Hardtail MTB Test. Die besten Modelle für das wahre Offroad-Feeling. Jetzt ansehen

Hardtail MTB Test. Die 11 besten Modelle für das wahre Offroad-Feeling.

Hardtail MTB Test. Die 11 besten Modelle für das wahre Offroad-Feeling.
von Christian
Aktualisiert am: 15.5.2024
Fotos: The Cycleverse, Alexander Fastovets, Toby Hall, Imre Tömösvári / Unsplash, Christian
Das klassische Hardtail erlebt gerade ein kleines Revival. Kein Wunder, die Hersteller stecken viel Energie in ihre Modelle, um sie leistungsfähiger zu machen. Egal ob du eine leichte XC-Rakete, ein Top-Einsteiger-Modell oder ein radikales Hardtail für den Trail suchst: Hier findest du die besten Bikes, die es derzeit gibt. Und du erfährst alles, was du vor dem Kauf eines Hardtail MTB wissen musst.

Das Mountainbike hat in den letzten Jahrzehnten einen langen Entwicklungsweg zurückgelegt. Fullys haben sich zwar sprunghaft weiterentwickelt und gelten als das Nonplusultra für Downhill und schwere Trails. Dennoch gibt es viele gute Gründe, warum in bestimmten Situationen und für bestimmte Menschen ein Hardtail die bessere Wahl ist.

Manchmal ist es einfach geiler, ein einfacheres MTB zu fahren und zu den Wurzeln des Mountainbikens zurückzukehren. Genau das bietet ein minimalistisches Hardtail ohne Hinterradfederung. Zudem ist es auch noch günstiger als die vollgefederten Geschwister.

Hast du es eilig? Hier geht es direkt zu den getesteten Bikes.

Bevor du dir ein Hardtail zulegst, solltest du unbedingt einige Punkte beachten:

Hardtail kaufen: Das Wichtigste in Kürze:

    • 27,5 Zoll oder 29 Zoll Laufräder? 27,5 Zoll Felgen sind wendiger und lassen sich besser beschleunigen. 29 Zoll Laufräder rollen dafür schneller und halten bei High-Speed besser die Spur, sind aber schwerer.
    • Die Reifen müssen für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sein. Gleich ob Race, Tour oder Trail, achte beim Kauf darauf, dass die Felgen und Reifen Tubeless-Ready sind.
    • Wichtig ist, dass die Rahmengröße zu deiner Innenbeinlänge passt. Da du dich auf den Trails viel auf dem Bike bewegst, brauchst du Freiraum über dem Oberrohr.
    • Wieviel Federweg ist nötig? Je nach Trail-Schwierigkeit und Downhill-Anteil empfehlen sich Federwege von 100 mm bis max 150 mm. Es gilt: Je anspruchsvoller die Strecke, desto höher sollte der Federweg sein.
    • Die Scheibenbremsen deines Hardtails sollten hydraulisch sein und über austauschbare Bremsbeläge verfügen. Dann bist du länger schnell und safe.
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    • Hardtail oder Fully? Ein Hardtail punktet durch das natürliche Fahrgefühl und es bringt dich an deine sportlichen Grenzen. Es beansprucht deine Fähigkeiten wie kein anderes MTB und du lernst effektiv zu fahren.

    Jetzt geht es aber endlich los. Hier kommen die besten Hardtails für Race, Marathon, All-Mountain und Trail für dieses Jahr.

     Die 5 besten MTB Hardtails.

    Preis-Leistungs-Sieger. Bestes Race Hardtail Bestes günstiges Hardtail. Bestes Trail Einsteiger HT. Bestes Enduro Hardtail.
    Das Foto zeigt ein Rose Bonero. Das Foto zeigt ein Lapierre Prorace CF 9.9. Das Foto zeigt ein Giant Talon 29 0. Das Foto zeigt ein Trek Roscoe 7. Das Foto zeigt ein Commencal Meta HT.

    Rose Bonero

    Lapierre Prorace CF 9.9

    Giant Talon 29 0

    Trek Roscoe 7

    Commencal Meta HT

    Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vielseitig einsetzbar. Hochwertige Komponenten. Lange Variostütze. Durchdachte Geometrie.

    Sehr gute Fahreigenschaften. 3D-Technologie sorgt für Flex. Kinematik vervielfacht Tretkraft. Top-Ausstattung. SRAM-Antrieb ist superschnell. Souveränes Hardtail. Ideal für Einsteiger. Sehr guter Preis. Luftfedergabel. Angepasste Geometrie. Exzellente Traktion. Superschnelles Schalten. Vario-Sattelstütze. Innenverlegte Züge. Progressive Trailgeometrie. Mullet-Bereifung. Vielseitige Geometrie. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Top Komponenten. Hoher Spaßfaktor.
    UVP: 1.499,00 Euro UVP: 5.999,00 Euro UVP: 999,00 Euro UVP: 1.299,00 Euro UVP: 1.785,00 Euro
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    Das waren die Top 5, hier kommen jetzt alle Hardtail-Mountainbikes im Test inkl. ausführlicher Bewertung.

    Specialized Chisel Comp 29.

    Bester Alu Rahmen.

    Das Foto zeigt ein Specialized Chisel Comp 29.

    Specialized Chisel Comp 29 auf einen Blick:
    Pro Con
    Profi-Niveau Performance zu einem unschlagbarem Preis. Schaltung könnte hochwertiger sein.
    Sehr guter Aluminium Rahmen.  
    Progressive XC-Geometrie.  
    Beeindruckendes Fahrgefühl.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 2.400,00 Euro
    Gewicht: 12 kg
    Rahmen:  Specialized D’Aluisio Smartweld M5 Alloy
    Größen:  XS, S, M, L, XL
    Gabel: RockShox Judy Gold
    Federweg: 100 mm
    Laufräder: Specialized Alloy
    Reifen: Specialized Fast Trak, 2,3
    Schaltwerk: SRAM NX Eagle, 12-fach
    Sattelstütze: Specialized Alloy, Single Bolt
    Designs:  2

    Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkte.

    Das Chisel von Specialized ist eine Cross-Country-Rennmaschine, die für ihren Preis eine solide Ausstattung bietet und vielen Hardtails mit Carbonrahmen echte Konkurrenz machen kann.

    Als das Specialized Chisel auf den Markt kam, erregte es durch seine vom Epic inspirierte Geometrie und das beeindruckende Rahmengewicht von nur 1.400 g Aufmerksamkeit. Für einen Alurahmen ist das sehr leicht und nicht weit von den meisten Carbonrahmen entfernt.

    In puncto Verarbeitung ist der Chisel Rahmen ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Aluminiumrohre verarbeitet und zu einer leichten Struktur geformt werden können, die fließend und geschwungen ist, wie man es eigentlich nur von Carbonfasern kennt.

    Die Chisel Serie besteht aus zwei Hardtails. Das hier vorgestellte Chisel Comp für 2.400,00 Euro ist das Topmodell. Das Chisel Hardtail (ja, das heißt wirklich so) kostet 2.000,00 Euro und kommt mit einer etwas abgespeckten Ausstattung.

    Beide Hardtails rollen auf 29-Zoll-Rädern und haben viele Gemeinsamkeiten mit den Epic Hardtails. Das macht das preisgünstigere Chisel zu einem der leistungsfähigsten und effizientesten Aluminium Hardtails auf dem Markt.

    Die progressive XC-Geometrie ist nicht übertrieben sportlich und erleichtert den Einstieg in den Rennsport. Specialized hat so viel Renntauglichkeit wie möglich in dieses Set-up gepackt. Auch wenn das Chisel dem Epic HT im Praxiseinsatz sehr ähnlich ist, verleiht ihm das abfallende Oberrohr ein deutlich entspannteres Fahrverhalten.

    Im Vergleich zu anderen Carbonvarianten ist der Alurahmen des Chisel ähnlich steif, aber hinten nachgiebiger. Dabei helfen auch die dünnen Sitzstreben und die voluminösen Specialized Fast Trak 2,3-Zoll-Reifen.

    Die RockShox Judy Gold Federgabel macht, was sie soll. Der Motion Control-Dämpfer ist solide und man kann den Federweg individuell einstellen. Die Einsteiger SRAM NX Eagle Schaltung ist zwar präzise, aber wir hätten uns eine Nummer besser gewünscht.

    Kurz: Wer aufgrund des niedrigen Preises ein entspanntes Trail-Bike erwartet, wird bitter enttäuscht sein.

    Das Chisel Comp bietet alles, was man von einem XC-Bike erwartet. Ein beeindruckendes Fahrgefühl und ein sehr gutes (wenn auch) traditionelles Handling. Es ist ideal für alle, die schnell vorankommen und die eigene Herzfrequenz bei maximaler Geschwindigkeit in die Höhe treiben wollen.

    Vergleiche hier alle Specialized Chisel Angebote auf The Cycleverse:

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    Lapierre Prorace CF 9.9.

