15 Dinge, die du als Mann aufgeben musst, um ein glückliches und erfülltes Leben zu leben.

15 Dinge, die du als Mann aufgeben musst, um ein glückliches und erfülltes Leben zu leben.
von Detlef Koepke
Aktualisiert am: 26.1.2022
Fotos: Frida Lanenrström, Pexels, Jason Hogan, Mohamed Hassan, Detlef Koepke
Kennst du das Gefühl, dass es nie genug ist, was du tust. Als Mann kannst du dir das Leben leichter machen, wenn du einige Dinge aufgibst. Der Coaching-Experte Detlef Koepke erklärt dir, wie es geht.

Es gibt typisch männliche Verhaltensweisen, die uns weder im Leben, der Liebe oder im Business jemals geholfen haben weiter zu kommen, dafür aber für Anspannung und Stress sorgen. Lass sie los und schaffe dir Raum für mehr Freude, Frieden und Glücksmomente.

Let's do the work!

15 männliche Angewohnheiten du hinter dir lassen solltest, um ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu leben.

1. Angriff.

Das Foto zeigt zwei Tiger. Einer greift an.

Gib es auf, Menschen im Gespräch anzugreifen oder dich bei Kritik persönlich angegriffen zu fühlen.

Wie? Indem du lernst zuzuhören. So kannst du den anderen und die Kritik zu verstehen, dazu gehört auch, dass du Fragen stellst und deine eigene Kommunikation verbesserst, sodass sie keine Aggression beinhaltet.

2. Verteidigung.

Wenn du oder dein Gegenüber sich angegriffen fühlt, dann ist die Fortsetzung des Sich-angegriffen-Fühlens in die Verteidigung oder die Rechtfertigung zu gehen.

Gib die Verteidigung auf, lass die Gegenvorwürfe sein und übernimm Verantwortung.

Es geht in Beziehungen und in Konflikten um Verstehen und verstanden werden und echte Präsenz, nicht um Sieg und Niederlage.

3. Verachtung.

Verachtung ist eine der am nachhaltig wirksamsten Dinge, die Beziehungen zerstören.

Gib das subtile Spiel auf. Unterlass zynischen Bemerkungen, Überheblichkeit, respektloses Verhalten, Augen verdrehen oder die Erniedrigung der anderen Person. Nutze nicht dein Wissen, um es gegen den anderen zu verwenden. Stell keine Fragen, die sich nicht beantworten lassen.

4. Stonewalling.

Das Foto zeigt eine massive Mauer.

An dir oder deinem Gegenüber prallt jegliche Kommunikation reaktionslos ab.

Klartext: Kein ignorieren, keine Verweigerung der Kommunikation!

Nach dem Motto: „Das geht schon vorbei“, „der oder die kriegt sich schon wieder ein“, „ich muss das nur aussitzen“, „ich lass das nicht an mich ran“, „hab damit nichts zu tun, nicht mein Ding“.

Stonewalling ist ein weitverbreitetes Muster. Beziehung geht nicht ohne Offenheit und daher gib es auf deine Mauern hochzuziehen, sondern reiß sie ein.

Diese ersten 4 Dinge, die du aufgeben solltest, stammen aus einer weit über 30 Jahren geführten Studie von Dr. John Gottman.

Er nennt sie die „4 Apokalytischen Reiter“, da diese 4 Dinge die stärkste Wirkung auf das Scheitern in Beziehungen haben. Er gehört im Bereich der Paartherapie zu den aktuell angesehensten Wissenschaftlern und Therapeuten.

Wäre es nicht das coolste überhaupt, wenn du ohne dich anzustrengen, also durch dein Unterbewusstsein gesteuert, deinen emotionalen Zustand bestimmen könntest? Im Leistungssport ist das in vielen Situationen essenziell und jeder kann das lernen.

5. Negative Selbstgespräche.

Hör auf selbstzerstörerische Selbstgespräche mit dir zu führen. Und lass es auch sein, dir irgendeinen Quatsch zu erzählen und einzureden, der dir vorgaukeln soll, dass du der Held bist.

