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Trekking E-Bike Test: Die besten Modelle für Damen und Herren die du 2024 kaufen kannst.

Trekking E-Bike Test: Die besten Modelle für Damen und Herren die du 2024 kaufen kannst.
von Martin, Yannick, Clara
Aktualisiert am: 4.1.2024
Fotos: iStock, Juergen Polle / Pixabay, The Cycleverse
Trekking E-Bikes bieten eine sehr gute Kombination aus Leistung, Komfort und Robustheit und erhöhen deine Reichweite. Sie sind dafür konstruiert längere Strecken auf abwechslungreichen und anspruchsvollen Untergründen zu bewältigen. In unserem ausführlichen Testbericht stellen wir dir die besten Trekking E-Bikes für Damen und Herren vor und zeigen die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle.

Bei dem Begriff Trekking handelt es sich laut Wikipedia um mehrtägige Wanderungen mit Zelt, unter Verzicht auf feste Unterkünfte und häufig in Regionen mit marginaler Infrastruktur.

Wir würden den Begriff noch etwas weiterfassen und verstehen darunter alle Ausflüge, die länger als einen Tag dauern. Egal, wo du dabei schläfst und ob du die Reise zu Fuß antrittst, dir Schneeschuhe auf die Füße schnallst oder dich auf ein E-Bike setzt.

Tatsächlich werden die Trekking Bikes jedoch nicht für anspruchsvolle Pfade über Stock und Stein eingesetzt, sondern primär, um lange Strecken komfortabel zu fahren.

Trekkingräder eignen sich also hervorragend für den Radtourismus und andere längere Abenteuer auf Landstraßen und Feldwegen. Für genau diesen Zweck haben einige Hersteller angefangen, Trekking E-Bikes auf den Markt zu bringen. Damit kannst du wochenlang quer über den Kontinent fahren, bergauf genauso wie bergab.

In unserem Trekking E-Bike Test haben wir die beliebtesten Modelle auf Herz und Nieren getestet und überpfüft, ob sie tatsächlich für die langen Ausflüge geeignet sind.

Pro-Tipp: Du hast dein Traum Trekking E-Bike auf The Cycleverse gefunden aber es ist dir zu teuer? Aktiviere den Preisalarm direkt auf der entsprechenden Produktseite und wir informieren dich sofort wenn der Preis in einem Online Shop sinkt.

Schnellübersicht: Die besten Trekking E-Bikes aus dem Test.

Der Herren Testsieger. Der Damen Testsieger. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die besten Komponenten. Für lange Etappen und Bergfahrten.
Das Foto zeigt ein Riese & Müller Charger3 GT Vario. Das Foto zeigt ein KTM Macina Aera 671 LFC. Das Foto zeigt ein Carver Route E.530. Das Foto zeigt ein Winora Yucatan X12. Das Foto zeigt ein Specialized Turbo Tero 4.0.

Riese & Müller Charger3 GT Vario

KTM Macina Aera 671 LFC

Carver Route E.530

Winora Yucatan X12

Specialized Turbo Tero 4.0

Enorme Reichweite, viel Power, top Komponenten und eine herausragende Performance. Quasi Makkelos – Alles, was ein Trekking E-Bike braucht! Herrenmodell mit voller Ausstattung, hochwertigen Komponenten zum sehr guten Preis. Extrem gut ausgestattetes Damenmodell mit starkem Motor und Akku, und sehr guter Federung.  Unisex Modell mit sehr hochwertigen Komponenten, viel Power und 110 mm Federweg.
UVP: 6.169,00 € UVP: 4.199,00 € UVP: 3.699,00 € UVP: 4.199,00 € UVP: 5.100,00 €
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Was ist ein Trekking E-Bike?

Das Foto zeigt ein Trekking E-Bike auf einer Wiese.

Bei einem Trekking E-Bike handelt es sich um ein motorisiertes Fahrrad, das durch seine Konstruktion und die verbauten Komponenten besonders gut dazu geeignet ist, lange Touren auf und abseits von befestigten Straßen zu unternehmen.

Eine mehrtägige Tour in der Gruppe bringt schon mit einem „normalen“ Fahrrad großen Spaß. Oftmals sind aber die Leistungsunterschiede der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr groß. Mit dem Trekking E-Bike lässt sich das wunderbar ausgleichen. Wer möchte, nimmt einfach mehr von der elektronischen Unterstützung in Anspruch und kann so auch mit den trainierten Radfahrern der Gruppe mithalten.

Durch den verminderten Kraftaufwand sind auch wesentlich längere Touren möglich als mit dem normalen Fahrrad. Da bleibt nach einer langen Etappe auch noch genügend Motivation für einen kleinen Ausflug in die Innenstadt oder eine beliebte Sehenswürdigkeit in der Nähe des Tagesziels.

Was zeichnet ein Trekking-E-Bike aus?

Das Foto zeigt den Bosch Performance Line CX Motor eine Trekking-E-Bikes in der Nahaufnahme.
Moderne Motoren wie der Bosch Performance Line CX ermöglichen eine komfortable und sportlichere Fahrweise.

Die Trekking E-Bikes sind zumeist mit einem leistungsstarken Motor und einem großen Akku ausgestattet, damit auch längere Etappen ohne große Anstrengungen unternommen werden können.

Eine entscheidende Haltung spielt dabei auch die Sitzposition, die gerade bei den Trekking E-Bikes besonders komfortabel ausfallen sollte. Die Fahrt sollte in einer möglichst aufrechten Sitzposition erfolgen, die die Muskulatur am besten entlastet, um Rückenschmerzen während der Tour zu vermeiden.