    Bestes Race Hardtail.

    Das Foto zeigt ein Lapierre Prorace CF 9.9.

    Lapierre Prorace CF 9.9 auf einen Blick:
    Pro Con
    Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Optik des Dreieck-Design im Sitzrohr polarisert.
    Großartige Allround- Eigenschaften.  
    Sehr gute Fahreigenschaften.  
    Nachgiebigkeit des Rahmens erhöht die Geschwindigkeit.  
    Top-Ausstattung.  
    Wendig und vertrauenserweckend.  
    SRAM AXS-Antrieb ist superschnell.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 5.999,00 Euro
    Gewicht: 9,8 kg
    Rahmen: Prorace 29, Carbon
    Größen: S, M, L, XL
    Gabel: Rock Shox SID SL Ultimate Race Day Remote
    Federweg: 100 mm
    Laufräder: Lapierre XC SL Carbon 29
    Reifen: Maxxis Rekon Race 3C MaxxTerra EXO TR, 29 x 2,35
    Schaltwerk: SRAM XO Eagle AXS T-Type, 12-fach
    Sattelstütze: Lapierre Carbon, L: 400mm
    Designs: 1

    Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkte.

    Auch wenn man bei XC-Bikes nicht unbedingt zuerst an die französische Herstellermarke Lapierre denkt, kann die Marke auf eine lange Tradition im Rennsport zurückblicken.

    Mit der Prorace Serie hat Lapierre ein Hardtail im Programm, das speziell für Cross-Country-Rennen entwickelt wurde. Die Bikes sind entweder auf Carbon oder Alurahmen aufgebaut. Alle 5 Modelle rollen auf 29-Zoll-Laufrädern und liegen preislich zwischen 1.499,00 und 5.999,00 Euro.

    Das Lapierre Prorace CF 9.9 ist als Spitzenmodell das schnellste und leichteste Hardtail der Serie. Es hat ein sehr ausgeglichenes Fahrverhalten und einen schon fast unbremsbaren Drang, Speed zu machen. Kein Wunder, die Kinematik wurde komplett darauf optimiert, konstant zu beschleunigen und die Tretkraft zu vervielfachen.

    Eine Besonderheit des Prorace CF 9.9 ist die von Lapierre patentierte 3D-Technologie. Das auffällige Dreieck-Design im Sitzrohr verleiht dem Hardtail seitlichen Flex und absorbiert so Schläge auf ruppigen Trails. Gleichzeitig sorgt die Technologie für mehr Traktion bei technischen Anstiegen und verbessert die Reaktionsfreudigkeit sowie den Vortrieb des Bikes.

    Insgesamt hat es Lapierre bei der Geometrie des Prorace nicht auf die Spitze getrieben. Die meisten Werte entsprechen den durchschnittlichen Maßen für XC-Bikes. Der Lenkwinkel beträgt 68 Grad, während der Sitzwinkel bei 74 Grad liegt. Wie bei Hardtails üblich, wird der effektive Sitzwinkel etwas steiler, wenn man in den Sattel steigt, da die Federgabel absackt.

    Der Reach in Größe M liegt bei 435 mm. Das ist nicht lang, aber immer noch länger als bei einigen Konkurrenten wie dem Cannondale Scalpel HT (430 mm). Das Tretlager sitzt mit 62 mm niedrig, senkt den Schwerpunkt und bringt so Agilität und Laufruhe.

    Kurz: Die Geometrie macht das Bike auf dem Trail agil. Auf Downhill Passagen, in denen andere Bikes wackelig und nervös werden, bleibt das Prorace gutmütig und gibt dem Fahrer Selbstvertrauen.

    Obwohl das Lapierre Prorace CF 9.9 mit 5.999,00 Euro kein Schnäppchen ist, sorgen die SRAM XO Eagle AXS T-TYPE-Gruppe, die RockShox SID SL Ultimate-Gabel und Lapierres eigener XC SL-Carbon-Laufradsatz für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Vergleiche hier alle Lapierre Prorace CF Angebote auf The Cycleverse:

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    Rocky Mountain Growler 50.

    Aggressivstes Hardtail.

    Das Foto zeigt ein Rocky Mountain Growler 50.

    Rocky Mountain Growler 50 auf einen Blick:
    Pro Con
    Ideal für HIgh-Speed auf schnellen Trails. Handling in schwierigem Gelände.
    Moderne Downhill Geometrie. Technisches Klettern ist unangenehm.
    Sehr gute Reifen.  
    150 mm Federweg  
    Die Produktdetails.
    UVP: 2.800,00 Euro
    Gewicht: 14,59 kg
    Rahmen: Rocky Mountain 6061 Alloy
    Größen: S, M, L, XL
    Gabel: RockShox 35 Gold RL
    Federweg: 150 mm
    Laufräder: WTB ST i30 TCS 2.0
    Reifen:

    Vorne: Maxxis Minion DHF 2.6 EXO Tubeless Ready
    Hinten: Maxxis Minion DHR II 2.6 EXO Tubeless Ready

    Schaltwerk: Shimano XT
    Sattelstütze: Rocky Mountain Toonie Drop Alloy. S = 125mm, M = 150mm, L - XL = 170mm
    Designs: 1

    Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 8,5 von 10 Punkte.

    Das Rocky Mountain Growler liebt hohe Geschwindigkeiten und ruppige Trails. Kein Wunder, das Hardtail hat eine extrem aggressive Geometrie, die typischerweise bei Enduro Bikes zu finden ist.

    Das lange Growler ist bei hohen Geschwindigkeiten wahnsinnig stabil und bringt alle Voraussetzungen mit, um sich in steilerem Gelände besonders sicher zu fühlen. Das Growler ist perfekt für alle die es besonders hart shredden und lässt sich trotz seiner Länge auch gut über Bodenwellen und Unebenheiten fahren.

    Das Set-up wird durch kräftige Maxxis Minion DHF 2,6-Zoll-Reifen ergänzt, die eine harte Fahrweise ermöglichen.

    Der steile Sitzrohrwinkel, stellt den Fahrer direkt auf die Kurbeln, was das Klettern an sanften und steilen Anstiegen überraschend angenehm macht.

    Das Growler hat aber leider auch einige spürbare Schwächen. Trotz der beeindruckenden Fähigkeit, leichte Steigungen zu erklimmen, ist das technische Klettern nicht wirklich ideal. Die Kombination aus langem Radstand und extrem niedrigem Vorderbau erschwert das Handling auf engem Raum.

    Auch Downhill können enge Kurven und schwierige Manöver stressiger sein als auf einem kürzeren, steiler gebauten Hardtail. Abgesehen davon gibt es wenig, was man an diesem Hardtail für schnelle und harte Action nicht mögen könnte.

    Rocky Mountain hat einige Features eingebaut, die man bei teureren Bikes erwarten würde. Alle Züge verlaufen im Rahmen durch Gummitüllen, einschließlich der Dropper-Post-Leitung, ein Tretlager mit Gewinde und ein Boost-Hinterbau mit Steckachse.

    Kurz: Wenn du es Downhill schnell und hart magst, ist das dein neues Hardtail.

    Vergleiche hier alle Rocky Mountain Growler 50 Angebote auf The Cycleverse:

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    Cannondale Scalpel HT Carbon 4.

    Bestes XC Handling.

    Das Foto zeigt ein Cannondale Scalpel HT Carbon 4.

    Cannondale Scalpel HT Carbon 4 auf einen Blick:
    Pro Con
    Steifer und komfortabler Carbonrahmen. 160-mm-Bremsscheiben am Vorderrad sind zu schwach.
    Sehr gutes Handling.  
    Kraftvoller Shimano Antrieb.  
    Großer Einsatzbereich.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 2.299,00 Euro
    Gewicht: 11,4 kg
    Rahmen: Scalpel HT Carbon
    Größen: S, M, L XL
    Gabel: RockShox SID SL
    Federweg: 100mm
    Laufräder: WTB STX i23
    Reifen: Schwalbe Racing Ray EVO, 29 x 2,25, tubeless ready
    Schaltwerk: Shimano XT
    Sattelstütze: C3 Alloy, 27.2x400mm
    Designs: 4

    Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkte.

    Das Cannondale Scalpel HT Carbon 4 ist ein Cross-Country-Hardtail, das sich den Herausforderungen moderner XC-Rennstrecken stellt. Die Amerikaner brechen mit dem Hardtail das traditionelle XC-Race-Bike-Design, wobei der flache Lenkkopfwinkel dafür sorgt, dass sich das Bike auf dem Trail unglaublich souverän anfühlt.

    Cannondale hat dem Scalpel HT Carbon eine Top-Ausstattung gegönnt, vor allem zu diesem Preis. Die superleichte und schnelle RockShox SID SL-Gabel wiegt nur 1330 gr, bietet 100 mm Federweg und ist mit der neuen Charger-Race-Day-Dämpfung ausgestattet.

