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Fahrradhelm mit Visier Test. Die besten Helme für 2022.

Fahrradhelm mit Visier Test. Die besten Helme für 2022.
von Martin
Aktualisiert am: 2.9.2022
The Cycleverse
Für wen macht ein Fahrradhelm mit Visier Sinn und für wen nicht? Das und worauf du vor dem Kauf achten musst, erfährst Du hier. Außerdem stellen wir dir die besten Modelle in unserem Vergleichstest vor.

Beim Skifahren haben sich Helme mit Visier schon seit Jahren durchgesetzt, nun werden sie auch auf dem Fahrrad immer populärer. Neben den üblichen Straßenhelmen sind dabei immer öfter Fahrradhelme mit Visier zu sehen, die ein wenig an Helme für Mofas und Motorräder erinnern.

Die Fragen, die sich dabei stellen: Was bringt so ein Visier? Wann braucht man es und wann eher nicht? Die Antworten darauf gibt es in diesem Artikel.

Außerdem haben wir die besten Helme mit Visier, die es aktuell auf dem Markt gibt, getestet. In diesem Artikel zeigen wir dir die Stärken und Schwächen aller Helme und küren unsere Testsieger. Wenn du dich mit den Grundlagen schon auskennst, gelangst du hier direkt zum Test.

Schnellübersicht: Die besten 5 Modelle.

Der Testsieger. Sicherheit zum guten Preis. Der durchdachte City-Helm. Futuristisches Design mit viel Wert auf Sicherheit. Herausnehmbare Polster als Hygiene-Plus.
Das Foto zeigt einen Giro Vanquish Mips. Das Foto zeigt einen Alpina Altona. Das Foto zeigt einen Uvex Finale Visor. Das Foto zeigt einen Cratoni Commuter. Das Foto zeigt einen Abus Hyban 2.0 ACE.

Giro Vanquish Mips

Alpina Altona

Uvex Finale Visor

Cratoni Commuter

Abus Hyban 2.0 ACE

Exzellente Aerodynamik, hohe Verarbeitungsqualität, Mips-Sicherheitssystem. Hohe Stabilität, regulierbare Luftzufuhr, selbst tönendes Visier. Auswechselbares Visier, gute Belüftung mit Insektenschutz, clevere Features. Zusätzlicher Schutz im Nacken- und Schläfenbereich, integrierte Regenhaube. Herausnehmbare Polster, vollständig umschließender Kopfring, LED-Licht an der Rückseite.
UVP: 279,95 € UVP: 229,95 € UVP: 189,95 € UVP: 209,99 € UVP: 134,94 €
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Was bringt ein Visier am Fahrradhelm?

Für die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen ist ein Fahrradhelm mit Visier wahrscheinlich ein wenig übertrieben. Hier ist im Normalfall auch eine Fahrrad-Brille ausreichend. 

Wichtig ist er aber vor allem für all jene, die das Fahrrad zu sportlichen Zwecken, insbesondere im Rennradbereich nutzen. Das Visier schützt dabei vor allem vor Regen, Wind und Insekten und ist darüber hinaus in den meisten Fällen auch noch ein wenig aerodynamischer gestaltet als ein „normaler“ Fahrradhelm. Besonders viel Sinn machen diese Modelle auch für E-Bike und Pedelec Nutzer, wenn diese mit viel Tempo oder bei wechselnden Witterungsbedingungen unterwegs sind.

Eine bestimmte Zielgruppe liebt Fahrradhelme mit Visier ganz besonders: Brillenträger. Denn sie haben dadurch die Möglichkeit, ihre Brille unter dem Visier zu tragen und benötigen deshalb keine teure Sportbrille mit Sehstärke. 

Welche Faktoren müssen beim Kauf eines Fahrradhelms mit Visier beachtet werden?

