Für kleine Kinder ist der Nachläufer jedoch nicht geeignet. Das Einstiegsalter liegt bei rund vier Jahren. Auch Sicherheitstechnisch ist der Nachläufer nicht mit einem klassischen Fahrradanhänger zu vergleichen. Die Kinder sollten zumindest schon ein Gefühl für das Fahrradfahren mitbringen und bei der Fahrt auf alle Fälle einen Helm tragen. 

In einem Nachläufer gibt es auch keinen Stauraum zur Aufbewahrung von wichtigen Dingen. Zusätzlich entfällt zumeist auch noch die Montagemöglichkeit am eigenen Gepäckträger für Taschen und Rucksäcke, da hier die Stange des Nachläufers im Weg ist. 

Dafür kann mit dem WeeRide Tagalong im Vergleich zu einem echten Kinderanhänger ordentlich Geld gespart werden. Denn der Nachläufer ist sogar noch wesentlich günstiger als die Einstiegsmodelle bei den Anhängern. 

Der große Vorteil des Nachläufers ist seine Einfachheit und seine Kompaktheit. Wer mit dieser Alternative sein Glück findet, erspart sich einiges an Geld für einen sonst wesentlich teureren Kinderanhänger.

Pro Contra
Innovativ und einzigartiges Fahrerlebnis für Kinder. Kein Fahrradanhänger.
Einfache Montage. Nicht für Kleinkinder geeignet, Einstiegsalter liegt bei 4 Jahren.
Platzsparend zu verstauen. Kein Platz für Stauraum.
Niedriges Gewicht (13 kg).  
Niedriger Preis.  

7 von 10 Punkte
Gesamtbewertung: 7 von 10 Punkte.

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Unser Fazit

Aus unserer Sicht sind die meisten Modelle aus unserem Fahrradanhänger Test sehr gut dazu geeignet, die Kinder sicher und komfortabel mit dem Fahrrad zu transportieren. Im Detail fällt das Ranking folgendermaßen aus:

Den Weehoo iGO Two und den WeeRide Tagalong haben wir im Ranking nicht angeführt, weil es sich bei diesen Modellen, um keine „echten“ Fahrradanhänger handelt. Trotzdem waren wir von beiden Modellen sehr angetan und würden sie uneingeschränkt empfehlen.

Zum Ranking: 

Den Sieg in unserem Test sicherte sich der Burley Cub X. Vor allem die weiche Polsterung und der hohe Grad an Sicherheit haben uns bei diesem Modell begeistert. 

Doch auch der Thule Chariot Lite 2 und der Hamax Outback spielen in der Champions League der Fahrradanhänger. Beim Thule Chariot Lite 2 gefiel uns vor allem die Lüftung und die Einstellungen, die alle ohne Werkzeug vorgenommen werden konnten. Der Hamax Outback überzeugte uns hingegen mit seiner Geräumigkeit und dem höhenverstellbaren Schiebebügel. 

Oft waren es nur winzige Details, die bei der Punktevergabe ausschlaggebend waren. Deshalb können wir Interessenten auch guten Gewissens den Croozer Kid Vaaya 2, den Qeridoo Sportrex 1 sowie den XLC Mono ans Herz legen. 

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, findet mit dem Blue Bird Dual-Set einen Kinderanhänger, der zwar nicht ganz so komfortabel wie unsere Testsieger ist, beim Thema Sicherheit aber keine Abstriche macht. 

Lediglich der M-Wave Fahrradkinderanhänger und der ETC Doppio Double Child Trailer konnten uns im harten Wettbewerbsumfeld nicht gänzlich überzeugen.

Alternativen:

Wer keinen klassischen Kinderanhänger haben möchte, kann aber auch zum innovativen Weehoo iGO Two greifen, bei dem sich die beiden Sitze hintereinander befinden. Eine kostengünstige Alternative vor allem für größere Kinder könnte jedoch auch ein Nachläufer wie der WeeRide Tagalong sein.

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