    In puncto Antrieb setzt der Hersteller beim Scalpel auf Deore Komponenten mit einem XT-Schaltwerk. Dieses garantiert schnelle und präzise Gangwechsel über einen riesigen Übersetzungsbereich und ist mit der Shadow RD+ Technologie ausgestattet. Sie sorgt für ein geräuschfreies Fahren und einen sicheren Halt der Kette, wenn es heiß her geht.

    Was uns gefällt: Die Schwalbe Racing Ray EVO Reifen sind schnell und bieten erstaunlich guten Grip.

    Vergleiche hier die Ausstattungen aller Cannondale Scalpel HT Varianten.

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    Wie bereits erwähnt, sind die Geometriewerte des Scalpel für ein XC-Race-Bike ungewöhnlich. Die Größe M, hat einen Radstand von 1.154 mm, 435 mm Kettenstreben und einen Reach von 430 mm.

    Alles gepaart mit einem ziemlich radikalen Lenkwinkel von 67 Grad. Das sind 2-3 Grad weniger als bei den meisten XC-Hardtails auf dem Markt und sorgt für Vertrauen und Geschwindigkeit auf steilen, ruppigen und schnellen Abfahrten.

    Cannondales Proportional Response Design sorgt dafür, dass die Kettenstrebenlänge bei jedem Bike der vier Größen in 5 mm-Schritten zunimmt. Beginnend mit 430 mm bei der Größe S und bis zu 445 mm bei der XL Version. Der Effekt ist eine zentrale Sitzposition im Bike, die ein beeindruckendes Handling und maximale Traktion verantwortet.

    Was uns gefällt: Die Flexzone-Federung im Hinterbau sorgt zusätzlich für ein kontrolliertes Fahrgefühl, das Bike bleibt ruhig und bietet viel Grip bei Anstiegen und Abfahrten.

    Kurz: Das Cannondale Scalpel HT Carbon 4 überzeugt mit seinem erstklassigen Handling, seiner Flexibilität und einer guten Ausstattung zu einem Hammer Preis.

    Vergleiche hier alle Cannondale Scalpel HT Carbon 4 Angebote auf The Cycleverse:

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    Merida Big.Nine XT.

    Bester Carbon Rahmen.

    Das Foto zeigt ein Merida Big.Nine XT.

    Merida Big.Nine XT auf einen Blick:
    Pro Con
    Vielseitiger Rahmen. Hoher Stack.
    Lebenslange Garantie bei Rahmenbruch.  
    Shimano XT Antrieb.  
    Neue Rock Shox SID SL.  
    Leichter als andere.  
    Schnell rollende Maxxis Rekon Race.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 2.999,00 Euro
    Gewicht: 10,3 kg
    Rahmen:  BIG.NINE CF3, Carbon
    Größen: S, M, L, XL, XXL
    Gabel: Rock Shox SID SL
    Federweg: 100 mm
    Laufräder: Merida Expert CC II, Aluminium, Tubeless ready
    Reifen: Maxxis Rekon Race, 29 x 2,4
    Schaltwerk: Shimano XT SGS
    Sattelstütze: FSA SL-K, Carbon, S und M: 400 mm, L, XL und XXL: 450 mm
    Designs:  2

    Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkte.

    Merida ist vor allem für seine Rennräder und Trail-Bikes bekannt, aber in den letzten Jahren haben uns die XC-Bikes der Marke aus den verschiedensten Gründen immer wieder beeindruckt.

    Die taiwanische Firma zählt zu den bedeutendsten Herstellern von Fahrradrahmen. Merida produziert nicht nur eigene Bikes, sondern fertigt auch für zahlreiche andere Brands aus der ganzen Welt. Beispielsweise alle höherwertigen Fahrräder der US-Marke Specialized. Ihr exzellentes Know-how im Rahmenbau ist bekannt und unbestritten.

    Auch das neue Big.NINE XT ist ein Hardtail, dessen 10.3 kg leichter CF3 II Carbonrahmen tief in die Trickkiste greift.

    Die FLEX-STAY Technologie sorgt durch die spezielle Rohrform und das Design der Sitz- und Kettenstreben dafür, dass diese wie Blattfedern die Unebenheiten absorbieren und Vibrationen reduzieren. Das macht den Hinterbau einerseits komfortabler, verbessert aber auch die Kraftübertragung.

    Das AWS (Anti Wrinkle System) verantwortet eine glatte und faltenfreie Rahmeninnenfläche, indem Hohlräume (die potenzielle Schwachstellen darstellen können) zwischen den Carbon-Schichten entfernt. So entsteht ein festerer und leichterer Rahmen.

    Was uns gefällt: Merida bietet eine lebenslange Garantie auf den Rahmen.

    Meridas Big.Nine Serie ist mit Carbon- und Aluminiumrahmen erhältlich und bietet mehrere Geometrie Optionen. Das Big.NINE XT ist mit seiner Renngeometrie das ideale Hardtail für XC- und Marathon-Rennstrecken zum Einsteigerpreis.

    Dank der niedrigen Tretlager- und Überstandshöhe, des kurzen Sitzrohrs und der langen Sattelstütze sind Rahmen und Sattel bei Abfahrten nicht im Weg. Das Hardtail bietet viel Platz zum Manövrieren in engen Kurven und technischen Passagen. Einzig der hohe Stack könnte dazu führen, dass man für die individuelle Passform möglicherweise mit der Lenkerhöhe spielen muss.

    Auch die komplette Shimano XT Ausstattung kann sich sehen lassen. Der XT SGS Antrieb arbeitet wie erwartet gut, schaltet knackig und präzise und ist in puncto Schaltperformance und Schnelligkeit den entsprechenden SRAM-Angeboten überlegen.

    Die 10-51t Kassette, gepaart mit einem 34t Kettenblatt, bieten einen ausreichenden Gangbereich, um bei steilsten Anstiegen nicht durchzudrehen und auf den schnellsten Abfahrten noch Reserve zu haben.

    Das neue Big.Nine XT hat ein Upgrade bei der Federgabel bekommen. Die Rock Shox SID SL ist leichteste und schnellste Gabel des Herstellers, wiegt nur 1.330 g und kommt mit der neuen Charger-Race-Day-Dämpfung.

    Vergleiche hier alle Merida Big.Nine XT Angebote auf The Cycleverse:

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    Specialized Rockhopper Expert.

    Bester Allrounder.

    Das Foto zeigt ein Specialized Rockhopper Expert 29.

    Specialized Rockhopper Expert 29 auf einen Blick:
    Pro Con
    Vielseitiger Allrounder. Komponenten könnten hochwertiger sein.
    Bequem.  
    Effiziente Tretposition.  
    Schnell rollende Reifen.  
    Zuverlässige Schaltung.  
    Leichtgewicht.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 1.200,00 Euro
    Gewicht: 13 kg
    Rahmen: Specialized A1 premium butted alloy
    Größen: S, M, L, XL, XXL
    Gabel: RockShox Judy, Solo Air
    Federweg: 80/90/100mm (je nach Rahmengröße)
    Laufräder: Stout Alloy, hookless, Tubeless ready
    Reifen: Specialized Fast Trak, 29 x 2,35
    Schaltwerk: SRAM SX Eagle, 12-fach
    Sattelstütze: Specialized Alloy, 2-bolt clamp
    Designs: 2

    Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkte.

    Das Rockhopper gibt es schon so lange, da waren viele von uns noch Quark im Schaufenster oder hatten zumindest noch ihr Schlabberlätzchen um. Specialized hat Jahrzehnte damit verbracht, das Rockhopper zu der ausgereiften Mountainbike-Plattform zu machen, die es heute ist.

    Eine Federgabel mit kurzem Federweg, schnell rollende Reifen und sein Gewicht von 13 kg machen es zu einem Hardtail, mit dem man schnell Kilometer schrubben kann. Dabei hilft auch das spritzige und direkte Fahrgefühl. Das Specialized Hardtail klettert effizient, ist auf Singletrails extrem fähig und bei Downhill Passagen nicht zu nervös.

    Das Rockhopper hat eine sehr ähnliche Geometrie wie Specializeds Top Hardtail Epic und fühlt sich auf dem Trail genauso spaßig und spritzig an. Trotz des relativ steilen Steuerrohrwinkels von 68,5 Grad ist die Lenkung nicht unruhig und es ist einfach das Bike auf Spur zu halten.

    Auch wenn der Rahmen des Rockhopper kein konisches Steuerrohr und keinen Steckachsen-Hinterbau hat, ist das Bike modern und leicht. Der Rahmen erlaubt es, eine Vario-Sattelstütze nachzurüsten und die innenverlegten Züge verschwinden elegant im vorderen Rahmendreieck.

    Darüber hinaus gibt es Anschraubpunkte für Trinkflaschen, Werkzeug und sogar Gepäckträgerbefestigungen. Die Querstrebe hinter dem Tretlagergehäuse kann auch als Ständerhalterung genutzt werden, falls du einen montieren möchtest.