Bei einem Fahrradhelm mit Visier kommt es vor allem auf die folgenden Kriterien an:

  • Passform: Der Helm muss gut auf dem Kopf sitzen, ohne zu drücken und darf auch nicht verrutschen. Das Visier sollte ein großes Sichtfeld bieten und eine eventuelle Brille nicht beeinträchtigen. Der Helm sollte eine aerodynamische Form haben und einen guten Windfluss bieten. Hier erfährst du, wie du deine indivuelle Fahrradhelm Größe exakt ermittelst.
  • Gewicht: Der Helm sollte angenehm leicht sein. Als Außenschale sollten deshalb vor allem leichte Kunststoffe zum Einsatz kommen.
  • Größe: Wichtig ist, dass das ausgewählte Modell in unterschiedlichen Größen zur Verfügung steht. Die Herstellergrößen variieren dabei, deshalb ist es wichtig, diese immer abzugleichen. Entscheidend für die richtige Größe ist der Kopfumfang. Hier erklären wir, wie du deinen Kopfumfang am besten misst.
  • Sicherheit: Vor allem selbst abdunkelnde Visiere bieten einen guten UV-Schutz. Zudem sollte der Helm innen gut gepolstert sein. Die wichtigsten Siegel sind TÜV, GS-Siegel und CE-Siegel. Darüber hinaus sollte der Helm der EU-Norm 1078 entsprechen.
  • Verschluss: Der Kinnriemen sollte einfach zu verschließen und nach Möglichkeit mit einer Hand wieder zu öffnen sein. Im Idealfall lässt er sich mit einem Drehrad exakt einstellen.
  • Preis: Die Kosten sollten zwar nicht das ausschlaggebende Kriterium beim Kauf sein, finden bei unserem Test aber ebenfalls entsprechende Berücksichtigung.

Pro-Tipp: In unseren Fahrradhelm FAQs haben für die wichtigsten Antworten zum Helmkauf zusammengestellt.

Der große Fahrradhelm mit Visier Test.

Für unseren Test haben wir die folgenden Modelle gewählt:

KED Covis Lite.

Luftig und sicher. 

Das Foto zeigt einen KED Covis Fahrradhelm mit Visier.

KED Covis Lite auf einen Blick:
Pro Con
Sehr luftig. Für Menschen mit sehr großen Köpfen nur bedingt geeignet.
Niedriges Gewicht (410 - 450 Gramm).  
Visier passt sich den Lichtverhältnissen an.  
Fein gerastertes Arretierungssystem mit Blink-LED.  
Die Produktdetails.
UVP: 149,95 Euro
Gewicht: 410 Gramm
Größen:  M 52-58 cm, L 55-61 cm
Gütesiegel:  CE, EN1078
Farben/Designs: 4
Modelljahr: 2022
Belüftung: 20 Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: In-Mold-Technologie
Einsatzbereich: City & Alltag, Urban Biking, Commuting, Singlespeed, Urban Sports


Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Die Erfolgsgeschichte von KED begann im Jahr 1985 in einer kleinen Garage in Deutschland. Heute produzieren 120 Mitarbeiter auf über 10.000 Quadratmetern in Freiberg am Neckar Helme für den Bike- und Reitsportbereich, darunter auch den KED Covis Fahrradhelm mit Visier.

Mit insgesamt 20 Ventilationsöffnungen zeigt er sich in unserem Test sehr luftig. Die Sicherheit leidet darunter aber nicht. Der Helm ist geprüft nach EN 1078. Er steht in zwei unterschiedlichen Größen für einen Kopfumfang von 52 bis 61 Zentimeter zur Verfügung. Je nach Modell beträgt das Gewicht dabei zwischen 410 und 450 Gramm. 

Das Visier ist einstellbar und stellt sich auf die wechselnden Lichtverhältnisse ein und passt den Tönungsgrad dementsprechend an. 

Das Arretierungssystem ist fein gerastert und lässt sich so gut an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Zudem sorgen eine Blink-LED und Reflektoren für gute Sichtbarkeit auf der Straße. 

Preislich liegt der KED Covis im gehobenen Mittelfeld. Das Preis-Leistungsverhältnis ist jedoch absolut okay.

Alle KED Covis Angebote vergleichen:

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Abus Hyban 2.0 ACE.

Herausnehmbare Polster als besonderes Hygiene-Plus.

Das Foto zeigt einen Abus Hyban 2.0 ACE.