Wichtig sind dabei jedoch nicht nur die einzelnen Komponenten, die zum Einsatz kommen, sondern vor allem, ob und wie diese harmonieren. Ein gutes Trekking E-Bike bietet eine optimale Zusammenarbeit von Motor und Akku und verfügt über eine komfortable Rahmenkonstruktion. 

Das E-Bike ist darauf ausgelegt, mehrtägige Ausflüge auf verschiedenen Untergründen von der geteerten Straße über die Schotterpiste bis zu Waldwegen gut zu überstehen. Das heißt, bei dem Rahmen spielen vor allem die Faktoren Zuverlässigkeit und Robustheit eine wichtige Rolle. Das Material der Wahl ist dabei in den meisten Fällen Aluminium. Denn das sorgt für die nötige Steifigkeit und hält das Gesamtgewicht des E-Bikes dennoch gering. 

Wer mit dem E-Bike mehrere Tage unterwegs ist, der ist in den meisten Fällen auf die Mitnahme von Gepäck angewiesen. Deshalb ist bei einem Trekking E-Bike auch wichtig, wie tragfähig der Rahmen dafür ist und wie einfach und sicher die Gepäcksysteme angebracht werden können.

Motor: Starkes Drehmoment und gleichmäßige Unterstützung.

Die wichtigsten Kriterien für den Motor sind vor allem ein starkes Drehmoment für die Anstiege während des Ausflugs sowie eine möglichst gleichmäßige Unterstützung für lange Etappen auf asphaltierten Wegen und Straßen. Neben Bosch kommen bei den Trekking E-Bikes oftmals auch Motoren von Shimano, Brose und Yamaha zum Einsatz. 

Akku: Lithium-Ionen-Akkus sind auf dem Vormarsch.

Wer mit dem E-Bike auf Tour geht, benötigt dafür viel Energie. Auf den längeren Etappen ist es wichtig, dass der Akku auch bei stärkerer Unterstützung des Motors nicht frühzeitig den Geist aufgibt. Unter 600 Wattstunden wird es da schon etwas kritisch. 

Die neueren Lithium-Ionen-Akkus sind nicht nur ein wenig umweltfreundlicher, sie haben auch eine wesentlich höhere Energiedichte. Das heißt, sie bringen bei einem geringeren Gewicht deutlich mehr Leistung als herkömmliche Akkus. Zudem haben sie eine wesentlich längere Lebensdauer.

Mit Hilfe von Dualsystemen kann bei längeren Etappen auf die Energie von zwei Akkus zurückgegriffen werden. Dadurch werden Kapazitäten von 1.000 Wattstunden und mehr möglich. 

Wichtig: Die Herstellerangaben bezüglich Reichweite solltest du immer mit Vorsicht genießen. Oftmals handelt es sich dabei um die Leistung bei den bestmöglichen Umständen. In der Praxis ist die tatsächliche Reichweite von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dazu gehört nicht nur die Beschaffenheit der Strecke, sondern vor allem auch das eigene Fahrverhalten.

Nutze unseren Reichweitenrechner, um herauszufinden, wie weit du mit dem E-Bike wirklich kommst.

Mit dem Trekking E-Bike in den Urlaub.

Das Foto zeigt eine Frau mit ihrem Trekking E-Bike am Gardasee in Italien.

Trekking-Urlaube mit dem E-Bike werden immer beliebter. Kein Wunder, denn sie sind eine einzigartige Möglichkeit, die Umgebung bei angenehmer Geschwindigkeit zu beobachten, ohne sich dabei vollständig verausgaben zu müssen. 

In Europa gibt es mittlerweile zahlreiche interessante Touren, die sich perfekt für eine Trekking-Reise mit dem E-Bike eignen. Sehr beliebt ist beispielsweise eine Rundreise durch Schweden mit Start und Ziel in Stockholm. Auch die drei Länder des Baltikums lassen sich wunderbar per E-Bike entdecken. In Italien gibt es zahlreiche Radwege durch herrliche Landschaften. Besonders beliebt ist hier die Tour von Florenz nach Rom. 

Mit den leistungsstarken Akkus ist mittlerweile auch eine Alpenüberquerung mit Tagesetappen von über 70 Kilometern und mehr als 1.000 Höhenmetern gut zu realisieren und bietet einzigartige Ausblicke. 

Besonders komfortabel und eher für Genießer geeignet ist der Donauradweg. Die Strecke von Passau nach Wien kann beispielsweise mit einem Trekking E-Bike bequem in vier bis fünf Tagen bewältigt werden und es bleibt dabei immer noch genügend Zeit für Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und das eine oder andere kulinarische Highlight auf dem Weg. 

Die Bewertungsfaktoren.

Bei unserem Trekking E-Bike Test betrachten wir das jeweilige Modell immer im Ganzen, wir haben uns dabei aber vor allem auf die folgenden Faktoren konzentriert. 

  • Komfort
  • Motor
  • Akku
  • Technische Ausstattung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Der große Trekking E-Bike Test.

Damen haben andere Anforderungen an ein Trekking E-Bike als Herren. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den Trekking E-Bike Test nach Geschlechtern aufzuteilen. 

Für unseren Trekking E-Bike Test haben wir die folgenden Modelle gewählt: 

Trekking E-Bikes für Herren:

Trekking E-Bikes für Damen:

Riese & Müller Charger3 GT Vario.

Der Testsieger bei den Herren.

Das Foto zeigt ein Riese & Müller Charger3 GT Vario.