    Die Komponenten des Rockhopper Expert sind solide. Die luftgefederte RockShox Judy TK-Gabel bietet je nach Rahmengröße 80, 90 oder 100 mm Federweg. Sie lässt sich leicht auf verschiedene Fahrergewichte einstellen und verfügt über ein Lockout für Asphaltabschnitte. Die Bereifung ist eine hausinterne Lösung, aber gut und schnell rollend. Geschaltet wird mit SRAMs Einsteigerschaltung SX Eagle und für die Bremskraft sorgen hydraulische Scheibenbremsen von Shimano.

    Specialized bietet eine ganze Reihe von Rockhopper-Modellen zwischen 540,00 und 1.200,00 Euro an. Das Rockhopper Expert 29 und sein 27,5-Zoll-Pendant bilden die Speerspitze der Serie.

    Aber auch die Modelle Sport (540,00 Euro), Rockhopper 27,5 (675,00 Euro) und Elite (750,00 Euro) sind bestens für Trail-Fahrten geeignet.

    Kurz: Das Rockhopper Expert kann fast alles und macht alles anständig. Eine Eigenschaft, die viele Käufer in dieser Preisklasse von einem Mountainbike erwarten.

    Vergleiche hier alle Specialized Rockhopper Angebote auf The Cycleverse:

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    Commencal Meta HT AM Ride.

    Bestes Hardtail Enduro.

    Das Foto zeigt ein Commencal Meta HT AM Ride.

    Commencal Meta HT AM Ride auf einen Blick:
    Pro Con
    Vielseitige Geometrie. Ein bisschen langweilig auf leichten Trails
    Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Höherwertigere Schaltung wäre wünschenswert.
    Top Komponenten.  
    Hoher Spaßfaktor.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 1.785,00 Euro
    Gewicht: 14.2kg
    Größen: S, M, L, XL
    Rahmen: Aluminium (6069-T6)
    Gabel: RockShox 35 Gold RL, DebonAir
    Federweg: 150 mm
    Laufräder: e*thirteen LG1 EN Base
    Reifen: Vorne: Maxxis Dissector, 29 x 2,6” WT, 3C, EXO, Tubeless Ready
    Hinten: Maxxis Dissector, 3C, EXO Tubeless Ready, 27,5 x 2,6” (S, M), 29 x 2,6” (L, XL)
    Schaltwerk: SRAM SX Eagle, 12-fach
    Sattelstütze: Ride Alpha, 31,6 mm, 400 mm (S, M), 450 mm (L, XL)
    Designs: 1

    Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkte.

    Die Marke Commencial ist berühmt für ihre Downhill-, Freeride-, Enduro- und Dirt-Bikes. Das erklärte Ziel der Spanier? Mountainbikes zu entwickeln, die richtig Spaß machen.

    Das gilt auch für das Commencal Meta HT AM Ride. Das Enduro Hardtail hat uns beim Testen wirklich vom Hocker gehauen. Das Bike ist in praktisch allen Situationen eine Macht.

    Die vielseitige Spaßmaschine rollt hinten auf 27,5 und vorne auf 29-Zoll-Laufrädern und ist in anspruchsvollem Terrain sehr verspielt und erlebnisorientiert.

    Die raffinierte Mullet-Bereifung sorgt für ein besseres Überrollverhalten. So werden auch steile Wurzelteppiche und Geröllfelder souverän gemeistert. Darüber hinaus bringt die größere Kontaktfläche des 29er Reifens ein Plus an Traktion.

    Die Geometrie ist dabei aggressiv genug, um bei hohem Tempo stabil zu sein und auf kantigen Passagen vertrauenserweckend zu agieren. Sie aber nicht so lang oder locker, dass es bei niedrigeren Geschwindigkeiten oder in engeren kurvigen Abschnitten tricky wird.

    Was uns gefällt: Bei allem Downhill Spaß, den das Commencal Meta liefert, ist das Hardtail auch ein komfortabler und effizienter Kletterer. Das Bike ermutigt dazu, aus dem Sattel zu steigen, um noch mehr Tempo zu treten.

    Angesichts der überdimensioniert breiten 2.6 Maxxis Dissector-Reifen und des relativ lockeren Vorderbaus ist das Meta HT AM nicht das spritzigste Hardtail der Welt.

    Die breiten Reifen sorgen zwar für maximalen Grip und Komfort, rollen aber nicht übermäßig schnell in der Ebene. Des Weiteren kann sich das Bike im flachen Gelände ein wenig langweilig anfühlen. In Anbetracht der Tatsache, dass das Commencal Meta kein Cross-Country Bike ist, dürfte das den meisten Käufern ziemlich egal sein.

    Wenn wir etwas zu kritisieren hätten, dann wäre das die verbaute SRAM SX Eagle Schaltung (Testbericht). Klar ist die SX eine gute Schaltung, SRAM positioniert sie allerdings als günstige Einsteigervariante. Für ein Hardtail in dieser Preisklasse würden wir uns zumindest eine NX wünschen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

    Pro-Tipp: Commencal ist ähnlich wie Rose oder Canyon ein Direktversender. Das bedeutet, dass man für sein Geld sehr viel Bike bekommt. Das von uns getestete Meta HT AM Ride schlägt die meisten anderen Bikes in dieser Preisklasse um Längen.

    Vergleiche hier alle Commencal Meta HT AM Angebote auf The Cycleverse:

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    Giant Talon 0.

    Bestes günstiges Hardtail.

    Das Foto zeigt ein Giant Talon 0.

    Giant Talon 0 auf einen Blick:
    Pro Con
    Ideal für Einsteiger. Bremsen könnten mehr Biss vertragen.
    Sehr guter Preis. Optik gefällt nicht jedem.
    Luftfedergabel.  
    Angepasste Geometrie.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 999,00 Euro
    Gewicht: 13,7 kg
    Rahmen: AluxX Rahmen, integrierte Zugführung
    Größen: S (27,5), M (27,5) M (29), L, XL, XXL
    Gabel: GIANT SXC32-2 RL Air
    Federweg: 100 mm Federweg (80 mm in Größe S
    Laufräder: GIANT GX03V
    Reifen: Kenda Booster (S-M: 27.5), M-XXL: 29) x 2,4
    Schaltwerk: Shimano Deore M6100 Shadow +, 12-fach
    Sattelstütze: GIANT Sport
    Designs: 1

    Auf der Bewertungsskala sind 8,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 8,5 von 10 Punkte.

    Das Giant Talon 0 ist unser Geheimtipp in diesem Vergleichstest. Auch wenn der Rahmen keine aggressive Trailbikeoptik bietet und weder wuchtig noch überdimensioniert wirkt, täuschen hier der erste Eindruck und die Optik.

    Auf dem Trail hat uns die Performance des Talon 0 überrascht. Das Hardtail fährt sich wie ein Mountainbike, das eigentlich ein paar hundert Euro mehr kosten müsste.

    Das gute Fahrgefühl des Giant kommt von der Gabel. Die hauseigene SXC-32-2 RL-Gabel mit 100 mm Federweg (80 mm in XS) verfügt über 32-mm-Aluminiumstandrohre und eine Luftfeder. Das spart Gewicht und verbessert die Steifigkeit und Lenkpräzision des Bikes.

    Die Zugstufeneinstellung der Gabel und die Luftfeder helfen, die Federgabel auf das eigene Gewicht und spezifisch auf Trails abzustimmen. Das ist in dieser Preisklasse alles andere als üblich.

    Was uns gefällt: Die Rahmengeometrie des Giant Talon ist speziell auf die jeweilige Laufradgröße und eine 80-mm- oder 100-mm-Federgabel (je nach Rahmengröße) abgestimmt.

    Die Shimano Deore M6100 Shadow +, 12-fach Schaltung lässt sich leichtgängig schalten, performt aber im Vergleich zu anderen Bikes auf steileren Anstiegen weniger gut.

    Gebremst wird mit Shimanos BR-MT200. Die hydraulischen Scheibenbremsen sind ein preisgünstiges Bremssystem, deren Leistung speziell an Einsteiger angepasst ist. Der 2-Kolben-Bremssattel entfaltet sich zuverlässig ohne große Geräuschentwicklung.

    Giant bietet das Talon in 5 Ausstattungsvarianten an. Das Talon 0 ist mit einem UVP von 999,00 Euro das teuerste und am besten ausgestattete Hardtail der Serie.

    Die weiteren Modelle Talon 1, Talon 2, Talon 3+, Talon 3 und Talon 4 haben weniger gute Komponenten verbaut und kosten zwischen 949,00 und 599,00 Euro.