Abus Hyban 2.0 ACE auf einen Blick:
Pro Con
Robuste Hartschale. Visier passt sich nicht den Lichtverhältnissen an.
Für alle Kopfumfänge geeignet.  
Vollständig umschließender Kopfring.  
Herausnehmbare Polster.  
LED Licht an der Rückseite.  
Die Produktdetails.
UVP: 139,95 Euro
Gewicht: 460 Gramm
Größen:  M (52-58 cm), L (56-61 cm), XL (58-63 cm)
Gütesiegel:  CE, EN1078
Farben/Designs: 4
Modelljahr: 2022
Belüftung: 13 große Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: ABS-Hartschale
Einsatzbereich: Trekking und Radreise, Urban Lifestyle, City und Alltag, Commuting, Singlespeed, Urban Sports, Cross


Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Das Unternehmen ABUS gibt es schon seit über 100 Jahre und hat sich im Lauf der Zeit von der familieneigenen Kellerschmiede zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen für Sicherheit entwickelt. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Fahrradschlösser. Zum Sortiment gehören aber auch Fahrradhelme wie der Abus Hyban 2.0 ACE.

Der Helm steht in insgesamt drei unterschiedlichen Größen zur Verfügung und deckt dabei Kopfumfänge von 52 bis 63 Zentimeter ab. 

Mit seiner ABS-Hartschale ist er besonders robust und schützt somit auch gut bei einem rasanten Trail. Für zusätzliche Sicherheit sorgt darüber hinaus ein vollständig umschließender Kunststoff-Kopfring. Der Helm ist geprüft nach EN 1078. Besonderes Plus für die Hygiene: Die Polster lassen sich herausnehmen und sind waschbar. 

Für gute Sicherheit sorgt ein an der Rückseite integriertes LED-Licht, das sich über Micro-USB aufladen lässt. Das Visier ist durchsichtig und bietet eine gute Visibilität, passt sich allerdings nicht automatisch den Lichtverhältnissen an. Unser Testhelm wiegt knapp über 400 Gramm und trägt sich damit noch recht angenehm leicht auf dem Kopf. 

Preislich liegt der Abus Hyban 2.0 ACE im Mittelfeld unter den getesteten Helmen und bietet insgesamt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. 

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Giro Vanquish Mips.

Der Testsieger.

Das Foto zeigt einen Giro Vanquish Mips.

Giro Vanquish Mips auf einen Blick:
Pro Con
Exzellente Aerodynamik.  
Gute Verarbeitungsqualität.  
Sehr gute Belüftung.  
Integriertes MIPS-Sicherheitssystem.  
Sehr gute verstellbare Passform und hoher Komfort.  
Die Produktdetails.
UVP: 280,00 Euro
Gewicht: 305 Gramm
Größen:  S 51-55 cm, M 55-59 cm, L 59-63 cm
Gütesiegel:  CPSC, EN1078
Farben/Designs: 5
Modelljahr: 2022
Belüftung: 10 Windtunnel Luftkanäle
Sicherheitstechnologie: MIPS
Einsatzbereich: Rennrad , Cyclocross, Aero

10 von 10 Punkte auf einer Bewertungsskala
Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

In 2013 war das Unternehmen Giro mit dem Air Attack Helm der absolute Vorreiter im Bereich der Aero Visier-Helme. Der Vanquish Helm ist das Nachfolgemodell, das nun einen komplett neuen Standard setzt.

Der Giro Vanquish MIPS könnte ist ein hochmoderner Rennradhelm mit eingearbeitetem Visier. Durch eine neue Design-Innovation (TransformAir) leitet der Helm den Luftstrom aktiv ab und verringert so den Luftwiderstand. Im Inneren punktet der Helm mit einem EPS-Innenfutter mit progressiver Schichtung sowie einem Lüftungssystem, das ausreichend Belüftung und Komfort ermöglicht.

Was uns besonders beeindruckt hat, sind die Verarbeitungsqualität des Helms, die Funktion des Magnetclips und die Passform der inneren Schale.

Die vier großen Belüftungsöffnungen auf der Vorderseite des Helms und Luftkanäle im Inneren sorgen für seht gute Luftzirkulation. Auch das MIPS-System wurde gut integriert: Das System hat nur sehr geringen Einfluss auf die Luftzirkulation.