Riese & Müller Charger3 GT Vario auf einen Blick:
Pro Con
Stabil und sicher. Hohes Gewicht (27,5 kg).
Hohe Reichweite, perfekt für lange Touren. Hoher Preis.
Sehr gutes Design.  
Hochwertige Verarbeitung.  
Die Produktdetails.
UVP: ab 6.169,00 Euro
Gewicht: 27,5 kg
Motor: Bosch Performance Line CX (Gen4), Mittelmotor
Akku:  2x Bosch Power Tube
Batteriekapazität: 1.250 Wh (2x 625 Wh)
Maximales Drehmoment: 85 Nm
Schaltwerk: Enviolo 380 Nabenschaltung
Reifen: Schwalbe Johnny Watts, Schwalbe Super Moto-X
Rahmen: Aluminium
Gabel: Marzocchi Bomber Z2, Air, tapered, 100mm

9 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Das 1993 in Deutschland als Garagenfirma gegründete Unternehmen Riese & Müller ist heutzutage spezialisiert auf E-Bikes, Cargo-Bikes und Falträder. Die Modelle gelten in Bezug auf Fahrstabilität und Komfort allgemein als sehr hochwertig und bestechen vor allem mit einem aufregenden Design.

Das zeigt sich auch gleich beim Charger3 GT Vario, das im auffälligen hellblau gestaltet wurde. Das Vario im Titel steht dabei für die stufenlose enviolo 380 Nabenschaltung mit Riemenantrieb. In unserem Test liegt das Charger3 GT Vario unglaublich gut auf der Straße und es wackelt und klappert auch nirgendwo. Sogar über das Kopfsteinpflaster bügelt das E-Bike locker rüber.

Einzig beim Gewicht zeigt es ein wenig Schwäche. Der Rahmen bietet zwar viel Komfort, sorgt aber für ein Gesamtgewicht des E-Bikes von über 27,5 Kilogramm.

Bei der Technik wurde jedenfalls nicht gespart. Als Motor kommt ein Bosch Performance Line CX 4.0 mit 85 Nm zum Einsatz, der uns auch locker über starke Anstiege bringt. Der Bosch PowerTube Akku bietet schon in der Grundausstattung sehr gute 625 Wattstunden. In der Ausführung GT Vario sind zwei 625 Wh Akkus verbaut. Einer sitzt im Oberrohr und einer im Unterrohr. Das ist auch der Grund, warum es das E-Bike nur als Herrenversion mit Diamantrahmen gibt.

Eine stufenlose Enviolo 380 Nabenschaltung mit Riemenantrieb sowie eine hydraulische Magura MT4/MT5 Scheibenbremse runden das Gesamtpaket ab. Die Schaltung zeichnet sich vor allem durch ihre einfache und sehr komfortable Bedienung aus. Eine Nabenschaltung ist immer ein geschlossenes System, somit ist die Schaltung vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Das macht sie besonders wartungsarm.

Zu den Besonderheiten des E-Bikes zählen vor allem die enorme Reichweite und seine Stabilität. Das E-Bike ist extrem robust, massiv, fast schon brachial und fährt sich verlässlich wie ein Panzer. Dabei gibt es extrem viel Sicherheit bei langen Touren. Das Charger3 GT Vario muss man sich jedoch leisten wollen. Es gehört zu den teuersten Trekking E-Bikes auf dem Markt. 

Alle Riese & Müller Charger3 GT Vario Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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GIANT Explore E+ 3 GTS.

Solides Trekkking E-Bike für den Alltag.

Das Foto zeigt ein GIANT Explore E+ 3 GTS.

GIANT Explore E+ 3 GTS auf einen Blick:
Pro Con
4A Ladegerät. Akkukapazität (500 Nm).
Tolles Display. Mittelklassige Komponenten.
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Gutes Gesamtpaket.  
Die Produktdetails.
UVP: 2.899,00 Euro
Gewicht: 24 kg
Motor: Yamaha SyncDrive Sport
Akku:  EnergyPak Side-Release
Batteriekapazität: 500 Wh
Maximales Drehmoment: 70 Nm
Schaltwerk: Shimano Alivio M3100, 9-fach
Reifen: GIANT Crosscut Gravel 2, 700x45c, Tubeless ready
Rahmen: AluxX
Gabel: SR Suntour NEX E25 Coil DS, 63mm Federweg

7 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 7 von 10 Punkte.

Das Explore E+ 3 GTS macht einen guten ersten Eindruck auf uns. Mal sehen, ob sich der auch bei näherem Hinsehen bestätigt. Als Akku kommt ein EnergyPak Side-Release zum Einsatz, der 500 Wattstunden bietet. Positiv aufgefallen ist uns dabei das Ladegerät. Zumeist liegen den E-Bikes nur 2-Ampere-Modelle bei, mit den 4 Ampere von diesem E-Bike ist der Akku in etwa vier Stunden wieder vollständig beladen. 

Die technische Ausstattung ist eher Mittelklasse. Zum Einsatz kommt hier eine Shimano Alivio M3100 Schaltung mit neun Gängen und eine Scheibenbremse von Tektro. Für „normale“ Reisen ohne große Bergetappen ist das grundsätzlich ausreichend. 

Positiv zu erwähnen ist auf alle Fälle das hervorragende Display mit guter Sichtbarkeit und zahlreichen Funktionen. 

Ein kleiner Schwachpunkt beim Explore E+ 3 GTS ist jedoch die Akkukapazität von 500 Wh. Wer längere Touren wie Tagestrips unternehmen möchte, dem fehlt auf der letzten Etappe vielleicht die Unterstützung.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis des E-Bikes ist dennoch sehr gut.

Alle GIANT Explore E+ 3 GTS Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Specialized Turbo Vado 4.0.

Der leiseste Motor im Test.

Das Foto zeigt ein Specialized Turbo Vado 4.0.