    Vergleiche hier die Spezifikationen und Ausstattungen aller Talon Modelle:

    Komponenten vergleichen

    Kurz: Das Talon ist ein souveränes Hardtail, das perfekt für ambitionierte Einsteiger ist, die ihre Mountainbike-Fähigkeiten auf das nächste Level heben möchten.

    Vergleiche hier alle Giant Talon Angebote auf The Cycleverse:

    Preise vergleichen

    Marin Bobcat Trail 5.

    Sehr gute Geometrie.

    Das Foto zeigt ein Marin Bobcat Trail 5.

    Marin Bobcat Trail 5 auf einen Blick:
    Pro Con
    Preis-Leistungs-Verhältnis. Keine luftgefederte Gabel.
    Gut proportionierte Geometrie. 27,5-Zoll-Laufräder auf dem kleinen Rahmen sind weniger leichtgängig.
    Sehr gute Fahreigenschaften.  
    Effiziente Bremsen und Antriebssystem.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 989,00 Euro
    Gewicht: 14,3 kg
    Rahmen: Series 2 6061 Aluminum
    Größen: S, M (27,5), M (29), L, XL
    Gabel: SR/Suntour XCR LOR-DS
    Federweg: 120 mm
    Laufräder: Marin Aluminum Double Wall
    Reifen: WTB Trailboss Comp, 27,5/29 x 2,25
    Schaltwerk: Shimano Deore 11-Speed w/Clutch
    Sattelstütze: Marin Alloy, 30.9
    Designs: 1

    Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkte.

    Das Marin Bobcat Trail 5 ist ein gut gemachtes und ausgewogenes Hardtail, das dich beim Trailfahren für vergleichsweise wenig Geld voranbringt.

    Als Topmodell der Bobcat Familie ist es wie alle Modelle auf dem Bobcat Rahmensatz aufgebaut und mit einer 120 mm Suntour XCR 32-Gabel und einem Shimano Deore 1x11-Antrieb ausgestattet.

    Die Deore Gangschaltung und die hydraulischen Shimano Scheibenbremsen zählen zu den Hauptunterschieden gegenüber den preiswerteren Bobcat Trail 4 und 3.

    Kurz: Mit dem 5 erhältst du eine hochwertigere Ausstattung des Branchenführers Shimano. Dank der Einfachschaltung ist das Bobcat 5 leichter und benötigt weniger Wartung.

    Was uns nicht gefällt: Die durch eine Stahlfeder betriebene Federgabel ist schwieriger abzustimmen als die luftgefederten Alternativen.

    Positiv überrascht waren wir vom Fahrverhalten und der hohen Stabilität, die der lange Rahmen mit seinem 67,5 Grad Steuerrohrwinkel bietet. Insgesamt gibt die Geometrie Fahrenden viel Selbstvertrauen. Sie animiert dazu, über den vorgesehenen Einsatzbereich des Bikes hinaus zu gehen.

    Während die kleineren 27,5 Zoll Laufräder der Größen S und M den Trail vielleicht nicht ganz so glatt wegbügeln wie die der größeren Rahmen mit 29-Zoll-Laufrädern, trägt der steile Sitzrohrwinkel des Bobcat Trail dazu bei, dass man sich in einer guten Sitzposition befindet, um Anstiege zu fahren.

    Die effektive Oberrohrlänge liegt bei 601 mm. Das bedeutet, dass das Marin Hardtail im Vergleich zu seinen Konkurrenten im Sitzen recht lang ist. Selbst in Verbindung mit dem 45-mm-Vorbau fühlt sich das für ein Bike in der Größe S sehr lang an.

    Pro-Tipp: Wähle die Rahmenhöhe deines neuen Bobcat Trail anhand deiner Innenbeinlänge, denn das Marin Bobcat Trail 5 fällt eher klein aus. Hier erfährst du wie das funktioniert.

    Vergleiche hier alle Marin Bobcat Trail Angebote auf The Cycleverse:

    Preise vergleichen

    Trek Roscoe 7.

    Bestes Einsteiger Trail Bike.

    Das Foto zeigt ein Trek Roscoe 7.

    Trek Roscoe 7 auf einen Blick:
    Pro Con
    RockShox Recon Silver RL 140-mm-Gabel. Schwer.
    Shimano Deore 1x12-Antriebssystem.  
    Vario-Sattelstütze.  
    Innenverlegte Züge.  
    Progressive Trailgeometrie.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 1.299,00 Euro
    Gewicht: 13,95 kg
    Rahmen: Alpha Gold Aluminium
    Größen: XS, S, M, ML, L, XL
    Gabel: RockShox Recon Silver RL, Solo Air, Motion Control-Dämpfung
    Federweg: 140 mm
    Laufräder: Bontrager Line TLR 30
    Reifen: Bontrager Gunnison Pro XR, 29 x 2,60, Tubeless-Ready
    Schaltwerk: Shimano Deore M6100, langer Käfig
    Sattelstütze: TranzX JD-YSP18, 100 bis 150 mm Hub
    Designs: 5

    Auf der Bewertungsskala sind 9,5 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9,5 von 10 Punkte.

    Über das Trek Roscoe 7 gibt es so viel Gutes zu sagen, dass es schwer ist, zu entscheiden, wo man anfangen soll.

    Starten wir mit der hochwertigen Schaltung. Der 1x12-Gang Shimano Deore-Antrieb bietet mit seinem 30T-Kettenblatt und der 10-51T-Kassette eine enorme Bandbreite. Hierbei sind die leichteren Gänge niedrig genug, um auch steilste Anstiege fahren zu können. Dabei sorgt die übersichtliche 1-Hebel Rapidfire Plus Schaltlogik für leichtgängiges und superschnelles Schalten und für bessere Kontrolle, wenn sich die Trailbedingungen abrupt ändern.

    Der Alpha Gold Aluminium Rahmen verfügt über eine progressive Trailgeometrie. Bedeutet der flache Lenkwinkel, der steile Sitzwinkel, ein langer Reach sowie kurze Kettenstreben bringen maximalen Fahrspaß und höchste Agilität bei gleichzeitig vertrauenerweckendem Fahreigenschaften.

    Die 29-Zoll-Laufräder (27,5-Zoll in Größe XS) ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit bei gleichzeitiger Manövrierfähigkeit auf technischen Trails. Die 2,6-Zoll breiten Reifen sind Tubeless-Ready und bieten exzellente Traktion sowie ein angenehmes Fahrverhalten.

    Die RockShox Recon SL SoloAir-Gabel verfügt über 140 mm Federweg. Mehr als genug, um sich auszutoben. Die Federgabel kann für zusätzliche Effizienz gesperrt werden, z. B. beim Klettern auf einer asphaltierten Straße.

    Was uns gefällt: Die absenkbare Vario-Sattelstütze ist ein sehr cooles Ad-On und macht das Roscoe noch vielseitiger.

    Vergleiche hier alle Trek Roscoe 7 Angebote auf The Cycleverse:

    Preise vergleichen

    Rose Bonero 3.

    Der Preis-Leistungs-Sieger.

    Das Foto zeigt ein Rose Bonero 3.

    Rose Bonero 3 auf einen Blick:
    Pro Con
    Preis-Leistungs-Verhältnis. Gestreckte Sitzposition gefällt nicht jedem.
    Vielseitig einsetzbar. Gewicht.
    Hochwertige Komponenten.  
    Lange Variostütze.  
    Durchdachte Geometrie.  
    Die Produktdetails.
    UVP: 1.499,00 Euro
    Gewicht: 14,2 kg
    Rahmen: Aluminium
    Größen: XS, S, M, L, XL, XXL
    Gabel: Rock Shox PIKE Select+ Charger 3
    Federweg: 140 mm
    Laufräder: DT Swiss M 1900 Spline (622x30C)
    Reifen: Continental Kryptotal-R Trail Endurance, 29 x 2,4
    Schaltwerk: SRAM GX Eagle, Lunar, 10-52, 12-fach
    Sattelstütze: e*thirteen Vario Infinite Dropper Post, 490-520 mm/150-180 mm Hub
    Designs: 2

    Auf der Bewertungsskala sind 9 von 10 möglichen Punkten aktiviert.
    Unsere Bewertung: 9 von 10 Punkte.

    Das Rose Bonero ist mit einer 140-mm-Gabel ausgerüstet und kommt mit einer progressiven Geometrie, die es dem Fahrer ermöglichen soll, sich bergab so richtig auszutoben. Und zwar schnell.

    Rose Bikes positioniert das Bonero als Bike für jedermann und bietet es in sechs Rahmengrößen an. Die XS- und S-Rahmen sind mit 27,5-Zoll-Laufrädern ausgestattet, alle anderen Größen mit 29-Zoll-Laufrädern.

    Neben den sechs Größen gibt es das Bonero in drei verschiedenen Ausführungen, allesamt mit Top-Komponenten. Die Boneros kosten zwischen 1.499,00 Euro und 2.199,00 Euro. Die drei Modelle sind entweder mit SRAM SX Eagle, Shimano Deore oder SRAM GX Eagle Gruppen ausgestattet.