Mit 355 Gramm gehört der Helm zu einer der leichtesten im Test. Für einen Rennradhelm sind das jedoch immer noch ein paar Gramm zu viel. Den Helm gibt es in drei Größen: S (51-55 cm), M (55-59 cm) und L (59-63 cm).

Unser Fazit zum Helm: Der Giro Vanquish Mips punktet durch sehr gute Aerodynamik und hohe Qualität. Die Verarbeitung, Funktionalität und der Komfort sind ebenfalls spitze. Der Helm ist teuer, aber unserer Meinung nach jeden Cent wert.

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Alpina Altona.

Sicherheit zum guten Preis.

Das Foto zeigt einen Alpina Altona.

Alpina Altona auf einen Blick:
Pro Con
Stabile Wabenstruktur. Nur in zwei Größen erhältlich.
Aktiv regulierbare Luftzufuhr. Schwer
Selbst tönendes Visier.  
LED-Licht am Heck.  
Günstiger Preis.  
Die Produktdetails.
UVP: 179,95 Euro
Gewicht: 450 Gramm
Größen:  M 52-57 cm, L 57-62 cm
Gütesiegel:  CE, EN1078
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2021
Belüftung: 8 große Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: Koroyd Technologie
Einsatzbereich: Alltägliches Fahren, Commuting, Trekking, Gravel


Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Das familiengeführte Unternehmen Alpina aus Sulzemoos in Bayern stellt bereits seit 1980 innovative Produkte für den Ski- und Radsport her. Ein Großteil der Produkte wird dabei auch gleich direkt am Standort in Deutschland entwickelt und produziert.

Ob der Alpina Altona auch dazu gehört, konnten wir bei unserem Fahrradhelm mit Visier Test leider nicht in Erfahrung bringen. Der Helm ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich und deckt dabei Kopfumfänge von 52 bis 62 Zentimeter ab. Wie auch die anderen Helme in unserem Test entspricht er der EN 1078. 

Beim Gewicht kann der Helm nicht wirklich punkten. Mit 450 Gramm ist er deutlich schwerer als viele seiner Konkurrenten im Test. Dafür bringt er ein hohes Maß an Sicherheit mit. An der Oberfläche befindet sich eine sehr stabile Wabenstruktur, die aus einer Vielzahl von kleinen Röhrchen besteht. Bei einem Aufprall verformen sich diese und nehmen Energie auf. Wie gut das im Falle eines schweren Sturzes tatsächlich funktioniert, konnten wir leider nicht herausfinden. 

Sehr wohl allerdings, dass sich der Helm während der Fahrt angenehm luftig anfühlt. Über eine verschiebbare Helmschale lässt sich die Belüftung sogar aktiv regulieren. 

Das Visier ist selbst tönend und dunkelt sich bei Sonneneinstrahlung automatisch ab. Die Verspiegelung bietet einen umfassenden UV-Schutz. Am Heck des Helms ist darüber hinaus auch noch ein LED-Licht montiert, das für Sicherheit bei Dunkelheit sorgt. 

Preislich liegt der Alpina Altona im unteren Mittelfeld unserer getesteten Helme. Es handelt sich dabei um einen guten Allround-Helm, der sein Geld auf alle Fälle wert ist. 

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Casco Speedairo 2 RS.

Der Helm für Rennradfahrer und Triathleten. 

Das Foto zeigt einen Casco Speedairo 2 RS.

Casco Speedairo 2 RS auf einen Blick:
Pro Con
Tolle Aerdoynamik. Teuer.
Visier passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse an. Für kleine Köpfe nur bedingt geeignet.
Erhöhte Sicherheit durch Casco AirFit. Hohes Gewicht für einen Rennradhelm (340 Gramm).
Gute Belüftung.  
Individuell einstellbar.  
Die Produktdetails.
UVP: 320,00 Euro
Gewicht: 270 Gramm
Größen:  S: 52–56 cm, M: 54–59 cm, L: 59-62 cm
Gütesiegel:  CE, EN1078, NTA Standard (NL), CPSC
Farben/Designs: 4
Modelljahr: 2022
Belüftung: 4 großvolumige Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: In-Mold Technologie
Einsatzbereich: Rennrad , Triathlon, Aero, Endurance

9 von 10 Punkte
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Das deutsche Familienunternehmen Casco verfolgt seit seiner Gründung im Jahr 1989 den Grundsatz, hochwertigste Produkte mit besonderem Style herzustellen. Damit hat es sich im Laufe der Jahre auch in der Spitzenklasse der weltweiten Helm-Manufakturen etabliert.