Gib das rumnörgeln an dir selbst und anderen auf. Du brauchst nur die negativen Selbstgespräche sein lassen, oder glaubst du, dass sie wirklich helfen und wenn ja, wem sollen sie helfen? Dir nicht. Im gegenteil, sie ziehen dich runter.

6. Gib deinen Widerstand gegen Veränderung auf.

Die Ullustration zeigt einen Mann in Fußketten der nicht vom Platz kommt.

Klartext: Widerstand gegen Veränderung ist Widerstand gegen das Leben.

Leben ist Veränderung. Wenn wir leben, wirklich leben, verändert sich permanent unser Körper, unsere Gedanken, unsere Gefühle. Wenn sich nichts mehr ändert, dann nennt man das Tod. Also, wenn du leben und wachsen willst, gib den Widerstand auf.

7. Stell dich deinen Ängsten.

Gib die Verleugnung deiner Ängste auf und die Lüge, dass du keine Angst hast.

Angst ist! Angst ist allerdings kein Grund, sich ihr nicht auszusetzen und sie nicht zu überwinden.

Du wächst, wenn du die Angst vor der Angst aufgibst und akzeptierst, dass sie da ist. Sie „umarmst“, sie annimmst und weitergehst. Warum? Weil du ein echtes Ziel hast. Wenn deine Angst dich abhält, dann überprüfe, ob dein Ziel stark und großgenug ist. Deine wahren Ziele werden dich nicht abhalten, deine Ängste zu überwinden.

8. Gib jetzt auf dich zu entschuldigen.

Wofür entschuldigst du dich? Wer noch nicht weiß, wohin er will, wer keine Klarheit oder keine Vision von der Zukunft hat, der hat viele Entschuldigungen. Weit mehr als 90 Prozent deiner Entschuldigungen sind eine Lüge. Entscheide dich für Klarheit in all deinen Lebensbereichen und dann wachse. Wachse immer wieder über dich selbst hinaus.

9. Hör auf deine „innere Stimme“ zu unterdrücken.

Deine „innere Stimme“ zeigt dir deinen Weg. Sie sorgt dafür, dass du nicht mehr dafür lebst, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Deine innere Stimme richtet dein Leben nach deinem Nordstern aus. Lausche auf deine „innere Stimme“.

Und tu, was du wirklich brauchst, um glücklich im Leben, der Liebe und im Business zu sein. Schließlich bist du hier, um deinen einzigartigen Beitrag zu leisten.

10. Gib es auf dich wichtig zu nehmen.

In der Natur ist nichts wichtiger als etwas anderes. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass jemand wichtiger ist, auch du bist es nicht. Leiste deinen Beitrag, gib dein Bestes und tu es einfach, dann hältst du keine Energie mehr zurück, sondern gibst dich ganz und gar hin.

Nur Menschen machen aus ganz normalen Dingen etwas, das sie wichtig nennen, das meiste davon ist aus einer anderen Perspektive bedeutungslos.

11. Du lebst nicht für das Glück in der Zukunft.

Welch ein Gedanke? Dein Glück findet niemals in der Zukunft statt. Deine Uhr läuft jetzt, aber es ist noch nicht einmal die Zeit, die verstreicht, es ist dein Leben, das verstreicht, wenn du es jetzt nicht voll und ganz lebst.

Du lebst im Himmel auf Erden, wenn du den Himmel auf Erden jetzt erschaffst. Dann brauchst du nicht darauf hoffen, dass das Glück erst in der Zukunft zu dir kommt.

12. Gib das Höher, Schneller und Weiter auf.

Das Leben ist kein Wettbewerb. Leben ist Veränderung, permanente Veränderung. Es ist deine Chance, dich permanent selbst zu verbessern. Bis zum letzten Atemzug. Wenn du dich für dich selbst jeden Tag um 1 Prozent verbesserst, was ist dann? 1 Prozent Bullshit, den du heute noch machst einfach sein lassen und 1 Prozent besser zu werden in allen Bereichen, die dir wichtig sind.

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden. Wir sind alles werdende Wesen in permanenter Entwicklung und sogar die Richtung, ob wir uns zum Schlechteren oder Besseren Wesen entwickeln, entscheiden wir selbst. In jedem Moment.