    Alle Hardtails haben verschiedene RockShox-Gabeln verbaut, wobei die günstigste Version des Bikes mit der 35 Gold RL-Gabel und die teuerste mit der Pike Select Charger 2-Gabel ausgestattet ist.

    Die Laufräder sind entweder von Sunringlé oder DT Swiss. Gerollt wird auf den vielseitigen Continental Kryptotal-R Trail Endurance Reifen, die auf nahezu jedem Untergrund funktionieren und neben dem gewünschten Speed auch für ordentlich Grip sorgen.

    Das Bonero ist mit einer e*thirteen Vario Infinite-Sattelstütze ausgestattet. Der Federweg variiert je nach Rahmengröße von 90 bis 210 mm.

    Vergleiche hier die Ausstattungen aller Bonero Modelle:

    Komponenten vergleichen

    Die Rahmengeometrie des Bonero kann man als modern beschreiben. Das Rose Hardtail hat einen großen Reach, der für eine getreckte Position sorgt und einen Sitzwinkel von 76 Grad. Der Steuerrohrwinkel beträgt 65 Grad. Mit diesen Werten wird klar, was das Bonero möchte: Möglichst schnell bergab fahren!

    Die Oberrohr- und Kettenstrebenlängen werden von Rose für jede Rahmengröße angepasst. So wird sichergestellt, dass das Bonero immer seine perfekt ausbalancierte, progressive Geometrie beibehält.

    Was uns gefällt: Obwohl Rose das Bonero auf das Wesentliche beschränken möchte, gibt es eine Menge Features, die für Vielseitigkeit sorgen. Das Hardtail verfügt über Halterungen für Flaschen oder Werkzeug und Schutzbleche. Alle Kabel und Schläuche der hydraulischen Bremsen verlaufen intern und verlassen den Rahmen unterhalb des Tretlagers.

    Kurz: Das Bonero 3 bietet die richtige Mischung aus abfahrtsorientiert und tourentauglich und eignet sich für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene.

    Alle Rose Bonero Angebote auf The Cycleverse vergleichen:

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    Kaufberatung. Worauf muss ich beim Kauf eines Hardtail MTB achten?

    Seit der Erfindung des Mountainbikes 1977 sind Hardtails bei Radsportlern beliebt, weil es unzählige Möglichkeiten gibt, sie aufzurüsten und weil sie so unkompliziert sind.

    Wenn du auf der Suche nach einer effizienten Rennmaschine bist, könnte ein XC-Hardtail mit Carbonrahmen das richtige Bike für dich sein. Hardtails eignen sich aber auch hervorragend für Bikepackingtouren im Gelände und andere Langstreckentouren.

    Wenn du dich für ein MTB Hardtail mit einer Gabel mit längerem Federweg und breiten Reifen entscheidest, bekommst du eine wahrhafte Wurzelfräse, mit der du dich auf Trails austoben kannst und im Vergleich zu den meisten Fullys viel Geld und Gewicht sparst. Welches Hardtail passt am besten zu dir und welche Kriterien musst du bei deiner Entscheidung berücksichtigen? Das klärt unsere Kaufberatung. Los gehts.

    Was ist ein Hardtail-Mountainbike?

    Das Foto zeigt ein Hardtail auf einem Waldweg.

    Kurz gesagt: Ein Hardtail ist ein Mountainbike, das vorne mit einer Federgabel gefedert wird, aber einen starren, ungefederten Rahmen hat.

    Was ist der Unterschied zwischen Hardtails und Fullys?

    Das Foto zeigt die Federelemente eines MTB Hardtails und eines Fullys im direkten optischen Vergleich.
    Die unterschiedlichen Federungssysteme sind auf den ersten Blick erkennbar. Während das Rose Bonero aus unserem Test mit einer Federgabel auskommt, ist beim Rose Root Miller auch der Rahmen gedämpft.

    Der Hauptunterschied zwischen Hardtails und Fullys liegt in der Federung. Fullsuspension-Bikes (Fullys) haben zusätzlich zur Federgabel an der Front noch einen gedämpften Hinterbau.

    Im Gegensatz zu Fullys punkten Hardtails durch ihr natürliches Fahrgefühl. Denn durch die fehlende Dämpung am Heck spürt man jede Unebenheit, über die man fährt.

    Pro-Tipp: Hardtails eignen sich besonders für alle, die über wenig Fahrtechnik verfügen. Durch die fehlende und fehlerverzeihende Hinterraddämpfung lernt man effektiv zu fahren.

    Die Vor- und Nachteile von Hardtail MTBs:

    Pro Contra
    Günstiger als Fullys. Verringerter Fahrkomfort.
    Bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Weniger Grip des hinteren Reifen.
    Rahmen muss nicht gewartet werden. Nicht für extreme Trails geeignet.
    Weniger Energieverlust beim Pedalieren durch das Fahrwerk.  
    Man lernt effektiv zu fahren.  

    Was ist die beste Laufradgröße für mein Hardtail?

    Das Foto zeigt ein 27,5 Zoll und ein 29 Zoll Laufrad im direkten Größenvergleich.

    Während es vor einigen Jahren noch 26 Zoll Laufräder für Hardtails gab, sind diese inzwischen komplett ausgestorben und werden aufgrund ihrer Stabilität nur noch bei Dirt Bikes und MTBs für Jugendliche verbaut.

    Bei den Hardtails gibt es heute zwei Hauptlaufradgrößen: 27,5 Zoll und 29 Zoll die Standard-Reifenbreiten (bis zu 2,6 Zoll), Plus-Size (2,8 bis 3 Zoll) oder Fatbike Reifen (3 Zoll und breiter) zulassen.

    Pro-Tipp: Einige Hardtails eignen sich für verschiedene Laufrad- und Reifengrößen, sodass du die Bereifung an deine fahrerischen Bedürfnisse anpassen kannst.

    Was sind die Vor- und Nachteile der beiden Größen?

    27,5 Zoll Laufräder rollen nicht so schnell wie 29 Zoll Felgen, sind dafür aber wendiger und lassen sich besser beschleunigen.

    Darüber hinaus sind sie stabiler und leichter als große Laufräder. In Kombination mit großvolumigen Reifen (2,5 Zoll und mehr) sorgen sie für mehr Fahrkomfort und besseren Grip.

    29 Zoll Laufräder rollen schneller, halten bei hohen Geschwindigkeiten besser die Spur und bügeln durch das gute Überollverhalten Unebenheiten weg.

    29 Zoll Felgen sind weniger robust als ihre kleinen Geschwister und meistens auch schwerer.

    Mehr zum Thema:

    Worauf muss ich bei den Reifen achten?

    Das Foto zeigt einen Mountainbike Reifen mit einer Tubeless-Ready Kennzeichnung.

    Die Reifen sind die einzige Kontaktstelle zum Untergrund und beeinflussen die Performance eines Bikes wie keine andere Ausrüstungskomponente.

    Starten wir mit der guten Nachricht: Die Hersteller statten ihre Hardtails in der Regel mit Reifen aus, die optimal für den jeweiligen Einsatzzweck (Race, Tour, Trail oder Allmountain) sind. Hier muss man sich also keine großen Gedanken machen.

    Kommen wir zur weniger guten Nachricht: Tubeless Reifen sind bei Mountainbikern extrem beliebt. Trotzdem werden die meisten Hardtails mit Schläuchen in den Reifen ausgeliefert. Aber ein Upgrade auf Tubeless ist immer sinnvoll. Hier wird ein flüssiges Dichtmittel im Reifen verwendet, um die Luft zu versiegeln und um kleinere Pannen zu beheben. Und zwar ohne dass man sich die Hände während einer Tour schmutzig machen muss.

    Pro-Tipp: Achte beim Kauf deines Hardtail-Mountainbikes darauf, dass die Felgen und Reifen Tubeless-Ready sind, in diesen Fällen lässt sich ein Upgrade sehr einfach durchführen.

    Mehr zum Thema Tubeless und Umrüstanleitungen findest du hier:

    Welche Rahmengröße sollte ich kaufen?

    Das Foto zeigt ein Hardtail MTB. Der Rahmen ist hervorgehoben.

    Die einzelnen Hersteller verwenden die Länge des Sitzrohrs zur Angabe der Rahmengröße. Diese werden in cm angegeben oder es werden Bezeichnungen wie XS, S, M, L oder XL verwendet.

    Das Problem ist, dass es keine standardisierten Größenangaben gibt, an die sich alle Marken halten müssen. So kann es sein, dass die mittlere Größe eines Herstellers die gleiche sein kann wie die Größe einers anderen.

    Mountainbiking ist ein dynamischer Sport, bei dem du dich viel auf dem Bike bewegst. Das bedeutet, dass du viel Freiraum über dem Oberrohr brauchst, wenn du im Eifer des Gefechts aus dem Sattel steigen musst.