Specialized Turbo Vado 4.0 auf einen Blick:
Pro Con
Komfortabler Rahmen. Eher unsensible Federgabel (mir nur 30 mm Federweg).
Agile 27,5-Zoll-Laufräder.  
Leiser Motor.  
Sehr leistungsstarker Akku (700 Nm).  
Die Produktdetails.
UVP: 4.100,00 Euro
Gewicht: 27 kg
Motor: Specialized 2.0 Motor
Akku:  Specialized U2-710
Batteriekapazität: 710 Wh
Maximales Drehmoment: 70 Nm
Schaltwerk: SRAM NX, 11 Gänge
Reifen: Pathfinder Sport Reflect, 650Bx2.3
Rahmen: E5 Aluminium
Gabel: All-New Lefty Oliver, 30mm travel

8,5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Mal sehen, wie sich die Kalifornier Kollegen bei Specialized in unserem Trekking E-Bike Test schlagen. Das Design ist aus unserer Sicht jedenfalls sehr gelungen, aber bleiben wir doch ein wenig objektiv. 

Im Vergleich zum 2021er-Modell fällt der Rahmen nun deutlich komfortabler aus. Die agilen 27,5-Zoll-Laufräder sorgen für ein natürliches Fahrgefühl auf allen Untergründen. Was uns bei der Fahrt sofort auffällt, ist der kaum hörbare Motor. Das Specialized Turbo Full Power System 2.0 bietet dennoch ausreichende 70 Nm. 

Dazu kommt ein sehr leistungsstarker Akku mit einer Kapazität von 710 Wattstunden, mit dem sich auch längere Etappen problemlos bewältigen lassen. Wie es sich für die Amis gehört, kommt zum Schalten eine SRAM NX mit 11 Gängen zum Einsatz. Gebremst wird ebenfalls mit hydraulischen Scheibenbremsen von SRAM. 

Ein kleines Manko beim Specialized Turbo Vado 4.0 ist die Federgabel. Sie reagiert nicht sehr sensibel und die Dämpfung ist kaum einstellbar. 

Beim Gewicht liegt das E-Bike mit knapp 27 Kilogramm im Mittelfeld. 

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für die Ausstattung in Ordnung, das Turbo Vado gehört aber zu den teureren E-Bikes in unserem Test. 

Alle Specialized Turbo Vado 4.0 Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Cannondale Tesoro Neo X2.

Bestes E-Bike für Backroad-Trekking.

Das Foto zeigt ein Cannondale Tesoro Neo X2.

Cannondale Tesoro Neo X2 auf einen Blick:
Pro Con
MTB-Hardtail Geometrie optimal für Offroad. Kein Kettenschutz.
Hochwertige Komponenten.  
Sehr gute Verarbeitungsqualität.  
Breites Einsatzspektrum.  
Sehr starker Motor (85 Nm).  
Die Produktdetails.
UVP: 4.399,00 Euro
Gewicht: 27 kg
Motor: Bosch Performance Line CX, Mittelmotor
Akku:  Bosch PowerTube 625Wh
Batteriekapazität: 625 Wh
Maximales Drehmoment: 85 Nm
Schaltwerk: Shimano Deore M5100 Kettenschaltung, 11 Gänge
Reifen: Hinten: Maxxis Assegai 27,5', vorne: Schwalbe G-One Allround Performance 29', Tubeless-Ready
Rahmen: SmartForm C1 Alloy (Legierung)
Gabel: SR Suntour XCM 34 Boost

9 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Der amerikanische Hersteller Cannondale ist ja vor allem für seine guten Bikes im Cross-Country Mountainbike Segment bekannt. In unserem E-Bike Trekking Test wollen wir herausfinden, ob er auch diese Disziplin beherrscht. 

Das Tesoro Neo X2 kommt mit Gravel-Bereifung und ist somit für ausgedehnte Ausflüge auf allen Untergründen gut geeignet. Der Rahmen wirkt robust und umschließt den Motor und den Akku optisch nahtlos. 

Im Praxistest zeigt sich der Cannondale-Flitzer agil und komfortabel zugleich. Es lässt sich sicher durch Kurven manövrieren und hat auch am Asphalt eine gute Laufleistung. Bei steileren Anstiegen kommt die 11-fach Deore-Schaltung von Shimano zu Hilfe. Die Scheibenbremsen arbeiten bei den Abfahrten präzise und druckvoll. 

Die gefederte Sattelstütze erweist sich vor allem bei langen Touren als echter Segen für leidgeplagte Rücken. 

Mit knapp unter 27 Kilogramm liegt das Tesoro Neo X2 beim Gewicht im Mittelfeld. Dafür bietet der Bosch Performance Line CX 4.0 seine gewohnte Spitzenklasse mit 85 Nm. Und auch der Akku ist mit 625 Wattstunden grundsätzlich ausreichend für Tagesetappen. 

Preislich liegt das Tesoro im Spitzenfeld. Dank der hochwertigen Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch ok. 

Gibt es auch was zu meckern? Ja klar, wer möchte, kann sich beispielsweise über den fehlenden Kettenschutz beschweren.

Alle Cannondale Tesoro Neo X2 Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Carver Route E.530.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Foto zeigt ein Carver Route E.530.

Carver Route E.530 auf einen Blick:
Pro Con
Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für dein Preis: Keine Kritikpunkte. Allerdings kommt die Leistung nicht ganz an die der ganz hochpreisigen E-Bikes heran.
Sehr guter Motor (Bosch Performance Line CX-Motors, neuste Generation).  
140 kg zulässiges Gesamtgewicht.  
Perfekte Kombination aus sportlicher und komfortabler Geometrie.  
Sehr hochwertige Komponenten.  
Die Produktdetails.
UVP: 6.099,00 Euro
Gewicht: 27 kg
Motor: Bosch Mittelmotor Performance Line CX Gen4
Akku:  Bosch Power Tube
Batteriekapazität: 625 Wh
Maximales Drehmoment: 85 Nm
Schaltwerk: Shimano Deore CN-M6100, 12 Gänge
Reifen: Schwalbe Energizer Plus, 28 Zoll
Rahmen: Aluminium
Gabel: Suntour SF-21 NCX32-E-Air LO DS 29″ CTS, 63mm Federweg

9 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Carver ist die Hausmarke von FahrradXXL, die vor allem für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. In der Regel werden hochwertige Komponenten verbaut und die Preise sind trotzdem recht günstig.

