Fahrradsattel Test. Die besten Sattel für Damen und Herren.

Fahrradsattel Test. Die besten Sattel für Damen und Herren.
von Yannick
2.8.2021
Fotos: Unsplash, The Cycleverse, Pixabay
Ein Zwicken im Hintern kann einem jede Tour vermiesen. Worauf du beim Kauf eines neuen Fahrradsattels achten musst, erfährst du hier. Außerdem haben wir viele Fahrradsattel getestet und stellen dir die 8 besten Modelle für Damen und Herren vor.

Der Fahrradsattel ist zwar nur ein kleiner Teil deines Fahrrads. Dafür ist er jedoch von entscheidender Bedeutung, wenn es um den Komfort während der Fahrt geht. Du wirst uns wahrscheinlich zustimmen, wenn wir dir sagen, dass es gar nicht so einfach ist, einen bequemem Fahrradsattel für dein Fahrrad zu finden. 

Wenn du auch schon einmal eine mehrtägige Fahrradtour unternommen hast, wirst du im Frühstücksraum mit Sicherheit die vielen Leidensgenossen erkannt haben, die sich nur sehr vorsichtig setzen, weil ihnen ihr Allerwertester nach ein paar Tagen ziemlich zu schaffen macht.

Aber da gibt es meistens diesen einen Fahrer, der davon nichts mitbekommt. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat er hier unseren Fahrradsattel Test gelesen und weiß deshalb, worauf es bei der Wahl des richtigen Sattels ankommt.

Du suchst einen Mountainbike Sattel? Dann bist du hier an der richtigen Stelle: MTB Sattel Test

Schnellübersicht: Die besten Fahrradsättel aus dem Test.

Der bequemste Damensattel. Der bequemste Herrensattel. Der beste Sattel für Sportlerinnen. Der beste Sattel für Rennradfahrer. Der versatilste Herrensattel.
Das Foto zeigt einen Selle Royal Freeway Fit Damen Classic vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt einen Büchel Twin Medicus 1.0 vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt einen Cube Natural Fit Venec WS vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt einen Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow vor weißem Hintergrund. Das Foto zeigt einen Fabric Line Rennrad Sattel Shallow vor weißem Hintergrund.

Selle Royal Freeway Fit Damen Classic

Büchel Twin Medicus 1.0

Cube Natural Fit Venec WS

Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow

Fabric Line Rennrad Sattel Shallow

Gute Druckverteilung durch Geleinlage, Vibrationsabsorbtion, perfekt für den Alltag geeignet. Superbequem dank Aussparung und 5-Zonen-Design, perfekt für den Alltag geeignet. Für Rennräder konzipiert,  frauenspezifische Polsterung und Schock Absorber, wiegt nur 280 Gramm. Optimale Polsterung, innovativers Design, nur 117 Gramm, unfassbarer Komfort. Minimalistisches Design, wasserfeste Mikrofaser, 239 Gramm, für alle Radsportarten geeignet.
UVP: 34,95 € 34,00 € 59,95 € 449,90 € 99,90 €
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Welcher Fahrradsattel passt zu mir?

Es hat einen Grund, dass es am Markt eine riesige Auswahl unterschiedlicher Fahrradsättel gibt und sich diese in Form, Federung und Material erheblich voneinander unterscheiden. Es gibt nämlich nicht den einen Supersattel, der für jedes Hinterteil und jede Körperdimension gleichermaßen gut geeignet ist.

Ein Fahrradsattel ist eine sehr individuelle Angelegenheit und die jeweilige Form und Ausstattung müssen einfach zum Fahrer passen.

Wovon hängt die Bequemlichkeit eines Fahrradsattels ab?

Das Foto zeigt zwei von oben fotografierte Fahrradsättel im direkten Vergleich nebeneinander: einen sehr breiten Tourensattel und einen sehr schmalen Rennradsattel.

Der Einsatzzweck bestimmt die Form des Fahrradsattels. Für kurze Touren, die man in einer aufrechten Sitzposition fährt, empfehlen sich breitere Fahrradsättel. Für lange Rennradtouren in vorgeneigter Position eignen sich eher schmalere Sättel.