    Pro-Tipp: Die sogenannte Überstandshöhe aus den Geometriedaten zeigt, ob du einfach oder schwer auf dem Rad stehen kannst. Das erkennst du, indem du die Überstandshöhe mit deiner Innenbeinlänge vergleichst. Der optimale Wert liegt bei plus 3 cm Unterschied.

    Hier erfährst du, wie du deine Schrittlänge misst.

    Wichtig: Viele Hersteller bieten für ihre Hardtails Größentabellen, die dir eine Rahmengröße auf Basis deiner Körpergröße empfehlen. Hier ist Vorsicht geboten, denn diese Methode ist meistens ungenau. Der bessere Weg ist die Berechnung der Rahmenhöhe mithilfe deiner individuellen Innenbeinlänge.

    Pro-Tipp: Mit unserem Größenrechner findest du schnell und einfach heraus, welche Mountainbike-Rahmengröße du bei deiner Innenbeinlänge benötigst und was du tun musst, wenn du zwischen zwei Größen liegst.

    Größenrechner starten

    Was gilt es bei der Geometrie zu beachten?

    Kurz gesagt, achte auf eine moderne Rahmengeometrie.

    Die Geometrie deines Mountainbikes entscheidet darüber, wie es sich fährt und wie du auf dem Rad sitzt. Fahrradrahmengeometrien haben sich in den letzten Jahren rasant weiter entwickelt und wurden immer besser. Eine gute Geometrie geht Hand in Hand mit der Rahmengröße und steigert nicht zwangsläufig den Gewinn eines Herstellers. Das ist der Grund, warum es immer noch Hersteller gibt, die das Thema vernachlässigen.

    Darum können schnell agierende und flexible Fahrradmarken ihren behäbigeren Konkurrenten in puncto Konstruktion voraus sein. Diesen Vorsprung nutzen einige, indem sie Rahmen mit leistungsfähigen und modernen Rahmengeometrien entwickeln.

    Wichtig: Die Geometrie von Hardtail-Mountainbikes variiert je nach Disziplin. Bikes, die eher für das Fahren von Trails ausgelegt sind, weisen eine lange, niedrige und lockere Geometrie auf, genau wie ihre vollgefederten Geschwister.

    Hardtails haben meistens ein abfallendes Oberrohr (sogenannter Sloping-Rahmen), wodurch das Bike leichter wird, was zu einer besseren Stabilität beiträgt. Außerdem ist es einfacher, sich auf dem Rad zu bewegen, weil kein horizontales Steuerrohr im Weg ist. Zusätzlich verbessert es den Sitzkomfort, weil mehr Sattelstütze frei liegt, was die Flexibilität erhöht.

    Die Kettenstreben sind viel kürzer als bei Fullys, was Hardtails ein verspielteres und reaktionsfreudigeres Fahrverhalten ermöglicht.

    Cross-Country-Hardtails haben einen steilen Sitzrohrwinkel. Das verlagert beim Bergauffahren das Gewicht auf die Pedale. Des Weiteren sorgt die Geometrie dieser Bikes für eine eher gestreckte Fahrposition.

    Du siehst, die Winkel und Abmessungen eines Hardtails sind der entscheidende Faktor für seine Performance. Wenn du verstehst, wie sie zusammenspielen, kannst du das richtige Bike auswählen, sein Potenzial voll ausschöpfen und du wirst ein besserer Fahrer.

    Möchtest du genau wissen, was es mit modernen Fahrradgeometrien auf sich hat und welche Auswirkungen die einzelnen Stellschrauben auf das Fahrverhalten haben? Dann haben wir hier mehr Infos zum Thema:

    Ein Deep Dive in moderne Rahmengeometrie:

    Rahmenmaterial. Carbon vs Aluminium vs Stahl.

    Das Rahmenmaterial ist wichtig. Jeder Werkstoff hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die einen enormen Einfluss auf die Performance und den Preis haben können.

    Für welches Rahmenmaterial du dein Geld ausgibst, hängt letztendlich von deinem Budget und deinen Zielen ab.

    Hier ist eine kurze Übersicht über die Stärken und Schwächen der einzelnen Materialien.

    Aluminium Rahmen. Die zuverlässige, günstige Option.

    Dieses zuverlässige Metall ist preisgünstig, altert allerdings nicht so gut wie Carbon. Aluminiumrahmen sind nicht so steif wie die aus Karbonfasern, verkraften dafür aber Stürze auf Felsen besser.

    Außerdem ist Alu nicht ganz so unnachgiebig wie Carbon, was zu einer geringfügigen Biegung (also mehr Flexibilität) des Rahmens führen kann. Keine große Sache, denn das kann sich zu deinen Gunsten auswirken. Das raue Fahrgefühl eines Hardtails wird dadurch abgeschwächt.

    Was uns gefällt: Aluminium ist leicht recycelbar.

    Carbon Rahmen. Die leichteste, steifste und stärkste Variante.

    Leider ist Carbon aber auch eines der teureren Materialien. Kohlefaserrahmen übertragen deine Pedalkraft und Körperbewegungen am effektivsten.

    Das steife Material ist reaktionsschnell und das geringere Gewicht ist ein großer Vorteil, wenn es um Speed und das Handling geht.

    Carbon ist langlebig, die Rahmen behalten ihre Stabilität länger als die Kollegen aus Aluminium. Diese werden im Laufe der Jahre schwächer. Außerdem ist es das stärkste unter den Rahmenmaterialien.

    Der Haken an der Sache ist, dass Carbon zwar extrem stabil ist, aber Felsschläge und Stürze nicht so gut wegsteckt.

    Was uns nicht gefällt: Carbon ist nicht umweltfreundlich, weil es nicht recycelt werden kann.

    Stahlrahmen. Die flexende Alternative.

    Besonders kleinere Hersteller bieten Rahmen aus Stahl. Das Material ist weniger steif als Kohlefaser und Aluminium, was zu einer gewissen Flexibilität des Rahmens führt.

    Der Nachteil? Er bietet ein gedämpfteres Fahrverhalten als die anderen Materialien.

    Was uns gefällt: Stahlrahmen sind fast unkaputtbar und können repariert werden, wenn eine Schweißnaht versagt.

    Für wen eignet sich welches Rahmenmaterial?

    Wenn du Einsteiger bist und dein Selbstvertrauen auf dem Bike und deine Fähigkeiten ausbauen möchtest, sind vereinzelte Stürze unvermeidlich. Wenn dem so ist, wäre die Entscheidung für einen Aluminiumrahmen die bessere Wahl. Diese Rahmen sind langlebiger und widerstandsfähiger. Kurz, sie können Schläge besser ab und sind günstiger.

    Wenn du im Laufe der Zeit besser wirst und dich mit anderen batteln möchtest, kannst du das Gewicht deines Hardtails durch einen Carbonrahmen reduzieren. Das verschafft dir dann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber deiner Konkurrenz.

    Wer besonders lange Bikepacking oder Adventure Touren fährt, sollte sich für einen Stahlrahmen entscheiden. Durch die flexenden Eigenschaften hat man bei längeren Touren mehr Komfort, ausserdem hält so ein Rahmen mehrere Jahrzehnte.

    Pro-Tipp: Auch wenn die Carbon-Hardtails im oberen Preissegemnt liegen, sind die meisten Alurahmen in puncto Gewicht und Performance ebenso beeindruckend.

    Worauf muss ich bei der Federgabel achten?

    Das Foto zeigt das Einstellungsrad für die Druckstufe einer Federgabel.

    Achte schon im unteren Preissegment darauf, dass dein Hardtail MTB eine luftgefederte Gabel hat. Diese kannst du an dein Körpergewicht anpassen. Ideal sind Federgabeln mit einer Zugstufen-Dämpfung.

    Die Zugstufe regelt die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel und verhindert ein „Abspringen“ des Vorderrads vom Boden. Bedeutet, sie führt dich sicher durch jedes Gelände und sorgt durch den erzeugten Grip am Vorderrad für mehr Geschwindigkeit.

    Wieviel Federweg brauche ich wirklich?

    Das Foto zeigt eine Federgabel mit 100 mm Federweg.
    Federgabeln wie die RockShox SID SL Ultimate 2P bieten verschiedene Einstelloptionen: Open für volle Dämpfung bei High-Speed-Abfahrten und Lock für antriebseffiziente Sprints.

    Das hängt davon ab, wie du dein Hardtail nutzen möchtest. Je nachdem, wie hoch die technische Schwierigkeit und der Downhill-Anteil der Trails ist, auf denen du fährst, empfehlen sich Federwege von 100 mm bis max 140/150 mm. Als Faustformel gilt: Je anspruchsvoller die Strecke, desto höher sollte der Federweg sein.