Der Casco Speedairo 2 RS ist der ideale Helm für Rennradfahrer und Triathleten. Das liegt vor allem an seiner herausragenden Aerodynamik. Darüber hinaus ist dieser Helm einer der wenigen Racing-Helme mit Visier. Dieses passt sich der äußeren Lichtsituation an und sorgt so auch für klare Sicht bei schwierigen Lichtverhältnissen. 

Für Komfort und Sicherheit sorgt darüber hinaus das Casco AirFit. Der Helm liegt dabei nicht direkt auf dem Kopf, sondern auf einem Netz. Dadurch wird die Energie bei einem Sturz besser abgefangen. Außerdem wirkt sich dieses System auch positiv auf die Belüftung aus. Der Helm lässt sich in Höhe und Länge flexibel verstellen. Der Hakenverschluss am Kinn kann nach etwas Übung bequem mit einer Hand geöffnet werden. 

Der Helm wiegt insgesamt 340 Gramm und ist in zwei unterschiedlichen Größen für Kopfumfänge von 54 bis 63 Zentimeter erhältlich. Für kleinere Köpfe ist er damit nur bedingt geeignet. Und auch das Gewicht könnte etwas niedriger sein, denn beim Rennradfahren kommt es schließlich auf jedes Gramm an. 

Preislich spielt der Casco Speedairo 2 RS in der Oberliga und kostet nahezu das Doppelte des Durchschnittspreises unserer getesteten Helme. Sowohl für das Gewicht als auch für den Preis gibt es deshalb von uns Punkteabzüge bei unserem Fahrradhelm mit Visier Test. 

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Uvex Finale Visor.

Der durchdachte City-Helm.

Das Foto zeigt einen Uvex Finale Visor.

Uvex Finale Visor auf einen Blick:
Pro Con
Auswechselbares Visier. Für große Köpfe nur bedingt geeignet.
Gute Belüftung mit Insektenschutz. Visierinnenseite zerkratzt schnell.
LED-Licht am Hinterkopf. Kein farbloses Visier.
Angenehm leicht (330 Gramm).  
Stabilität und Schutz durch Double-Inmould-Technologie.  
Clevere Features.  
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Die Produktdetails.
UVP: 199,95 Euro
Gewicht: 330 Gramm
Größen:  S 52-57 cm, M 52-57 cm
Gütesiegel:  CE, EN1078
Farben/Designs: 3
Modelljahr: 2022
Belüftung: 20 Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: Double-Inmould-Konstruktion
Einsatzbereich: Alltag, Urban Biking, Commuting, Urban Sports

8 von 10 Punkte
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Die Marke Uvex hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Seit rund 100 Jahren gibt es das Unternehmen aus Fürth bereits. Der Name steht dabei als Akronym für „ultraviolet excluded“ und weist auf den UV-Schutz der Sonnenbrillen der Marke hin. 

Zu den wichtigsten Geschäftsfeldern des Unternehmens gehört auch die Erzeugung von hochwertigen Helmen wie etwa den Uvex Finale Visor. Dabei handelt es sich um einen wirklich durchdachten City-Helm. Das Visier hat eine auswechselbare Scheibe und kann so an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. 

Für die gute Belüftung sorgen insgesamt 20 Öffnungen, die zusätzlich auch noch mit einem Insektenschutz ausgestattet sind. Bei unserem Test haben wir jedenfalls keinen Besuch auf unserem Kopf bekommen. 

Das Gurtbandsystem ist stufenlos verstellbar und lässt sich so gut an die eigene Kopfform anpassen. Der Helm ist in zwei Größen für Kopfumfänge von 52 bis 61 Zentimeter erhältlich. Für Menschen mit eher großen Köpfen ist er deshalb nur bedingt geeignet. 