Dir wird wahrscheinlich schon aufgefallen sein, dass verschiedene Fahrradtypen auch unterschiedliche Fahrradsättel haben. Der Grund dafür ist, dass die Bequemlichkeit eines Sattels stark von der jeweiligen Sitzposition abhängt. 

Dabei gilt die Regel, dass der Fahrradsattel umso schmaler wird, je mehr du auf dem Fahrrad nach vorne geneigt bist. Deswegen ist es auch nicht sinnvoll, auf einem Rennrad einen besonders breiten Sattel aufzuziehen. Ganz davon abgesehen, dass das ziemlich dämlich aussehen würde.

Grundsätzlich hängt ein bequemer Fahrradsattel jedoch von den folgenden Kriterien ab:

  • Die richtige Form 
  • Die optimale Breite 
  • Die Polsterung 
  • Das Material

Damit du dir ein genaueres Bild davon machen kannst, gehen wir auf jedes dieser Kriterien noch ein wenig genauer ein.

Die richtige Form des Fahrradsattels.

„Richtig“ ist wie bereits erwähnt in diesem Fall von der Art deines Fahrrades abhängig. Rennradfahrer verwenden bei ihren Ausfahrten einen möglichst schmalen und spitzen Sattel, weil sie damit schmerzfrei eine nach vorne geneigte Sitzhaltung einnehmen können. 

Für die aufrechte Fahrt mit dem Citybike ist hingegen ein breiter Fahrradsattel mit weicher Polsterung und zusätzlicher Federung die bessere Wahl. 

Die optimale Breite des Sattels.

Bei einem gemütlichen Bummel durch die City wird dir vielleicht schon einmal aufgefallen sein, dass die Proportionen in der Mitte des Körpers bei den Menschen sehr unterschiedlich ausfallen. Das ist auch der Grund, warum es Fahrradsättel in unterschiedlichen Breiten gibt. 

Bei einem passenden Fahrradsattel liegt die Hauptpolsterung so, dass die Sitzknochen genau darauf aufsetzen. Für die Messung verwenden die Fachhändler einen sogenannten Messschemel. Im Grunde genommen wird dabei jedoch nur ein Abdruck auf einem Stück Wellpappe erzeugt. Dadurch werden die Eindrücke der Sitzknochen gut sichtbar. So wie beim lustigen Kollegen aus dem Büro, der sich nach der Weihnachtsfeier noch schnell auf den Kopierer gesetzt hat. 

Die Messung kannst du auch einfach zuhause machen (ganz ohne Kopierer). Alles was du dafür benötigst, ist eine harte Sitzfläche (zum Beispiel eine Sitzbank aus Holz) und ein Stück Karton, das so weich ist, dass die Abdrücke deines Allerwertesten sichtbar werden, wenn du dich daraufsetzt. Amazon sei Dank – du findest sicher einen geeigneten Karton in der Altpapiertonne. 

Der Abstand zwischen den beiden Sitzknochen ist der Wert, den du für den Kauf deines Sattels benötigst. Beim Rennrad solltest du noch etwa einen Zentimeter dazurechnen, für das Citybike hingegen rund drei Zentimeter. 

Die Polsterung.

Das Foto zeigt einen Carbon-Rennradsattel mit Sattelstütze.
Superdünn, ultraleicht und knüppelhart. Carbonsättel sind normalerweise eher was fürs Rennrad und bieten trotz ihrer Härte auf langen Touren sehr guten Komfort.

Der größte Irrglaube ist: Je mehr der Sattel gepolstert ist, desto bequemer ist er. In der Realität ist meistens das Gegenteil der Fall. 

Denn durch eine zu starke Polsterung sinkt das Hinterteil in den Sattel ein. Das belastet den Schambereich langfristig. Auch bei der Polsterung kommt es wieder stark auf die Haltung an. Damit der Sattel das Gesäß entlasten kann, muss es genau an nur den Stellen gut gepolstert sein, an denen der meiste Druck entsteht.