In unserem Test haben wir das Carver Route E.530 genauer unter die Lupe genommen.

Bei dem Route E.530 handelt es sich um ein verlässliches Trekking E-Bike, dass sich sowohl für die Stadt als auch für längere Strecken eignet. Carver hat versucht, eine sportliche Rahmengeometrie mit hohem Komfort zu verbinden, damit längere Touren problemlos machbar sind. Unsere Einschätzung: Das ist sehr gut gelungen!

Sattel und Geometrie sind so aufeinander abgestimmte, dass der Rücken beim Fahren gerade bleibt, es untenherum nirgendo zwickt und trotzdem eine sportliche Haltung eingenommen werden kann.

Das Carver Route E.530 punktet mit einer StVZO-konformen Vollausstattung und bietet darüber hinaus auch sehr nützliche Features. Neben Klingel, Reflektoren und 180 Lumen Frontscheinwerfer bietet das E-Bike gut konzipierte Schutzbleche, einen Fahrradständer, Kettenschutz und einen praktischen Gepäckträger.

Was uns gefällt: Es kommen durchweg nur erstklassige Komponenten zum Einsatz. So gehört der Motor zu den leistungsstärksten auf dem Markt, die Kettenschaltung und hydraulischen Scheibenbremsen sind ebenfalls Premium-Komponenten, die sich sonst nur an sehr teuren E-Bikes finden lassen.

Eine Besonderheit: Das Carver Route E.530 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 140 kg. Somit kannst du auch voll bepackt problemlos lange Radreisen unternehmen.

Für diesen Preis gibt es tatsächlich gar nichts an dem E-Bike auszusetzen. Der einzige Punkt, den man an dieser Stelle erwähnen könnte ist, dass das Route E.530 nicht ganz an die Reichweite der ganz hochpreisigen Modelle herankommt.

Das Carver Route E.530 auf the Cycleverse ansehen:

Preise vergleichen

Fazit: Unser Ergebnis im Herren Trekking E-Bike Test.

Nach Punkten bewertet ergibt sich in unserem E-BikeTrekking Test bei den Herrenmodellen die folgende Reihung:

Das Charger 3 GT von Riese & Müller konnte uns einfach in allen Belangen überzeugen. Die Bestnote hätten wir vergeben, wenn das E-Bike noch etwas leichter gewesen wäre. 

Beim Cannondale Tesoro Neo X2 haben uns vor allem der robuste Rahmen und die Gravel-Reifen beeindruckt. Hier sind sowohl die Komponenten als auch und die Performance oberste spitze. Du suchst ein E-Bike mit ähnlichen Komponenten, doch möchtest nicht ganz so viel ausgeben? Das Carver Route E.530 hat ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Während die eben genannten Trekking E-Bikes vor allem für längere Radtouren auf dem Asphalt geeignet sind, ist das Specialized Turbo Vado 4.0 hingegen die richtige Wahl für alle Naturliebhaber, die keine lästigen Motorengeräusche wollen.

Beim Explore E+ 3 GTS haben die Akkukapazität und die eher mittelklassigen Komponenten zu Abzügen geführt. Allerdings ist das E-Bike ein Leichtgewicht zu einem günstigen Preis. 

Widmen wir uns nun unseren Damen-Modellen im Trekking E-Bike Test. 

Winora Yucatan X12.

Die besten Komponenten.

Das Foto zeigt ein Winora Yucatan X12.

Winora Yucatan X12 auf einen Blick:
Pro Con
Hoher Fahrkomfort dank gefederter Sattelstütze. Rahmen im Mittelbau etwas instabil.
Gute Motor-Akku-Kombi.  
Hochwertige Shimano-Schaltung mit 12 Gängen.  
Beeindruckender Federweg (100 mm)!  
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Sehr starker Motor (85 Nm).  
Die Produktdetails.
UVP: 4.199,00 Euro
Gewicht: 27 kg
Motor: Yamaha, PW-X3
Akku:  InTube
Batteriekapazität: 720 Wh
Maximales Drehmoment: 85 Nm
Schaltwerk: Shimano, Deore M6100, 12 Gänge
Reifen: Schwalbe, Johnny Watts, 60-584, 27,5 Zoll
Rahmen: Aluminium
Gabel: RockShox, Recon RL, Remote Lockout, 100mm Federweg

9,5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Der deutsche Fahrrad-Hersteller Winora-Staiger mit Hauptsitz in Schweinfurt existiert bereits seit mehr als 100 Jahren. Mit dem Yucatan X12 hat das Unternehmen auch einen Tiefeneinsteiger für den Trekking-Einsatz konstruiert.

Die Ausstattung kann sich dabei mehr als sehen lassen. Für den Antrieb kommt ein Mittelmotor aus dem Hause Yamaha mit 85 Nm und insgesamt vier Unterstützungsmodi zum Einsatz. Für die erforderliche Ausdauer sorgt ebenfalls Yamaha mit einem Akku mit 720 Wattstunden. Die Shimano Deore bietet insgesamt 12 Gänge. 

Auf der Strecke zeigt sich das Yucatan 12 als E-Bike mit ausgezeichnetem Fahrcharakter und bietet dank der gefederten und absenkbaren Sattelstütze auch hohen Fahrkomfort. Der Motor bietet vom Stand weg ordentliche Unterstützung und auch bei Anstiegen einen ordentlichen Boost.

