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Fahrradbrillen. 4 Gründe, warum du immer mit fahren solltest.

Fahrradbrillen. 4 Gründe, warum du immer mit fahren solltest.
von Christoph Hoffmann
2.9.2020
Foros: Jan Wiedemann, The Cycleverse
Du bist auf der Suche nach einer neuen Fahrradbrille? Wenn es um Fahrradbrillen geht, gibt es einige Dinge, die du beim Kauf beachten solltest. Klar, gutes Aussehen ist wichtig, aber der Schutz unserer Augen ist noch wichtiger. Wir nennen dir 4 Gründe warum du unbedingt mit Brille fahren solltest und stellen dir die besten Modelle aus den unterschiedlichen Preisklassen für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten vor.

Inhalt. 4 Gründe, mit Fahrradbrille zu fahren. 

1. Bessere Sicht durch Glasfarben.

2. Fashion Statement

3. Schutz vor UV-Strahlung

4. Der Pokerface -Effekt.

Die besten Fahrradbrillen. Unsere Kaufempfehlungen.

Fazit.


Wenn man sich die Entwicklungen der letzten Jahre ansieht, hat man das Gefühl, das Fahrradbrillen von Saison zu Saison immer größer und bombastischer werden. Ein Blick auf Instagram zeigt: die meisten Gläser verdecken das gesamte Gesicht der Brillenträger.

Abbildung zeigt einen Radsportler mit extrem großer und sytlischer Fahrradbrille.


Unsere Lieblingsbrillen:


4 Gründe, warum du beim Radfahren immer eine Fahrradbrille tragen solltest.

Für die meisten Radsportler sind Fahrradbrillen das ganze Jahr über ein unverzichtbarer Begleiter. Im Sommer tun sie, was man erwartet: sie sehen extrem gut aus, absorbieren das Sonnenlicht und schützen vor Ungeziefer. In den kälteren Jahreszeiten halten sie Schnee oder Regen, aber auch Wind oder Straßenschmutz und -dreck aus den Augen. Aber, auch für Bike-to-work Commuter ist es sinnvoll mit Fahrradbrille zu fahren. Gut aussehen ist wichtig, aber der Schutz unserer Augen ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger.


1. Bessere Sicht durch unterschiedliche Glasfarben.

Ja richtig gelesen, die Glasfarbe deiner Fahrradbrille, macht einen großen Unterschied beim Erkennen von Untergründen. Ski- und Snowboardfahrer wissen wovon wir sprechen. Welche Glasfarbe ist für welchen Einsatz am besten geeignet?


Braune Fahrradbrillengläser verfälschen die Farben der Natur am wenigsten. Sie sind in allen Tönungsgraden universell einsetzbar und somit ideal für den Straßenradsport geeignet. Besonders wirkungsvoll sind sie als Radsportsonnenbrillen bei hellem Licht.


Orangefarbene und rote Fahrradbrillengläser gleichen den Licht- und Schattenwechsel der Natur optimal aus. Das bedeutet, sie erhöhen den Kontrast in einer eher grünen Umgebung. Optimal für Gravel oder MTB Touren.


Gelbliche Fahrradbrillengläser sorgen für eine bessere Sicht im Dunklen und bei Nacht, lassen allerdings tagsüber mehr UV-Strahlung durch. Gelbliche Brillengläser empfehlen sich besonders in der dunklen Jahreszeit für Bike-to-work Commuter die früh starten oder abends lange im Büro sind.



Blaue Fahrradbrillengläser eignen sich besonders für den Winter, sind aber unvorteilhaft für den Straßenverkehr, da blaue Verkehrszeichen deutlich schlechter wahrgenommen werden. Perfekt für Cyclocrosser und alle anderen die im Winter Trails fahren möchten.



2. Eine Fahrradbrille ist ein Fashion Statement.

In den letzten Jahren haben sich Fahrradbrillen von der reinen Schutzbekleidung, hin zu einem Styling-Accessoire entwickelt. Getreu dem Motto, Look pro - go slow! legen immer mehr Radfahrer, allen voran die MAMILs (Middle Aged Men In Lycra) besonderen Wert auf modische und trendige Styles. Fahrradbrillen, Socken, Trikots und Rennradschuhe sind die wichtigsten Fahsion Statements.


3. Schütze deine Augen vor gefährlicher UV-Strahlung

Wusstest du, dass jährlich weltweit ca. 3,2 Millionen Menschen aufgrund von UV-Strahlung erblinden? Wenn du deine Netzhaut dauerhafter UV-Strahlung aussetzt, beginnt sie zu degenerieren, was zur Erblindung führen kann.


Die UV-Strahlung kann die Eiweiße in der Linse beeinflussen, woraus eine Linsentrübung resultiert. Die Sehschärfe nimmt ab und die Betroffenen erkranken an Grauen Star. Mediziner sprechen hier von einer Makuladegeneration. Als Fahrradfahrer ist es also wichtig, sich vor diesen Umwelteinflüssen zu schützen.


Wenn du deine Augen zu lange dem Sonnenlicht aussetzt, riskierst du einen dauerhaften Schaden an der Hornhaut oder an der Netzhaut. Die Hornhaut ist die Schutzschicht unseres Auges, wenn diese einen Sonnenbrand erleidet, ist das extrem schmerzhaft und gefährlich.


Hier hilft eine Fahrradbrille mit getönten Gläsern, sie schirmt deine Augen ab, und schützt dich vor bedrohlichen UV-Strahlen, aber auch vor Wind der Staubpartikel aufwirbelt. Wenn du Kontaktlinsen trägst, ist das Tragen einer Fahrradbrille sogar noch wichtiger. Sie verhindert das Verdunsten der Tränen, so dass deine Augen feucht bleiben.


Weitere Infos zu Brillengläsern findest du hier:

Fahrradbrillen Kaufberatung

4. Der Pokerface -Effekt für ambitionierte Fahrer.

Im Profilager sind Fahrradsonnenbrillen erst seit Mitte der 90er Jahre populär. Nachdem Lance Armstrong 1999 die Tour de France mit einem Oakley M-Frame gewann, begann der Siegeszug der Fahrradbrillen. Neben der Schutzfunktion, bietet eine Fahrradbrille noch einen weiteren Vorteil: Radprofis nutzen Sonnenbrillen, um ihre Leiden auf dem Rad vor ihren Rivalen zu verbergen, denn die Erschöpfung ist an müden Augen zu erkennen. Die Fahrradbrille ist somit auch für Freizeitfahrer das perfekte Tool um deine Schmerzen und dein Leiden auf anstregenden Rides vor deinen Mitfahrern oder bei Jedermann-Rennen zu verbergen.



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Fazit. Darum solltest du nie ohne Fahrradbrille fahren:

Schutz vor schweren Verletzungen: Fahrradbrillen aus speziellen bruchfesten Glasmaterialien bewahren die Augen vor schweren Stoßschäden.


Durchblick: Fest aber bequem sitzende Fahrradbrillen sorgen mit der passenden Filtertönung für klare Sicht beim Fahrradfahren und vermindern schon deshalb die Unfallgefahr.


Schutz vor Umwelteinflüssen: Fahrradbrillen schützen die Augen vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, Staub, Fremdkörpern oder Fahrtwind.



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