Das Material.

Das Foto zeigt einen von oben fotografierten Ledersattel.
Leder, Carbon oder Kunststoff. Fahrradsättel werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt.

Die meisten Hersteller bieten Fahrradsattel aus Leder oder Kunststoff an. 

Ein Sattel aus Kunststoff ist in den meisten Fällen die günstigere Wahl. Darüber hinaus ist er angenehm leicht, erzeugt wenig Reibung und ist auch sehr einfach zu pflegen. Dafür ist das Material nicht ganz so lange haltbar und vor allem wetterempfindlich. 

Zusätzlich bietet ein Kunststoffsattel die Möglichkeit, ihn mit Geleinsätzen zu versehen. Diese sind vor allem auf kurzfristigen Fahrten sehr bequem. Bei längeren Fahrten können sie jedoch auch Schmerzen verursachen. 

Da sie nicht atmungsaktiv sind, beginnst du auf ihnen auch schneller zu schwitzen. Wir wollen die Geleinsätze an dieser Stelle jedoch nicht schlechtreden. Wenn du dich dafür entscheidest, dann solltest du jedoch auf die Qualität achten und in unserer Erfahrung vertragen gibt gute Geleinsätze nicht zu günstigen Preisen. 

Ein Ledersitz ist zwar etwas teurer in der Anschaffung und erfordert auch mehr Pflege, dafür zeichnet er sich durch besonders lange Haltbarkeit und einen guten Sitzkomfort aus. Er bietet seinem Fahrer einen guten Grip und passt sich im Laufe der Zeit immer mehr der Anatomie seines Fahrers an. Dafür ist er aber auch etwas schwerer und deshalb vor allem bei Rennradfahrern nicht besonders beliebt. 

Die Kriterien für unseren Fahrradsattel Test.

Die Anatomie des Beckens ist bei Damen und Herren sehr unterschiedlich. Da dies auch für das Design des Fahrradsattels eine wichtige Rolle spielt, sind am Markt für Damen und Herren jeweils unterschiedliche Modelle erhältlich. 

Auch wir tragen diesem Unterschied Rechnung und haben unseren Test deshalb in einen Fahrradsattel Damen Test und einen Fahrradsattel Herren Test aufgeteilt. Es gibt also insgesamt zwei Fahrradsattel Testsieger in unserem Test – jeweils ein Modell für Damen und eins für Herren. 

Ansonsten haben wir uns bei dem Test vor allem auf die folgenden Faktoren konzentriert:

  • Grundsätzlicher Typ des Sattels
  • Maße und Gewicht
  • Material
  • Polsterung
  • Zusätzliche Eigenschaften (zum Beispiel Gel-Einsätze oder Aussparungen)

Die Top 4 Damensättel im Test.

Selle Royal Freeway Fit Damen Classic.

Der bequemste Sattel für Damen.

Das Foto zeigt den Selle Royal Freeway Fit Damen Classic in drei Ansichten.

Bequemlichkeit spielt bei der Auswahl des Fahrradsattels eine entscheidende Rolle. Das weiß selbstverständlich auch der italienische Hersteller Selle Royal, dessen Mitarbeiter bereits seit über 50 Jahren ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden haben. 

Mit dem Freeway Fit für Damen ist ihnen dabei ein Modell gelungen, das nicht nur optisch elegant aussieht, sondern darüber hinaus auch den besonderen Bedürfnissen weiblicher Anatomie Rechnung trägt. Das Ergebnis ist ein hohes Maß an Bequemlichkeit.

Denn einerseits sorgt der Freeway dank der Geleinlage dafür, dass es zu keinem schmerzhaften Drücken kommt, andererseits bietet er aber auch noch ausreichend Schutz vor Vibrationen und Stößen bei Unebenheiten. 

Konzipiert ist dieser Fahrradsattel für eine moderate Sitzposition mit einem Winkel von etwa 60 Grad. Das ist jene Haltung, die die meisten Fahrerinnen auf entspannten Touren einnehmen. Da ist auch das Gesamtgewicht von knapp über einem halben Kilogramm mehr als akzeptabel. 