Die sogenannte Double-Inmould-Technologie, bei der eine zweite Markrolon-Schale den unteren Helmbereich Stabilität gibt, bietet einen guten Schutz. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein plug-in LED-Licht am Hinterkopf.

Unser Testhelm zeigt sich bei der Abwaage mit 310 Gramm angenehm leicht. Das macht sich vor allem bei längeren Ausfahrten bemerkbar. Preislich befindet sich der Helm im Vergleich zu den anderen getesteten Helmen im oberen Durchschnitt.

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Cratoni Commuter.

Futuristisches Design mit viel Wert auf Sicherheit.

Das Foto zeigt einen Cratoni Commuter.

Cratoni Commuter auf einen Blick:
Pro Con
Futuristisches Design. Für kleine und große Köpfe nur bedingt geeignet.
Hohe Sicherheit durch zusätzlichen Schutz im Nacken- und Schläfenbereich. Visier passt sich nicht den Wetterbedingungen an.
Gute Luftzufuhr. Kein Leichtgewicht (402 Gramm).
Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.  
Integrierte Regenhaube.  
Die Produktdetails.
UVP: 189,95 Euro
Gewicht: 400 Gramm
Größen:  S-M: 54-58 cm), M-L: 58-61 cm)
Gütesiegel:  CE, EN1078, NTA 8776
Farben/Designs: 4
Modelljahr: 2022
Belüftung: 9 Ventilationsöffnungen
Sicherheitstechnologie: Inmould-Technologie
Einsatzbereich: Alltag, Urban Biking, Commuting


Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

Cratoni wurde im Jahr 1985 im württembergischen Steinberg gegründet und konzentriert sich heutzutage vor allem auf die Produktion von Sportbrillen und Fahrradhelmen. 

Mit dem Cratoni Commuter bringt der Hersteller einen etwas futuristisch anmutenden Fahrradhelm auf den Markt, der vor allem für City-Biker und E-Bike-Fahrer bestens geeignet ist. Der Helm ist in zwei Größen erhältlich und für Kopfumfänge von 54 bis 61 Zentimeter geeignet. Das Spektrum hätte wohl in beide Richtungen ein wenig größer ausfallen können.

Dafür hat man jedoch auf die Sicherheit großen Wert gelegt. Das zeigt sich nicht nur bei dem Leuchtband an der Rückseite, sondern vor allem durch den erweiterten Schutz im Nacken- und Schläfenbereich, der vor allem durch die intelligente Form des Helmes zustande kommt. 

Ein echtes Leichtgewicht ist der Cratoni Commuter nicht unbedingt. Die Abwaage bei unserem Fahrradhelm mit Visier Test ergibt 402 Gramm. Trotzdem trägt er sich angenehm leicht. Das könnte auch an der guten Belüftung liegen. Denn auch an heißen Tagen ist die Luftzufuhr mehr als ausreichend. 

Das Visier passt sich leider nicht den äußeren Gegebenheiten an und ist auch nicht abnehmbar. Dafür kann der Helm mit einer integrierten Regenhaube aufwarten. 

Preislich liegt der Cratoni Commuter bei unserem Test im unteren Mittelfeld und bietet damit ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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MET Codatronca.

Für schwarze Küken und Zeitfahrer gleichermaßen geeignet.

Das Foto zeigt einen MET Codatronca.

MET Codatronca auf einen Blick:
Pro Con
Gute Aerodynamik auch bei nicht optimaler Sitzposition. Nicht für den Alltag geeignet.
Kann individuell auf die Kopfform eingestellt werden. Etwas hoher Preis.
Einfaches Öffnen und Schließen des Kinnriemens.  
Tragetasche wird mitgeliefert.  
Zusätzliche Visiere als Zubehör erhältlich.  
Die Produktdetails.
UVP: 319,95 Euro
Gewicht: 335 Gramm
Größen:  S 52-56 cm, M 56-58 cm, L 58-61 cm
Gütesiegel:  CE, EN1078, AS/NZ
Farben/Designs: 2
Modelljahr: 2022
Belüftung: 3 Belüftungsöffnungen
Sicherheitstechnologie: In-Mould-Polycarbonat-Schale mit EPS-Liner
Einsatzbereich: Zeitfahren, Aero


Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

MET wurde 1987 in Italien gegründet. Die Helme des Unternehmens werden auch heute noch in den Alpen designt und konstruiert. 