13. Ein Irrglaube: Der Gipfel ist nicht das Ziel.

Das Foto zeigt ein Bergpanorama mit unendlich vielen Gipfeln.

Wenn das so wäre, dann wären wir alle schon am Ziel. Nach dem Gipfel kommt der nächste Gipfel nicht wahr? Also geht es darum, wie du den Weg zum Ziel beschreitest.

Du brauchst ein klares Ziel, eine echte Vision und Menschen, Mentoren, Wegbegleiter, die dich zum Gipfel führen. Der Mentor am Berg ist der Bergführer, er kennt den Weg, kann dir helfen und dich zum Gipfel führen, um dir Sicherheit zu geben, wenn du dich Schritt für Schritt zum Ziel bewegst. Konzentriere dich auf den nächsten Schritt und den nächsten und ...
Wer schnell vorankommen will, der sollte alleine gehen, wer weit kommen will sollte mit anderen gehen.

14. Gib auf deine Aufmerksamkeit nach außen zu richten.

Warum schaust du überhaupt nach außen? Weil du Anerkennung willst, weil du Bestätigung willst, weil du dich vergleichst?

Orientiere und lerne von den Besten, aber tun musst du es allein.
Warum schaust du nach außen, wenn du weißt, dass die Schätze nur in dir zu finden sind? Dort findest du, wonach du suchst – immer – und das weißt du ganz genau. Darum gib jetzt den Blick nach außen auf.

15. Hör auf zu denken, dass du ewig lebst.

Ich ahne, dass du das nicht hören willst und geneigt bist, es beiseitezuschieben.

Jeder weiß es und doch verplemperst du deine Zeit, schlimmer noch dein Leben, weil du diese Wahrheit verdrängst. Wenn du heute akzeptierst, dass du stirbst, was würdest du dann sofort tun? Sei jetzt ehrlich mit dir. Was würdest du bereuen, was du nicht getan hast?

Dafür musst du in dich hineinhören und herausfinden, was du wirklich willst. Sodass du am Ende weißt, dass du das Leben gelebt hast, das ganz und gar deins ist, dem du Deine Bedeutung gegeben hast. Du hast die Richtung bestimmt, wie du deine Beziehungen mit Liebe und Lebendigkeit erfüllt hast, für deine Berufung gegangen bist, deinen Körper und Geist gesund gehalten hast.

Mentoren und wahre Freunde können dich unterstützen, denn die Limitierungen, an die du glaubst, sind nur deine Illusion.

Fazit. Le's do the work!

Leg jetzt los, denn es reichen Baby-Steps um voranzukommen. Starte jetzt mit einem der 15 Dinge, die du als Mann aufgeben solltest und begib dich auf die Reise zu deiner besten Version als Mann, Partner oder Vater. Oder glaubst du wirklich (noch), dass ausgerechnet du kein erfülltes Leben auf allen Ebenen verdient hast?

Loslassen fällt dir schwer? In diesem Artikel erfährst du wie du zu mehr mentaler Stärke gelangst.

Wer schreibt hier?

Das Foto zeigt Detlef Koepke.

Detlef Koepke. Höchstleistung und Klarheit gehören für ihn als Coach und Mentor zusammen.

Er coacht Unternehmer, Teams und setzt seinen Schwerpunkt im Mentoring für Männer.

Inspiriert vom Leistungssport und schon lange intensiv mit dem Thema Mentale Stärke vertraut fokussiert er sich heute auf das Coaching von Unternehmern, Teams & Männern, die Erfolg auf allen Ebenen, also im Leben, der Liebe und im Business haben wollen.

Seinen Coaching-/Mentoring Ansatz kann man als holistischen Ansatz bezeichnen, da Erfolg von vielen verschiedenen Faktoren abhängt, die zu betrachten und zu beachten sind.

Wer KLARHEIT und AUSRICHTUNG für sich, sein Team, sein Unternehmen sucht hat in ihm einen kompetenten und fordernden Praktiker, der schnell notwendige Transformation in Gang bringt.

Wer „sein eigenes Ding“ machen will und noch nicht so recht weiß, was es ist und wie die „Reise“ dorthin aussehen kann ist bei ihm auch an der richtigen Adresse.

Mehr zu Detlef Koepke findest du hier.

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