Positiv zu erwähnen ist darüber hinaus auch noch der günstige Preis. Der Freeway gehört zu den günstigsten Modellen, die wir getestet haben. 

Pro Contra
An Bequemlichkeit nicht zu schlagen.  Wir haben keine Schwachpunkte feststellen können. 
Optisch elegant.  
Guter Schutz vor Vibrationen und Schlägen.  
Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.  

Bewertung-10-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

Den Selle Royal Freeway Fit Damen Classic gibts hier zum besten Preis:

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Contec Classic Exclusiv Touring.

An Eleganz nicht zu überbieten.

DSas Foto zeigt den Fahrradsattel für Damen Contec Classic Exclusiv Touring in zwei Ansichten.

Beim deutschen Hersteller Contec handelt es sich im Gegensatz zu Selle Royal um ein noch recht junges Unternehmen. Doch mit der CONTEC Classic Exclusiv Kollektion hat der Hersteller eine zeitlose Kollektion bestehend aus unterschiedlichen Komponenten für das Fahrrad geschaffen. Dazu gehören auch exklusive Ledersättel.

Das Untergestell des Exklusiv Touring ist eine Edelstahl-Legierung, die mit zwei Druckfedern ausgestattet ist. Dies bietet eine besonders gute Dämpfung und eine Entlastung des Steißbeins. 

Trotz des edlen Vintage-Designs wurde hier jedoch auch wert auf anatomisches und funktionelles Design gelegt. Das Ergebnis ist ein hoher Sitzkomfort. Dafür ist auch das atmungsaktive echte Klattleder verantwortlich. 

Auf zwei Faktoren wirkt sich das edle Design jedoch negativ aus. Der Fahrradsattel wiegt rund 870 Gramm und ist damit deutlich schwerer als vergleichbare Modelle aus Kunststoff. Darüber hinaus macht sich die schöne Ausführung auch im Preis bemerkbar. Der Fahrradsattel ist mit Sicherheit sein Geld wert, aber ein Schnäppchen ist er nicht gerade.

Pro Contra
Edles Vintage-Design. Hohes Gewicht (870 g).
Atmungsaktives Leder. Hoher Preis.
Gute Federung.  
Hoher Sitzkomfort.  

Bewertung-8,5-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 8,5 von 10 Punkte.

Hier gibts den Contec Classic Exclusiv Touring zum besten Preis:

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Cube Natural Fit Venec WS.

Für sportliche Fahrerinnen. 

Das Foto zeigt den Cube Natural Fit Venec WS Fahrradsattel für Damen.

Bei „Natural Fit“ handelt es sich um ein von Hersteller Cube entworfenes Ergonomie-System, bei dem besonders auf die Faktoren Designinnovation, sportliche Funktion und anatomische Voraussetzungen wert gelegt wurde. Dazu haben sich die Produktdesigner das Fachwissen von Profi-Radsportlern und Medizinern eingeholt. 

Beim Fit Venec WS scheint dieses Vorhaben jedenfalls gelungen zu sein. Der Sattel ist für die Sitzposition „Bent Forward“ konzipiert. Anders formuliert: Er ist vor allem für sportliche Racerinnen gedacht. Das macht sich schon im Gewicht von nur 280 Gramm bemerkbar. 

Für entsprechende Druckentlastung während der Fahrt sorgt dabei die Sattelschale und die frauenspezifische Anbringung der Polsterung, durch die vor allem der empfindliche Bereich geschont wird. Die Shock Absorber sorgen darüber hinaus für eine gute Abschwächung von Stößen und Erschütterungen während der Fahrt. 

Überrascht hat uns auch der Preis dieses Fahrradsattels. Wir hätten bei einem Modell von Cube nicht erwartet, dass der Sattel zu den günstigsten im Test gehört. Damit wir jedoch auch ein wenig meckern können: Das Design hat uns nicht gerade umgehauen. 