Der Schwachpunkt bei diesem E-Bike ist der im Mittelbau etwas instabile Rahmen. Bei unserem Test hatten wir das Gefühl, dass dieses Rad im Rahmen nicht so robust ist wie andere im Test. Allerdings ist dafür der Federweg mit 100 mm ein sehr erstaunliches Feature, das auch bei sehr unebenem Untergrund ein sehr geschmeidiges Fahrgefühl ermöglicht.

Preislich liegt das E-Bike im oberen Mittelfeld. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinden wir aufgrund der verbauten Komponenten und der Gesamtperformance als sehr gut.

Unser Tipp: Wer ein beschränktes Budget hat, kann sich auch das Vorgängermodell Yucatan 12 ansehen. Hier sind ähnliche Kompontenten verbaut mit dem einzigen Unterschied, dass Motorleistung und Akkukapazität etwas geringer sind.

Alle Winora Yucatan X12 Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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KTM Macina Aera 671 LFC.

Der Testsieger bei den Damen. 

Das Foto zeigt ein KTM Macina Aera 671 LFC.

KTM Macina Aera 671 LFC auf einen Blick:
Pro Con
Leistungsstarker Motor (85 Nm). Wir konnten keine wesentlichen Schwachpunkte feststellen.
4A Ladegerät sorgt für rasche Wiederbeladung des Akkus.  
Agiles Fahrverhalten.  
Starke Lichtanlage mit 150 Lux.  
Die Produktdetails.
UVP: 4.199,00 Euro
Gewicht: 27,5 kg
Motor: Bosch PERFORMANCE CX Gen.4
Akku:  Bosch Power Tube
Batteriekapazität: 6.250 Wh
Maximales Drehmoment: 85 Nm
Schaltwerk: Shimano Deore M5130-10 LG shadow+, 10 Gänge
Reifen: Schwalbe Johnny Watts Perf. Folding 65-584 DD
Rahmen: Aluminium
Gabel: Suntour XCR 34 Air 27,5", 80 mm Federweg

10 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

Das Macina Aera 671 LFC kommt vom österreichischen Hersteller KTM wird von vielen Fahrradhändlern hochgelobt und auch die Stiftung Warentest zeigt sich von dem Trekking E-Bike begeistert. Schön und gut, aber wir wollen dennoch wissen, ob diese Lorbeeren gerechtfertigt sind. 

Der Motor lässt unser Herz jedenfalls schon höherschlagen. Denn der Bosch Performance Line CX Gen4 mit seinen 85 Nm ist einfach das Nonplusultra für Trekking E-Bikes. Seinen Saft holt er sich vom Bosch PowerTUBE mit 625 Wattstunden. Dieser Wert ist aktuell branchenüblich. Kleines Detail: Das leistungsstarke 4 Ampere-Ladegerät, das den leeren Akku in etwa vier Stunden wieder vollständig auflädt. 

Auffällig ist der PTS-Aufstieg, der etwas höher als der klassische Tiefeneinstieg ausfällt. Auf- und Absteigen gestaltet sich damit aber ebenso einfach. 

Beim Praxistest verhält sich das Macina Aera 671 LFC dank des leistungsstarken Motors und der Shimano Deore mit zehn Gängen äußerst agil. Die Tektro HD-M535 Scheibenbremse sorgt gleichzeitig dafür, dass das Sicherheitsgefühl auch bei rasanten Abfahrten nicht verlorengeht.

Was uns besonders gefällt: Dieses Trekking E-Bike bietet alles, was man sich wünschen kann. Neben hochklassigen Komponenten ist das E-Bike auch mit einer 150 Lux Lichtanlage, Gepäckträger, Ständer und Schutzblechen ausgestattet.

Und wie sieht es mit den Schwächen aus? Abgesehen vom erhöhten Gewicht von 27,5 Kilogramm und dem hohen Preis haben wir hier eigentlich nichts auszusetzen. Vor allem, weil der Preis bei der Ausstattung mehr als gerechtfertigt ist und das Gewicht aufgrund der zusätzlichen Beladung bei Trekking E-Bikes ohnehin oftmals nebensächlich ist.

Unser Tipp: Für ein paar Euro weniger gibt es das Modell als abgespeckte Variante ohne Gepäckträger, Ständer und Schutzbleche (Aera 671). Je nach Verfügbarkeit und Budget, kann auch dieses Modell eine gute Alternative sein. 

Alle KTM Macina Aera 671 Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Liv Amiti-E+.

Gutes Trekking E-Bike jedoch ohne Wow-Effekt.

Das Foto zeigt ein Liv Amiti-E+.

Liv Amiti-E+ auf einen Blick:
Pro Con
Gute Fahreigenschaften – auch auf Schotterwegen und Bergabfahren. Kein Wow-Effekt.
Sehr geringes Gewicht (23,8 kg). Etwas geringe Akkukapazität (500 Wh).
Tagfahrlicht.  
Recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Von Frauen für Frauen: Speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmt.  
Die Produktdetails.
UVP: 2.899,00 Euro
Gewicht: 23,8 kg
Motor: Yamaha SyncDrive Sport
Akku:  EnergyPak Side-Release
Batteriekapazität: 500 Wh
Maximales Drehmoment: 70 Nm
Schaltwerk: Shimano Alivio M3100, 9 Gänge
Reifen: GIANT Crosscut Gravel 2, Tubeless-Ready
Rahmen: AluxX
Gabel: SR Suntour NEX E25 Coil DS, 63mm Federweg

8 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Von Frauen für Frauen: Liv ist eine Tochtermarke des taiwanesischen Herstellers Giant und produziert ausschließlich Räder für Frauen. Das Besondere: Jede Komponente und Fahrradgeometrie ist speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten. Somit nimmt dieses Fahrrad in unserem Test einen besonderen Stellenwert ein.