    Jahrzehnte lang hatten Hardtails 80 mm bis 100 mm Federweg. 80 mm Federgabeln sind so gut wie ausgestorben und 100 mm finden sich aktuell nur noch bei puristischen Race-Hardtails für die Rennstrecke. Die meisten Modelle verfügen heute über 120 mm Federweg. Mit diesen Federgabeln ist man für einen Großteil aller Waldwege und leichten Singletrails besten gewappnet. Des Weiteren gibt es Trail- und Enduro-Hardtails mit 140/150 mm Federweg. Mit diesen Bikes lassen sich auch härtere Trails bezwingen und es sind größere Sprünge möglich.

    Worauf muss ich bei den Bremsen achten?

    Das Foto zeigt eine hydraulische Scheibenbremse.

    Hardtails werden immer performanter und schneller. Dafür braucht es gute Bremsen. Aus diesem Grund statten Hersteller ihre Bikes mit Scheibenbremsen aus.

    Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Scheibenbremsen. Mechanische und hydraulische. Wo ist der Unterschied und für welche solltest du dich entscheiden?

    Bei den mechanischen wird der Bremsbefehl vom Bremshebel über einen Bowdenzug zur Bremse übertragen. Du ziehst also über den Seilzug die Bremse zu.

    Hydraulische Bremsen funktionieren über ein geschlossenes Flüssigkeitssystem. Wenn der Bremshebel gezogen wird, übt er Druck auf das System aus und dieser überträgt die Bremsflüssigkeit im Bremszylinder auf die Bremsklötze. Dadurch werden sie an die Bremsscheibe gepresst.

    Pro-Tipp: Die Scheibenbremsen deines Hardtails sollten hydraulisch sein und über metallische bzw. gesinterte Bremsbeläge verfügen.

    Warum? Einige Scheibenbremsen funktionieren nur mit organischen bzw. Resin-Bremsbelägen. Der Nachteil ist, dass diese schneller verschleißen. Wenn du keine Lust hast, die Beläge häufig zu wechseln, solltest du darauf achten, dass deine Bremsen metallische bzw. gesinterte Bremsbeläge haben.

    Wie viel muss ich für ein gutes Hardtail MTB ausgeben?

    Hardtails sind für ihre günstigen Preise bekannt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Mountainbikes der Einstiegsklasse Hardtails sind.

    Wie du in unserem Vergleichstest siehst, gibt es jedoch Hardtails in allen Preiskategorien. Wie viel du ausgibst, hängt davon ab, wie viel du bereit bist zu zahlen und wonach du suchst.

    Sehr gute Hardtail Mountainbikes sind nicht unbedingt günstiger als Fullys. Vor allem die High-End-XC-Hardtails liegen preislich auf einem ähnlichen Niveau wie die Fullsuspension Bikes.

    In dieser Preisklasse kannst du süchtig machende Komponenten an unglaublich leichten Rahmen erwarten.

    Ordentliche Hardtails gibt bereits es ab 600,00 Euro. Bikes in diesem Preissegment sind schon mit einer trailtauglichen Geometrie und entsprechenden Komponenten ausgestattet.

    Hardtails nach Budget kaufen.

    Du hast dir ein festes Budget gesetzt oder suchst in einer bestimmten Preisklasse? Hier findest du die besten Bikes in unterschiedlichen Preiskategorien aus vielen Online-Shops:

    Hardtails unter 600 EuroHardtails bis 1200 EuroHardtails bis 2000 EuroHigh-End-HardtailsDie besten Hardtail Rahmen

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    Unser Fazit.

    Es gibt viele Gründe, ein Hardtail einem Fully vorzuziehen. Sie sind weniger fehlerverzeihend und zwingen dich dazu dir eine astreine Fahrtechnik anzueignen, weil es keine Hinterradfederung gibt, die dir aus der Patsche hilft.

    Auch ein wichtiger Punkt: Hardtails benötigen deutlich weniger Wartung als komplexe Fullys und sie sind günstiger. Ach ja, und sie machen natürlich richtig Spaß.

    Unsere Kaufberatung gibt dir all das Wissen an die Hand, das du für deine Kaufentscheidung benötigst. Das Wichtigste bei der Kaufentscheidung ist, dass du dir im Klaren darüber bist, wofür du dein neues Bike nutzen möchtest und wo du fahren wirst.

    Die oben getesteten Hardtails sind die besten der Besten aus den jeweiligen Kategorien und mit keinem dieser Bikes machst du etwas falsch.

    Pro-Tipp: Mach dir nicht zu viele Gedanken über Details wie Griffe und Sättel, da diese später kostengünstig ausgetauscht werden können, um sie deinen persönlichen Vorlieben anzupassen.

    Das Specialized Chisel Comp 29 bietet Profi-Performance zu einem Preis, den sich die meisten von uns leisten können.

    Das Lapierre Prorace CF 9.9 ist das beste Race Hardtail. Speziell für Cross-Country-Rennen entwickelt. Das Fahrverhalten ist ausgeglichen und das Hardtail hat einen unbremsbaren Drang, Tempo zu machen. Dabei unterstützt die Kinematik, die die Tretkraft vervielfacht.

    Das Growler von Rocky Mountain ist definitiv das aggressivste Hardtail aus unserem Test. Die Enduro-Geometrie ist perfekt für Downhill und das Bike ist bei hohen Geschwindigkeiten unglaublich stabil.

    Das Handling des Cannondale Scalpel HT Crb 4 ist nicht von dieser Welt. Dafür sorgt unter anderem die Flexzone-Federung im Hinterbau. Darüber hinaus überzeugt es durch seine Flexibilität und der sehr guten Ausstattung zu einem spitzenmäßigen Preis.

    Das Merida Big.Nine XT hat nicht nur den besten Carbonrahmen, es ist auch eines der stärksten Race Hardtails. Seine Renngeometrie macht es zur perfekten XC- und Marathon-Waffe.

    Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Hardtail bist, dass auf lässigen Trails aber auch bei Bikepacking-Abenteuern eine gute Figur macht, solltest du das Specialized Rockhopper genauer unter die Lupe nehmen.

    Das Commencal Meta HT ist eine vielseitige Enduromaschine, die in anspruchsvollem Terrain sehr verspielt und erlebnisorientiert ist.

    Du bist dir nicht ganz sicher, ob der MTB-Sport das Richtige für dich ist? Oder du möchtest nicht viel Geld ausgeben? Dann ist das Giant Talon 0 dein neues Bike. Es performt wie ein Hardtail, das ein paar Hundert Euro mehr kosten müsste.

    Auch das Marin Bobcat Trail 5 ist ein richtig gutes und ausgewogenes Hardtail, das dich auf den Trails für vergleichsweise wenig Geld voranbringt. Die Geometrie gibt dir viel Selbstvertrauen und animiert dazu, die eigene Komfortzone zu verlassen.

    Das Trek Roscoe 7 sorgt für maximalen Fahrspaß und höchste Agilität bei gleichzeitig gutmütigen Fahreigenschaften. Es ist das bestes Einsteiger Trail Bike mit einem sehr attraktiven Preis.

    Das Rose Bonero ist eines unserer Lieblings-Hardtails. Das Bike rockt, macht unglaublich viel Spaß und bietet Ausgewogenheit und eine abgerundete Performance. Es ist ideal für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene.

    Auswahlkriterien. So haben wir getestet.

    Alle Hardtails in diesem Vergleichstest wurden von unserem Team gründlich getestet und bewertet.

    Dabei recherchieren wir im Vorfeld eine Vielzahl von Bikes, checken Nutzerreviews auf den Produktseiten der Hersteller und in Foren. Darüber hinaus sprechen wir mit Personen, die diese Hardtails besitzen und fahren.

    Die Bikes, die in dieser ersten Runde am besten abschneiden, schaffen es dann in unseren Vergleichstest. Hier analysieren wir Performance, Preis-Leistung, Komponenten, Geometrien, Komfort, Zuverlässigkeit, Handling und technische Besonderheiten.

    Zu guter Letzt lassen wir natürlich unsere eigenen Erfahrungen mit diesen Bikes in den Test einfließen. Wir fahren jedes Bike ausgiebig in dem Terrain, für das es entwickelt wurde. Das sind Trails mit einer Kombination aus Anstiegen, Abfahrten und technischen Besonderheiten, die es uns erlauben, das bestmögliche Wissen über die Stärken und Schwächen jedes Hardtails zu erlangen.

    Warum du uns vertrauen kannst.

    Dieser Test ist nicht gesponsert. Wir sind unabhängig und wir testen hauptsächlich Produkte, die wir auch selber in Gebrauch haben. Wenn uns Hersteller Produkte zum Testen zur Verfügung stellen, erhalten diese keine Vorschau auf unsere Testberichte. Außerdem nehmen wir keine Werbegelder von Unternehmen, deren Produkte wir rezensieren. Wie regelmäßige Leser unserer Vergleichsberichte wissen, wenn etwas schlecht ist, sagen wir das auch offen und ehrlich in aller Brutalität.

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