Pro Contra
Besonders leicht. Etwas langweiliges Design. 
Sattelschale sorgt für gute Druckentlastung.  
An den entscheidenden Stellen gut gepolstert.  
Speziell für sportliche Fahrerinnen konzipiert.  
Gutes Preis-Leistungsverhältnis.  

Bewertung-9-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Den Cube Natural Fit Venec WS gibts hier zum besten Preis:

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Selle Italia Diva Gel Superflow.

Der leichteste Damensattel im Test.

Das Foto zeigt den Fahrradsattel für Frauen Selle Italia Diva Gel Superflow in zwei Ansichten.

Der Hersteller Selle Italia ist ebenfalls unmittelbar mit der italienischen Tradition im Fahrrad-Rennsport verbunden. Das Unternehmen wurde bereits 1897 in der Stadt Corsico gegründet. Die Intention war es damals, bequeme Sattel für Jedermann beziehungsweise in späterer Folge „Jedefrau“ herzustellen. 

Alltagstauglich ist der Diva Gel Superflow auch. Allerdings nur für alle Damen, die täglich auf ihrem Rennrad oder auf einem Mountainbike unterwegs sind. Mit 275 Gramm Gesamtgewicht gewinnt er jedenfalls knapp die Gewichtswertung im Test. 

Für hohen Fahrkomfort auch auf langen Strecken sorgt dabei vor allem die optimierte Polsterung sowie das ausgeklügelte Shock Absorber Dämpfungssystem. Durch die ergonomische, speziell auf Frauen angepasste Form und den Ausschnitt in der Mitte des Sattels werden die Sitzknochen, das Schambein und die empfindlichen Weichteile ausreichend entlastet. 

Allerdings ist der Diva Gel Superflow deutlich teurer als sein direkter Konkurrent in diesem Fahrradsattel Test aus dem Hause Cube. 

Pro Contra
Leichtester Damensattel im Test. Höherer Preis im Vergleich zum Cube Natural Fit Venec WS.
Hoher Komfort auch auf langen Strecken.  
Gutes Dämpfungssystem.  
Ausschnitt in der Mitte sorgt für Entlastung.  

Bewertung-8-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 8 von 10 Punkte.

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Fazit. Unser Damensattel Testsieger.

Welcher Sattel hat uns also am meisten überzeugt und trägt den Titel „Damensattel Testsieger“ davon?

In punkto Bequemlichkeit ist der Selle Royal Freeway Fit Damen Classic der Fahrradsattel Testsieger bei der Auswahl der vorhandenen Damensattel. 

Für den Renneinsatz ist er allerdings nicht geeignet. Hier würden wir stattdessen zum Cube Natural Fit Venec WS greifen. Er hat uns im Detail trotz des langweiligen Designs ein wenig mehr überzeugt als der Selle Italia Diva Gel Superflow. 

Die Top 4 Herrensättel im Test.

Selle Royal Freedom Herren Premium.

Der solide Alltagsbegleiter.

Das Foto zeigt den Selle Royal Freedom Herren Premium in zwei Ansichten.

Auch in unserem Herrensattel Test werden wir uns wieder zwei Sättel ansehen, die eher für Alltagsfahrten geeignet sind und zwei Fahrradsättel, die vor allem für den Einsatz auf dem Rennrad gedacht sind. Selle Royal gilt als einer der renommiertesten Hersteller von Fahrradsätteln. Deshalb haben wir selbstverständlich auch bei den Herren einen Sattel dieser Marke in den Test aufgenommen.

Der „Freedom“ bietet seinen Fahrern eine Polsterung mit Royalgel. Dadurch wird die Druckeinwirkung deutlich gesenkt und das macht die Fahrt in die Arbeit oder in den Supermarkt zu einem echten Vergnügen. Darüber hinaus ist das Material des Fahrradsattels absolut versiegelt und somit vollständig wasserdicht. 