Die Marke Liv ist vor allem für ihre sportlichen Mountainbikes und Rennräder bekannt. Mal sehen, wie sich das Trekking E-Bike Amiti E+ in unserem Test schlägt.

Wir haben uns gedacht: Nicht viel überlegen, sondern einfach einmal aufsteigen und fahren. Dabei weiß es uns durchaus zu beeindrucken. Auf asphaltierten Straßen fährt es zügig an, die Shimano-Scheibenbremsen erweisen sich auch bei der Abfahrt vom Berg auch bei etwas steileren Stücken als sicher. Und Dank der kleinen Federgabel ist auch die Fahrt auf Schotterwegen kein Problem. Geschalten wird mit der 9-Gang Shimano Alivio.

Als Motor kommt der Giant SyncDrive Sport mit 70 Nm zum Einsatz. Der Akku bietet eine Leistung von 500 Wattstunden. 

Das Gewicht des Amiti E+ liegt unter 24 Kilogramm. Für ein Trekking E-Bike ein erstaunlich guter Wert. Da haben die Taiwanesen ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. 

Nettes Extra: Ein Tagfahrlicht, das mit einem Sensor reagiert und sich automatisch bei schlechten Lichtverhältnissen aktiviert. 

Insgesamt handelt es sich beim Amiti um ein Trekking E-Bike ohne große Schwachstellen, allerdings auch ohne das gewisse Etwas oder einen Wow-Effekt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei dieser Ausstattung definitiv in Ordnung. 

Alle Liv Amiti-E+ Angebote auf the Cycleverse vergleichen:

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Haibike Trekking 6 Low.

Der Asphaltflitzer mit wenig Rollwiderstand.

Das Foto zeigt ein Haibike Trekking 6 Low.

Haibike Trekking 6 Low auf einen Blick:
Pro Con
Schaltung geräuscharm und zuverlässig. Performance im Gelände.
Gute Bremskraft. Hohes Gewicht (28 kg).
Geringer Wollwiderstand auf Asphalt.  
Gut lesbares Display.  
Die Produktdetails.
UVP: 3.299,00 Euro
Gewicht: 28 kg
Motor: Yamaha, PW-ST System
Akku:  InTube
Batteriekapazität: 630 Wh
Maximales Drehmoment: 70 Nm
Schaltwerk: Shimano, Deore M4120
Reifen: Schwalbe, Al Grounder Performance, 60-584, 27,5''
Rahmen: Haibike, Aluminium 6061
Gabel: SR Suntour, NEX E25-HLO , Lockout, Stahlfeder, 63 mm Federweg

8 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Bei Haibike handelt es sich um eine Marke der Winora-Gruppe aus Schweinfurt. Das Haibike Trekking 6 ist auch in der Variante „Low“ mit einem Tiefeneinstieg erhältlich, der den Auf- und Abstieg für Damen und etwas in der Bewegung eingeschränkte Personen sehr einfach macht. 

Bei der elektronischen Unterstützung setzt der Hersteller voll auf Yamaha. Zum Einsatz kommt der PW-ST-Motor mit 70 Nm und ein Akku mit 630 Wattstunden. Der Motor schupft die Zusatzbeladung locker auch auf längeren Anstiegen und lässt sich durch ein erhöhtes Gesamtgewicht nicht aus dem Konzept bringen. 

Die Schaltung mit der Shimano Deore erfolgt gewohnt geräuscharm und zuverlässig. Bei der Bremse haben sich die Hersteller für die Tektro T275 entschieden. Wir waren skeptisch, weil es sich dabei um eine Bremse im Einstiegssegment handelt, aber beim Praxistest ist die Bremskraft sehr gut und lässt sich auch mit nur zwei Fingern am Bremshebel sehr gut dosieren. 

Darüber hinaus hat das Trekking 6 Low einen sehr geringen Rollwiderstand und ist deshalb vor allem für längere Straßenetappen sehr gut geeignet. Im Gelände konnte es uns jedoch nicht vollständig überzeugen. Da bieten andere Trekking E-Bikes eine wesentlich agilere Performance. 

Preislich liegt das Trekking 6 Low im Mittelfeld und bietet dabei ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. 

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Specialized Turbo Tero 4.0.

Für lange Straßenetappen und Bergfahrten.

Das Foto zeigt ein Specialized Turbo Tero 4.0.

Specialized Turbo Tero 4.0 auf einen Blick:
Pro Con
Gute Motor-Akku-Kombi. Hoher Preis.
Hochwertige SRAM-Bauteile.  
Gute Performance sowohl auf als auch abseits der Straße.  
Schöne Verarbeitung.  
Beeindruckende 110 mm Federweg!  
Die Produktdetails.
UVP: 5.100,00 Euro
Gewicht: 25 kg
Motor: Specialized 2.0
Akku:  Specialized U2-710
Batteriekapazität: 710 Wh
Maximales Drehmoment: 70 Nm
Schaltwerk: SRAM NX, 11 Gänge
Reifen: Ground Control, 2Bliss Ready, 29 Zoll
Rahmen: E5 Aluminium
Gabel: Rockshox Recon Silver TK, 110mm Federweg

8,5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Die Kalifornier aus Morgan Hill schicken mit dem Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ einen Tiefeneinsteiger ins Rennen und machen damit längere Fahrrad-Reisen auch für Damen sehr komfortabel.

Hinweis: Dieses Trekking E-Bike gibt es in unterschiedlichen Varianten, die sich nur leicht unterscheiden. Wir haben in diesem Test das Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ unter die Lupe genommen. Mit dem niedrigeren Rahmen ist der Einstieg etwas einfacher und als Unisex-E-Trekking-Modell für jeden eine gute Wahl.