Mit dem MET Codatronca sieht man ein wenig aus wie das schwarze Küken Calimero aus der gleichnamigen italienischen Zeichentrickserie und das hat auch seinen guten Grund: Es handelt sich dabei nämlich um einen Helm, der speziell für das Zeitfahren entwickelt wurde. Lange Zeit galten dabei die nach hinten zu einer Spitze verlaufenden Helme als der Weisheit letzter Schluss. Doch die Ergebnisse im Windkanal zeigen, dass runde, etwa offenere Modelle wie der Codatronca bessere Ergebnisse bieten. 

Das liegt vor allem daran, dass sie auch dann noch optimale Unterstützung bringen, wenn die Kopfhaltung, die Rückenform und die Sitzposition nicht mehr ganz den Anforderungen entspricht. 

Der MET Codatronca ist in insgesamt drei unterschiedlichen Größen für Kopfumfänge von 52 bis 60 Zentimeter erhältlich. Menschen mit einem größeren Kopfumfang werden damit wohl Probleme bekommen. In der Größe Small wiegt der Helm gerade einmal 335 Gramm. 

Der Codatronca verfügt zwar nur über vier Belüftungsöffnungen, durch die geschickte strategische Platzierung dringt aber genügend Luft bis zur Kopfhaut vor. 

Für die bestmögliche Passform sorgen ausgefeilte Details wie das Safe-T Orbital Anpassungssystem, mit dem der Helm in zwei unterschiedlichen horizontalen und vier vertikalen Positionen angepasst werden kann. Das Magnetsystem am Kinnriemen funktioniert großartig und macht das Öffnen und Schließen zum Kinderspiel.

Serienmäßig wird der Helm mit einem getönten Visier geliefert. Ein klares und ein verspiegeltes Visier sind als separates Zubehör erhältlich. Dafür gehört eine praktische und stylishe Tragetasche zum Lieferumfang. Da kommt wieder einmal der Italiener im Codatronca raus. 

Preislich liegt der MET Codatronca im Spitzenfeld unter den getesteten Fahrradhelmen mit Visier. Für die Special-Interest-Zielgruppe dürfte das kein Problem darstellen. Für den Durchschnittsfahrer, der mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder mit dem E-Bike einen kleinen Ausflug unternehmen möchte, ist dieser Helm ohnehin nicht die richtige Wahl. 

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Unser Fazit.

Unser Fahrradhelm mit Visier Test bringt die folgenden Ergebnisse:

Beim Anblick der Tabelle wird schnell ersichtlich, wie knapp die Bewertungen zusammenliegen. Den ersten und letzten Platz trennen gerade einmal zweieinhalb Punkte. Das bedeutet, dass alle getesteten Helme ein hohes Maß an Qualität bieten. Die Unterschiede lagen oftmals nur in winzigen Details. 

Letztlich kommt es vor allem darauf an, wofür der Helm benötigt wird. Denn nicht jeder Helm ist für jeden Zweck gleichermaßen gut geeignet. Der MET Codatronca macht zwar beim Zeitfahren gute Figur, für die Fahrt zur Arbeit ist er jedoch nicht die optimale Wahl, außer man legt dabei großen Wert auf die Aerodynamik. 

Dafür ist beispielsweise der Uvex Finale Visor wesentlich besser geeignet. Unser Testsieger, der Giro Vanquish Mips hat uns in allen Bereichen sehr beeindruckt. Dieser ist jedoch ein Rennradhelm und somit auch nicht für jeden die erste Wahl.

Der schlechteste Helm ist jedenfalls gar kein Helm. Denn es ist alles andere als eine Heldentat, auf dem Fahrrad ohne Helm unterwegs zu sein. Auch beim Cruisen durch die City kann es leicht zu einem Unfall kommen, der nicht einmal selbst verschuldet sein muss. Die Schale auf dem Kopf hat dabei schon so manchem Radfahrer vor schweren Kopfverletzungen bewahrt und im Extremfall auch über Leben und Tod entschieden.

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