Durch den Einsatz von Spezialschaum konnte das Gewicht gegenüber den Vorläufermodellen um etwa 20 Prozent reduziert werden. Mit 655 Gramm gehört der Freedom aber deshalb noch immer nicht zu den absoluten Leichtgewichten. 

Am patentierten Ende des Sattels kann problemlos eine Satteltasche oder anderes Zubehör angebracht werden. Das ist vor allem bei längeren Ausfahrten ein großer Vorteil. 

Pro Contra
Gute Polsterung mit Royalgel. Beim Gewicht im Mittelfeld (655 g). 
Wasserdichtes Material.  
Montagemöglichkeit für Satteltasche.  
Gutes Preis-Leistungsverhältnis.  

Bewertung-9-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

Den Selle Royal Freedom Herren Premium gibts hier zum besten Preis:

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Büchel Twin Medicus 1.0.

Der bequemste Sattel für Herren.

Das Foto zeigt den Fahrradsattel für Herren Büchel Twin Medicus 1.0.

Bei unserem Fahrradsattel Test für Herren lassen wir den Freedom von Selle Royal im direkten Duell gegen den Twin Medicus 1.0 aus dem Hause Büchel antreten. 

Was uns hier sofort ins Auge springt, ist das schöne Design des Sattels. Konzipiert wurde er vor allem für sportliche Trekkingräder. Um einen hohen Komfort zu gewährleisten, wurde der Sattel laut dem Hersteller in fünf unterschiedliche Zonen geteilt und entsprechend gepolstert. An der Entwicklung waren unter anderem auch führende Orthopäden beteiligt. 

Beim Praxistest scheint sich das jedenfalls auszuzahlen. Denn der Twin Medicus 1.0 fühlt sich äußerst bequem an und gewinnt deshalb auch die Bequemlichkeitswertung im Test der Fahrradsattel für Herren. Die anatomische Aussparung sorgt dabei noch zusätzlich für etwas Entlastung des Dammbereichs und ein luftiges Gefühl während der Fahrt. 

Was uns bei all diesen Features besonders begeistert, ist der niedrige Preis dieses Sattels. Er ist der mit Abstand günstigste Fahrradsattel in unserem Test und kostet in etwa die Hälfte des „Freedom“ von Selle Royal. 

Wir haben lange gesucht, ob wir doch noch etwas finden, über das wir meckern können und sind froh, dass wir doch noch etwas gefunden haben. Die Deckschicht des Sattels ist zwar aus wasserabweisendem Kunststoff, wirklich wasserdicht ist er allerdings nicht. Ist das ein Drama? Nein!

Pro Contra
Schönes Design. Keine 100-prozentige Wasserdichtheit.
Superbequem dank 5-Zonen-Design.  
Aussparung sorgt für Luft während der Fahrt.  
Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.  

Bewertung-10-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 10 von 10 Punkte.

Den Büchel Twin Medicus 1.0 gibts hier zum besten Preis:

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Fabric Line Rennrad Sattel Shallow.

Reduziert bis zum Maximum.

Das Foto zeigt den Fabric Line Rennrad Sattel Shallow in drei Ansichten.

Irgendwie hatten wir beim Shallow den Eindruck, der Auftrag an den Produktdesigner lautete, einfach alles wegzulassen, was nicht notwendig ist und trotzdem einen guten Fahrradsattel für ein Rennrad zu bauen. 

Die Polsterung ist jedenfalls genauso, wie sie für die Haltung während der Fahrt auf dem Rennrad benötigt wird. Das wasserfeste Obermaterial aus Mikrofasern wirkt auf uns trotz der Weichheit robust und ist auch einfach zu reinigen. 

Der Sattel ist speziell darauf ausgelegt, auch bei mehrtägigen Touren noch einen guten Komfort zu bieten. Erreicht wird das unter anderem durch den Druckentlastungskanal, der sich über die ganze Länge zieht. 

Das Design dieses Fahrradsattels ist hingegen sehr unauffällig. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Fahrrad selbst schon sehr auffällig im Design ist. 