Eines vorneweg: Ein Schnäppchen ist dieses Trekking E-Bike nicht gerade. In unserem E-Bike Trekking Test wollen wir jedoch wissen, ob der Preis auch tatsächlich gerechtfertigt ist. 

Die Ausstattung kann sich jedenfalls sehen lassen. Der Eigenbaumotor von Specialized bringt 70 Nm. Das ist zwar weniger als die 85 Nm des Bosch Gen4, aber für Reisen mit dem E-Bike im Normalfall mehr als ausreichend. Vor allem, weil dadurch auch Energie gespart werden kann. Das ist aber eigentlich gar nicht erforderlich, denn mit einer Leistung von 710 Wattstunden bietet das Turbo Tero 4.0 auch hier eine überdurchschnittliche Ausstattung.

Bei der Technik setzen die Amis gewohnt auf SRAM. Als Schaltung kommt die SRAM NX mit 11 Gängen zum Einsatz, gebremst wird mit den hydraulischen SRAM Guide T. Die Verarbeitung ist durchgängig hochwertig, lediglich an der Front ist die Kabelführung ein wenig durcheinander. 

Bei unserer Ausfahrt macht das Turbo Tero 4.0 sowohl auf der Straße und am Berg als auch im Gelände und auf Waldwegen eine gute Figur. Zudem schützt das lange Schutzblech auf dem Vorderrad zwar gut vor Schmutz und Nässe. 

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Cannondale Mavaro Neo 5+.

Gutes Trekking E-Bike doch schwacher Motor.

Das Foto zeigt ein Cannondale Mavaro Neo 5+.

Cannondale Mavaro Neo 5+ auf einen Blick:
Pro Con
Angenehme Sitzposition. Schwacher Motor (50 Nm).
Geringer Rollwiderstand. Etwas schwächeres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ausreichende Akkuleistung.  
Gute technische Ausstattung.  
Die Produktdetails.
UVP: 4.499,00 Euro
Gewicht: 27 kg
Motor: Bosch Active Line Plus
Akku:  Bosch Power Tube
Batteriekapazität: 625 Wh
Maximales Drehmoment: 50 Nm
Schaltwerk: Shimano Deore M4100, 10 Gänge
Reifen: Schwalbe Big Ben, 28 Zoll
Rahmen: Mavaro Neo Si SmartForm C1 Aluminium
Gabel: HeadShok DL50, 50mm Federweg

6,5 von 10 Punkte auf einer Skala
Gesamtbewertung: 6,5 von 10 Punkte.

Das Mavaro ist bereits ein Klassiker in der Produktpalette der US-amerikanischen Hersteller Cannondale. Sehen wir uns also einmal die Ausstattung des Tiefeneinsteigers Mavaro Neo 5+ ein wenig genauer an.

Das Bosch-Logo auf dem Motor stimmt uns schon mal sehr optimistisch, allerdings nur kurz. Denn dabei handelt es sich nicht um den leistungsstarken Performance Line CX mit 85 Nm, sondern nur um den Active Line Plus mit 50 Nm. Das ist wirklich wenig für ein Trekking E-Bike. Der Preis des Mavaro liegt deutlich über dem Durchschnittspreis in unserem E-BikeTrekking Test. Da hätten wir mehr erwartet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist deshalb unabhängig von der restlichen Ausstattung für uns nicht gerechtfertigt. 

Zumindest beim Akku stimmt die Leistung. Mit 625 Wattstunden kommt man locker über den Tag. Und auch bei der Shimano Deore 4100 mit zehn Gängen und den TRP Slate G4 gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen. Mit einem Gewicht von knapp über 27 Kilogramm liegt das Trekking E-Bike gewichtstechnisch im oberen Mittelfeld bei unserem Test.

Bei unserer Ausfahrt mit dem Mavaro Neo 5+ fällt uns sofort die angenehme Sitzposition auf. Der aufrechte Sitz ist nicht nur gut für den Rücken, sondern bietet auch eine gute Rundumsicht. Auch der Lenker liegt sehr gut in der Hand. Die Schwalbe-Reifen gleiten auf dem Asphalt sehr gut dahin und haben nur einen geringen Rollwiderstand.

Das Mavaro fährt sich am besten im Genießer-Modus. Für Bergetappen und Ausflüge ins Gelände fehlt es leider etwas an Motorleistung. 

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Fazit: Unser Ergebnis im Damen Trekking E-Bike Test.

Nach Punkten bewertet ergibt sich in unserem E-BikeTrekking Test bei den Damenmodellen die folgende Reihung:

Das KTM Macina Aera 671 LFC konnte im Trekking E-Bike Test vollends überzeugen und ist mit seinem leistungsstarken Motor und der Agilität auf jedem Gelände zuhause.

Beim Winora Yucatan hat es uns vor allem der hohe Fahrkomfort angetan. 

Wer viel auf der Straße und wenig im Gelände unterwegs ist, findet auch mit dem Specialized Turbo Tero 4.0 einen treuen und verlässlichen Reisebegleiter. Das gilt fast im gleichen Maße für das Haibike Trekking 6 Low mit seinem geringen Rollwiderstand.

Gut gefallen hat uns, dass das Liv Amiti E+ speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten ist und die Marke Liv ausschließlich Frauenräder herstellt. Allerdings hat uns hier etwas der „Wow-Effekt“ gefehlt.

Grundsätzlich ist auch das Cannondale Mavaro Neo 5+ ein solides Trekking E-Bike. Aufgrund des im Vergleich zu den anderen getesteten E-Bikes eher leistungsschwachem Motor kam es hier zu deutlichen Punkteabzügen. Vor allem, weil der hohe Preis in keinem Verhältnis dazu steht.

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