Ein Gewicht von 239 Gramm ist für einen Fahrradsattel für Rennräder durchaus akzeptabel. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle aber auch noch erwähnt, dass sich der Sattel auch für alle anderen Varianten des Radsports eignet. 

Pro Contra
Gut für mehrtägige Touren geeignet. Manche könnten das Design vielleicht als langweilig empfinden.
Polsterung gut verteilt. Keine besonderen „Extra-Features“ – aber wozu auch?
Obermaterial wasserfest und einfach zu reinigen.  
Niedriges Gewicht.  
Für alle Radsportarten geeignet.  

Bewertung-9-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 9 von 10 Punkte.

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Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow.

Das Luxusmodell in unserem Fahrradsattel Test.

Das Foto zeigt den Fahrradsattel Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow in zwei Ansichten.

Ihr wollt Luxus? Dann sollt ihr ihn auch bekommen. Mit dem SP-01 werden die Träume aller Rennradfahrer wahr. 

Wer keinen unnötigen Ballast während der Fahrt mit sich rumschleppen möchte, ist mit diesem Fahrradsattel gut beraten. Denn die Carbonschale hilft sehr gut dabei, Gewicht zu sparen. Wir können es beim Blick auf die Waage kaum glauben: Der SP-01 wiegt lediglich 117 Gramm. Damit ist er der mit Abstand leichteste Fahrradsattel im gesamten Test.

Das Design dieses Sattels ist absolut futuristisch. Das könnte vor allem daran liegen, dass der SP-01 Boost Tekno in Zusammenarbeit mit Dallara entwickelt wurde. Das führt dazu, dass der Fahrradsattel nicht nur eine außergewöhnliche Optik hat, sondern nahezu alle Unannehmlichkeiten während der Fahrt reduziert. Irgendwie hat man bei diesem Fahrradsattel den Eindruck, dass man immer die optimale Sitzposition einnimmt. 

Selbstverständlich hat diese Qualität auch seinen Preis. Betrachtet man den unverbindlichen Verkaufspreis des Herstellers, so liegt der in etwa beim dreifachen des Preises des Fabric Line Shadows. Das will und kann sich nicht jeder Hobbyrennradfahrer leisten und ist ehrlicherweise auch nicht unbedingt notwendig.

Pro Contra
Federgewicht dank Carbon-Bauweise (nur 117 Gramm!). Hoher Preis.
Aufregendes Design.  
Unfassbarer Komfort während der Fahrt.  
Optimale Polsterung.  

Bewertung-9,5-von-10-Punkten
Gesamtbewertung: 9,5 von 10 Punkte.

Den Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow gibts hier zum besten Preis:

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Fazit. Unser Herrensattel Testsieger.

Wer macht nun das Rennen und kürt sich zum Fahrradsattel Herren Testsieger? Bei den alltagstauglichen Modellen geben wir in diesem Fall dem Büchel Twin Medicus 1.0 den Vorzug gegenüber dem Selle Royal Freedom. Der besonders günstige Preis war dabei gar nicht einmal das ausschlaggebende Kriterium. Vielmehr hat uns die Bequemlichkeit in diesem Fall überzeugt. 

Bei den beiden sportlichen Modellen kommt es ganz auf den Einsatzzweck an. Profifahrer und besonders motivierte Hobbyfahrer, die das letzte aus dem Material herausholen möchte, legen wir trotz des hohen Preises den Selle Italia SP-01 Boost Tekno Superflow ans Herz. Man muss ihn einfach einmal ausprobiert haben, um die Euphorie zu verstehen. 

Das macht den Fabric Line Shallow aber keineswegs zu einem schlechten Sattel. Im Gegenteil: Wir finden es sehr sympathisch, dass er sich mit seinem Design so dezent zurückhält und uns trotzdem jede Menge Komfort während der Ausfahrt beschert. Dieser Fahrradsattel ist mit Sicherheit besser als 90 Prozent der Sättel, die von den Herstellern auf den Rädern montiert werden. Ein Tausch lohnt sich also auch in diesem Fall allemal. Spätestens, wenn der Originalsattel erste Alterserscheinungen zeigt.